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Presseartikel 2009

Hier finden Sie die Presseartikel aus 2009.
Sie wurden maschinell von unseren alten Internetseiten übertragen. Daher entsprechen sie nicht immer den Anforderungen, die wir an unseren derzeiten Internetauftritt stellen. Da sie ein Zeugnis der Aktivitäten in Reichenberg sind und eine manuelle Neuerfassung mit erheblichem Aufwand verbunden gewesen wäre, haben wir uns für diesen Weg entschieden.


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Reichenbergs Bürger begrüßen gemeinsam das neue Jahr

Pfarrer und Ortsbürgermeister ziehen Resümee - Harmonische Stimmung

Bild vom Jahresabschluss mit Karl Heinz Goerke und Manfred Löhde
Mit prickelndem Sekt, Säften und Knabbergebäck wünschten Karl Heinz Goerke und Manfred Löhde allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes neues Jahr 2010

REICHENBERG. Regelmäßig zum Silvesterabend kommen die Reichenberger im Bürgerhaus zusammen, um das alte Jahr zu verabschieden und sich auf das neue Jahr einzustimmen. Das tun sie nicht mit einem lauten Hallo, sondern auf besinnliche Art.

Pfarrer Manfred Löhde, begleitet von Renate Tauber am Klavier, begann mit einer Andacht, dann kam Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke zu Wort, wobei die Gäste mit Sekt, Saft und Knabbergebäck bewirtet wurden. So wurde eine sehr harmonische und fröhliche Stimmung geschaffen, die die Anwesenden in persönlichen Gesprächen zueinander führte.
Manfred Löhde sagte: "Die entstandenen Krisen sind nur oberflächlich behoben, der Optimismus der Menschen sinkt immer weiter. Die Menschen flüchten in Fantasie- und Märchenwelten." Die Globalisierung könne aber auch eine Chance sein zum Zusammenwachsen, zum Erkennen weltweit gemeinsamer Probleme, um sie dann auch gemeinsam zum Wohle der Menschen zu beheben.
Der Mensch soll nicht zu streng mit sich selbst sein, wenn er am Ende eines Jahres Bilanz zieht. Die wirkliche Bilanz zieht Gott alleine, und der würde nicht aufrechnen, sondern mit der Stimme der Liebe einen Freispruch erteilen, damit der Mensch die Chance hat, sich zu besinnen und neu zu beginnen im neuen Jahr, meinte der Pfarrer.
Der Ortsbürgermeister erinnerte zunächst an die Teilnahme an der Lichteraktion Rheinpartie, bei der "sich unsere kleine Gemeinde in ein sehr gutes Licht gerückt hat". An Gerhard Schaub, der für die Ton- und Lichttechnik verantwortlich war, überreichte Goerke ein Geschenk.
Trotz der schwierigen finanziellen Lage habe die Gemeinde einiges bewegen können: Die Dächer des Dorfgemeinschaftshauses und des Feuerwehrgerätehauses sind saniert worden, der Wirtschaftsweg zur Stegsmühle wurde hergestellt. Der Dank der Gemeinde gilt allen Helfern, Initiatoren und Ideengebern, sagte Goerke, der dazu aufrief, sich noch mehr in das Gemeindeleben einzubringen. Der Erste Beigeordnete Rudi Voss dankte Goerke im Namen der Bürger für dessen "Arbeit zum Wohle aller". Dann wurden die Gläser gefüllt und es erklang "Prosit Neujahr, alles Gute viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr 2010".

Norbert Schmiedel - Rhein-Lahn-Zeitung - Bad Ems, Lahnstein vom Samstag, 2. Januar 2010, Seite 20.

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Andacht und Empfang zum Jahresabschluss (19.12.2009)

Gemeinde und Kirchengemeinde laden ein

In diesem Jahr gab es zwei kulturelle Ereignisse in Reichenberg, die sehr bemerkenswert waren. Im Frühjahr begrüßten wir Gabriele Keiser, die aus ihrem Roman Gartenschläfer las. Am Tag der deutschen Einheit wurde im Rahmen der Rheinpartie unsere Kirche farbig angestrahlt, es erklangen Orgel und Gesang und ein Text aus einem noch nicht veröffentlichten Roman wurde vorgetragen. Auch zwei Bauvorhaben konnten abgeschlossen werden. Das Dach des Dorfgemeinschaftshauses und des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus wurden endgültig fertig gestellt. Daneben erhielt der Wirtschaftsweg zur Steegsmühle eine neue Trag-Deck-Schicht. Es hat sich also etwas getan in Reichenberg.
Gemeinsam wollen wir am 31.12. daher sowohl den Blick zurück als auch nach vorne wagen. Wir laden Sie daher für 16:30 Uhr ganz herzlich zu einer Andacht mit anschließendem Empfang in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Sekt, Orangensaft und andere Getränke werden ausreichend vorhanden sein; an Knabbereien und Gummibärchen für die Kinder wird es sicherlich auch nicht fehlen. Bärbel Goerke, als Vorsitzende des Kirchenvorstandes und der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke freuen sich auf einen regen Zuspruch der Reichenberger Bürger.

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Andacht zum Heiligen Abend (18.12.2009)

Herzliche Einladung an alle Reichenberger

Am 24. Dezember 2009 um 18 Uhr findet in unserer Kirche eine Andacht für alle Einwohner der Gemeinde statt. Gemeinsam wollen wir ein wenig innehalten und sozusagen mit den Kirchenfenstern die letzten Fenster in der Reihe der Adventsfenster erleuchten. Der Kirchenvorstand wird eine kurze Andacht halten und zusammen wollen wir einige Weihnachtslieder singen. Alle Reichenberg, ob jung oder alt, sind dazu ganz herzlich eingeladen.

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Bild eines geschmückten Fensters

Reichenberger Adventsfenster (27.11.2009)

Täglich erstrahlt ein anderes Fenster

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder die Reichenberger Adventsfenster. Wer gerade Zeit hat trifft sich jeweils um 18 Uhr, um jeden Tag ein anderes Fenster bewundern zu können. Welches Fenster am jeweiligen Tag neu dazukommen wird, wird am Dorfgemeinschaftshaus bzw. im Schaukasten ausgehängt. Am 23. Dezember werden dann beim Weihnachtsbaum am Dorfgemeinschaftshaus weihnachtliche Lieder gesungen. Zum Abschluss der Aktion findet am 24. Dezember eine Andacht in unserer Kirche statt.
"Ich finde es sehr schön, dass in diesem Jahr die gute Idee wiederholt wird!" betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, "und mich freut auch, dass der Kirchenvorstand den Wunsch der Reichenberger nach einer Andacht am Heiligen Abend Rechnung getragen hat. Freuen wir uns auf eine besinnliche Adventszeit!"


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Doppelhaushalt beschlossen (27.11.2009)

Ergebnishaushalte mit Minus

Eine lange Tagesordnung hatte sich der Reichenberger Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung des Jahres vorgenommen. Im Kern ging es um den Doppelhaushalt für 2010 und 2011. "Leider schließt die Planung für beide Jahre im Ergebnishaushalt mit einem Minus von jeweils etwa 4.000 € ab!" bedauert Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, "trotz sparsamster Haushaltsführung haben wir darauf kaum Einfluss." Einiges hat der Rat im Vorfeld bereits beschlossen. So werden die Hebesätze für die Grundsteuern A und B moderat um jeweils 5% erhöht. Die Hundesteuer wird um 6 Euro jährlich heraufgesetzt. Die Benutzungsgebühren für das Dorfgemeinschaftshaus wurden um 2,50 Euro nach oben angepasst. Und auch die Friedhofsgebühren wurden angehoben. Gleich geblieben ist der Holzpreis für die Selbstwerber. Dies wird sicherlich alles zusammen nicht ausreichen um die wegbrechenden Schlüsselzuweisungen aufzufangen. Auch der Rückgang des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer birgt noch so manche Überraschung. "Ich denke, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht!" ist sich der Ortsbürgermeister sicher, "nun müssen auch mal die anderen anfangen zu sparen!" Belastend für die Gemeinde sind vor allem die Umlagen für den Kreis, die Verbandsgemeinde und den Fonds Deutsche Einheit. Knapp 79% der Erträge aus Steuern und Schlüsselzuweisungen werden der Gemeinde so wieder weggenommen. Und darauf hat die Gemeinde keinen Einfluss. Möglicherweise sollte dies aber ein Punkt bei der zukünftigen Kommunal- und Verwaltungsreform werden. So fällt auf, dass die Prozentsätze der Verbandsgemeindeumlagen im Kreis doch sehr unterschiedlich sind.
"Wir werden weiterhin unsere klare Linie der Ausgabendisziplin beibehalten!" war sich der Gemeinderat einig. Unabdingbar dabei ist allerdings, die gemeindliche Infrastruktur in Ordnung zu halten. Und das Dach des Dorfgemeinschaftshauses war ein solches, inzwischen erfolgreich abgeschlossenes Projekt.

Haushaltsplan Reichenberg

Bezeichnung Plan 2010 Plan 2011 Plan 2009
Steuern 73.700 € 73.700 € 73.700 €
Schlüsselzuweisung 36.900 € 36.900 € 48.700 €
Summe Erträge 110.600 € 110.600 € 122.400 €
Gewerbesteueruml., FDEh -1.000 € -1.000 € -1.300 €
Kreisumlage -42.800 € -42.800 € -47.500 €
Verbandsgemeindeumlage -43.300 € -43.300 € -48.700 €
Verbleiben für Reichenberg 23.500 € 23.500 € 24.900 €
Konzessionsabgabe 5.800 € 5.800 € 6.100 €
Verfügbare Mittel 29.300 € 29.300 € 31.000 €
Bürgermeister + Verwaltung -11.000 € -11.050 € -9.800 €
Kindertagesstätte -5.900 € -5.900 € -6.700 €
Kinder- und Jugendarbeit -1.850 € -1.850 € -1.800 €
Straßen, Wege, Plätze -12.350 € -12.550 € -12.050 €
Friedhof und Leichenhalle -1.900 € -2.000 € -2.050 €
Forst 1.200 € 1.200 € 3.050 €
DGH -1.700 € -1.700 € -2.700 €
Zinsen 300 € 300 € -300 €
Ergebnis -3.900 € -4.250 € -1.350 €

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Seniorennachmittag (27.11.2009)

Herzliche Einladung

Die Gemeinde und die Kirchengemeinde freuen sich über die zahlreichen Zusagen zum diesjährigen Seniorennachmittag. Mit Kaffee und Kuchen, einem Sketch der Jugend und einer Bildmeditation wird es sicherlich eine kurzweilige Veranstaltung werden. Kurzfristige Nachmeldungen sind auch kein Problem. Zur Erinnerung: Wir treffen uns morgen, am 28. November um 14:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

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Dreiste Holzdiebe unterwegs (20.11.2009)

Es ist kaum zu glauben!

Holz ist zurzeit ein begehrter Brennstoff. Und so gibt es offensichtlich Zeitgenossen, die es mit den Eigentumsverhältnissen nicht so eng nehmen. Gleich zweimal im Abstand von wenigen Tagen wurde ein Holzstapel zwischen Reichenberg und Reitzenhain heimgesucht. Dabei wurden insgesamt fast 3rm gerissenes und aufgesetztes Holz geklaut. Es ist zu vermuten, dass bei dieser Menge schon ein etwas größeres Transportmittel eingesetzt wurde.
Nur durch erhöhte Aufmerksamkeit ist solchen Eigentumsdelikten zu begegnen, da ein Wegschließen schlechterdings unmöglich ist. Vor allem diejenigen, die spät abends oder früh morgens unterwegs sind, sollten ein wachsames Auge auf verdächtige Fahrzeuge haben. Ein eigenes Eingreifen ist in diesem Fall gar nicht erforderlich, allerdings das Notieren eines Kennzeichens hilft schon sehr viel weiter. Auch die Benachrichtigung der Polizei, die im Übrigen vermehrt Streife fahren wird, sollte in einem solchen Fall selbstverständlich sein.
Ein weiteres Ärgernis ist zurzeit die Verschmutzung der Schutzhütte am Hausecker Wald. Offensichtlich sind hier Zeitgenossen am Werk, die zur Gruppe der Gotcha - Paintball - Spieler gehören. Die mit Lebensmittelfarbe gefüllten Gelatinekugeln wurden dabei auf die Schutzhütte selbst, den Hinweisstein und die Hinweistafel abgefeuert. Der Heimatverein Patersberg, der für die Sauberkeit und Instandhaltung sorgt, muss nun mit erheblichem Aufwand das zähe Material entfernen. Recherchen, die Verursacher zu identifizieren, sind auf einem guten Weg. Verschiedenen Hinweisen wird zurzeit intensiv nachgegangen. Sollten die Verursacher ermittelt werden, so werden sie zur Rechenschaft gezogen, es sei denn, sie sorgen für die Beseitigung der Verunreinigung. Zwischenzeitlich hat die Allgemeinheit bzw. der Heimatverein den Aufwand und die Kosten für das Fehlverhalten einer Gruppe zu tragen.

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Veranstaltungskalender 2010 (20.11.2009)

Was geht ab in Reichenberg

Wie in jedem Jahr werden die Vereine und Vereinigungen in Reichenberg gebeten, dem Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke bis Ende November die Termine für 2010 bekannt zu geben. Zum einen werden sie im Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde, der auch im Internet unter www.loreley.info zu finden ist, bekannt gemacht, zum anderen sind sie natürlich wieder auf der Homepage der Gemeinde, www.reichenberg-rlp.de, zu finden. Sollten sich später noch Terminverschiebungen ergeben, so können diese Änderungen bei rechtzeitiger Meldung auch noch nachträglich in den monatlich erscheinenden Terminkalender aufgenommen werden.

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Volkstrauertag (13.11.2009)

Gottesdienst und Gedenkfeier

Am Volkstrauertag findet um 14:00 Uhr ein Gottesdienst in unserer Kirche statt. Im Anschluss wird am Ehrenmal in einer Gedenkfeier der Toten der Kriege und den Opfern der Gewaltherrschaft gedacht. Neben dem Frauenchor werden diesmal wieder die Konfirmanden mitwirken. Die Ortsbevölkerung, ob jung oder alt, ist dazu herzlich eingeladen.

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Sammlung für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge (05.11.2009)

Spenden werden auch heute noch dringend benötigt

Bild zweier Angehöriger auf dem Soldatenfriedhof in Kursk

Eisiger Wind weht über die Kriegsgräberstätte in Kursk-Besedino an diesem 17. Oktober. Aber es ist nicht allein der frische Ostwind, der Frieda Meier die Tränen in die Augen treibt. Die 90-jährige Braunschweigerin ist nach Russland gekommen, um nach 66 Jahren Abschied von ihrer Jugendliebe Herbert Rieschbieter zu nehmen. Noch heute gilt er als vermisst, doch endlich haben Frieda Meier und ihre Tochter Heide einen Ort gefunden, wo sie trauern können, wo sie ihren Frieden finden: die neue Kriegsgräberstätte Kursk.
Die Kriegsgräberstätten des Volksbundes sind ganz bewusst kein Ort der Heldenverehrung, sondern ein Ort der Erinnerung und der Mahnung. "Wir sind dankbar, dass wir in Frieden leben dürfen, und unsere Friedhöfe sollen ein Mahnmal für das ,Nie wieder', für den Frieden sein." erklärt dazu der Volksbundpräsident Reinhard Führer.
Für diese Aufgaben benötigt der Volksbund weiterhin Ihre Spenden. Liebe Reichenberger, ich möchte Sie ganz herzlich bitten, für diese gute Sache einen angemessenen Beitrag zu leisten. Ich kann Ihnen versichern, dass diese Mittel für die ganz besondere Friedensarbeit des Volksbundes eingesetzt werden. In 2008 wurden in Reichenberg wieder über 130 Euro gesammelt; dafür möchte ich allen Spendern danken. Es wäre schön, wenn in diesem Jahr ein Betrag mindestens in ähnlicher Höhe zusammen kommen würde. Sollten Sie weitere Fragen haben oder aber noch zusätzliche Informationen wünschen, so können Sie sich gerne an mich wenden.
Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

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Martinszug in Reichenberg (06.11.2009)

Diesmal Richtung Amtsfeld

Bild dreier Kinder mit Laterne

Groß und Klein sind auch in diesem Jahr wieder ganz herzlich zum Martinszug eingeladen. Am 11. November ab 18 Uhr starten wir wie immer am Friedhof. Die Strecke geht diesmal Richtung Amtsfeld und wieder zurück zum Dorfgemeinschaftshaus. Simon als St. Martin und Gironimo werden auch wieder dabei sein. Gemeinsam wollen wir, von der bewährten Kapelle begleitet, einige Lieder singen. Am Ziel wird es unter der Überdachung heißen Apfelsaft und Glühwein geben. Für jedes Kind spendiert die Gemeinde einen Weckmann und für die Erwachsenen werden wieder die leckeren Winzerbrote, auf Wunsch mit reichlich frischen Zwiebeln, angeboten. Der Erlös der Veranstaltung geht wie in jedem Jahr nach Hyderabad. Dort wird die schulische Ausbildung zweier indischer Kinder finanziert. Zusätzliche Spenden sind daher jederzeit willkommen.

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Ortsbürgermeister im Urlaub (16.10.2009)

Vertretung übernimmt der 1. Ortsbeigeordnete

Auch in diesem Jahr nutzt der Ortsbürgermeister die Herbstferien für einen Urlaub in Partenkirchen. Die Vertretung vom 17. bis zum 24. Oktober 2009 übernimmt der 1. Ortsbeigeordnete Hans-Rudi Voss. Er ist unter der Telefonnummer 7466 zu erreichen.

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rheinpartie 554 reichenberg (10.10.2009)

Stimmungsvolle Unterhaltung bei Vollmond

Collage aus vier farbigen Fotos der Kirche

"Wir können stolz sein, als kleine Gemeinde eine solche Veranstaltung angeboten zu haben!" sagte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke in seinem Schlusswort. Über 120 Gäste waren der Einladung zur rheinpartie nach Reichenberg gefolgt, um bei Orgelspiel und Gesang sowie einer kurzen Lesung die Lichtinszenierung der evangelischen Kirche mitzuerleben. Gabriele Klippert entlockte der Orgel bekannte und weniger bekannte romantische Töne und begleitete ihren Ehemann Ulf Klippert bei seinen Liedern. Die stimmungsvollen Töne wurden von Gerhard Schaub perfekt auf die andere Talseite gebracht; er zeichnete auch verantwortlich für die begleitende Lichtinszenierung. Passend zu den eher kurzen Orgelstücken war die Lesung eines Ausschnitts eines Romans von Hans Quintes, der auf Burg Reichenberg spielt und die Geschichte der Grafen von Sternitz zum Thema hat, in die Darbietung eingebettet. Zwar versteckte sich der Vollmond gerade hinter einigen Wolken als Herr Klippert und die anwesenden Gäste abwechselnd fünf Strophen von "Der Mond ist aufgegangen" intonierten; dies tat der friedvollen Stimmung jedoch keinen Abbruch. Perfekt war auch die Bewirtung durch die Gymnastikfrauen des SV Horrido 1912 e.V. und so waren am Ende fast alle Portionen der leckeren Lauchsuppe gegessen. Auch von den gereichten Broten war so gut wie keins mehr übrig. Beim Auf- und Abbau hat die freiwillige Feuerwehr tatkräftig mit angefasst und damit ebenfalls zum Erfolg beigetragen. Zum Schluss bedankten sich die Gäste bei allen Beteiligten mit einem kräftigen Applaus.

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250 Euro Schaden (11.10.2009)

Absperrpfosten einfach umgedrückt

Bild der Absperrpfosten am Radweg, einer defekt

Ausgesprochen zornig ist Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, wenn er auf die Absperrpfosten am Radweg nach Bogel angesprochen wird. Ganz bewusst und mit Vorsatz wurden sie umgedrückt. Die Spuren sind eindeutig: Der Fahrer eines Schleppers mit Frontlader war der Übeltäter. Leider hat ihn niemand gesehen und konkrete Ermittlungen gestalten sich schwierig.
"Das sind absolut unnötige Ausgaben für die Gemeinde!" betont der Ortsbürgermeister. Jeder der berechtigterweise den Radweg nutzen möchte, bekommt einen entsprechenden Spezialschlüssel. Damit lassen sich die Pfosten ganz leicht umlegen. Offensichtlich gibt es aber immer noch Zeitgenossen, die zu bequem sind, vom Fahrzeug abzusteigen bzw. sich im Vorfeld einen Schlüssel zu besorgen. Und so hat die Allgemeinheit die Kosten für das Fehlverhalten eines Einzelnen zu tragen. "Dieses Geld hätten wir gut zur Finanzierung der Sanierung des Kinderspielplatzes gebrauchen können!" erklärt Goerke.


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Lohnsteuerkarten 2010 werden verteilt (09.10.2009)

Noch früher meldet sich in diesem Jahr das Finanzamt

Wie in jedem Jahr werden die Lohnsteuerkarten durch die Gemeinde verteilt. Diesmal schon Anfang Oktober. Sollten Sie schon heute wissen, dass Sie diese nicht benötigen, so können Sie sie gerne dem Ortsbürgermeister zurückgeben oder aber den Briefkasten am DGH nutzen. Damit helfen Sie mit, kommunale Aufgaben in Reichenberg zu finanzieren, ohne dass es Sie auch nur einen Cent kostet. Sie brauchen nur Ihre Lohnsteuerkarte für das vergangene Steuerjahr an die Gemeinde oder an das Finanzamt zurückzugeben, wenn Sie die Lohnsteuerkarte nicht für den Lohnsteuerjahresausgleich oder die Einkommensteuererklärung benötigen. Alle zurückgegebenen Lohnsteuerkarten dienen dem Statistischen Landesamt zur Errechnung des der Gemeinde zustehenden Anteils am Lohn- und Einkommensteueraufkommen des Landes. Jede fehlende Lohnsteuerkarte bedeutet weniger Geld für uns. Auch nicht benötigte Karten für 2010 können Sie auf diesem Wege gewinnbringend für die Gemeinde einsetzen. Wir werden die Karte dann entsprechend weiterleiten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

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Auch kleine Projekte

In Reichenberg erstrahlt die Burgkirche

Neben den nächtlichen Großprojekten (wir berichteten) gibt es auch kleine: So beteiligt sich die Gemeinde Reichenberg mit einer Lichtinszenierung der Burgkirche. Am 3. Oktober wird sie von 20.30 bis 22 Uhr in den Farben des Regenbogens erstrahlen. Partner ist Gerhard Schaub mit seiner Firma GS-Produktion; er wird für die Lichteffekte und die Übertragung der Musik sorgen.
Bereits ab 10 Uhr ist die Kirche zur Besichtigung geöffnet. Die Besucher erwartet eine Erläuterung der Geschichte des Gotteshauses und der unmittelbaren Umgebung. Ab 19 Uhr werden die Gymnastikfrauen des Schützenvereins SV Horrido gegenüber der Kirche für das leibliche Wohl sorgen. Mit Beginn der Beleuchtung wird die Kantorin im Ruhestand, Gabriele Klippert, die Orgel erklingen lassen. Aufgelockert wird ihr Spiel durch passende Liedbeiträge ihres Mannes. Zusätzlich wird ein Ausschnitt eines Romans gelesen werden, der auf Burg Reichenberg spielt und von den Grafen von Sternitz handelt. "Wir möchten mit diesem Projekt zeigen, dass auch eine kleine Gemeinde etwas Besonderes auf die Beine stellen kann", betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke.

Rhein-Lahn-Zeitung - Bad Ems, Lahnstein vom Donnerstag, 1. Oktober 2009, Seite 23.

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Wahlsonntag in Reichenberg (02.10.2009)

Gute Wahlbeteiligung

Genau einhundert Bürgerinnen und Bürger haben am letzten Sonntag im Dorfgemeinschaftshaus Ihre Stimme abgegeben. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 75,2%. Dabei sind die Briefwähler, die geschlossen von der Verbandsgemeindeverwaltung ausgezählt wurden, nicht mit eingerechnet. Der Wahlvorstand wurde diesmal von jüngeren Reichenbergerinnen und Reichenbergern gebildet. Leider war ein berufenes Mitglied nicht erschienen; derjenige darf sich darauf einstellen, bei der nächsten Wahl eingeteilt zu werden. In der Zeit rund um den Erntedankgottesdienst gab es den größten Andrang, in der Zeit zwischen 15 und 18 Uhr haben dann nur noch fünf Wähler das Wahllokal aufgesucht. So war es auch nicht weiter tragisch, das ein Beisitzer kurzfristig über Funkmelder zu einem Feuerwehreinsatz gerufen wurde. Um 18 Uhr war dann der komplette Wahlvorstand wieder anwesend. Ausgezählt war sehr schnell, bereits um 18:22 Uhr konnte die Schnellmeldung abgesetzt werden. Anschließend wurden alle Unterlagen ordnungsgemäß verpackt. Zum Abschluss gab es dann verschiedene Pizzen und Getränke und der Wahlvorstand konnte in gemütlicher Runde über die ersten Hochrechnungen diskutieren.
Herzlichen Dank an die Mitglieder des Wahlvorstandes, die an diesem Sonntag ihre Zeit für das demokratische Mitwirkungsrecht eingesetzt haben.
Die Ergebnisse für Reichenberg sind wie immer auf der Internetseite unter www.reichenberg-rlp.de/ha_ge_06.html nachzulesen.

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Wirtschaftsweg in nur einer Woche saniert (25.09.2009)

Maßnahme zur Steegsmühle wurde kurzfristig umgesetzt

Im Vorfeld gab es ja bekanntermaßen einige Probleme, bei der Ausführung selbst wurde dann aber überaus zügig gearbeitet. Nur die Bankette sind noch anzudecken und zu profilieren, dann ist der Weg kaum mehr wiederzuerkennen.
Bild des geteerten Weges ins ForstbachtalIn den frühen siebziger Jahren wurde der Weg ins Forstbachtal ausgebaut. Wie damals allgemein üblich, wurde auf dem vorhandenen Weg nur eine dünne Schicht Schotter als Unterbau und eine noch dünnere bituminöse Tragdeckschicht aufgebracht. Zwischenzeitlich gab es riesige Löcher und netzartige Risse auf der gesamten Strecke. Die Tiefe der Spurrillen betrug teilweise mehr als 15 Zentimeter und die hangseitigen Ränder waren abgesackt. Im Übrigen wurde der damalige Ausbau im Wesentlichen von den Anliegern, den Bewohnern der drei Reichenberger Mühlen im Forstbachtal, finanziert.
Vieles ist heute anders. Der Weg hat nunmehr einen ordentlichen Aufbau und zur Finanzierung tragen über die Jagdgenossenschaft alle Grundstückseigentümer bei. Zusätzlich gibt es noch einen Zuschuss in Höhe von 55% vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum.
Nachdem am 27. August die Submission stattfand, vergab der Gemeinderat bereits auf seiner Sitzung am 31. August den Auftrag an den günstigsten Bieter, die Bauunternehmung Ph. Steeg & Söhne aus Oelsberg. Am 10. September fand dann die Bausstelleneinweisung statt, bei der noch letzte Details abgeklärt wurden. Bereits am Samstag wurde die Maßnahme von Alfred Hammann unterstützt, der Wegränder mulchte. Schon am Montag, 14. September, wurde mit den Arbeiten begonnen, ein Entwässerungsgraben wurde auf einer Länge von 30m angelegt und der vorhandene Durchlass, bei dem ein Teilstück abgerutscht war, wurde instand gesetzt. Ebenfalls am Montag wurde noch eine Eiche am Wegesrand gefällt, deren Wurzel durch die Oberfläche drückte. Am nächsten Tag wurden die Ränder frei geschoben und der Weg gründlich gesäubert. Der dritte Tag diente der Vorprofilierung zum Ausgleich der schadhaften Stellen und der Spurrillen. Und am Donnerstag wurde dann die Tragdeckschicht aufgebracht.
Gleichzeitig wurden von der Gemeinde in Eigenleistung die großen Löcher in den übrigen Wirtschaftswegen gefüllt. Auch hier konnte alles an einem Tag erledigt werden. Zunächst reinigten Reinhard Wüst, Rudi Voss und Karl Heinz Goerke die Schadstellen und bereiteten sie für die Sanierung vor. Ab Mittag wurden die Löcher dann mit dem von der Bauunternehmung bereitgestellten Material angespritzt. Anschließend galt es dann zügig die Löcher mit dem heißen Material zu füllen und alles mit einer Rüttelplatte zu verdichten. Unterstützt wurde das Team vom Vormittag dabei durch Wolfgang May und Willi Steeg. Der Ortsbürgermeister hat mit der Firma Steeg einen guten Pauschalpreis für die zusätzlichen Maßnahmen vereinbart, sodass die Wirtschaftswege kostengünstige wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht wurden.
"Es war schon eine anstrengende Woche!" betont der Ortsbürgermeister. "Aber es hat sich gelohnt; nun haben wir hoffentlich wieder eine zeitlang Ruhe."

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lange nacht der kirchen (25.09.2009)

rheinpartie 554 reichenberg

logo rheinpartie

Mit einer Lichtinszenierung der Evangelischen Burgkirche beteiligt sich Reichenberg an der rheinpartie, einem Projekt des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Kirche wird von 20.30h bis 22h in den Farben des Regenbogens erstrahlen. Partner der Gemeinde ist Gerhard Schaub mit seiner Firma GS-Produktion; er wird für die Lichteffekte und die Übertragung der Musik sorgen.
Bereits ab 10h ist die Kirche zur Besichtigung geöffnet. Die Besucher erwartet dort eine Erläuterung der Geschichte des Gotteshauses und der unmittelbaren Umgebung.
Ab 19h werden die Gymnastikfrauen des Schützenvereins SV Horrido 1912 e.V. "Auf dem Berg" gegenüber der Kirche für das leibliche Wohl sorgen. Von dort aus können Sie in gemütlicher Runde später den Anblick der beleuchteten Kirche genießen und den Klängen der Orgel lauschen. Mit Beginn der Beleuchtung wird die Kantorin im Ruhestand Gabriele Klippert die Orgel erklingen lassen. Aufgelockert wird ihr Spiel durch passende Liedbeiträge ihres Mannes. Zusätzlich wird ein Ausschnitt eines Romans gelesen werden, der auf Burg Reichenberg spielt und von den Grafen von Sternitz handelt.
Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Wanderparkplatz am Ortseingang von der B274 kommend. Der Weg auf den Berg ist beleuchtet und ausgeschildert. Während der Lichtinszenierung selbst wird die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet.
"Wir möchten mit diesem Projekt zeigen, dass auch eine kleine Gemeinde etwas Besonderes auf die Beine stellen kann!" betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, "und wir hoffen auf einen regen Zuspruch."


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Der Zaun ist fertig (18.09.2009)

Kinderspielplatz wieder im ordnungsgemäßen Zustand

Zaun und Wippe wurden repariert

Gut sieht er aus, der neue Zaun am Kinderspielplatz. Bei zwei Arbeitseinsätzen wurde der alte Jägerzaun durch einen Friesenzaun ersetzt, der nun die erforderliche Mindesthöhe von 100cm deutlich übersteigt. Es wurden Hahnit®-Recycling-Pfosten eingesetzt, die aus Kunststoffabfällen hergestellt werden und sich durch eine lange Haltbarkeit auszeichnen. Die Riegel aus druckimprägniertem Holz haben eine nach hinten abgeschrägte Oberseite, damit das Regenwasser sofort abläuft. Verschraubt wurde alles mit Edelstahlschrauben. "Ich denke, mit dem Zaun haben wir jetzt viele Jahre Ruhe", ist sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke sicher.
Die Wippe wurde auch wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht. Der Holzbalken wurde ausgetauscht, er war von Pilzen befallen, und die Reifenpuffer wurden erneuert und auf die erforderliche Mindesthöhe von 23cm gebracht. "Die eingebauten Breitreifen sehen schon schick aus", war man sich beim Arbeitseinsatz einig. Die Resonanz hätte etwas besser sein können, aber letztendlich ist es gelungen an zwei Samstagen den Spielplatz wieder herzurichten.
Ebenfalls erneuert wurde der Querbalken der Doppelschaukel, auch hier war Pilzbefall zu verzeichnen. Der als Fallschutz eingesetzte Sand bei der Hangrutsche, dem Reck und dem Kletternetz wurde aufgelockert und teilweise gereinigt. Ebenso wurden die defekten Stufen neben der Rutsche instand gesetzt.
Nun ist der Spielplatz wieder sicher, da alle Mängel des letzten Prüfberichts abgearbeitet sind. Dafür hat die Gemeinde mehr als 1700 Euro aufgebracht. Es bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Jahren der Aufwand deutlich geringer ausfällt.

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Erneuter Arbeitseinsatz auf dem Kinderspielplatz (04.09.2009)

Erste Erfolge bereits sichtbar

Bereits deutliche Veränderungen sind am Reichenberger Kinderspielplatz festzustellen. Der Jägerzaun zur Kreisstraße hin wurde abgerissen und durch einen Friesenzaun ersetzt. "Der Querbalken der Schaukel ist auch bereits erneuert!" berichtete Ortsbürgermeister Goerke dem Gemeinderat. Der Sand im Rutschenauslauf wurde gelockert und gereinigt; der Einstieg wurde ebenfalls instand gesetzt. Da für die Wippe noch neue Schrauben zu besorgen sind und auch bei Zaun noch weitere Teile erneuert werden sollen, findet am Samstag 05.09. ab 8 Uhr ein weiterer Arbeitstermin statt. Die Wippe soll dabei wieder installiert werden, die Treppe an der Rutsche benötigt noch einige neue Stufen und der Zaun steht wieder auf dem Programm. Es wäre schön, wenn sich wieder einige helfende Hände einfinden würden.

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PC-Freaks in Reichenberg (05.09.2009)

Zweite LAN-Party im Dorfgemeinschaftshaus

PC-Freaks im DGH

An einem Wochenende Ende Juli war es wieder so weit. Zum zweiten Mal trafen sich die Computerfreunde im Dorfgemeinschaftshaus in Reichenberg. Die "Häusener Lan vol. 6" war mit 21 Teilnehmern recht gut besucht. Es wurden insgesamt 24 PCs, 5 Notebooks, 2 Beamer, eine Nintendo Wii und hunderte Meter Netzwerk- und Stromleitungen verbaut.
Nach der anfänglichen Skepsis beim ersten Event im letzten Jahr überzeugten die Jugendlichen durch ein tadelloses Verhalten. Es gab keinerlei Beschwerden in Sachen Lärm und Alkohol. Und zum Abschluss wurde das DGH ordentlich und sauber übergeben. Daher sagte der Ortsbürgermeister zu, auch eine dritte LAN-Party im nächsten Jahr zu ermöglichen.

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Arbeitseinsatz Kinderspielplatz (29.08.2009)

Zaun soll erneuert werden

Leider wurden der Gemeinde bei der jährlichen Überprüfung unseres Spielplatzes einige Mängel aufgezeigt. Nach einer Preisermittlung durch den Ortsbürgermeister hatte der Gemeinderat die Beschaffung von Material beschlossen. Nun sind die Zaunlatten, die Zaunpfosten und entsprechende Riegel geliefert. Auch die Reifenpuffer und ein neuer Balken für die Wippe sind da, genauso wie der Querbalken für die Schaukel. Nun gilt es, gemeinsam die Arbeiten in Angriff zu nehmen. Ein erster Arbeitstermin ist für Samstag, den 29.08. ab 8 Uhr vorgesehen. Es wäre schön, wenn sich viele helfende Hände am Spielplatz einfinden würden. Vielleicht können ja die Arbeiten an den Spielgeräten bereits am Samstag komplett erledigt werden. Für ein Mittagessen wird gesorgt.

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Lieder erklangen unter der Überdachung (22.08.2009)

Seniorenkaffee war wieder gut besucht

Viel gesungen wurde beim sommerlichen Seniorenkaffee unter der Überdachung am Feuerwehrgerätehaus in Reichenberg. Genau 40 Gäste konnte Bärbel Goerke, die Vorsitzende des Kirchenvorstandes bei bestem Sommerwetter begrüßen. Die Feuerwehr hatte wieder für Tische und Stühle gesorgt, der Schützenverein stellte die helfenden Hände für Kaffee und Kuchen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Frauenchor.
Pfarrer Löhde brachte ein Liedheft mit bekannten Volksliedern mit und so haben alle zusammen in einer Art Wunschkonzert verschiedene Lieder gesungen. Es war schon erstaunlich, wie melodiefest die Senioren waren. Und so manch einer erinnerte sich an frühere Zeiten, in denen mangels Auto noch viele Wege zu Fuß zurückzulegen waren und dabei so manches Lied angestimmt wurde.
Am Ende waren sich alle einig: Der Kuchen war lecker, Kaffee und Tee haben geschmeckt, wir hatten eine kurzweilige Zeit und freuen uns schon aufs nächste Jahr.

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lange nacht der kirchen (22.08.2009)

rheinpartie 554 reichenberg

logo rheinpartie

Mit einer Lichtinszenierung der Evangelischen Burgkirche beteiligt sich Reichenberg an der rheinpartie, einem Projekt des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Kirche wird von 20.30h bis 22h in den Farben des Regenbogens erstrahlen. Partner der Gemeinde ist GS-Produktion; Gerhard Schaub wird für die Lichteffekte und die Übertragung der Musik sorgen.
Bereits ab 10h ist die Kirche zur Besichtigung geöffnet. Die Besucher erwartet dort eine Erläuterung der Geschichte des Gotteshauses und der unmittelbaren Umgebung.
Ab 19h werden die Gymnastikfrauen des Schützenvereins SV Horrido 1912 e.V. "Auf dem Berg" gegenüber der Kirche für das leibliche Wohl sorgen. Von dort aus können Sie dann in gemütlicher Runde den Anblick der beleuchteten Kirche genießen und den Klängen der Musik lauschen. Mit Beginn der Beleuchtung wird die Organistin Renate Tauber die Orgel erklingen lassen und einige Stücke mit der Querflöte spielen.


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Auf dem Sprung in den Arbeitsmarkt

Beginn des Ausbildungsjahres: Zwei Beispiele für die gelungene Integration von jungen Menschen mit Behinderungen

Wer es schafft, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, muss gerade in der wirtschaftlich schwierigen Zeit Glück haben. Dass dies aber selbst Menschen mit Handicap gelingen kann, zeigen zwei Beispiele aus dem Rhein-Lahn-Kreis.


Johannes Keller bei Montagearbeiten am Trafogehäuse mit Anleiter Gerhard Schaub von der Firma elbag: Seit vier Monaten ist der 18-Jährige in den regelmäßigen Arbeitsablauf des Unternehmens integriert.

RHEIN-LAHN. Cuma Basibüyük strahlt: Soeben hat er einen Ausbildungsvertrag als Beikoch in der Lahntalklinik unterschrieben. Ab heute ist er offiziell Azubi. Damit hat Basibüyük einen Riesenschritt geschafft. Von der Arbeit im Montage- und Dienstleistungszentrum (MDZ) der Heime Scheuern wurde er in den ersten Arbeitsmarkt integriert.
Ein Schritt, der nicht vielen Menschen mit Behinderung möglich ist, auch wenn es natürlich zunächst das Ziel für alle Mitarbeiter sei, sagt Bernd Feix, Leiter der Abteilung Arbeit bei den Heimen Scheuern. Vor Basibüyük schaffte dies in diesem Jahr nur noch eine Person.
Viele Kräfte wirkten flankierend mit: die Arbeitsagentur, die eine berufsbildende Maßnahme vermittelte; das MDZ, das half, die Neigung des 23-Jährigen in Richtung Gastronomie zu entwickeln; die Lahntalklinik, die ein mehrmonatiges Praktikum ermöglichte, das letztlich in ein reguläres Ausbildungsverhältnis mündete.
Einen ähnlichen Erfolg verbuchte auch Johannes Keller. Der Beschäftigte der Caritas-Werkstätten Westerwald/Rhein-Lahn in Weisel ist seit vier Monaten auf einem Außenarbeitsplatz der Firma elbag GmbH tätig, dort am Aufbau der Trafo-Kompaktstationen beteiligt. Das Ziel ist es stets, "möglichst passgenaue und wohnortnahe Qualifizierungs- und Tätigkeitsbereiche für beeinträchtigte Menschen zu finden", sagt Petra Zimmermann, Integrationsassistentin der Viveca, einer Einrichtung zur Arbeitsmarktintegration der Caritas. Gute Erfahrungen mit Außengruppen machten auch die Heime Scheuern. Acht Mitarbeiter arbeiten auf diese Art zurzeit bei Eaton (früheres Möller-Werk). In diesen Gruppen sind Beschäftigte der Heime im ganz normalen Werksbetrieb tätig.


Bruno Herbst, Verwaltungsdirektor der Lahntalklinik, freut sich, dass Basibüyük nun seinen Ausbildungsvertrag unterschrieb.

Auch wenn Cuma Basibüyük jeden Morgen sehr früh aufstehen muss, scheint er in der Küche der Lahntalklinik seinen Platz gefunden zu haben: "Ich fühle mich 100-prozentig akzeptiert und eingebunden und darf auch große Verantwortung übernehmen. Die Kollegen haben großes Vertrauen zu mir und meiner Arbeit."(noe)

Rhein-Lahn-Zeitung - Bad Ems, Lahnstein vom Samstag, 1. August 2009, Seite 15.


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Gemeinderat konstituierte sich (10.07.2009)

Formale Anforderungen prägten die Sitzung

Bild des neuen Gemeinderates

Sehr formal ging es auf der konstituierenden Sitzung des Reichenberger Gemeinderates zu. Als Beauftragter der Verbandsgemeinde war Friedel Meister sehr gut vorbereitet und hatte die Anforderungen der Gemeindeordnung stets im Blick.
Zunächst wurden die neu gewählten Ratsmitglieder unter Hinweis auf ihre Schweige- und Treupflicht sowie die Pflicht zur Rücksicht auf das Gemeinwohl vom, zu diesem Zeitpunkt geschäftsführenden Ortsbürgermeister, per Handschlag verpflichtet. Sodann überreichte der geschäftsführende 1. Beigeordnete Hans-Rudi Voss dem wiedergewählten Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke die Ernennungsurkunde.
Bei der Wahl der Beigeordneten gab es keine Überraschungen. In geheimer Abstimmung mit Wahlraum und Wahlurne erhielten Hans-Rudi Voss als Erster Beigeordneter und Hans-Joachim Hopf als Zweiter Beigeordneter jeweils alle sechs Stimmen. Im Anschluss erhielten Sie ihre Ernennungsurkunden aus der Hand des Ortsbürgermeisters. Der Erste Beigeordnete verzichtete, wie vor fünf Jahren, auf sein Ratsmandat und damit konnte Helmut Daum in den Gemeinderat nachrücken.
In den Rechnungsprüfungsausschuss wurden Hermann-Willi Schmidt, Beate Klamp und Wolfgang May gewählt; Helmut Daum und Bernd Huppert sind stellvertretende Mitglieder.
Nun waren alle formalen Hürden genommen und die Sitzung wurde für das obligatorische Foto unterbrochen.
Sodann beschloss der Gemeinderat mit 6 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung den Wirtschaftsweg zur Steegsmühle in der skizzierten Form auszuschreiben. Submission soll Ende August sein und die Ausführung ab der 40. KW beginnen. Vorgesehen sind 5 bis 7 Arbeitstage.
Das Prüfprotokoll der sicherheitstechnischen Beurteilung des Kinderspielplatzes hatte einige Mängel aufgezeigt. Ein wesentlicher Punkt dabei war der Zaun zur Straße. Ortsbürgermeister Goerke hatte Angebote für das Material eingeholt und der Rat beschloss mit 6 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung dem günstigsten Bieter, der Firma Schwamb aus Lipporn, den Auftrag zu erteilen. Für die Umsetzung der Sanierung des Kinderspielplatzes sollen die Eltern der jüngeren Kinder in der Gemeinde gewonnen werden.

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Ortsbürgermeister im Sommerurlaub (10.07.2009)

Vertretung übernimmt der 1. Ortsbeigeordnete

Radelnde Gurke

Auch in diesem Jahr verbringt der Ortsbürgermeister den Sommerurlaub mit seiner Familie in Brandenburg. Diesmal ist der Spreewald mit einer Radtour entlang des Gurkenradweges das Ziel. Zum Abschluss wird dann noch einmal der Ortsteil Reichenberg der Gemeinde Märkische Höhe besucht.
Für die Zeit vom 14.07. bis zum 06.08.2009 übernimmt Hans-Rudi Voss, der 1. Ortsbeigeordnete, die Geschäfte. Er ist unter der Telefonnummer 7466 zu erreichen.


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Neuer Rat vergibt erste Arbeitsaufträge

Wirtschaftsweg zur Steegsmühle wird saniert - Zaun am Kinderspielplatz muss erneuert werden

Gemeinderat v.l.n.r. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, Wolfgang May, Helmut Daum, Beate Klamp,
Bernd Huppert, Beigeordneter Hans Joachim Hopf, Beigeordneter Hans Rudi Voss,
Hermann-Willi Schmidt

REICHENBERG. Bei der Wahl der Reichenberger Beigeordneten gab es nur einstimmige Ergebnisse. In geheimer Abstimmung mit Wahlraum und Wahlurne erhielten Hans-Rudi Voss als Erster und Hans-Joachim Hopf als Zweiter Beigeordneter jeweils alle sechs Stimmen des neuen Rates. Voss verzichtete, wie vor fünf Jahren, auf sein Ratsmandat. Damit konnte Helmut Daum in den Gemeinderat nachrücken. In den Rechnungsprüfungsausschuss wurden Hermann-Willi Schmidt, Beate Klamp und Wolfgang May gewählt; Helmut Daum und Bernd Huppert sind stellvertretende Mitglieder.
Das Gremium hat in der konstituierenden Sitzung auch gleich die ersten richtungsweisenden Entscheidungen getroffen: Mit sechs Ja-Stimmen bei einer Enthaltung wurde beschlossen, die Arbeiten am Wirtschaftsweg zur Steegsmühle auszuschreiben. Submission soll Ende August sein. Beginnen sollen die Arbeiten einen Monat später, ab Ende September. Vorgesehen sind fünf bis sieben Arbeitstage.
Saniert werden muss auch der Zaun am Spielplatz, der bei einer Überprüfung der Sicherheit des Areals beanstandet wurde. Ortsbürgermeister Goerke hatte Angebote für das Material eingeholt, und der Rat beschloss mit sechs Ja-Stimmen bei einer Enthaltung dem günstigsten Bieter, der Firma Schwamb aus Lipporn, den Auftrag zu erteilen. Für die Sanierung des Kinderspielplatzes sollen die Eltern der jüngeren Kinder in der Gemeinde gewonnen werden.

Rhein-Lahn-Zeitung - Bad Ems, Lahnstein vom Donnerstag, 9. Juli 2009, Seite 22.

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Kirchengemeinde spricht allen Kandidaten das Vertrauen aus (03.07.2009)

18-Jähriger überrascht mit sehr gutem Ergebnis

Die Stimmenauszählung für die Kirchenvorstandswahl in Reichenberg gestaltete sich äußerst spannend. Von den 116 Wahlberechtigten hatten 63 ihr Wahlrecht ausgeübt, das sind immerhin 54 %. Aus sieben Kandidaten sollten fünf ausgewählt werden, um den neuen Kirchenvorstand zu bilden. Doch die Reichenberger sähen wohl am liebsten alle sieben im Kirchenvorstand, denn es folgte ein eindrucksvolles "Kopf-an-Kopf-Rennen".
Erst nachdem der letzte Stimmzettel ausgezählt war, stand die Reihenfolge endgültig fest.
Die meisten Stimmen konnte Alfred Hammann für sich verbuchen (49 Stimmen), dicht gefolgt von Bärbel Goerke (48 Stimmen) und dem 18-jährigen Neueinsteiger Patrick Schaub (46 Stimmen). Und noch knapper ging es weiter: Gustav Wüst (37 Stimmen), Annette Dehmers-Höhn (36 Stimmen), Ingo Müller-Baron (35 Stimmen) und Gerhard Herrmann (34 Stimmen). Ein solches Ergebnis hatte niemand erwartet!
Es ist sicherlich Ausdruck für die hohe Kompetenz, die allen Kandidaten zugesprochen wird.
So verwundert es nicht, dass die zwei "Nichtgewählten" sofort zusicherten, die evangelische Kirchengemeinde Reichenberg auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen.

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Erlebnis Mittelrhein-Marathon (19.06.2009)

Läufer aus Reichenberg mit dabei

Bild des Teams aus Reichenberg

Fünf Läufer aus Reichenberg beendeten erfolgreich den Mittelrhein-Marathon. Dirk Kuttig, Wolfgang May, Stefan Hopf und Karl Heinz Goerke starteten als Team und legten dabei jeweils Strecken zwischen 9,5km und 11,5Km auf der B9 zurück. Die Wechsel in Hirzenach, Boppard und Rhens klappten, auch dank des Fahrdienstes von Christine Diesler hervorragend und so konnte das Team mit sehr ordentlichen 03:48:46 das Ziel am Deutschen Eck in Koblenz erreichen. Kurz nach 22 Uhr erhielten sie ihre Medaillen.
Erwartet wurden Sie dort bereits von Thomas Michel, der im Halbmarathon gestartet war und mit 01:38:37 als 56. seiner Alterklasse die gut 21km beendete.
"Es war wirklich ein tolles Erlebnis!" waren sich alle gemeinsam einig, und wenn alles klappt, wollen sie auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam starten.

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Reichenberg: Schützen sind schnell fertig

Vögel wurden zügig heruntergeschossen - Weitere Auszeichnungen für Vereinsmitglieder

Die Erfolgreichen Schützen beim Königsschiessen
Vorsitzender Franz-Josef Voss (2. von links) ehrte die erfolgreichen Reichenberger Schützen, von links: Annabelle Voss (rechte Jugend-Flügelschützin), Alexander Strack (Jugend-Schützenkönig), Rowena Strack (linke Jugend-Flügelschützin), Ullrich Huppert (rechter Flügelschütze), Florian á Wengen (Schützenkönig), Stefan Hopf (linker Flügelschütze).

REICHENBERG. Schnell kamen die Schützen des Schützenvereins "Horrido" 1912 Reichenberg bei ihrem Königsschießen in diesem Jahr zum Ergebnis. "Die 32 Teilnehmer haben konzentriert und intensiv geschossen", sagt der Vorsitzende, Franz-Josef Voss, "und so stand das Ergebnis recht zügig fest."
Die Jugendlichen schossen auf ihren eigenen kleineren Vogel auf die Distanz von zehn Metern, die Erwachsenen traten mit dem Kleinkalibergewehr aus 50 Metern Entfernung gegen den großen Vogel an. In beiden Wettbewerben wurde das Luftgewehr benutzt.
Vorsitzender Franz-Josef Voss hatte bei der Siegerehrung weitere Auszeichnungen zu verteilen. Beim Kreiswettbewerb des Schützenkreises 114 zum Jahresanfang errangen in den Disziplinen Luftgewehr, Kleinkaliber und Unterhebel die Reichenberger Schützen zehn erste Plätze, wofür Voss Urkunden und goldene Kreismeisternadeln überreichte.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 20.06.2009, Seite 22.


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Gemeinderatswahlen in Reichenberg (29.05.2009)

Vorbereitungen nahezu abgeschlossen

Umfangreiche Vorbereitungen sind für die am 07. Juni stattfindenden Wahlen erforderlich. "Wir sind gerüstet!" ist sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke sicher. Mehrere Informationsveranstaltungen und Besprechungen bei der Verbandsgemeindeverwaltung wurden wahrgenommen, so zuletzt die Einweisung der PC-Bediener. Die Kreistagswahl, die Verbandsgemeinderatswahl und die Gemeinderatswahl werden diesmal mit dem PC ausgewertet. Sicherlich führt dies zu einer Vereinfachung, vor allem bei der Erstellung der Niederschriften, allerdings sind die Anforderungen an die jeweiligen Erfassungsgruppen schon recht umfangreich.
Da am 7. Juni 2009 neben dem Gemeinderat und dem Ortsbürgermeister auch noch der Verbandsgemeinderat, der Kreistag und das Europaparlament gewählt werden und die Stimmzettel für die drei letztgenannten Wahlen ein großes Format und viel Inhalt haben, wird die Stimmabgabe etwas zeitaufwändiger.
Wer seine Stimme in Ruhe abgeben möchte, sollte noch von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen. Diese ist, im Gegensatz zu früher, ohne besondere Begründung möglich. Sie brauchen nur die Wahlbenachrichtigung, die Sie ja seit längerem in den Händen haben, entsprechend auszufüllen und die Unterlagen bei der Verbandsgemeindeverwaltung anzufordern. Bitte denken Sie daran, den Antrag rechtzeitig, am Besten gleich bei der Verbandsgemeindeverwaltung zu stellen. Bei der Briefwahl können Sie zu Hause in aller Ruhe Ihre Wahl treffen. Die entsprechend ausgefüllte Briefwahl können Sie per Post versenden oder aber wieder bei der Verbandsgemeindeverwaltung abgeben bzw. in den Briefkasten des Verwaltungsgebäudes einwerfen.
Reichenberg hatte bisher immer eine hohe Wahlbeteiligung. Bitte gehen Sie zur Wahl ins Dorfgemeinschaftshaus oder beantragen Sie Briefwahl. Sie haben so die Möglichkeit, diejenigen zu bestimmen, die in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat die Verantwortung für die Leitung der Gemeinde übernehmen sollen. Ihre Stimmen geben den Gewählten den Rückhalt, Ihre Interessen zu vertreten. Auch wenn es diesmal fünf Stimmzettel sind, nehmen Sie sich die Zeit und kommen ins Dorfgemeinschaftshaus bzw. wählen Sie per Briefwahl.

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Wahlausschuss hat getagt (08.05.2009)

In Reichenberg wurde kein Wahlvorschlag für den Gemeinderat abgegeben

Auf der Sitzung des Wahlausschusses wurde festgestellt, dass für die Wahl zum Gemeinderat in Reichenberg kein Wahlvorschlag abgegeben wurde. Damit wird, wie beim letzten Mal, nach den Verfahren der Mehrheitswahl gewählt. Jeder Wahlberechtigte hat die Möglichkeit bis zu sechs Personen auf dem leeren amtlichen Stimmzettel einzutragen und damit zu wählen.
Da am 7. Juni 2009 neben dem Gemeinderat und dem Ortsbürgermeister auch noch der Verbandsgemeinderat, der Kreistag und das Europaparlament gewählt werden und die Stimmzettel für die drei letztgenannten Wahlen sehr umfänglich sind, wird die Stimmabgabe etwas zeitaufwändig.
Wer seine Stimme in Ruhe abgeben möchte, sollte von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen. Diese ist, im Gegensatz zu früher, ohne besondere Begründung möglich. Sie brauchen nur die Wahlbenachrichtigung, die in den nächsten Tagen verteilt wird, entsprechend auszufüllen und die Unterlagen bei der Verbandsgemeindeverwaltung anzufordern. Gerne können Sie die entsprechend ausgefüllte Karte auch in den Briefkasten der Gemeinde am Dorfgemeinschaftshaus einwerfen; die Weiterleitung ist sichergestellt. Bitte denken Sie daran, den Antrag rechtzeitig zu stellen.
Bei der Briefwahl können Sie zu Hause in aller Ruhe Ihre Wahl treffen. Schon bei der Verbandgemeinde wird die Zahl der Kandidaten deutlich über Einhundert liegen, beim Kreistag werden es deutlich über Zweihundert sein. Bei der Europawahl stehen diesmal einunddreißig Parteien zur Wahl. Briefwahl ist diesmal also eine echte Alternative!

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Wirtschaftsweg wird aus EU-Mittel gefördert (17.04.2009)

Förderhöhe enttäuschend

Ziemlich enttäuscht zeigte sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke vom nunmehr zugegangenen Zuwendungsbescheid für den Ausbau des Wirtschaftsweges in Richtung Steegsmühle. "Irgendwie steckt der Wurm in diesem Projekt!" Der entsprechende Antrag wurde bereits im November 2007 gestellt und bei der Kreisverwaltung eingereicht. Leider wurde er wegen der Umstellung auf die Doppik und wegen krankheitsbedingter Ausfälle erst nach gut sieben Monaten an das zuständige Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) weitergeleitet. Dort dauerte dann die Bearbeitung noch einmal acht weitere Monate.
Die Kostenschätzung des beauftragten Ingenieurbüros von damals belief sich auf rund 72.000 Euro. Damit sollte der Weg grundhaft erneuert werden. Vor allem in den Fahrspuren ziehen sich über die gesamte Länge netzförmige Risse und es haben sich tiefe Spurrillen gebildet. Ebenso ist vermutlich an einer Stelle eine Drainage einzubringen, um den feuchten Untergrund zu entwässern.
Dies wird allerdings im Prüfvermerk des DLR anders gesehen; es soll im Wesentlichen nur eine neue bituminöse Tragdeckschicht aufgebracht werden. Und so wurden die förderfähigen Kosten um 30% auf 49.000 Euro gekürzt. Zusätzlich ist noch eine wasserrechtliche Stellungnahme bzw. Genehmigung einzuholen. Der Förderhöchstbetrag beträgt gemäß Bescheid nunmehr 26.950 Euro. Geld soll allerdings erst in 2010 fließen.
"Die Gemeinde muss so vermutlich 45.000 Euro selbst aufbringen. Die Rücklage aus der Jagdpacht und die Pacht der nächsten Jahre ist damit gebunden" betont der Ortschef. "Aber an einer gründlichen Erneuerung führt kein Weg vorbei; nur so ist eine gewisse Nachhaltigkeit sicherzustellen!" Es bleibt zu hoffen, dass der Weg anschließend wieder 35 Jahre hält.
Die Maßnahme soll nun kurzfristig ausgeschrieben werden und der Baubeginn ist für den Spätsommer geplant.

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Einwohnerversammlung der Gemeinde Reichenberg (10.04.2009)

Herzliche Einladung

Am Freitag, 24. April 2009, findet um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus eine Einwohnerversammlung statt. Auf der Tagesordnung steht die anstehende Kommunalwahl, das weitere Vorgehen beim Ausheben und Schließen der Gräber, die Kommunal- und Verwaltungsreform und aktuelle Themen aus der Gemeinde. Daneben wird der Bürgermeister Dieter Clasen über aktuelle Themen aus der Verbandsgemeinde Loreley berichten.
Zur Unterrichtung der Einwohner gemäß § 16 GemO sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Reichenberg sowie der Gemeinderat recht herzlich eingeladen.

Karl Heinz Goerke Ortsbürgermeister
Dieter Clasen Bürgermeister

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"Finanzielle Lage im Blick"

Urwahl zum Ortsbürgermeister: Karl Heinz Goerke tritt in Reichenberg an

REICHENBERG. Karl Heinz Goerke bewirbt sich im Rahmen der Urwahl um das Amt des Reichenberger Ortsbürgermeisters. Die RLZ bat ihn um Auskunft.

Bild Karl Heinz GoerkeZur Person
Karl Heinz Goerke ist 54 Jahre alt, er ist verheiratet und hat zwei Töchter, die 15 und 13 Jahre alt sind. Goerke ist Bankangestellter bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Er ist weder Mitglied einer politischen Partei noch Angehöriger einer Religionsgemeinschaft. Seit 2004 ist er Ortsbürgermeister, davor seit 1994 Zweiter Beigeordneter. Goerke ist zudem Beisitzer in der Jagdgenossenschaft Reichenberg. Er kandidiert auf der Liste der CDU zur Wahl des Verbandsgemeinderates Loreley.

Ziele als Ortsbürgermeister
Trotz der schwierigen demografischen Entwicklung in der Gemeinde die Zukunft gemeinsam gestalten. Die finanzielle Lage der Gemeinde weiterhin im Blick behalten und nachhaltig, ohne ausufernde Schulden wirtschaften. Den Zusammenhalt weiter fördern und die Zusammenarbeit der Gruppierungen und Vereine voranbringen. Dabei ehrenamtlich Tätige und freiwillige Helfer fördern und unterstützen.

Was er nicht will
Streit und Zwietracht in der Gemeinde, "Parteipolitik" in der Gemeinde. Sich mit Leuten auseinander setzen, die immer nur genau wissen was sie nicht wollen, immer nur Kritik üben ohne konkrete, umsetzbare Verbesserungsvorschläge zu haben, immer nur auf ihren eigene Vorteil bedacht sind, jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Sein politisches Motto
Packen wir's gemeinsam an!

Angaben vom Kandidaten
Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 03.04.2009, Seite 21.

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Plan für 2009 weist Fehlbetrag auf (03.04.2009)

Investitionen überschaubar

Einstimmig hat der Gemeinderat die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für 2009 beschlossen. Der dritte doppische Haushalt der Gemeinde endet mit einem Fehlbetrag von 1.350 €.
Zunächst einmal dankte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke den Mitarbeitern der Finanzabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit. "Wir müssen alle immer noch weiter am Verständnis für die doppische Haushaltsführung arbeiten!" Im Wesentlichen wurden die Planansätze aus dem Vorjahr beibehalten, allerdings wurden die aktuelle Entwicklung bei den Steuereinnahmen und die Erhöhungen der Umlagen berücksichtigt. Bei den Investitionen wurden der Waldwegebau hinter der Burg und die Neuanschaffung einer Heckenschere aufgenommen. Der Ansatz aus dem Vorjahr für den Wirtschaftsweg ins Forstbachtal, bei dem der Baubeginn leider immer noch nicht feststeht, bleibt weiterhin erhalten. Ebenso stehen weiterhin die Restmittel aus dem Ansatz für die Dacherneuerung Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung.
"Auch für die Zukunft gilt es weiterhin sehr sparsam zu wirtschaften und bei den Gebühren einen hohen Kostendeckungsgrad zu erreichen," ist sich der Ortschef sicher.

Haushaltsplan Reichenberg

Bezeichnung Plan 2009 Plan 2008 Ist 2007
Steuern 73.700 € 75.100 € 72.734 €
Schlüsselzuweisung 48.700 € 49.800 € 51.537 €
Summe Erträge 122.400 € 124.900 € 124.271 €
Gewerbesteueruml., FDEh -1.300 € -1.900 € -1.725 €
Kreisumlage -47.500 € -44.800 € -43.484 €
Verbandsgemeindeumlage -48.700 € -47.100 € -49.531 €
Verbleiben für Reichenberg 24.900 € 31.100 € 29.531 €
Konzessionsabgabe 6.100 € 5.100 € 5.940 €
Verfügbare Mittel 31.000 € 36.200 € 35.470 €
Bürgermeister + Verwaltung -9.800 € -10.300 € -8.189 €
Kindertagesstätte -6.700 € -7.900 € -7.138 €
Kinder- und Jugendarbeit -1.800 € -1.400 € -947 €
Straßen, Wege, Plätze -12.050 € -10.700 € -9.454 €
Friedhof und Leichenhalle -2.050 € -1.850 € -966 €
Forst 3.050 € -130 € -737 €
DGH -2.700 € -3.550 € -2.961 €
Zinsen -300 € -250 € 82 €
Ergebnis -1.350 € 120 € 5.161 €

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Neuer Straßenbeleuchtungsvertrag bietet mehr Transparenz (03.04.2009)

Abrechnung wird verständlicher

Ein Buch mit sieben Siegeln war der bisherige Straßenbeleuchtungsvertrag und die daraus resultierenden Abrechnungen. Auch waren viele Regelungen, die im Ursprung noch aus den siebziger Jahren stammten, nicht mehr angemessen.
"Ich bin froh, dass wir nunmehr eine transparente und vor allem kostengünstige Vertragsfassung mit der Süwag aushandeln konnten!" betont Karl Heinz Goerke. Der Ortbürgermeister war im Vorfeld Mitglied in einer Arbeitsgruppe, die mit Experten der Süwag über den neuen Vertrag gesprochen hat. Unter dem Motto "Licht und Leistung" wird vom regionalen Energieversorger ein modularer Aufbau angeboten, der es den Kommunen ermöglicht, einzelne Leistungen nicht zu beauftragen.
In der Basisleistung sind die allgemeinen Tätigkeiten wie Schalttätigkeiten, Störungsmanagement, Kennzeichnung und Dokumentation enthalten ebenso wie die Wartung und Instandhaltung des Straßenbeleuchtungsnetzes. Daneben hat die Gemeinde der Süwag auch die Wartung der Leuchten, darin enthalten ist das regelmäßige Wechseln der Lampen(Birnen) inklusive der Reinigung der Leuchte, übertragen.
Für die optionalen Leistung wie Leuchtenerneuerung, Standsicherheitsprüfung und Anstrich der Leuchten wird der Energieversorger jeweils ein prüffähigen Angebot erstellen, das dann einzeln beauftragt und abgerechnet wird. Das bisher bei der Süwag angesparte Kapital wird ausgezahlt und fließt der Gemeinde voraussichtlich noch im April zu.
Nachdem bereits im letzten Jahr durch den Einsatz der neuen Lampen ein Betrag von über 100 € pro Jahr bei den Energieeinsatzkosten gespart werden konnte, wird durch den neuen Vertrag der Haushalt erneut entlastet. Allerdings muss die Gemeinde bei Leuchtenerneuerungen dies künftig im Haushalt voll als Investitionen veranschlagen und entsprechende Abschreibungen einplanen.
"Ich bin zuversichtlich, das die Transparenz des neuen Vertrages dazu führt, dass die jährliche Abrechnung der Straßenbeleuchtungskosten, für Reichenberg in 2008 immerhin 3.177,25 €, ganz einfach zu verstehen sein wird." betont der Ortsbürgermeister. Darüber hinaus werden an verschiedenen Stellen noch Einsparpotentiale gehoben.

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Ortbürgermeister im Urlaub (03.04.2009)

Vertretung übernimmt der 1. Ortsbeigeordnete

Auch ein Ortsbürgermeister braucht mal Urlaub. Für eine Woche geht es nach London. Für die Zeit vom 01.04. bis zum 08.04.2009 übernimmt Hans-Rudi Voss, der 1. Ortsbeigeordnete, die Geschäfte. Er ist unter der Telefonnummer 7466 zu erreichen.

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Energievertrag jetzt nachvollziehbar

Reichenberg: Neuer Kontrakt mit Süwag

REICHENBERG. Der Reichenberger Gemeinderat hat den Haushaltsplan für 2009 verabschiedet. Der dritte doppische Etat schließt mit einem Fehlbetrag von 1350 Euro. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke: "Wir müssen alle immer noch am Verständnis für die doppische Haushaltsführung arbeiten." Im Wesentlichen wurden die Pläne aus dem Vorjahr beibehalten, allerdings wurden die aktuelle Entwicklung bei Steuereinnahmen und die Erhöhung der Umlagen berücksichtigt und dementsprechend niedriger angesetzt.
Bei den Investitionen wurde unter anderem der Waldwegebau hinter der Burg aufgenommen. Der Ansatz aus dem Vorjahr für den Wirtschaftsweg ins Forstbachtal, bei dem der Baubeginn noch nicht feststeht, bleibt erhalten. "Auch für die Zukunft gilt es, sehr sparsam zu wirtschaften und bei den Gebühren einen hohen Kostendeckungsgrad zu erreichen," sagt der Ortschef.
Ein Buch mit sieben Siegeln war der bisherige Straßenbeleuchtungsvertrag und die daraus resultierenden Abrechnungen für die Reichenberger. "Auch waren viele Regelungen, die im Ursprung noch aus den 70er-Jahren stammten, nicht mehr angemessen", sagt Goerke.
Nun wurde aus Sicht des Ortsbürgermeisters eine transparente und vor allem kostengünstige Vertragsfassung mit der Süwag ausgehandelt. Der Ortsbürgermeister war im Vorfeld Mitglied in einer Arbeitsgruppe, die mit Experten der Süwag über den neuen Vertrag gesprochen hat.
Unter dem Motto "Licht und Leistung" wird vom regionalen Energieversorger ein modularer Aufbau angeboten, der es den Kommunen ermöglicht, einzelne Leistungen nicht zu beauftragen.
Nachdem bereits 2008 durch den Einsatz der neuen Lampen ein Betrag von mehr als 100 Euro pro Jahr bei den Energieeinsatzkosten gespart werden konnte, werde durch den neuen Vertrag der Haushalt wiederum entlastet.
"Ich bin zuversichtlich, dass die Transparenz des neuen Vertrages dazu führt, dass die jährliche Abrechnung der Straßenbeleuchtungskosten, für Reichenberg 2008 immerhin 3177,25 Euro, ganz einfach zu verstehen sein wird", betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.04.2009, Seite 19.

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Inner Wheel Club fördert heilpädagogisches Reiten

Emily auf Gina

Der Inner Wheel Club Loreley-Nastätten unterstützt das heilpädagogische Reiten der Pferdeinsel in Reichenberg mit 500 Euro. Therapeutin und Begleiterin Kim Müller (links) bietet individuelle Therapien für Kinder mit Entwicklungsstörungen, Lern- und geistiger Behinderung an. Bei dem Umgang mit dem Pferd und dem Reiten wird der Mensch ganzheitlich angesprochen, körperlich, emotional, geistig und sozial, wie beispielsweise die sechsjährige Emily, die hoch zu Ross auf der Tinkerstute Gina sitzt. Bei der symbolischen Spendenübergabe waren mit dabei: (von links) Präsidentin Angelika Schneider, Michaela Schreiner, Margit Struth-Stamm, Christa Weber und Ellen Hollweg.

Text und Foto: Rolf Nölle
Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 31.03.2009, Seite 22.

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Land & Leute

Bärbel Goerke ist voller Energie

Portrait von Bärbel Goerke

Frauenpower im guten Sinne des Wortes, das passt zu Bärbel Goerke (45) aus Reichenberg. Als Hausfrau, Mutter von zwei heranwachsenden Töchtern und Ehefrau eines Ortsbürgermeisters wäre sie eigentlich voll beschäftigt. Aber Bärbel Goerke legt noch einiges drauf. Sie ist arbeitet als Bankkauffrau und übt viele ehrenamtliche Tätigkeiten aus. So engagiert sie sich im evangelischen Dekanat bei den Konfirmandentagen, ist Mitglied der Dekanatssynode und Mitglied des Redaktionsteams der Dekanatszeitung. Sie hilft bei der Organisation des Weltgebetstags, ist Mitglied der Dekanatskantorei und Vorsitzende des Kirchenvorstandes in Reichenberg. Ganz nebenbei findet Goerke noch Zeit für das Sportabzeichen, das sie schon fünf Mal alleine, und sechs Mal mit der Familie erworben hat.

Text und Bild Nobert Schmiedel
Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 27.03.2009, Seite 15.


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Spannende Unterhaltung (20.03.2009)

Krimilesung mit Gabriele Keiser

Gabriele Keiser liest aus Der Gartenschläfer

Immerhin 22 Gäste konnte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke zur Krimilesung in Reichenberg begrüßen. Bereits zum dritten Mal trug Gabriele Keiser aus ihrem Werk vor; diesmal unter dem Titel "Gartenschläfer". Im abgedunkelten großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses lauschten die Zuhörer der Autorin, die geschickt Abschnitte so ausgesucht hatte, dass nicht zuviel von der Handlung verraten wurde.
Es ging um bedrückende Kindheitserinnerungen, Computerspiele und Drogen. Sehr eindringlich schilderte der Text, was ein Mensch fühlt, der seiner Sucht nach Killerspielen ausgeliefert ist. Nicht minder nachdenklich machte die Passage, die das morgendliche Ritual einer jungen Drogensüchtigen schilderte. Auch die handgreifliche Auseinandersetzung einer Jugendlichen mit ihrer Großmutter, bei der sie seit dem Verschwinden ihrer Mutter lebt, war spannend und gut ausgesucht.
Franca Mazzari, die Koblenzer Kommissarin, kam dann im letzten Abschnitt noch einmal zu Wort, ohne dass dabei die Lösung des Falles verraten wurde. Sie walkt zusammen mit ihrer Freundin rund um den Laacher See und spricht dabei über Männer, die Liebe und das Leben: "Wenn man es recht bedenkt, sitzen wir hier also auf einem Pulverfass."
Während der Lesung konnten die Gäste den Wein der Winzergenossenschaft Bornich genießen und mit Bauernbaguette und Spundekäs war auch für den kleinen Hunger vorgesorgt. Blätterteigstangen und Salzbretzel rundeten das Angebot ab.
Nach einer Pause ging es im zweiten Teil der Lesung mit dem Kurzkrimi "Liebesgrüße" weiter. Eine durchaus übliche Vorgehensweise, fehlende Inserate im entsprechenden Teil einer Zeitung durch eigene Texte zu ersetzen, endet für eine Journalistin unerwartet tödlich.
Ein herzlicher Applaus der Zuhörer zeigte, dass die Veranstaltung sehr gut angekommen ist und selbstverständlich hat die Autorin im Anschluss auch gerne ihre Werke signiert.
Der Ortsbürgermeister dankte Frau Keiser für diesen spannenden und anregenden Abend. "Wir wollen hoffen, dass wir beim nächsten Mal noch mehr Gäste begrüßen können. Es lohnt sich wirklich!"

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Autorin liest im vollen Gemeindehaus

Schriftstellerin Gabriele Keiser stellt ihren Roman "Gartenschläfer" vor - Handlung spielt in Region

Gabriele Keiser liest aus Der Gartenschläfer
Autorin Gabriele Keiser las in Reichenberg. Passenderweise hatten die Veranstalter auf dem Büchertisch einen Baumstamm mit kletternden Gartenschläfern aufgestellt.

REICHENBERG. "Der Mörder steht nicht im letzten Kapitel. Wer ihn kennen lernen will, muss schon das ganze Buch lesen." Gabi Korn-Steinmetz, oder Gabriele Keiser, wie sich die Autorin von Kriminalromanen und Kurzgeschichten mit literarischen Namen nennt, hatte sichtlich Freude daran, ihre Leser auf die Folter zu spannen, als sie begann, aus ihrem neuen Roman "Gartenschläfer" zu lesen.
Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister von Reichenberg, hatte im Zusammenwirken mit der Verbandsgemeinde Loreley zu einem literarischen Abend im Gemeindehaus eingeladen und konnte sich mit Recht über eine sehr gut besuchte Lesung freuen.
Angespannt vernahmen die Zuhörer wie aus der Verquickung von zwischenmenschlichen Beziehungen, Drogen, Liebe und Computer-Killerspielen ein Mordfall wird, den Kriminalhauptkommissarin Franka Mazzari vom Polizeipräsidium Koblenz aufzuklären hatte. Kriminalistische Fachbegriffe und die Sprache der Drogenszene sind dank der Kontakte der Autorin zu den echten Koblenzer Ermittlern ebenso authentisch wie die Orte der Handlungen und des Tatortes selbst - wie zum Beispiel Andernach oder auch der Laacher See, wo auch der in Ufernähe auf Grund liegende Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg eine Rolle spielt.
Goerke hatte zur Lesung aus dem Roman mit zwei an einem Baumstamm kletternden Gartenschläfern eine passende Dekoration auf dem Büchertisch geschaffen. Die Zuhörer wurden mit Wein, Spundekäs und Kleingebäck verwöhnt. Nach einer kleinen Pause erfreute Korn-Steinmetz das Publikum noch mit der amüsant-makaberen Kurzgeschichte "Liebesgrüße" aus der Sammlung "Liebe, Lust und Lösegeld".

Text und Bild Nobert Schmiedel
Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 18.03.2009, Seite 15.

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Wegrain zum Schießstand wird nur noch bis zum Frühjahrsbeginn zurückgeschnitten (13.03.2009)

Ortstermin brachte eine Empfehlung der unteren Naturschutzbehörde

Bei einem Ortstermin mit der unteren Naturschutzbehörde wurden die Möglichkeiten der Pflegemaßnahmen entlang des Weges zum Schießstand besprochen. Obgleich vor Ort keine schützenwerten Pflanzen gefunden werden konnten, wurde vereinbart, die Rückschnitt- und Mulchmaßnahmen an Gehölzen, Gräsern und Kräutern im Zeitraum Herbst/Winter auszuführen, damit die Pflanzen blühen und Samen ausbilden können. Eine Umsiedlung der Pflanzen wurde wegen der Standortbedingungen als schwierig angesehen.
Die Gemeinde beabsichtigt diesen Aspekt zukünftig zu beachten.

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Verkehrsicherungspflicht auf dem Friedhof (06.03.2009)

Unfallverhütung erforderte sofortiges Handeln

Wie im Loreleyecho angekündigt, ist die Gemeinde verpflichtet die Standsicherheit der Grabdenkmäler regelmäßig zu überprüfen. Gemäß den dabei zu beachtenden Vorschriften ist mit einem gleichmäßigen mindestens 2 Sekunden langem Druck von horizontal 300 N zu prüfen.
Dabei stellte sich heraus, dass dreizehn Grabsteine nicht standfest waren und auf den Gräbern abgelegt werden mussten.
"Die Anzahl hat mich doch sehr erschreckt," betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, "aber die Unfallverhütung hat hier Vorrang!" Die Verkehrssicherheit muss gewährleistet werden. Sicherlich hat die Witterung in den letzten Monaten dazu beigetragen, dass sich die Befestigungen in diesem Umfang gelöst haben.
Zurzeit werden die Unterhaltspflichtigen angeschrieben und aufgefordert, die Mängel in einer angemessenen Frist zu beheben. Eine Liste der betroffenen Gräber ist im Aushangkasten angebracht.
Da es sich teilweise um ältere Grabstellen handelt, deren Ruhefrist bereits abgelaufen ist, wird der Gemeinderat auf seiner nächsten Sitzung darüber beraten, ob die Flächen in diesem Jahr eingeebnet werden sollen.
Die Unterhaltspflichtigen werden gebeten sich um die Angelegenheit zu kümmern. Für Rückfragen steht der Ortsbürgermeister gerne zur Verfügung.

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Gemeindeversammlung im Dorfgemeinschaftshaus (31.01.2009)

Kandidaten stellen sich vor

Wird auch in Zukunft ein eigenständiger Kirchenvorstand die Interessen der Reichenberger Bürger vertreten? Diese Frage stellt sich im Vorfeld der Kirchenvorstandswahl, die in diesem Jahr nur 14 Tage nach der Kommunalwahl stattfinden wird. Damit überhaupt gewählt werden kann, benötigt die evangelische Kirchengemeinde Reichenberg mindestens sieben Kandidaten. Sollte dies nicht gelingen, wird die Kirchenvorstandswahl in Reichenberg zunächst verschoben werden. Als Konsequenz stellt sich natürlich auch die Frage der Selbstständigkeit.
Daher sind alle evangelischen Gemeindeglieder herzlich zur Gemeindeversammlung am Sonntag, dem 08.02.2009, eingeladen. Nach dem Gottesdienst um 16 Uhr, diesmal im Dorfgemeinschaftshaus, wird der Kirchenvorstand von seiner Arbeit in den letzten fünf Jahren berichten. Danach haben alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl Gelegenheit sich der Gemeinde vorzustellen. Zudem können sich noch weitere Kandidaten melden oder aber von den Anwesenden nominiert werden.
Bisher haben sich erst sechs Kandidaten gefunden. Bleibt es dabei, besteht die Gefahr, dass viele Dinge, die die bisherigen Kirchenvorstände erarbeitet haben, verloren gehen. Die engagierte Arbeit des Gremiums hat in Reichenberg viel bewegt. Und es hat schon eine gewisse Tradition, dass der Kirchenvorstand hier von einem Laien geführt wird. Gut wäre es, wenn es gelingt, dieses Engagement auch in Zukunft fortsetzen zu können.
Also besuchen Sie die Gemeindeversammlung, um die Eigenständigkeit der Kirchengemeinde für die Zukunft zu sichern.

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40-jähriges Dienstjubiläum bei der PI St. Goarshausen (16.01.2009)

Foto von Polizeihautkommissar Rudi VossPolizeihautkommissar Rudi Voss von der Pl St. Goarshausen konnte in diesen Tagen sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. PHK Voss begann am 02.01.1969 bei der Bereitschaftspolizei in Wittlich-Wengerohr seine Ausbildung zum Polizeibeamten. Nach weiteren Ausbildungsstationen bei der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt und Koblenz, wurde er im Januar 1971 in den Einzeldienst zum damaligen Polizeiamt in Lahnstein versetzt, wo er bis 1977 seinen Dienst verrichtete. Am 01. Juli 1977 wurde er zur damaligen Schutzpolizeiinspektion nach St. Goarshausen versetzt, wo er als Schichtdienstbeamter Verwendung fand. Im Jahre 2003 übernahm er die Stelle des Bezirksdienstbeamten bei der Verbandsgemeinde Nastätten, wo er für 32 Ortsgemeinden zuständig ist.
Der allseits beliebte Beamte ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. In seiner Heimatgemeinde Reichenberg war er 17 Jahre lang als ehrenamtlicher Ortsbürgermeister tätig. Der passionierte Pferdeliebhaber ist seit 1964 Mitglied im Schützenverein Horrido Reichenberg und war im Jahre 2008 Schützenkönig.

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Brennholz Teil 2 (16.01.2009)

Einsatz geht am 17. Januar weiter

Recht erfolgreich verlief der Arbeitseinsatz zur Beschaffung von Brennholz am letzten Samstag. Insgesamt 15 fleißige Reichenberger waren am Werk und ein ansehnlicher Stapel an Brennholz liegt bereits am Rande des Bolzplatzes. Durch den Einsatz einer Seilwinde konnte eine große Anzahl von Stämmen aus dem Wald an den Rand des Radweges gezogen werden. Bei der Abschlussbesprechung kamen die Anwesenden überein, die Arbeit am 17. Januar ab 9 Uhr fortzusetzen. Diesmal soll der Schwerpunkt auf das Reißen der Stammabschnitte und den Abtransport gelegt werden. Für das leibliche Wohl zur Mittagszeit wird gesorgt. Erneut ergeht der Aufruf an alle Bürger, sich an dieser Gemeinschaftsaktion zu beteiligen und mit den entsprechenden Arbeitsgeräten am Samstag zu erscheinen, um die Maßnahme erfolgreich abzuschließen!

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Mittagessen für Freiwillige

Reichenberger wollen am Wochenende wieder für Brennholz sorgen

REICHENBERG. Recht erfolgreich verlief aus Sicht von Reichenbergs Ortsbürgermeister Karl-Heinz Goerke der Arbeitseinsatz zur Beschaffung von Brennholz am Samstag. "Insgesamt 15 fleißige Reichenberger waren am Werk und ein ansehnlicher Stapel an Brennholz liegt bereits am Rande des Bolzplatzes", lobt Goerke das Engagement der Teilnehmer.
Durch den Einsatz einer Seilwinde konnte eine große Anzahl von Stämmen aus dem Wald an den Rand des Radweges gezogen werden. Bei der Abschlussbesprechung kamen die Anwesenden überein, die Arbeit am kommenden Samstag, 17. Januar, ab 9 Uhr fortzusetzen.
"Diesmal soll der Schwerpunkt auf das Reißen der Stammabschnitte und den Abtransport gelegt werden", kündigt Goerke an und lockt mit einem kostenlosen Mittagessen für alle Freiwilligen. "Erneut ergeht der Aufruf an alle Bürger, sich an dieser Gemeinschaftsaktion zu beteiligen und mit den entsprechenden Arbeitsgeräten am Samstag zu erscheinen, um die Maßnahme erfolgreich abzuschließen", lässt Goerke nicht locker.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 14.01.2009, Seite 16.

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Reichenberg: Rat erhöht Miete für das Dorfhaus

Auch die Friedhofsgebühren stehen zur Diskussion - Ortsbürgermeister Goerke plädiert für mehr Urnenbestattungen

REICHENBERG. Der Gemeinderat von Reichenberg hat die Nutzungsgebühren für das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) erhöht. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke: "Eine schwierige und sicherlich auch unpopuläre Entscheidung. Die nunmehr seit mehreren Jahren konstanten Benutzungsgebühren waren zu überdenken."
Die Dacherneuerung, die dringend notwendig war, macht die Aufnahme eines weiteren Kredites durch die Gemeinde erforderlich. "Die Arbeiten wurden qualitativ hochwertig ausgeführt und der optische Eindruck ist ganz hervorragend", ist der Ortschef zwar sicher, "allerdings sind nur 38,64 Prozent der Kosten durch den Zuschuss aus dem Investitionsstock 2008 abgedeckt. Daher wurde die Miete für das DGH um 5 Euro angehoben. Noch wesentlich dramatischer war die Entwicklung der Nebenkosten. 2008 wurden die Bezugspreise für Gas zum Heizen zweimal deutlich erhöht. Goerke: "Von daher waren diese Erhöhungen ebenfalls an die Nutzer, wenn auch nicht in voller Höhe, weiterzugeben."
Auch dabei entschied sich der Gemeinderat für eine Anhebung um 5 Euro. "Ich appelliere an alle Nutzer, die Thermostate im Anschluss an die Aktivitäten im DGH auf zwei zurückzudrehen, denn jeder Kubikmeter, den wir an Gas nicht verbrauchen, spart uns viel Geld." Das Dorfgemeinschaftshaus soll allen Bürgern und den Vereinen und Gruppierungen in Reichenberg die Möglichkeit bieten, ihre Veranstaltungen in der Gemeinde abzuhalten. Dazu sei es in einem ordentlichen Zustand zu erhalten. Der Ortsbürgermeister: "Durch die Dachsanierung und auch die Wartung und Instandhaltung der Heizung hat die Gemeinde dafür erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet." Nun gelte es, diesen Stand zu sichern und damit pfleglich umzugehen.
Auch die Friedhofsgebühren sind immer wieder Gegenstand umfangreicher Diskussionen. Trotz der Gebührenerhöhungen in den Vorjahren ist der Friedhof weiterhin nicht kostendeckend. Daher seien weitere Anstrengungen zu unternehmen, den Kostendeckungsgrad zu erhöhen. "Mehrere Nachbargemeinden haben die Gebühren ebenfalls erhöht. Ferner wird es immer schwieriger, das Ausheben der Gräber durch die Dorfgemeinschaft sicherzustellen."
In der aktuellen Wirtschaftslage habe der Einzelne immer mehr Probleme für die gemeinschaftliche Aufgabe entsprechendes Verständnis zu wecken. Daher sollte ein gewisser Lenkungseffekt hin zu Urnenbestattungen erzielt werden, die für die Gemeinde einfacher zu handhaben seien.
Auch ist es verwaltungstechnisch schwierig, für das Abräumen einer Grabstätte nach Ende der Ruhefrist eine Sicherheitsleistung einzufordern. So muss die Gemeinde zukünftig Vorsorge dafür treffen, falls sie einen Pflichtigen nicht mehr heranziehen kann, die Grabstätte vollständig zu entfernen. Der Ortsbürgermeister plant, dieses Thema zusätzlich in einer Bürgerversammlung detailliert darzulegen und erklärt: "Ich möchte ganz deutlich klarstellen: Wir wollen weder die Verstorbenen noch deren Angehörige über Gebühr abkassieren, aber auch die Gemeinde muss, wie jeder andere auch, für ihre Leistungen honoriert werden." Ein Grabstein für mehrere Tausend Euro werde ohne Nachfrage bezahlt, die Grabstelle einschließlich der Pflege des Friedhofs solle die Gemeinde aber kostenlos bereitstellen. Goerke: "Dies ist in Zeiten immer knapper werdender Finanzmittel leider nicht mehr möglich."

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 12.01.2009, Seite 20

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Brennholz für die Gemeinde (09.01.2009)

Arbeitseinsatz am 10. Januar 2008

Bereits im Frühjahr 2008 wurden einige Fichten, die vom Borkenkäfer befallen waren, umgeschnitten. Damals waren sie als Brennmaterial für das Maifeuer vorgesehen. Allerdings war die Zahl der befallenen Bäume so groß, dass eine nicht geringe Anzahl bisher noch nicht abgefahren wurde. Für den 10. Januar 2009 ab 9 Uhr wurde daher mit dem Schützenverein, dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemeinde ein Termin abgesprochen, um Brennholz zu machen. Treffpunkt ist der Radweg auf dem Kleinbahndamm ca. 500m Richtung Bogel. Da das Brennholz allen drei Gruppierungen zu Gute kommt, hofft Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke auf eine rege Beteiligung. "Die Stämme liegen bereits um, wir haben so ein echtes Chinesenproblem: Viele helfende Hände können in kurzer Zeit eine Menge erreichen." Das Holz soll vor Ort bereits auf Länge gebracht und gespaltet werden. Für den Transport sind schon Schlepper und Hänger zugesagt. "Ich lade alle Bürger ein, sich an dieser Gemeinschaftsaktion zu beteiligen und mit den entsprechenden Arbeitsgeräten am Samstag zu erscheinen!"

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Benutzungsgebühren für das Dorfgemeinschaftshaus müssen erhöht werden (09.01.2009)

Auch die Friedhofsgebühren steigen

Eine schwierige und sicherlich auch unpopuläre Entscheidung hatte der Reichenberger Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung zu treffen. Die nunmehr seit mehreren Jahren konstanten Benutzungsgebühren für das Dorfgemeinschaftshaus waren zu überdenken. Die Dacherneuerung, die dringend notwendig war, macht die Aufnahme eines weiteren Kredites durch die Gemeinde erforderlich. "Die Arbeiten wurden qualitativ hochwertig ausgeführt und der optische Eindruck ist ganz hervorragend!" führt der Ortbürgermeister dazu aus, "allerdings sind nur 38,64% der Kosten durch den Zuschuss aus dem Investitionsstock 2008 abgedeckt." Daher wurde die Miete für das DGH um 5 Euro angehoben. Noch wesentlich dramatischer war die Entwicklung der Nebenkosten. In 2008 wurden die Bezugspreise für Gas zum Heizen zweimal deutlich erhöht. Von daher waren diese Erhöhungen ebenfalls an die Nutzer, wenn auch nicht in voller Höhe, weiterzugeben. Auch hier entschied sich der Gemeinderat für eine Anhebung um 5 Euro. "Ich appelliere an alle Nutzer, die Thermostate im Anschluss an die Aktivitäten im DGH auf 2 zurückzudrehen, denn jeder m³ den wir an Gas nicht verbrauchen, spart uns viel Geld!" Das Dorfgemeinschaftshaus soll allen Bürgern und den Vereinen und Gruppierungen in Reichenberg die Möglichkeit bieten, ihre Veranstaltungen in der Gemeinde abzuhalten. Dazu ist es in einem ordentlichen Zustand zu erhalten. Durch die Dachsanierung und auch die Wartung und Instandhaltung der Heizung hat die Gemeinde dafür erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet. Nun gilt es, diesen Stand zu sichern und damit pfleglich umzugehen.
Auch die Friedhofsgebühren sind immer wieder Gegenstand umfangreicher Diskussionen. Trotz der Gebührenerhöhungen in den Vorjahren ist der Friedhof weiterhin nicht kostendeckend. Daher sind weitere Anstrengungen zu unternehmen, den Kostendeckungsgrad zu erhöhen. Mehrere Nachbargemeinden haben die Gebühren ebenfalls erhöht. Ferner wird es immer schwieriger, das Ausheben der Gräber durch die Dorfgemeinschaft sicherzustellen. Über die Gründe kann man lange diskutieren. In der aktuellen Wirtschaftslage hat der Einzelne immer mehr Probleme für die gemeinschaftliche Aufgabe entsprechendes Verständnis zu wecken. Daher sollte ein gewisser Lenkungseffekt hin zu Urnenbestattungen erzielt werden, die für die Gemeinde einfacher zu handhaben sind.
Auch ist es verwaltungstechnisch schwierig, für das Abräumen einer Grabstätte nach Ende der Ruhefrist eine Sicherheitsleistung einzufordern. So muss die Gemeinde zukünftig Vorsorge dafür treffen, dass sie einen Pflichtigen nicht mehr heranziehen kann, die Grabstätte vollständig, inklusiver der massiven Fundamente, abzuräumen.
Der Ortsbürgermeister wird die Bestattungsunternehmer noch einmal schriftlich auf die Regelungen und aktuellen Kosten in Reichenberg hinweisen, damit diese die Informationen im Trauerfall weitergeben können. Ferner ist geplant, dieses Thema auch noch einmal in einer Bürgerversammlung detailliert darzustellen.
"Ich möchte ganz deutlich klarstellen," betont Ortsbürgermeister Goerke, "wir wollen weder die Verstorbenen noch deren Angehörige über Gebühr abkassieren, aber auch die Gemeinde muss, wie jeder andere auch, für ihre Leistungen honoriert werden!" Ein Grabstein für mehrere tausend Euro wird ohne Nachfrage bezahlt, die Grabstelle einschließlich der Pflege des Friedhofs soll die Gemeinde aber kostenlos bereitstellen. Dies ist in Zeiten immer knapper werdender Finanzmittel leider nicht mehr möglich.

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Jahresabschluss in Reichenberg (09.01.2009)

Ortsbürgermeister dankte für tatkräftige Unterstützung

Bereits zum fünften Mal hatten die evangelische Kirchengemeinde und die Gemeinde zu einem gemeinsamen Jahresabschluss im Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Pfarrer Manfred Löhde stellte den Gottesdienst unter das Motto der Jahreslosung "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich." Dazu brachte er ein sehr anschauliches Beispiel aus der Finanzwelt, welches angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise den Bogen von den weltlichen Problemen bis zum Lukasevangelium spannte.
Im Anschluss ergriff die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Bärbel Goerke, das Wort und warb um Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl im Juni. Sieben Kandidaten sind notwendig, damit Reichenberg einen Kirchenvorstand wählen kann. Bisher haben sich aber nur sechs Gemeindeglieder gefunden, um sich zur Wahl zu stellen. Bärbel Goerke erläuterte die Aufgaben des Kirchenvorstandes und versuchte Mut zu machen. "Wir tagen vier- bis fünfmal im Jahr und die Themen sind sehr vielfältig, da kann jeder etwas dazu beitragen!" Sicherlich wird die Seniorenarbeit ein Schwerpunkt in den nächsten Jahren sein, daher wäre ein zusätzliches Mitglied des Gremiums aus diesem Alterskreis bestimmt eine Bereicherung. Abschließend bot sie an, für weitergehende Fragen oder aber ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung zu stehen. Es gilt, auch in der Zukunft die Interessen der Reichenberger in und mit einem eigenständigen Kirchenvorstand zu vertreten.
Verschiedene Themen des vergangenen Jahres sprach der Ortsbürgermeister an. So gab es im letzten Jahr die verlorene Klage bezüglich der Verteilung der Personalkosten der Kindertagesstätte vor dem Verwaltungsgericht. Positiv ist nun aber die Tatsache, dass inzwischen wieder 5 Kinder im Alter bis zu 5 Jahren in Reichenberg wohnen und damit auch den Kindergarten nutzen werden.
Adventsfenster 3. DezenberPositiv ist auch der erste doppische Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2007. Das Eigenkapital der Gemeinde und damit das Vermögen wurde, wenn auch nur um gute eintausend Euro, gemehrt. "Darauf können wir stolz sein!" ist sich Karl Heinz Goerke sicher, "trotz aller finanziellen Probleme hat sich unsere strikte Ausgabendisziplin bei gleichzeitig moderaten Erhöhungen auf der Einnahmeseite bezahlt gemacht!"
Ein wesentliches Projekt des abgelaufenen Jahres war die Dachsanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Das Schieferdach ist fertig und der optische Eindruck ist ganz hervorragend. "Wenn das Dach nun wieder 100 Jahre hält, haben wir wirklich für die Zukunft investiert!" betonte der Ortschef. Er überreichte dem Dachdecker Mario Ostmann zur Erinnerung an die gute Zusammenarbeit eine Chronik der Gemeinde, in der die Reichenberger Schule, und dies war das DGH ja bekanntlich vor dem Umbau in den 70er Jahren, ein Kapitel füllt. Von der aktuellen Baumaßnahme war die Überleitung zum nächsten Punkt recht einfach. Es galt die gute Seele des Dorfgemeinschaftshauses, Clemens Lindenblatt, zu verabschieden. Über Jahre hat er die Hausmeistertätigkeiten rund um das Gebäude erledigt und für den ordentlichen Zustand des Gebäudes gesorgt. Auch bei vielen anderen Gelegenheiten in der Gemeinde war er immer ansprechbar und hat in seiner ruhigen Art den Fortgang der Dinge unterstützt. Dies galt auch für den Bereich der Freiwilligen Feuerwehr und des Schützenvereins Horrido. Daher haben alle zusammengelegt und so können sich die Lindenblatts über zwei Karten für das nächste Konzert der Kastelruther Spatzen auf der Loreley freuen.
Mit einem Blumenstrauß bedankte sich der Ortsbürgermeister bei Annemarie Voss. Sie hatte über Jahre hinweg das Soldatengrab auf dem Reichenberger Friedhof gepflegt. Bereits ihre Mutter hatte das Grab in ihre Obhut genommen und Frau Voss hat diese Tradition weitergeführt. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie nun diese Aufgabe abgeben. Goerke versprach, die Pflege für die Zukunft persönlich zu übernehmen.
Gut angekommen ist in Reichenberg auch die Aktion Adventsfenster. Dank der Initiative von Christine Diesler und Annette Demers-Höhn gab es in der Vorweihnachtszeit jeden Tag ein schön geschmücktes Fenster zu bewundern. Glühwein, heißer Apfel- oder Orangensaft und allerlei Leckereien wurden gereicht und am 23. Dezember wurden dann unter dem Weihnachtsbaum im Schulgarten Weihnachtslieder gesungen. Sicherlich werden die Reichenberger Adventsfester auch im nächsten Jahr erstrahlen.
Zum Schluss dankte Goerke noch einmal allen Reichenbergern und den Reichenberger Vereinen und Vereinigungen für ihr Engagement in der Gemeinde und erhob sein Glas auf ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2009.

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Auf das Jahr 2009 angestoßen

Bei den Reichenbergern findet der Adventskalender großen Zuspruch

REICHENBERG. Um den Einwohnern den müßigen und teilweise glatten Fußmarsch zur evangelischen Kirche unterhalb der Burg Reichenberg zu ersparen, wurde der Jahresendgottesdienst in das Dorfgemeinschaftshaus verlegt. Im Anschluss an die Andacht ergriffen Bärbel Goerke, die Vorsitzende des Kirchenvorstands, und Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke das Wort.
Anstatt Orgelmusik erklangen im Gottesdienst, der von Pfarrer Manfred Löhde aus Bornich geleitet wurde, Klaviermelodien. Auch boten die Räume im Dorfgemeinschaftshaus mehr Komfort, vor allem bezüglich der Wärme, als im Gegensatz zur stattlichen Burgkirche. Kurz vor Silvester schauten die Mitglieder der Gemeinde noch einmal gemeinsam auf das vergangenen Jahr zurück. Aber auch zukünftige Ereignisse fanden Erwähnung. So wies Bärbel Goerke auf die im Juni anstehende Kirchenvorstandswahl hin. Mindestens sieben Kandidaten sollen die evangelischen Gemeindemitglieder vertreten. Doch bis jetzt haben sich nur sechs zur Wahl bereit erklärt. Sie stellen sich am Sonntag, 8. Februar, vor.
Bezüglich Haushaltslage und Einwohnerzahl zog der Ortsbürgermeister Bilanz. Nachdem die Gemeinde im vorausgegangenen Jahr erfolglos gegen die Personalkosten für den St. Goarshausener Kindergarten geklagt hatte, besuchen mittlerweile wieder fünf Kinder die Einrichtung. "Obwohl Kredite für die Finanzierung des Amtsfeldes sowie für die Sanierung des Daches des Dorfgemeinschaftshauses aufgenommen werden mussten, bleibt das Eigenkapital der Gemeinde im positiven Bereich", sagte Karl Heinz Goerke. Er lobte das Ergebnis der zum größten Teil abgeschlossenen Dacherneuerung.
Neben den handwerklich Tätigen bedankte der Ortsbürgermeister sich bei allen Ehrenamtlichen für ihre engagierte Unterstützung. Auch freute es ihn, dass die Idee des Reichenberger Adventsfensters, die von Annette Demers-Höhn und Christine Diesler stammt, so großen Anklang gefunden hat. Wie eine Art Adventskalender beleuchteten Familien ihre feierlich geschmückten Fenster im Dezember nacheinander. Jeden Abend trafen sich Bürger vor dem neu "geöffneten" Fenster zum Glühweintrinken.
Nach der Kündigung des Hausmeisters Clemens Lindenbach bleibt das Dorfgemeinschaftshaus zeitweise ohne Betreuung. "Da die finanziellen Mittel begrenzt sind, ist Mithilfe gefragt", erklärte der Ortsbürgermeister. Anschließend an die Danksagungen und Terminbekanntgebungen stießen die Reichenberger auf das Jahr 2009 an. (ig)

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 03.01.2009, Seite 20.

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Andacht und Empfang zum Jahresabschluss (22.12.2008)

Gemeinde und Kirchengemeinde laden ein

Auch in diesem Jahr gab es wieder viele Dinge, die die Gemeinde bewegt haben. Das Dach auf dem DGH ist fast fertig und der Zuschuss für den Wirtschaftsweg lässt immer noch auf sich warten. Die Gemeinde hat den Prozess vor dem Verwaltungsgericht wegen der Personalkosten der Kindertagesstätte verloren dafür aber inzwischen wieder fünf Kinder im Alter bis zu 5 Jahren. Fünf unserer Mitbürger mussten wir zu Grabe tragen. Durch die Anregung zweier Reichenbergerinnen wurde mit Hilfe der gesamten Ortsbevölkerung das Reichenberger Adventsfenster ins Leben gerufen.
Gemeinsam wollen wir am 31.12. daher sowohl den Blick zurück als auch nach vorne wagen. Wir laden Sie daher für 16:30 Uhr ganz herzlich zu einer Andacht mit anschließendem Empfang in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Sekt, Orangensaft und andere Getränke werden ausreichend vorhanden sein; an Knabbereien und Gummibärchen für die Kinder wird es sicherlich auch nicht fehlen. Bärbel Goerke, als Vorsitzende des Kirchenvorstandes und der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke freuen sich auf einen regen Zuspruch der Reichenberger Bürger.

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