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Reichenberg

Ein Ortsporträt von Lutz Näckel
Sendung am Mittwoch, 21.11.2007, 18.45 bis 19.45 Uhr

Ein Dorf im Schatten einer mächtigen Burg: Das ist Reichenberg, am Rande des Taunus gelegen, keine drei Kilometer von dem Rheinstädtchen St. Goarshausen entfernt. Der Burg Reichenberg verdankt der Ort sein Entstehen: Als der Bau 1319 begann, wohnten im Ort Handwerker und Bedienstete der Burg. Heute ist die Burg eine bröckelnde Ruine, und auch der Ort hat seine Blütezeit überschritten. In den letzten zwanzig Jahren ist die Einwohnerzahl um ein Drittel geschrumpft. Der Grund: Das Dorf bietet aufgrund der Tallage kaum Möglichkeiten für Neubauten, junge bauwillige Familien ziehen weg von Reichenberg.

Die älteste Einwohnerin ist hundert, aber Kinder gibt es kaum noch. Karl-Willi Hebel, der pensionierte Lehrer, bewahrt in seiner Fotosammlung das Bild des Erstklässlerjahrgangs von 1938 auf. Sechs Kinder aus Reichenberg wurden damals eingeschult. In den letzten drei Jahren kam kein einziger Erstklässler aus Reichenberg.

Schade, denn der Ort ist eigentlich sehr schön gelegen und hat auch sonst etwas zu bieten: Die "Pferdeinsel" zum Beispiel, Kim Müllers heiltherapeutische Reitschule. Durch den Umgang mit Pferden lernen hier behinderte Kinder, auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen.



Kurze Teile der Sendung können Sie sich hier ansehen, bzw. herunterladen.

Bild von Karl Willi Hebel
Römerstraße

Bild alter Akten
Archiv und Chronik

Bild von Auguste Meyer
Auguste Meyer

Bild einer Grabplatte derer von Oettingen
Friedhöfe

Bild von Alfred Hammann
Alfred Hammann

Bild von Kim Müller
Die Pferdeinsel

Bild von Werner Mohr vor der Burg
Burg Reichenberg

Blick auf die zwei Bauplätze
Fazit