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Presseartikel 2007

Hier finden Sie die Presseartikel aus 2007.
Sie wurden maschinell von unseren alten Internetseiten übertragen. Daher entsprechen sie nicht immer den Anforderungen, die wir an unseren derzeiten Internetauftritt stellen. Da sie ein Zeugnis der Aktivitäten in Reichenberg sind und eine manuelle Neuerfassung mit erheblichem Aufwand verbunden gewesen wäre, haben wir uns für diesen Weg entschieden.


Die anderen Jahrgänge des Archivs finden Sie hier:

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Andacht und Empfang zum Jahresabschluss (28.12.2007)

Gemeinde und Kirchengemeinde laden ein

Bild zweier Sektgläser

Es hat sich in diesem Jahr einiges in unserer Gemeinde getan und verschiedene Vorhaben für das neue Jahr sind schon in Arbeit. Reichenberg war mit einer sehr schönen Reportage im Fernsehen. Zuschüsse für das Dach auf dem DGH und den Wirtschaftsweg zur Steegsmühle sind beantragt. Das Amtsfeld wurde endgültig erschlossen. Gemeinsam wollen wir am 31.12. daher sowohl den Blick zurück als auch nach vorne wagen. Wir laden Sie daher für 16:30 Uhr ganz herzlich zu einer Andacht mit anschließendem Empfang in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Sekt, Orangensaft und andere Getränke werden ausreichend vorhanden sein; an Knabbereien und Gummibärchen für die Kinder wird es sicherlich auch nicht fehlen. Bärbel Goerke, als Vorsitzende des Kirchenvorstandes und der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke freuen sich auf einen regen Zuspruch der Reichenberger Bürger.


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Frohe Weihnachten (21.12.2007)

Um ein Stern zu sein
musst Du Dein eigenes Licht verstrahlen
und Deinem eigenen Weg folgen,
und Du brauchst Dich
vor der Dunkelheit nicht zu fürchten,
denn sie ist es,
die die Sterne am hellsten
leuchten lässt.

Verfasser unbekannt

Der Ortsbürgermeister und alle Mitglieder des Gemeinderates wünschen den Reichenberger Bürgern eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.
Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

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Energiepreise steigen dramatisch (21.12.2007)

Nebenkosten mussten angehoben werden

Der Gaslieferant für die Heizung im Dorfgemeinschaftshaus hat zum 01.01.2008 eine Erhöhung von über 11% angekündigt. Ebenso wurde von der Süwag eine Steigerung der Stromkosten avisiert. Daher hat sich der Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung entschlossen, die Nebenkosten bei der Vermietung anzuheben. Gleichzeitig wurde die Miete, bei der der Ortsbürgermeister in seiner Sitzungsvorlage ebenfalls eine Erhöhung ins Auge gefasst hatte, im Wesentlichen auf dem bisherigen Niveau belassen. Nur die vergünstigte Miete für die Überdachung bei der Nutzung durch Schulklassen wurde um 5 Euro erhöht.
Insgesamt, so führte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke aus, kommt es darauf an, bei der Vermietung einen einigermaßen kostendeckenden Preis zu nehmen, ohne gleichzeitig die Bürger von einer Nutzung des DGH abzuschrecken. Dieses schwierige Gleichgewicht zu halten, wird eine der Zukunftsaufgaben der Gemeinde sein.

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Klage vor dem Verwaltungsgericht (21.12.2007)

Gemeinde wehrt sich gegen den Verteilungsschlüssel für die Personalkosten der Kindertagesstätte

Der Gemeinderat hatte auf seiner letzten Sitzung bereits grünes Licht gegeben und einstimmig eine Klage vor dem Verwaltungsgericht beschlossen. Im Rhein-Lahn-Kreis werden die anteiligen Personalkosten der Kindertagesstätten anhand der Einwohnerzahl verteilt. Dies ist nach Ansicht der Gemeinde nicht mehr sachgerecht. Die Anzahl der Kinder aus der Gemeinde sollen der wesentliche Schlüssel der Aufteilung sein.
In der Ortsgemeinde Reichenberg lebt derzeit ein Kind, das die Kindertagesstätte in St. Goarshausen besucht. Aus der Bedarfsplanung ist absehbar, dass sich daran im Wesentlichen nichts ändern wird (seit 2006 bis 2010 sind zwischen 2-3 Kinder im Bedarfsplan). Durch die unterschiedliche Strukturierung der Städte und Ortsgemeinden im ländlichen Raum wird es auch zukünftig Ortsgemeinden geben, die durch ihre geografische Lage und ihre strukturellen Besonderheiten (Kindergarten, Schule vor Ort) mit Zuzügen junger Familien rechnen können. Anderen Ortsgemeinden wie z.B. Reichenberg gelingt dies eben nicht. Daher ist es der Gemeinde Reichenberg, auch unter Berücksichtigung des Solidaritätsgedankens, nicht weiter zuzumuten, allein nach der Einwohnerzahl für den Kindergarten, dem sie nach dem Bedarfsplan zugeordnet ist, anteilig an den Personalkosten beteiligt zu werden.
Die Gemeinde benötigt diese Mittel dringend, um die entsprechende Infrastruktur für die immer älter werdende Bevölkerung bereitzustellen. Gerade bei Gemeinden wie Reichenberg, deren wesentliche Einnahmequellen der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer sowie die Schlüsselzuweisung A sind, sinkt die Finanzkraft dadurch, dass ein immer größerer Anteil der Bevölkerung immer länger Renten bzw. Pensionen bezieht. Die Gemeinde Reichenberg wird durch das Beibehalten der Einwohnerzahl als Verteilungsmaßstab in Anbetracht der demografischen Entwicklung also doppelt belastet.
Da ein entsprechender Widerspruch vom Kreisrechtsausschuss abschlägig beschieden wurde, hat sich die Gemeinde entschlossen, die Angelegenheiten vor dem Verwaltungsgericht zu klären.

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Ziele für 2008 (14.12.2007)

Gemeinderat bereitet Haushalt 2008 vor

Ein Steuerungsinstrument, welches mit der Einführung der Doppik in den Vordergrund gerückt ist, ist die Definition von Zielen und Kennzahlen. Dieser interessante Punkt stand bei der letzten Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung. Die Ziele dienen dabei dazu, klar festzulegen, in welche Richtung sich die Gemeinde entwickeln soll. Die Kennzahlen sollen dann helfen, diese Ziele zu überprüfen, Entwicklungen im Zeitablauf darzustellen und Dinge, auch zwischen Gemeinden, zu vergleichen. Damit soll eine größere Transparenz bei der Mittelherkunft und der Mittelverwendung erreicht werden.
Für die Gemeinde Reichenberg wurden dabei Produkte in den Vordergrund gestellt, die von der Gemeinde zu beeinflussen sind und finanziell eine gewisse Bedeutung haben. Auf vier Seiten hatte der Ortbürgermeister in der Sitzungsvorlage die Beratung vorbereitet. Da die Produkte mit ihren Zielen die Aufgaben der Gemeinde sehr gut charakterisieren sollen sie hier einmal komplett dargestellt werden:

Tageseinrichtungen für Kinder
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Die Aufgaben werden vom Kindergartenzweckverband St. Goarshausen wahrgenommen. Die Sach- und Personalkosten werden jährlich umgelegt.
Ziele:
Das Personalkostenniveau soll bei sinkender Kinderzahl ebenfalls gesenkt werden. Das zurzeit sehr gute Betreuungsangebot soll nicht weiter ausgebaut werden. Die Umlage der Personalkosten soll zumindest überwiegend von der Zahl der Kinder abhängen.
Kennzahlen:
Kosten / Kindergartenkind
Kosten / Einwohner
Einrichtungen der Jugendarbeit
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Unter dem Begriff "Einrichtungen der Jugendarbeit" ist in der Ortsgemeinde der Kinderspielplatz und die Einrichtung des künftigen Jugendraumes im Dorfgemeinschaftshaus zu zählen.
Ziele:
Erhaltung und Bereitstellung des bestehenden Kinderspielplatzes als verkehrssichere Anlage. Jährliche Sicherheitsüberprüfung durch externe Gutachter. Keine Kostensteigerung bei Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Sicherheitsstandards. Angebot eines zwanglosen Treffpunktes im künftigen Jugendraum nach den Regeln der Hausordnung.
Kennzahlen:
Kosten / Kinder im Alter von 0 bis 16 Jahren
Kosten / Einwohner
Gemeindestraßen
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Bereitstellung, Unterhaltung, Instandsetzung und Betrieb öffentlicher Gemeindestraßen, Wege und Plätze. Dies beinhaltet die laufende Unterhaltung, Straßenentwässerung, Straßenbeleuchtung und Straßenreinigung und Winterdienst an gemeindeeigenen Grundstücken, sowie die Abrechnung von Erschließungs- und Ausbaubeiträgen.
Ziele:
Bereitstellung und Unterhaltung von verkehrssicheren Straßenkörpern, mittelfristige Investitionsplanung. Durch permanente Unterhaltung die vorgegebene Abschreibungsdauer von 35 Jahren überschreiten. Überwachung der Baustellen und der Gewährleistungsfristen. Mittelfristig im Bereich der Unterhaltung Vergabe von Aufträgen im Rahmen von Jahresverträgen an Unternehmer. In Abstimmung mit anderen Ortsgemeinden, sowie den Verbandsgemeindewerken können hier kostengünstige Lösungen erreicht werden. Angemessene Kontrolle der Straßen, Wege und Plätze durch Ortsbegehungen und damit schnelle und effektive Beseitigung von Schäden im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Alsbaldige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf effizientere Leuchtmittel.
Kennzahlen:
Straßenbeleuchtungskosten / installierte Lampe
Straßenentwässerungskosten / qm Straßenoberfläche
Straßenunterhaltungskosten / qm Straßenoberfläche
Kosten im Verhältnis zum Aufkommen Grundsteuer B
Kosten / Einwohner
Kreisstraßen
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Bereitstellung, Unterhaltung, Instandsetzung und Betrieb öffentlicher Gehwege an Kreisstraßen. Dies beinhaltet die laufende Unterhaltung, Oberflächenentwässerung, Straßenbeleuchtung und Straßenreinigung, Winterdienst an gemeindeeigenen Grundstücken, sowie die Abrechnung von Erschließungs- und Ausbaubeiträgen.
Ziele:
Bereitstellung und Unterhaltung von verkehrssicheren Gehwegen an der Kreisstraße, mittelfristige Investitionsplanung. Dieses Ziel kann erst nach Ausbau der Kreisstraße erreicht werden! Überwachung der Baustellen und der Gewährleistungsfristen. Mittelfristig im Bereich der Unterhaltung Vergabe von Aufträgen im Rahmen von Jahresverträgen an Unternehmer. In Abstimmung mit anderen Ortsgemeinden, sowie den Verbandsgemeindewerken können hier kostengünstige Lösungen erreicht werden. Angemessene Kontrolle der Gehwege und Plätze durch Ortsbegehungen und damit schnelle und effektive Beseitigung von Schäden im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Alsbaldige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf effizientere Leuchtmittel.
Kennzahlen:
Straßenbeleuchtungskosten / installierte Lampe
Gehwegunterhaltungskosten / qm Gehwegoberfläche
Kosten im Verhältnis zum Aufkommen Grundsteuer B
Kosten / Einwohner
Friedhofs- und Bestattungswesen
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Der Friedhof besteht aus dem Gräberfeld, der Leichenhalle, den Gehwegen und der Einfriedung. Der Parkplatz incl. Wendehammer auf dem Vorgelände ist ebenfalls dem Friedhof zuzurechnen.
Ziele:
Instandhaltung der gesamten Friedhofsanlagen. Angemessene Vorhaltung von Bestattungsflächen für alle Bestattungsarten. Effektiver Einsatz zur Unterhaltung und Bewirtschaftung. Fachgerechte Aufbewahrung der Leichen und Urnen vom Zeitpunkt der Überführung bis zu deren Bestattung. Würdige, ortsübliche und pietätvolle Bestattung aller Verstorbenen. Sicherstellung der Verkehrssicherungspflicht hauptsächlich bei den Grabsteinen. Vorhalten einer Wasserentnahmestelle. Anfertigung von Belegungsplänen, um eine einfache Verwaltung der Grabnutzungsrechte für die Zukunft zu ermöglichen. Es ist eine weitgehende Kostendeckung für den gesamten Friedhof anzustreben.
Kennzahlen:
Kosten / Beisetzung (Ø Beisetzungen der letzten 6 Jahre)
Kosten / Einwohner
Kommunale Forstwirtschaft
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Pflege und Bewirtschaftung des gemeindeeigenen Waldes zur Produktion von Holz und anderen Waldprodukten entsprechend den periodischen Betriebsplänen. Hierzu zählt im Wesentlichen die Brennholzproduktion für Selbstwerber, und die Bestandspflege. Stamm- und Industrieholz wird in größeren Zeitabständen angeboten. Erhaltung und Förderung der ökologischen Funktion des Waldes. Erhaltung und Förderung der sozialen Funktion des Waldes unter Beachtung der Verantwortung für Umwelt- und Lebensqualität der Bürger.
Ziele:
Standortgerechte Bewirtschaftung vorhandener Waldflächen, sowie Einnahmebeschaffung. Erzielung eines nachhaltigen Nutzens unter Beachtung der Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes. Erhaltung und Förderung natürlicher Ressourcen. Schutz des Waldes vor schädigenden Einflüssen des Wildes. Minimierung des potentiellen Defizits bei der Waldbewirtschaftung.
Kennzahlen:
Kosten / ha Wirtschaftswald
Kosten / ha Wald (Wirtschaftswald und sonstiger Wald)
Kosten / Einwohner
Feldwege, Landwirtschaftswege und Wirtschaftswege
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Verbesserung und Erhaltung der Infrastruktur in der Landwirtschaft durch die Vorhaltung von Wirtschaftswegen. Kostenbeteiligung beim Ausbau und Unterhaltung durch die Jagdgenossenschaft. Mittelfristig Anstoßen einer Flurbereinigung zur Neuordnung der Feldflur. Dabei Reduzierung der Wegeflächen und Schaffung von Ausgleichsflächen.
Ziele:
Verkehrssichere Bereitstellung und Instandhaltung der Wirtschaftswege, langfristig Verringerung des Wegenetzes durch Umlegung. Beibehaltung des Abrechnungssystems mit der Jagdgenossenschaft und somit keine Beitragsabrechnung mit den Anliegern der Grundstücke.
Kennzahlen:
Kosten / ha erschlossene Gemarkungsfläche
Kosten / km Wegelänge
Kosten / Einwohner
Kommunale allgemeine Einrichtungen und Unternehmen
Produkt- / Leistungsbeschreibung:
Unter dem Sammelbegriff "Kommunale allgemeine Einrichtungen" wird hauptsächlich das Dorfgemeinschaftshaus geführt. Das Dorfgemeinschaftshaus wird von der Gemeinde, der Kirchengemeinde, den Ortsvereinen und bei privaten Feiern genutzt.
Ziele:
Sicherung und Erhaltung des Dorfgemeinschaftshauses. Auslastung auf dem derzeitigen Niveau halten. Bedarfgerechte und effektive Bewirtschaftung der Einrichtung.
Kennzahlen:
Kosten/Nutzung
Nutzung Vermietung, Nutzung Vereine/Kirche, Nutzung Gemeinde
Energiekosten, Wasserkosten
Kosten / Einwohner

Wenn man nun abschließend diese Aufgaben und Ziele ins Verhältnis zu den vorhandenen finanziellen Mitteln setzt, so wird ganz klar deutlich, dass auch in Zukunft in Reichenberg sehr sparsam gewirtschaftet werden muss und die Gemeinde auf ein hohes ehrenamtliches Engagement angewiesen ist. Nur so können wir die Ziele erreichen und Reichenberg für die Bevölkerung in einem lebens- und liebenswerten Zustand erhalten.

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Rückerstattung (07.12.2007)

Weihnachtspräsent für das Amtsfeld

Erfreuliche Nachrichten gab es dieser Tage für die Anlieger im Amtsfeld. Die Erschließungsmaßnahme konnte noch vor Weihnachten abgerechnet werden, da zwischenzeitlich alle Rechnungen eingegangen und überprüft waren. Die Anwohner hatten in 2 Raten Ende Juni und Mitte August eine Vorauszahlung in Höhe von 90% des auf sie entfallenden Anteils der voraussichtlichen Kosten geleistet. Durch die kostengünstige Bauausführung der Firma MPS im Zusammenwirken mit dem Ingenieurbüro Leyendecker konnte nun mit der endgültigen Abrechnung den Anliegern zwischen 300 € und 570 € zurückgezahlt werden. "Es ist sehr erfreulich, dass in der Endabrechnung den Bürgern sogar noch ca. 5% zurückzahlen konnten. Damit haben wir bei der Erschließung über 15% einsparen können!" betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke. Natürlich ist diese Einsparung auch für den Haushalt der Gemeinde entlastend, die auch mit 10% an den Kosten beteiligt ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Straße, nachdem sie bereits über 30 Jahre als Bausstraße ihre Dienste getan hat, nun mindestens weitere 50 Jahre in einem verkehrssicheren Zustand erhalten werden kann.

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Holz wurde zugeteilt (07.12.2007)

Preis musste angepasst werden

Alle Selbstwerber in Reichenberg können auch in dieser Saison bedient werden. Acht Bürger hatten sich termingerecht beworben; sie alle bekommen gemäß des Beschlusses des Gemeinderates nun jeweils 6 rm zugeteilt. In der Sitzungsvorlage hatte der Ortbürgermeister ein Losverfahren angeregt. Dem wollte der Gemeinderat aber nicht folgen, und so wurde als Kompromiss eine Verteilung auf alle Bewerber bei geringerer Menge beschlossen. Da es sich bei den acht Bietern um nur fünf Bietergruppen handelt, wurde auch das Ziel der Vereinfachung der Abrechnung erreicht. Da drei Ratsmitglieder wegen Sonderinteresses nicht mit beraten und abstimmen durften, wurde der Beschluss mit nur vier Stimmen aber einstimmig gefasst. Gleichzeitig wurde der Preis auf 18,50 € / rm festgelegt, da die Kosten für das Umschneiden bereits im letzten Jahr erheblich über dem kalkulierten Ansatz lagen. Trotz dieser kräftigen Anhebung wird der Forsthaushalt mit einem Minus von 95 € abschließen, da den Einnahmen von 925 € Ausgaben von 1020 € gegenüber stehen.
Der Ortsbürgermeister informierte den Gemeinderat darüber, dass Reichenberg zukünftig dem Revier Nord in der Verbandsgemeinde zugeteilt ist. Ab 01.01.2008 wird damit nicht mehr Frau Reifenberger sondern Herr Kasper für die 16,5 ha Wirtschaftswald der Gemeinde zuständig sein. Ansonsten, so berichtete der Ortsbürgermeister, wird sich für die Gemeinde nichts ändern. Die Beförsterungskosten werden für Reichenberg gleich bleiben; die Zustimmung des Rates für die Reduzierung der Forstreviere von 3 auf 2 hat aber bei vielen Gemeinden in der Verbandsgemeinde zu einer deutliche Reduzierung der Kosten geführt. "Wir hoffen, dass sich diese Solidarität auch für uns einmal auszahlen wird!" schloss Karl Heinz Goerke diesen Punkt der Tagesordnung ab.

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Veranstaltungskalender 2008 (23.11.2007)

Termine bitte bis zum 30.11. beim Ortsbürgermeister melden!

Wie in jedem Jahr werden die Vereine und Vereinigungen in Reichenberg gebeten, dem Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke bis Ende November die Termine für 2008 bekannt zu geben. Zum einen werden sie im Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde, der auch im Internet unter www.loreley.info zu finden ist, bekannt gemacht, zum anderen sind sie natürlich wieder auf der Homepage der Gemeinde, www.reichenberg-rlp.de, zu finden. Sollten sich später noch Terminverschiebungen ergeben, so können diese Änderungen bei rechtzeitiger Meldung auch noch nachträglich in den monatlich erscheinenden Terminkalender aufgenommen werden.

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Achtung neuer Termin! (23.11.2007)

Konzert der Dekanatskantorei macht neue Zeit erforderlich

Am Ewigkeitssonntag findet um 17 Uhr das Konzert der Evangelischen Dekanatskantorei in St. Goarshausen statt. Daher wurde der Gottesdienst in Reichenberg, entgegen der ursprünglichen Planung, auf 15:30 Uhr verschoben. Alle Reichenberger sind herzlich zu diesen beiden Terminen eingeladen.

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Reichenberg

Ein Ortsporträt von Lutz Näkel

Sendung am Mittwoch, 21.11.2007, 18.45 bis 19.45 Uhr

Reichenberg - Ortsansicht

Ein Dorf im Schatten einer mächtigen Burg: Das ist Reichenberg, am Rande des Taunus gelegen, keine drei Kilometer von dem Rheinstädtchen St. Goarshausen entfernt. Der Burg Reichenberg verdankt der Ort sein Entstehen: Als der Bau 1319 begann, wohnten im Ort Handwerker und Bedienstete der Burg. Heute ist die Burg eine bröckelnde Ruine, und auch der Ort hat seine Blütezeit überschritten. In den letzten zwanzig Jahren ist die Einwohnerzahl um ein Drittel geschrumpft. Der Grund: Das Dorf bietet aufgrund der Tallage kaum Möglichkeiten für Neubauten, junge bauwillige Familien ziehen weg von Reichenberg.

Reichenberg - Burg Reichenberg

Die älteste Einwohnerin ist hundert, aber Kinder gibt es kaum noch. Karl-Willi Hebel, der pensionierte Lehrer, bewahrt in seiner Fotosammlung das Bild des Erstklässlerjahrgangs von 1938 auf. Sechs Kinder aus Reichenberg wurden damals eingeschult. In den letzten drei Jahren kam kein einziger Erstklässler aus Reichenberg.

Reichenberg - Kirche

Schade, denn der Ort ist eigentlich sehr schön gelegen und hat auch sonst etwas zu bieten: Die "Pferdeinsel" zum Beispiel, Kim Müllers heiltherapeutische Reitschule. Durch den Umgang mit Pferden lernen hier behinderte Kinder, auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen.

Reichenberg - Karte

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Reichenberg in Hierzuland (16.11.2007)

SWR zeigt Film über die Gemeinde

HierzulandNun ist es soweit, der Film, der vom SWR an zwei Tagen in Reichenberg gedreht wurde, wird gesendet. Am Buß- und Bettag, 21.11.2007 wird der Streifen gezeigt. Im Rahmen der Landesschau Rheinland-Pfalz, die von montags bis freitags ab 18.45 Uhr für die Rheinland-Pfälzer aus Rheinland-Pfalz berichtet, läuft gegen 19.25 Uhr das Hierzuland-Ortsporträt. Die verschiedensten Themen werden dabei beleuchtet. Karl Willi Hebel berichtet über die Geschichte des Ortes, das Archiv und den Burgfriedhof mit den Gräbern der von Oettingen. Die Römerstraße und der Biolandhof von Alfred Hammann mit seiner Kräuterproduktion wird Thema sein. Aber auch Auguste Meyer, unsere älteste Dorfbewohnerin wird im Fernsehen zu sehen sein. Die Pferdeinsel von Kim Müller wird ebenfalls vorgestellt.
"Ich freue mich schon auf dieses bunte Ortsporträt und hoffe, das unsere kleine Gemeinde damit im gesamten Sendegebiet bekannt wird!" erklärt Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, "wir haben schon viel interessantes zu bieten."

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St. Martin ritt durch Reichenberg (16.11.2007)

Gironimo von der Pferdeinsel trug Simon durch den ganzen Ort

Bild von Simon Schaub auf GironimoAuch wenn die Schar nicht ganz so groß war, einer war mächtig stolz: Simon Schaub. Er war der jüngste Darsteller des St. Martin, den es in Reichenberg je gegeben hat. Und da er seit kurzem auf der Pferdeinsel von Kim Müller reiten geht, durfte er auf Gironimo durch die Gemeinde reiten. Die Pferde von der Pferdeinsel sind es gewohnt, auf Kinder einzugehen, da sie im Rahmen des heilpädagogischen Begleitens mit dem Pferd diese Aufgabe wahrnehmen.
Vom Stall auf dem Berg bis zum Friedhof waren sie noch mehr oder weniger allein, Simon, Kim und Gironimo; ab dann gingen alle zusammen durch die Gemeinde bis zum Amtsfeld. Begleitet wurden sie von unserer Reichenberger Martinszugkapelle, Karl Schaub am Saxofon, Hans-Joachim Hof und Gerhard Schaub mit dem Schifferklavier. Der Gesang war sicherlich noch steigerungsfähig, aber alle hatten ihren Spass. Auch die drei jüngsten Reichenberger, Amelie, Felix und Lukas waren mit dabei. Im Amtsfeld wurde dann gewendet und nachdem es auch noch anfing zu regnen, waren alle froh am Dorfgemeinschaftshaus im Trockenen unter der Überdachung stehen zu können.
Wie immer wurde der Zug vorbildlich abgesichert von der Löschgruppe Reichenberg, die auch für das Martinsfeuer verantwortlich war. Für das leibliche Wohl war dank Vera Schaub und Bärbel Goerke auch gesorgt; es gab Winzerbrot und Bretzel, Kinderpunsch und Glühwein. Und auch die Biertrinker kamen nicht zu kurz. Jedes Kind bekam von der Gemeinde einen Weckmann spendiert und alle zusammen haben noch ein paar Lieder gesungen.
Wie immer geht der Erlös dieser Veranstaltung an zwei indische Patenkinder in Hyderabad.

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Volkstrauertag (16.11.2007)

Gottesdienst und Gedenkfeier

Am Volkstrauertag findet um 14:00 Uhr ein Gottesdienst in unserer Kirche statt. Im Anschluss wird am Ehrenmal in einer Gedenkfeier der Toten der Kriege und den Opfern der Gewaltherrschaft gedacht. Neben dem Frauenchor werden diesmal wieder die Konfirmanden mitwirken. Die Ortsbevölkerung, ob jung oder alt, ist dazu herzlich eingeladen.

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Wieder Nichts! (09.11.2007)

Versteigerungstermin aufgehoben

Wieder einmal gibt es Verzögerungen bei der Versteigerung der Burg Reichenberg. Wegen Problemen bei der Zustellung der Akten an den jetzigen Besitzer wurde der Termin aufgehoben. Man habe jetzt eine ladungsfähige Anschrift, erklärte das Amtsgericht, und wollte daher kein Risiko eingehen. Also wurden die Akten erneut zugestellt. Als nächster Termin ist Ende Januar bis Mitte Februar im Gespräch. Es bleibt zu hoffen, dass die Burg und das Wohngebäude die zur Zeit ungewisse Wintersaison einigermaßen überstehen.

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Wirtschaftsweg ins Forstbachtal wird ausgebaut (09.11.2007)

Zuschuss beträgt 55%

Nachdem nun auch der Vorstand der Jagdgenossenschaft sein Einvernehmen erklärt hat, konnte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke den Ingenieurvertrag mit dem Büro Leyendecker unterzeichnen. Nach der bereits vorliegenden generellen Zusage durch das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum ist nun ein detaillierter Zuschussantrag zu stellen. Dazu wird das Ingenieurbüro die entsprechende Planung erarbeiten.
Für die knapp 650 m wird mit Gesamtkosten von 75.000 € gerechnet. Nach Abzug des Zuschusses verbleiben ungefähr 34.000 € Kosten für die Gemeinde, die gemäß der Wegesatzung von der Jagdgenossenschaft zu tragen sind. Zurzeit reichen allerdings deren Rücklagen nicht aus, sodass die Gemeinde hier mit etwa 10.000 € in Vorlage treten muss. Da die Jagdgenossenschaft in den letzten Jahren der Gemeinde Mittel für die Errichtung der Überdachung am Feuerwehrgerätehaus geliehen hatte, bot es sich an in diesem Fall den umgekehrten Weg zu gehen. Die Gemeinde finanziert den Restbetrag vor und bekommt im Gegenzug den 10%igen Gemeindeanteil erlassen.
"Ich bin erleichtert, dass wir die Maßnahme in dieser Form durchführen können," freut sich der Ortsbürgermeister, "damit sind wir die Sorgen mit dem schlechtesten Wirtschaftsweg in der Gemarkung im nächsten Jahr hoffentlich los."

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Martinszug in Reichenberg (09.11.2007)

Diesmal durchs Amtsfeld

Bild dreier Kinder mit Laterne

Groß und Klein sind auch in diesem Jahr wieder ganz herzlich zum Martinszug eingeladen. Am 11. November ab 18 Uhr starten wir wie immer am Friedhof. Die Strecke geht diesmal durch das neu ausgebaute Amtsfeld und wieder zurück zum Dorfgemeinschaftshaus. Gemeinsam wollen wir, von der bewährten Kapelle begleitet, einige Lieder singen. Am Ziel wird es unter der Überdachung heißen Apfelsaft und Glühwein geben. Für jedes Kind spendiert die Gemeinde einen Weckmann und für die Erwachsenen werden wieder die leckeren Winzerbrote, auf Wunsch mit reichlich frischen Zwiebeln, angeboten. Der Erlös der Veranstaltung geht wie in jedem Jahr nach Hyderabad. Dort wird die schulische Ausbildung zweier indischer Kinder finanziert. Zusätzliche Spenden sind daher jederzeit willkommen.

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Brennholz ist knapp (09.11.2007)

Neues Verfahren für Selbstwerber

In diesem Jahr wird es in Reichenberg nur 50 rm Brennholz für Selbstwerber geben. Aus betrieblichen Gründen wird diese Menge in 5 Lose á 10 rm aufgeteilt. Der Gemeinderat wird auf seiner Sitzung am 23.11. über den Preis und das Vergabeverfahren entscheiden. In Anlehnung an das Verfahren im letzten Jahr können sich ab sofort Interessenten aus Reichenberg beim Ortsbürgermeister melden. Pro Haushalt ist dabei nur eine Anmeldung möglich! Spätester Meldetermin ist der 22.11. Damit ist gewährleistet, dass der Gemeinderat für seine Entscheidung alle notwendigen Informationen zur Verfügung hat.

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Versteigerung der Burg geplatzt

Anlage in Reichenberg sollte gestern unter den Hammer - Eigentümer meldete sich im letzten Moment und verhinderte Verkauf

Schön sind sie anzusehen, die Burgen im Mittelrheintal. Schöner noch, wenn sie erhalten werden können. Bei der Burg Reichenberg ist Letzteres lange nicht mehr sicher, denn seit knapp drei Jahren steht die Anlage leer und konnte bislang nicht versteigert werden.

REICHENBERG. Das Amtsgericht St. Goar hat eine für gestern Vormittag anberaumte Zwangsversteigerung der Burg Reichenberg kurzfristig abgesagt. Die historischen Gemäuer und die dazu gehörigen Ländereien waren mit einem Wert von 324 270 Euro ins Grundbuch eingetragen worden und sollten gestern in den Räumen des Amtsgerichts unter den Hammer kommen. Laut Reichenbergs Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke hat es ein bis zwei ernstzunehmende Interessenten für die Burgruine und die umliegenden Flächen mit insgesamt 184 000 Quadratmetern Größe gegeben.
Grund für die Absage ist laut dem zuständigen Rechtspfleger im Amtsgericht, Reiner Lichtenthäler, die Tatsache, dass der Eigentümer der Burg, Alfred Richard Götz, behaupte, ihm sei die Benachrichtigung des Gerichts über die erneute Zwangsversteigerung nicht zugegangen. Götz hatte die Burg im Februar 2006 während einer spektakulären Versteigerung erstanden und eine Adresse in Capolona, Italien, angegeben. Nach seiner Anzahlung habe er jedoch keine weiteren Geldbeträge folgen lassen, weshalb die Zwangsversteigerung der Anlage wieder neu aufgerollt werden musste.
Seit wenigen Tagen liegt dem Amtsgericht nun der Brief eines Rechtsanwalts vor, der kurz vor dem Versteigerungstermin für Götz mit dem Amtsgericht in Kontakt getreten war und die Versteigerung verhindert hat. "Doch nun kann Herr Götz nicht länger behaupten, er würde keine Post von uns bekommen. Wir haben die Unterlagen zum Anwalt des Eigentümers geschickt", sagt Lichtenthäler im Gespräch mit unserer Zeitung und vermutet, dass ein erneuter Versuch der Versteigerung in drei bis vier Monaten über die Bühne gehen könnte.
Unterdessen ist der Wert der Burg Reichenberg gesunken. Wurde sie zum Versteigerungstermin vor knapp zwei Jahren noch mit 428 000 Euro gehandelt, beschreibt ein neuerliches Gutachten den Wert nur noch mit 324 270 Euro. Reichenbergs Ortschef beklagt, dass die Anlage schon lange nicht mehr genutzt wird. "Die Gemeinde hätte keinen großartigen wirtschaftlichen Vorteil, wenn die Burg wieder bewohnt wäre. Doch ihr Zustand wird ja immer schlimmer, wenn nicht geheizt und sonst auch kaum etwas getan wird."
Die Burg Reichenberg wurde erstmals 1319 erwähnt. Seit 1988 stehen Burg und Burgberg unter Denkmalschutz. 1990 erwarb Hans Quintes die Anlage und steckte in den Folgejahren viel Geld in deren Erhaltung. Nach finanziellen Problemen konnte er die Burg 2003 nicht mehr halten, und sie wurde unter Zwangsverwaltung gestellt.
Bei einem ersten Versteigerungstermin im Jahr 2005 wurde kein gültiges Gebot abgegeben. Götz kaufte Burg und Ländereien ein Jahr später für 400 000 Euro, zahlte aber nur rund zehn Prozent an.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 06.11.2007, Seite 17. Markus Wakulat

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Sammlung für den Volksbund (02.11.2007)

Viel neues im Osten

SebeshDer 8. September 2007 markierte ein wichtiges Datum. Denn an diesem Tag weihte der Volksbund die Kriegsgräberstätte in Sebesh ein. Die Anlage ist einer der fünf letzten großen Sammelfriedhöfe, die der Volksbund in Russland noch errichten wird.
Seit über achtzig Jahren widmet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Er betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, berät öffentliche und private Stellen, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.
Der Volksbund benötigt, besonders für die Arbeit in Osteuropa, sehr hohe finanzielle Mittel. Diese müssen zum Teil durch die Haus- und Straßensammlung aufgebracht werden.
Soldatenfriedhöfe sind Stätten der Begegnung, der Versöhnung und der Mahnung zum Frieden. Deshalb organisiert der Volksbund unter anderem Fahrten zu Kriegsgräberstätten, veranstaltet nationale und internationale Jugendlager zur Pflege von Soldatenfriedhöfen und informiert in Schulen und Schulfreizeiten. In den Jugendbegegnungsstätten auf den Soldatenfriedhöfen - Golm (Insel Usedom, Deutschland), Futa-Paß (Italien), Lommel (Belgien),
Niederbronn (Frankreich) und Ysselsteyn (Niederlande) - finden Schul- und Jugendgruppen ideale Rahmenbedingungen für friedenspädagogische Projekte.
Liebe Reichenberger, ich möchte Sie ganz herzlich bitten, für diese gute Sache einen angemessenen Beitrag zu leisten. Ich kann Ihnen versichern, dass diese Mittel für die ganz besondere Friedensarbeit des Volksbundes eingesetzt werden. In 2006 wurden in Reichenberg wieder über 100 Euro gesammelt; dafür möchte ich allen Spendern danken. Es wäre schön, wenn in diesem Jahr ein Betrag mindestens in ähnlicher Höhe zusammen kommen würde. Sollten Sie weitere Fragen haben oder aber noch zusätzliche Informationen wünschen, so können Sie sich gerne an mich wenden.

Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

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Wird es diesmal ein Erfolg?! (02.11.2007)

Neuer Versteigerungstermin

Burg reichenbergEs ist wieder soweit, am 05. November um 10 Uhr findet der nächste Versteigerungstermin unserer Burg beim Amtsgericht St. Goar statt. Der Verkehrswert wurde mit 324.270,- EUR festgesetzt. Aus der Veröffentlichung im Staatsanzeiger ist zu entnehmen, dass es sich "überwiegend um unbebaute, land- und forstwirtschaftlich genutzte (teilweise brachliegende) Grundstücke handelt. In der Gemarkung Reichenberg sind die Grundstücke Flur 3 Flurstücke 193, 194 und 195 mit der Burgruine Reichenberg bebaut. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäudereste sind teilweise einsturzgefährdet und durch ein Stahlkorsett gesichert; sie sind keiner ertragsbringenden Nutzung zuzuführen. Auf dem Flurstück 192 befindet sich ein Gebäude, das zum Wohnen und als Büro genutzt wurde. Das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Gebäude befindet sich in großen Teilen in einem rohbauähnlichen Zustand. Auf Flurstück 243/185 befinden sich einfache Ställe, Unterstände und Remisen. Die auf Flurstück 16 vorhandenen Reste einer ehemaligen Teichanlage dürfen nicht verändert werden." Soweit der amtliche Text.
Es bleibt zu hoffen, dass nun endlich ein seriöser Interessent den Zuschlag erhält, damit die Burg und besonders das Wohngebäude nicht weiter verfällt und einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird.

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Rüttelprobe steht an (02.11.2007)

Standfestigkeit der Grabmale wird überprüft

Friedhof ReichenbergDer November hat begonnen und damit rücken die Feiertage näher, an denen durch die Bürger der Friedhof regelmäßig besucht wird. Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag sind der Anlass. Viele Reichenberger haben schon damit begonnen, die Gräber ihrer Angehörigen entsprechend herzurichten. In diesem Zeitraum kommt auch die Gemeinde ihren Verpflichtungen auf dem Friedhof nach und überprüft die Standfestigkeit der Grabdenkmale. Im Rahmen der Verkehrsicherungspflicht ist dabei sicherzustellen, dass von den Steinen keine Gefahr für den Besucher ausgeht.
Wenn alle zusammenarbeiten, dann bildet der Friedhof auch in Zukunft einen würdigen Rahmen für unsere verstorbenen Angehörigen.

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Hilfe für die Lehrer

Loreleyschule: Sozialpädagogin beginnt Freitag

Bild von Tina Lohse
Tina Lohse wird von Freitag an als Diplom-Sozialpädagogin an der Loreleyschule arbeiten.

Am Freitag beginnt an der Loreleyschule die Arbeit der neuen Sozialpädagogin.
ST. GOARSHAUSEN-HEIDE. Das Lehrerkollegium der Loreleyschule in St. Goarshausen-Heide wird von kommenden Freitag an, 2. November, von der 29-jährigen Tina Lohse unterstützt. Die Diplom-Sozialpädagogin aus Reichenberg bekleidet von diesem Tag an für ein Jahr die an der Schule neu geschaffene Stelle einer Sozialpädagogin.
Lohse wird als Halbtagskraft (19,25 Stunden pro Woche) zunächst für ein Jahr als gleichberechtigte Partnerin der Lehrer und Schulleitung arbeiten. Sie soll gerade die älteren Schüler darin unterstützen, sich besser auf die Berufswelt vorbereiten zu können. Außerdem soll sie im Einzelfall den Schülern helfen, ihre personalen und sozialen Stärken zu entfalten und kommunikativen und fachlichen Kompetenzen zu erweitern, sprich: entweder dafür sorgen, dass die Jugendlichen ihre Scheu ablegen, oder sie auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Da der beantragte Job-Fuxx der Schule vom Land noch nicht bewilligt wurde, will der Schulträger, die Verbandsgemeinde Loreley, die Zeit mit der geschaffenen Stelle überbrücken.
Die Verbandsgemeinde kalkuliert mit Kosten in Höhe von 15 000 Euro, erhält von der Landesregierung allerdings noch einen Zuschuss. Ist das eine Jahr vorbei, besteht eine Option auf Weiterbeschäftigung. (wak)

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 30.10.2007, Seite 22.

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SWR dreht Film in Reichenberg (26.10.2007)

Redaktion "Hierzuland" zu Gast

Ortsschild Hierzuland

Die Sendereihe Hierzuland im Südwest Fernsehen für Rheinland-Pfalz ist Teil der Landesschau Rheinland-Pfalz, die von montags bis freitags ab 18.45 Uhr für die Rheinland-Pfälzer aus Rheinland-Pfalz berichtet. Gegen 19.25 Uhr läuft das Hierzuland-Ortsporträt in der Landesschau Rheinland-Pfalz.
Täglich sendet der SWR das Porträt eines rheinland-pfälzischen Dorfes: aus der Eifel oder der Pfalz, dem Hunsrück oder dem Westerwald, aus Rheinhessen oder der Naheregion, aus dem Taunus oder dem Saargau. Und nun ist Reichenberg dran.
Der Redakteur, Herr Näkel, hat sich schon über interessante Themen in unserer Gemeinde informiert und erste Gespräche geführt. Vermutlich wird an zwei Tagen ein Fernsehteam in unserer Gemeinde die Aufnahmen für den etwa 10-minütigen Film drehen. Als Sendetermin ist der 21. November, der Buß- und Bettag vorgesehen.

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Lohnsteuerkarten 2008 werden verteilt (26.10.2007)

Helfen Sie bei der Ermittlung des Anteils an der Lohn- und Einkommensteuer

Wie in jedem Jahr werden die Lohnsteuerkarten durch die Gemeinde verteilt. Sollten Sie schon heute wissen, dass Sie diese nicht benötigen, so können Sie sie gerne dem Ortsbürgermeister zurückgeben oder aber den Briefkasten am DGH nutzen. Damit helfen Sie mit, kommunale Aufgaben in Reichenberg zu finanzieren, ohne dass es Sie auch nur einen Cent kostet. Sie brauchen nur Ihre Lohnsteuerkarte für das vergangene Steuerjahr an die Gemeinde oder an das Finanzamt zurückzugeben, wenn Sie die Lohnsteuerkarte nicht für den Lohnsteuerjahresausgleich oder die Einkommensteuererklärung benötigen. Alle zurückgegebenen Lohnsteuerkarten dienen dem Statistischen Landesamt zur Errechnung des der Gemeinde zustehenden Anteils am Lohn- und Einkommensteueraufkommen des Landes. Jede fehlende Lohnsteuerkarte bedeutet weniger Geld für uns. Auch nicht benötigte Karten für 2007 können Sie auf diesem Wege gewinnbringend für die Gemeinde einsetzen. Wir werden die Karte dann entsprechend weiterleiten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

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Fertig! (26.10.2007)

Erschließungsmaßnahme "Amtsfeld" fertig gestellt

Zwischenzeitlich wurden die Baumaßnahmen im "Amtsfeld" beendet; die Schwarzdecke ist aufgebracht, über die Rinne wird das Regenwasser der Kanalisation zugeführt und die Anschlüsse zu den Hauseingängen wurden gepflastert. Aller Voraussicht nach konnten die Arbeiten deutlich günstiger, wie veranschlagt ausgeführt werden, so dass die finanzielle Belastung für die Anlieger und die Gemeinde geringer ausfallen wird, wie ursprünglich vorgesehen. Dank der Flexibilität der bauausführenden Firma und der guten Arbeit des beauftragten Ingenieurs konnten alle zwischenzeitlich aufgetretenen Probleme zur Zufriedenheit der Anwohner gelöst werden.
In diesem Zusammenhang bittet Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke alle Anlieger, trotz der nun optimalen Straßenverhältnisse, nicht mit der theoretisch möglichen Höchstgeschwindigkeit durchs "Amtsfeld" zu brausen und auf einander Rücksicht zu nehmen. Auch das Befahren der Bankette sollte unterbleiben, um den derzeit optimalen Zustand nicht gleich wieder zu zerstören.
Es bleibt zu hoffen, dass nach über 30 Jahren Bausstraße der Endausbau mindest doppelt so lange hält.

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Singenachmittag muss ausfallen (05.10.2007)

Keine einfache Entscheidung

Der für den 28.10. geplante Singenachmittag des Frauenchores muss leider ausfallen. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht" stellte der Chorleiter Karl Schaub fest, "aber krankheitsbedingt haben wir zurzeit Probleme, alle Stimmen ausreichend zu besetzen." Er ist jedoch zuversichtlich, die weiteren Auftritte in diesem Jahr meistern zu können.

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Auguste Meyer wird 100 Jahre (24.08.2007)

Die Landwirtschaft prägte ihr Leben

Bild von Auguste Meyer

Die Seniorin nimmt in ihrem hohen Alter immer noch regen Anteil am Gemeindeleben. Gerne unterhält sie sich mit den vorbeikommenden Reichenbergern, wenn sie im Garten in ihrem Rollstuhl die Sonne geniest. Auch den Besuch des Seniorenkaffees vor wenigen Wochen hat sie sich nicht nehmen lassen.
Geboren wurde Auguste Meyer am 27.08.1907 als Älteste von vier Geschwistern. Die Eltern, August und Wilhelmine Wagner, hatten eine kleine Landwirtschaft in Reitzenhain und schon früh musste Auguste bei der Arbeit helfen. Die Schule besuchte sie, wie es damals üblich war, in ihrem Heimatort. 1932 heiratete sie Ernst Meyer. Von ihm berichtet die Reichenberger Chronik, dass er als Maschinist für den im September 1926 als Zugmaschine beschafften Kettenschlepper auf dem Hof Offenthal verantwortlich war. Selbstverständlich hatten sie in Reichenberg ebenfalls einen kleinen Hof im Obertal, der von ihnen gemeinsam bewirtschaftet wurde. Goldene Hochzeit konnten die beiden dann 1982 feiern. Leider verstarb ihr Ehemann bereits im folgenden Jahr.
Noch immer lebt Auguste Meyer in dem Haus, in das sie 1932 nach Reichenberg gezogen ist. Umsorgt wird sie dabei von ihrer Tochter Irene und ihrem Schwiegersohn Wolfgang Hebel. Sie freut sich schon auf eine schöne Geburtstagsfeier, zu der neben ihren beiden Töchtern auch vier Enkel und fünf Urenkel kommen werden.


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Kinder tauen dank Pferden richtig auf (23.08.2007)

Reichenberg: 25-jährige Kim Müller lehrt nach heilpädagogischem Konzept

Für Kinder ist es nicht immer einfach, sich in der Welt zurechtzufinden. Sie brauchen Unterstützung und Anleitung. Für Kinder mit einer Behinderung ist der Weg noch steiniger. Um sie besser in die Gesellschaft integrieren zu können, gibt es in Reichenberg ein besonderes Projekt.

Bild der Kindergruppe der Lebenshilfe auf dem Weg zum Reitplatz
Die Burg Reichenberg im Rücken, ging es für zwei Pferde, 13 Kinder und die Betreuer gemütlich vom Pferdestall zur Indianerwiese.

REICHENBERG. Behinderte und nicht behinderte Kinder sollen im engen Kontakt mit Pferden lernen, Selbstwertgefühl zu erlangen, Rücksichtnahme zu erfahren. Sie sollen Nähe zu anderen Kindern aufbauen, sich aber auch abgrenzen können und besonders Zuwendung geben und selbst erhalten. Das alles sind Ziele, die die 25-jährige Kim Müller mit ihrer Pferdeinsel am Rande von Reichenberg erreichen will. Im Januar hat sie den Betrieb gegründet.
Sich in der Gruppe als Individuum erleben, positive Beziehungen und Vertrauen aufbauen, Freundschaften schließen sowie eigene Grenzen erfahren sind weitere Anliegen der pädagogischen Maßnahmen. Pferde dienen dabei als Medium. In Reichenberg sind das Gina, eine 11-jährige Tinker-Stute, und Gironimo, ein 13-jähriger Friesen-Wallach.
Sie lassen mit großer Geduld alles über sich ergehen, als an diesem Morgen 13 Kinder aus dem Lebenshilfe-Kindergarten Singhofen auf der Pferdeinsel zu Gast sind, auf den beiden Therapiepferden reiten, sie streicheln und liebkosen. Die Kinder bleiben insgesamt eine Woche. Ihr Nachtlager ist im Stall hergerichtet.
"Friesenpferde sind in der Fachwelt bekannt für ihr sehr persönliches Verhältnis zu Menschen", erklärt Müller, warum sie ausgerechnet einen Friesen-Wallach für die sensible Aufgabe ausgewählt hat. Gironimo lässt sich dann auch nicht lange bitten und geht von sich aus auf die Kinder zu, fordert den Kontakt. Gina dagegen ist artbedingt etwas schüchtern und wartet Streicheleinheiten ab. Lassen die aber zu lange auf sich warten, fordert die Stute auch schon mal durch Nasenstubsen dazu auf.

Thema der Woche: Indianer

Da das Thema der Woche "Leben wie die Indianer" lautet, dürfen die Kinder die schwarzen Pferde mit Fingerbarben bemalen und ihr Fell bunt verzieren. Mähne und Schweif sind zuvor geflochten und dicke Schafsfelle als Sättel aufgelegt worden.
So geht es dann gemütlich vom Pferdestall zur Indianerwiese. Dort hatten die Kinder zu Beginn des einwöchigen Aufenthalts schon ein Tipi aufgebaut, daneben ein Stammestotem.
Betreiberin Kim Müller steht mit den Kindern natürlich nicht alleine da. Sie erhält starke Unterstützung durch weitere Erzieherinnen und Praktikanten, "denn bei behinderten Kindern ist oft eine Einzelbetreuung nötig, die unbedingt gewährt werden muss", weiß die 25-Jährige ausgebildete Erzieherin mit Zusatz "Heilpädagogische Begleiterin mit dem Pferd". Sie arbeitete selbst einige Jahre im Singhofener Lebenshilfe-Kindergarten. Jetzt bekleidet sie eine Halbtagsstelle im integrativen Kindergarten Langschied, um Zeit für ihr neues Projekt zu haben.

Bild der Kinder auf dem Pferd Gina
Das Sommerfest am Wochenende ermöglichte allen großen und kleinen Pferdefreunden einen umfangreichen Einblick in die Arbeit auf der Pferdeinsel. Gestärkt und selbstbewusst präsentierten die Kinder mit ihren Therapiepferde Gina und Gironimo und Leiterin Kim Müller den Besuchern ihr selbst gestaltetes Programm. "Die Kinder wuchsen weit über ihre Handicaps hinaus und zeigten ihre beeindruckenden Stärken", sagte Müller. In den Stallungen vermittelte sie den Besuchern die theoretischen Hintergründe des Heilpädagogischen Begleitens mit dem Pferd (HBP). In Form von Fotos, Filmen und Collagen wurde ein Einblick in die Arbeit der Pferdeinsel gewährt.

Yvonne Winschiers (26) ist noch Erzieherin im Lebenshilfe-Kindergarten Singhofen und eine der großen Hilfen für Müller in dieser Woche. Dazu kommt Manuel Fuchs (25), Erzieher in Ausbildung an der Adolf-Reichwein-Schule Limburg, und Kerstin Stocklasa (26). Beide absolvieren in Reichenberg einen Teil des zur Ausbildung gehörenden "Freizeitpädagogischen Praktikums". Auch die Sozialassistentin Sabrina Roth (18) nutzt ihre Mitarbeit auf der Pferdeinsel freiwillig für eine weitere Ausbildung als Erzieherin an der Sophie-Scholl-Schule in Mainz, einer Fachschule für Sozialpädagogik. Der Kontakt von Kim Müller zur Lebenshilfe Rhein-Lahn ermöglichte die Einbeziehung der Praktikanten in die Arbeit auf der Pferdeinsel zu beiderseitigem Nutzen.

Auf Ernährung geachtet

Nicht nur befürwortet, sondern tatkräftig unterstützt wird die Arbeit während der Indianerwoche vom Pädagogischen Geschäftsführer der Lebenshilfe, Wolfgang Grüttner, zugleich Leiter der ambulanten Hilfen und Freizeitangebote. Ihn haben die Kinder zum "heilpädagogischen Koch" befördert, der damit auf eine gesunde Ernährung während der Woche zu achten hat. Ein festes Wochenthema zu haben sei sehr wichtig, erläutert Grüttner, damit die Kinder immer ein Ziel vor Augen haben. "Kinder, die sich am ersten Tag noch völlig zurückgezogen hatten, waren am dritten Tag schon voll dabei und gingen ohne jede Scheu und Zurückhaltung mit den Pferden und ihren Spielkameraden um", freut sich Kim Müller.
"Es ist unglaublich, wie wertvoll die Arbeit mit Tieren gerade für behinderte Kinder ist, der Kontakt öffnet ihre Seelen", ergänzt Wolfgang Grüttner. Müller sieht ihre künftige Arbeit mit integrativen Kleingruppen neben Einzeltherapien noch als Teilzeitarbeit, "aber das wäre unter günstigen Umständen später möglicherweise ausbaufähig".

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 23.08.2007, Seite 18. Text und Fotos: Norbert Schmiedel

Nähere Informationen, sowie die Möglichkeit einen Einblick in das Arbeitsfeld der Pferdeinsel zu bekommen, erhalten Sie von Kim Müller, 06771 - 599432 oder per Email: info@hbp-pferdeinsel.de.

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Seniorenkaffee war gut besucht (10.08.2007)

Älteste Mitbürgerin war auch dabei

Wegen der Wetterlage musste kurzfristig umdisponiert werden. Der diesjährige Seniorenkaffee fand im Dorfgemeinschaftshaus statt. Ganz besonders freute sich der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke darüber, dass mit Auguste Meyer auch die älteste Reichenberger Mitbürgerin die Gelegenheit zu zwei kurzweiligen Stunden wahrgenommen hatte. Umrahmt und unterbrochen von vier Liedbeiträgen des Frauenchores, trug Pfarrer Löhde eine heimatliche Sage aus Patersberg vor. Dann gab es leckeren Streuselkuchen und ausreichend Kaffee. Dabei bot sich die Gelegenheit, zu angeregten Unterhaltungen. Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Bärbel Goerke, fragte nach, ob das monatliche Kaffeetrinken nach der Sommerpause wieder aufgenommen werden soll und die Senioren waren sich einig, dass dies zu begrüßen sei. Der schöne Nachmittag klang mit zwei weiteren Liedern des Frauenchores und natürlich "Us Lied" aus. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die HelferInnen der Feuerwehr und des Schützenvereins sowie den Frauenchor.

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Neues Angebot in Reichenberg - Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd (HBP) (13.07.2007)

Ortsbürgermeister besichtigt Pferdeinsel

Bild von den Pferden Gironimo und Gina zusammen mit Kindern
Die Pferdeinsel unterstützte das Vorschulprojekt Zirkus der Kita Langschied - die Kindergruppe bekam die Möglichkeit ihre Kunststücke auf den Pferden zu erproben

Beeindruckt zeigte sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke als ihm Kim Müller das Konzept der Pferdeinsel, Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd, erläuterte:
Der Begriff Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd (HBP) umfasst pädagogische, psychologische und sozial integrative Einflussnahmen mit Hilfe des Pferdes. HBP bedeutet ganzheitliches Ansprechen von Körper, Geist und Seele im Zusammensein mit dem Pferd und der Begegnung mit ihm. HBP leitet einen ganzheitlichen Heilungsprozess ein, es ermöglicht inneres Loslassen und gibt Raum zum Sein als Voraussetzung für Weiterentwicklung und Verhaltensänderung. Das Finden und Erfahren der eigenen Mitte erzeugt Freude, Lebensmut und neue Energien - Symptome können somit überflüssig werden. Die Pferdeinsel bietet für Menschen mit erhöhtem Förderbedarf individuelle Einzeltherapie (Erhöhung der Lebensqualität, Stärkung der Persönlichkeit und Weiterentwicklung der eigenen Fähig- und Fertigkeiten durch die Begegnung mit dem Pferd) sowie integrative Kleingruppen (Stärkung der eigenen Persönlichkeit und Ausbau der sozialen Kompetenzen durch die Begegnung mit Pferden in der Kleingruppe).

Bild von Ortsbürgermeister Goerke und Kim Müller beim Festlegen des Standortes für ein Hinweisschild
Gemeinsam planen Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke und Kim Müller die Platzierung für die Wegweiser zur Pferdeinsel

Vor Ort konnte sich der Ortsbürgermeiser einen Eindruck von dem Ort des Geschehens der Pferdeinsel machen. Die Pferdeinsel, die im Januar diesen Jahres aktiv werden konnte, gehört zu einem alten Bauernhaus in unserer ruhigen Gemeinde Reichenberg. In unserer sehr ländlichen Gegend, gibt es kaum Verkehr und sehr viel abwechslungsreiche Natur, die Menschen und Pferde gleichermaßen begeistert. Die Therapiepferde Gironimo und Gina bewohnen dort einen kleinen, gemütlichen Stall und bilden zusammen mit dem Pferdeopa Schimmel eine kleine, lebensfrohe und harmonische Herde. In unmittelbarer Nähe der Stallungen sind die Weiden, die ideale Bedingungen für freie Begegnungen, Angebote oder Spaziergänge mit den Pferden bieten. Im letzten Jahr hatte sich der Gemeinderat mit dem Projekt der Pferdeinsel zu befassen, da für die Pferdeinsel ein Reitplatz angelegt wurde. Die Fläche dafür zählt bereits zu dem Außenbereich des Ortes, und so waren hier zusätzliche landespflegerische Maßnahmen notwendig. Heute lädt der Reit- und Arbeitsplatz zu vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten mit den Pferden ein. Eine ideale Vorraussetzung, um neben oder auf dem Pferd zu sich zu finden ist die Ruhe und Vielseitigkeit der Landschaft, die uns umgibt.
Nähere Informationen, sowie die Möglichkeit einen Einblick in das Arbeitsfeld der Pferdeinsel zu bekommen, erhalten Sie von Kim Müller, 06771 - 599432 oder per Email: info@hbp-pferdeinsel.de.

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Eigenheim zum Schnäppchenpreis (11.07.2007)

Zwangsversteigerungen im Amtsgericht: Selten wird Verkehrswert erreicht - Filetstücke wie die Burg Reichenberg sind selten

Fürs Eigenheim muss man eine Stange Geld auf den Tisch legen. Nicht wenigen Bürgern wachsen die Schulden über den Kopf. Kommen dann noch Arbeitslosigkeit oder Krankheit hinzu, muss die Immobilie oft zwangsversteigert werden. 50, 60 Fälle landen Jahr für Jahr vor dem Amtsgericht St. Goar.

Bild der Burg Reichenberg
Die Burg Reichenberg wurde ebenfalls zwangsversteigert, ist aber inzwischen wieder zu haben. Foto M.Wakulat

MITTELRHEIN. Bei Zwangsversteigerungen im Amtsgericht St. Goar, das auch für die Verbandsgemeinde Loreley zuständig ist, winken Hauskäufern mitunter echte Schnäppchen. "Es kommt nur selten vor, dass der Verkehrswert erreicht wird", erklärt Rechtspflegerin Mareike Friesenhahn. "In der Regel sind es 70 bis 80 Prozent." Es kommt sogar vor, dass das Eigenheim für weniger als die Hälfte weggeht. Erst kürzlich wechselte ein Haus in der Verbandsgemeinde Emmelshausen für 65 000 Euro den Besitzer. Ein gutes Geschäft: Der Sachverständige hatte einen Wert von 153 000 Euro ermittelt - viel günstiger kann man eigentlich nicht zum Eigenheim kommen.
Die Sache hat allerdings einen Haken: Bieter haben kein Recht, das Gebäude vorab zu besichtigen. Sie müssen sich also in der Regel auf das Gutachten verlassen. "Man kauft die Katze im Sack", räumt Mareike Friesenhahn ein. Und: Stellt der Käufer später Schäden fest, bleibt er auf den Kosten sitzen. Denn eine Gewährleistungspflicht besteht nicht.
Zwei Rechtspfleger sind im Amtsgericht St. Goar für Zwangsversteigerungen zuständig. Sie betreuen die Stadt Boppard und die Verbandsgemeinden Emmelshausen, St. Goar-Oberwesel und Loreley. 50, 60 Immobilien kommen Jahr für Jahr unter den Hammer.
Dabei muss man sich von gängigen Klischees aus dem Fernsehen verabschieden. Das fängt schon beim Hammer an. "Wir haben irgendwo im Gericht einen", sagt Mareike Friesenhahn. In der Praxis verleiht die Rechtspflegerin ihrer Autorität jedoch nur mit ihrer Stimme Nachdruck.
Und auch von Hektik herrscht im Gerichtssaal keine Spur. Ganz im Gegenteil: Oft schweigen sich die Beteiligten minutenlang an. Zuschauer kann dann durchaus mal die Langeweile überfallen. Es gibt auch Tage, an denen kein einziger Interessent im Amtsgericht aufkreuzt. Im Schnitt verlieren sich drei, vier Bieter im Raum.
Wenn Filetstücke zum Verkauf stehen, kann der Andrang aber auch schon mal etwas größer werden. Bei der Versteigerung der Burg Reichenberg zu Beginn des vergangenen Jahres ging es wesentlich turbulenter im Gerichtssaal zu. Am Ende legte ein Unternehmen aus der Toskana 400 000 Euro für das historische Gemäuer mit 184 000 Quadratmetern Land auf den Tisch. Der Zuschlag erfolgte damit knapp unter der Empfehlung des Gutachters. Und 2006 musste ein Unternehmer für die Villa Rosenhain in Boppard 420 000 Euro hinblättern.
Das Verfahren folgt festen Regeln. Zum ersten Termin müssen mindestens 50 Prozent des Verkehrswertes geboten werden. Aber auch der Gläubiger - meist eine Bank - hat ein Wörtchen mitzureden. Werden weniger als 70 Prozent erreicht, kann er sein Veto einlegen. Zum zweiten Termin fallen hingegen alle Beschränkungen. Ausnahme: Die Bieterzeit muss mindestens 30 Minuten dauern.
Grundsätzlich gilt: Wer mitbieten möchte, muss eine Sicherheit von zehn Prozent des Verkehrswertes hinterlegen. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich Banknoten im Wert von 85 000 Euro auf dem Tisch von Mareike Friesenhahn stapelten. Die Regel ist das freilich nicht. Heute ist kein Bargeld mehr erlaubt - nur Schecks oder Bürgschaften. Bedenken sollte man auch: "Mit der Zuschlagserteilung ist man Eigentümer", betont Mareike Friesenhahn. Danach gibt es kein Zurück mehr. Die Burg Reichenberg ist inzwischen übrigens wieder zu haben. Der Käufer hat den vollen Betrag nicht in der vorgeschriebenen Zeit bezahlt.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 11.07.2007, Seite 16. Text: Dirk Eberz

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Wiesenmahd und Getreideernte birgt Gefahr für Jungwild (06.07.2007)

Jagdpächter bittet Landwirte um Mithilfe

Gerade die nun anstehenden Mäharbeiten bergen eine große Gefahr für Rehkitze, Hasen und am Boden brütende Vögel. Bei herannahender Gefahr drücken sich diese Tiere, einem natürlichen Instinkt folgend, ins hohe Gras und werden deshalb nicht oder nur sehr schwer erkannt. Daher sind Landwirte verpflichtet, besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Jagdpächter haben sich angeboten, die Landwirte dabei zu unterstützen, wenn sie rechtzeitig vor der Mahd informiert werden. Sicherlich sind viele Arbeiten von der Witterung abhängig, dennoch ist auch hier eine Absprache möglich.
Den Jagdpächtern ist aufgefallen, dass sie in diesem Jahr vergleichsweise wenige Informationen erhalten haben. Sie appellieren daher an die Landwirte, wie bereits im letzten Jahr, in dem ca. 10 Rehkitze gerettet werden konnten, sich vertrauensvoll an den örtlichen Jagdaufseher, Herrn Roth (Tel. 06771/2882) zu wenden. "Es wäre schön," betont Herr Welbhoff, "wenn wir am Ende der Mäharbeiten gegenüber den zwei bereits tot aufgefundene Kitzen eine größere Zahl an geretteten Kitzen bilanzieren könnten."

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Amtsfeld wird endlich ausgebaut

Reichenberg: Straße wurde vor 35 Jahren errichtet und nun fertiggestellt
Hauptlast der 75 000 Euro Kosten tragen Anwohner

Der Ausbau von Anliegerstraßen ist meist eine kostspielige Angelegenheit für die zum Teil nur wenige Anwohner. Das ist auch in Reichenberg so.

REICHENBERG. Was vor 35 Jahren angefangen wurde, wird jetzt zu Ende gebracht. Die Immer-Noch-Baustraßenstraße "Amtsfeld" in Reichenberg wird ausgebaut. Der Anblick der Anliegerstraße lässt aber auch wirklich zu Wünschen übrig, Absenkungen haben sich gebildet, und einige Meter tiefer ist das Kanalsystem durch Bruch und Baumwurzeln beschädigt.
Bild von der BaustelleneinweisungEs reicht also nicht aus, nur die Fahrbahndecke mit den Randbereichen herzurichten. Stellenweise muss tief gegraben werden. Über eine Länge von etwa 200 Metern erfolgt nun, nach einer Einwohnerversammlung und dem anschließenden Ratsbeschluss, der Ausbau der Straße. Für Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke stand "eine dauerhafte, aber auch kostengünstige Lösung im Vordergrund". Der Kanal wird daher nur an den beschädigten Stellen und nicht auf ganzer Länge erneuert, die Wasserhausanschlüsse aber komplett, wie Heinz Schumacher von der Verwaltung der Verbandsgemeinde Loreley mitteilte.
Die Fahrbahn wird über eine Breite von vier Metern ausgebaut, talseitig durch eine 30 Zentimeter breite Ablaufrinne ergänzt. Die Randstreifen bleiben als Grünflächen erhalten, die Grundstückszufahrten werden dem neuen Niveau angeglichen. Dabei werden für Rollstuhlfahrer die Übergänge zu ihren Grundstücken nach persönlicher Absprache auf deren Erfordernisse abgestimmt.
Darauf legte nicht nur der Ortschef größten Wert, auch Anton Strubel vom Planungsbüro Leyendecker und Jürgen Michel von der bauausführenden Firma MPS (Miehlener Pflaster- Straßenbau) sahen die Notwendigkeit in diesem Punkt. Der Energieversorger Süwag hatte vor kurzem bereits eine zusätzliche Straßenlampe aufgestellt. Als Baubeginn ist Mitte Juni terminiert, die Bauzeit ist mit drei Monaten angesetzt.
An dem Tag, an dem "Schwarz gefahren", also die neue Teerdecke aufgebracht wird, wird es die stärkste Behinderung für die Anlieger geben, wofür Goerke jetzt schon um Verständnis bat. Ein Wermuttropfen wären die Baukosten in Höhe von circa 75 000 Euro, die zu 90 Prozent auf die acht Anlieger umgelegt werden, wie Karl Heinz Goerke mitteilte, "aber darüber wurden alle schon in der Einwohnerversammlung informiert". (nos)

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 09.06.2007, Seite 20.

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Treff für Jugend

Nachwuchs packt an

REICHENBERG. Die Verwirklichung eines Jugendraumes in Reichenberg steht kurz bevor. Der Treff soll im Dorfgemeinschaftshaus für Kinder und Jugendliche entstehen. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke versicherte sich Anfang Februar der Zusage der Kinder und Jugendlichen zur Mithilfe bei den anstehenden Arbeiten.
Mit Spachtel und Ehrgeiz rückten sie der Tapete auf den Leib. Für bestimmte Teilprojekte spricht der Ortschef Fachleute aus Reichenberg an. So soll demnächst eine Zwischenwand eingezogen werden. Elektroinstallation und Einbau des Heizkörpers sind bereits vorbereitet. Für die notwendige Wandverkleidung sind dann wieder die jungen Helfer gefragt.
Der Kirchenvorstand beteiligt sich finanziell an den Kosten. Mit der Unterstützung der Reichenberger werde der Jugendraum voraussichtlich Ende Sommer fertig sein.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 08.05.2007, Seite 23.

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Submission brachte erfreuliches Ergebnis (04.05.2007)

Endausbau Amtsfeld wird günstiger

Erfreulich für die Anwohner und die Gemeinde, verlief die Submission für den Endausbau im Amtsfeld. Insgesamt vier Firmen hatten ein Angebot abgegeben. Günstigster Bieter war die Firma Miehlener Pflaster-Straßenbau GmbH. Das mit der Planung und der Baubegleitung beauftragte Ingenieurbüro Leyendecker wird nun die Angebote prüfen und vergleichen.
Die Gesamtkosten des Angebotes für den Teil Straßenausbau liegen bei 65.420 €. Dazu kommen noch die Ingenieurkosten von ca. 9.000 € und die Kosten für die bereits aufgestellte Straßenleuchte in Höhe von 1.100 €. Insgesamt werden also etwa 75.500 € zusammenkommen. Der Gemeindeanteil wird 10% betragen. Damit sind 67.950 € von den Anliegern zu tragen.
Der Gemeinderat wird am 14. Mai die Auftragsvergabe beschließen und auch die Form der Erhebung der Vorausleistungen festlegen. Üblich ist 90% der umlagefähigen Kosten als Vorausleistungen zu verlangen. Der Gemeinderat kann dabei den Betrag in mehrere Raten aufteilen. Nach Fertigstellung und Abrechnung der Maßnahme werden die restlichen Kosten in Form einer Endabrechnung erhoben.
Zusätzlich zum eigentlichen Straßenausbau werden noch Arbeiten am Kanal und an den Wasserhausanschlüssen durchgeführt, die mit etwa 25.000 € zu Buche schlagen. Diese Kosten werden jedoch nicht auf die Anlieger umgelegt sondern von den Werken getragen.
Erfreulich ist, dass die Beträge deutlich unter den Kosten liegen, die in der Anwohnerversammlung genannt wurden. Und wenn alles gut läuft, wird der Ausbau im Juli abgeschlossen sein.

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Sinnlose Zerstörungen am Karsamstag (20.04.2007)

Tor zum Schulgarten musste dran glauben

Zerstörte Leitpfosten, Verbogene Schilder, Verrückte BänkeAm Karsamstag, morgens zwischen 3 und 4 Uhr, zogen Jugendliche bzw. junge Erwachsene durch Reichenberg und richteten erhebliche Schäden an. Schilder wurden verbogen, der Busfahrplan zu Schiffchen verarbeitet, Holzscheite in Blumenkübel geworfen, Bänke verschoben, Blumenkübel auf die andere Straßenseite gebracht, insgesamt 7 Leitpfosten herausgerissen oder aber abgeknickt und in die Glascontainer gesteckt und das Tor zum Schulgarten herausgerissen und in den Altkleidercontainer gestopft.
"Dies ist wenig erfreulich" erklärte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, "die Gemeinde und auch die teilweise betroffenen Bürger haben Aufwand und Kosten, die wir viel besser einsetzen könnten!" Da es Zeugen gibt, lässt sich zumindest der Zeitraum der Randale recht gut eingrenzen. Daher hat die Gemeinde erneut Anzeige erstattet.
"Ich habe das Gefühl, die Täter sind sich über die Folgen ihres Handels überhaupt nicht im Klaren!" fährt er fort. Was wie ein Kavaliersdelikt aussieht, kann vielfältige Folgen haben. Soll die Gemeinde das Projekt Jugendraum überhaupt weiter fortsetzen, oder gibt es dann noch mehr Probleme? Wo soll das Geld für die Beseitigung der Schäden herkommen?
Der Ortsbürgermeister ermutigt alle Reichenberger, Augen und Ohren offenzuhalten und auch zukünftig ihre Beobachtungen zu melden. Möglicherweise ist es auch angezeigt, in einem solchen Fall die Polizeiinspektion in St. Goarshausen sofort telefonisch zu informieren. Wenn dadurch einmal die Täter ermittelt werden und zur Rechenschaft gezogen werden könnten, würde dies möglicherweise auch abschreckend wirken. Im anderen Fall, hat die Allgemeinheit die Kosten und den Aufwand zu tragen. Schade eigentlich, da es viel wichtigere Aufgaben gäbe.

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Erneut Widerspruch eingelegt (20.04.2007)

Gemeinde geht gegen die Verteilung der Personalkosten vor

Bereits im letzten Jahr hatte die Gemeinde Widerspruch gegen die vorläufige Festsetzung des Gemeindeanteils an den Personalkosten der Kindertagesstätte St. Goarshausen eingelegt. Dieser Widerspruch wurde mit Aussicht auf eine politische Klärung der Angelegenheit im Jugendhilfeausschuss und im Kreistag zurückgenommen. Nunmehr liegt der Festsetzungsbescheid für 2007 vor. Mit dem Vorschlag, die Gemeindebeteiligung zumindest in Teilen nach der Zahl der Kinder zu berechnen, hat sich nur der Bürgermeisterarbeitskreis befasst. Wörtlich wird ausgeführt: "Es herrschte Einigkeit darüber, dass man es bei der seit vielen Jahren bewährten Form der Beteiligung nach den Einwohnerzahlen belassen sollte."
Dies verwundert Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke gerade im Hinblick auf die doppische Haushaltsführung. Dabei spielen Kennzahlen und ihre Aussagekraft eine wichtige Rolle. Die Kinderzahl ist hier ein Faktor, der bei den verschiedensten Berechnungen herangezogen wird. "Natürlich ist diese Sichtweise neu" führt Goerke aus, "aber warum soll denn ein in diesem Bereich des Haushaltsrechtes anerkannte Faktor nicht bei der Verteilung der Personalkosten gelten?" Geradezu ärgerlich wird er, wenn er auf die demografische Entwicklung zu sprechen kommt. "Es ist nun mal eine Tatsache, dass sich die Bevölkerungsentwicklung dramatisch gewandelt hat, und Reichenberg ist hier leider besonders betroffen!" In den letzten sechs Jahren wurden gerade mal zwei Kinder geboren. Zurzeit besucht kein Kind die Kindertagesstätte in St. Goarshausen. In einem solchen Fall auf die seit über 20 Jahren geltende Kreisrichtlinie zu verweisen und sie als bewährte Form der Beteiligung zu bezeichnen klingt schon ein wenig zynisch.
"Kinder sind wichtig, sie sind unsere Zukunft!" betont der Ortbürgermeister. "Wenn es aber in einer Gemeinde aus strukturellen Gründen nur sehr wenig Nachwuchs gibt, darf dies nicht auch noch finanziell bestraft werden!"

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Beheizte Bank (23.03.2007)

Innovative Technik in Reichenberg!?

Bild der Holzbank an der großen Kreuzung

Wenn man das Foto so sieht, könnte man meinen, die Bank an der großen Kreuzung auf der Höhe hat einen Gasanschluss. Dies ist natürlich nicht so. Zufällig läuft die Gasleitung direkt an der Bank vorbei, die von Armin Dombrowski kürzlich erneuert wurde. Die alte Bank, die er bereits vor Jahren gezimmert hatte, war leider verfault und daher nicht mehr sicher. Also hat er sich daran gemacht eine neue Bank herzustellen. Ordentlich gestrichen und auf ein paar Steinplatten gegründet bietet sie den vorbeikommenden Wanderern einen schönen Ausblick auf die Landschaft jenseits des Hasenbachs. Auch wenn die Bank nicht beheizt ist, so ist sie doch eine willkommene Bereicherung in unserer Gemarkung.
Auch entlang des Radwegs auf dem Kleinbahndamm war Armin Dombrowski fleißig und hat den Zaun ausgebessert. An mehreren Stellen war dieser durch Windbruch beschädigt, so dass verschiedene Querriegel erneuert werden mussten. Dies ist zwischenzeitlich erledigt und der beliebte Radweg ist im Reichenberger Teil wieder in einem ordentlichen Zustand.
Ohne die Mithilfe ihrer engagierten Bürger könnte die Gemeinde all ihre Aufgaben eigentlich nicht bewältigen. Daher nochmals vielen Dank.

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Eiben zurückgeschnitten (23.03.2007)

Sträucher sollen in Form gebracht werden

Bild vom Friedhofseingang mit der gekürzten EibenRechts und links vom Eingang zum Reichenberger Friedhof stehen zwei Eiben. Durch ungebremstes Wachstum waren sie zwischenzeitlich fast acht Meter hoch. Vor allem im späten Herbst entstand durch die roten, recht großen Früchte eine erhebliche Verschmutzung. Mehrfach wurde der Ortsbürgermeister angesprochen, ob man die Eiben nicht kürzen könnte. Nach Rücksprache mit einer heimischen Baumschule wurde nun der Entschluss gefasst, die Eiben zu kürzen und als Kugelbusch zu erziehen. Sicherlich ist der derzeitige Anblick noch ein wenig von dieser Form entfernt, aber in wenigen Jahren soll das endgültige Aussehen erreicht werde.


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Jugendraum (23.03.2007)

Weiterer Arbeitstermin

Es steht ein weiterer Arbeitstermin für den Jugendraum an. Am 29. März sollen ab 10 Uhr die Tapeten von den Wänden gerissen werden. Alle Jugendlichen, die ja dann bereits Osterferien haben, sind herzlich eingeladen mit einem Spachtel bewaffnet zum Arbeitstermin zu erscheinen.
Wenn diese Vorarbeiten beendet sind, können die vorgesehenen Wände gestellt bzw. die notwendigen Wandverkleidungen vorgenommen werden.

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Kinderspielplatz bedarf der Instandsetzung (23.03.2007)

Material ist bestellt

Bild Wipptier PinguinBei der turnusmäßigen Sicherheitsüberprüfung am Kinderspielplatz wurden verschiedene Mängel festgestellt. Die Umrandung des Sandkastens ist verfault. Entsprechendes Holz wurde bereits bei der Revierförsterin, Frau Reifenberger, geordert. Die Eichenstämme müssen dann zugerichtet und anschließend eingebaut werden.
An der Treppe Richtung Bach sind zwei Stufen defekt. Hier ist das Material bereits besorgt und wird in den nächsten Tagen eingebaut.
Leider ist auch das Wipptier nicht mehr zu gebrauchen. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke versucht derzeit einen Ersatz zu bekommen. "Wir wollen nach Möglichkeit nicht den Betonklotz ausgraben sondern nur den oberirdischen Teil austauschen" erklärte er, "aber es sind noch einige technische Details zu klären!" Sobald eine der angesprochenen Firmen sich hier geäußert hat, wird die Ersatzbeschaffung eingeleitet. Natürlich werden die Reichenberger Kinder an der Auswahl beteiligt.


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So nicht! (09.03.2007)

Verunreinigungen nehmen überhand

Leider häufen sich in letzter Zeit die Beschwerden über Hundehaufen im Ortsbereich. Das muss wirklich nicht sein. Jeder verantwortliche Hundehalter sollte dafür sorgen, dass der geliebte Vierbeiner sein Geschäft nicht auf dem Bürgersteig oder den Fußwegen im Ort verrichtet. Und wenn doch einmal etwas passiert, dann ist der Haufen unverzüglich zu beseitigen! Auch irrt derjenige, der meint, durch das Zahlen der Hundesteuer gehe die Reinigungspflicht auf die Gemeinde über. Ich appelliere an alle Hundehalter dafür zu sorgen, dass ein Spaziergang durch Reichenberg für alle Beteiligten in angenehmer und nicht in übelriechender Erinnerung bleibt.

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Kleidersammlung für Bethel (09.03.2007)

Abgabe im Dorfgemeinschafthaus

Wie in jedem Jahr findet im März wieder die Kleidersammlung für die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel statt. Vom 12. bis zum 17. März können gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere, Pelze und Federbetten - jeweils gut verpackt und Schuhe paarweise gebündelt - im Dorfgemeinschaftshaus abgegeben werden. In der Zeit von 8 bis 18 Uhr wird die Außentür zum Kellerflur offen sein, sodass Sie Ihre Sachen dort abgeben können.
Menschen aus ganz Deutschland und viele Kirchengemeinden unterstützen die diakonische Arbeit der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, indem sie der Brockensammlung ihre guten, gebrauchten Sachen überlassen. So findet ein Team von rund 80 behinderten und nicht behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeit in der Brockensammlung.
Ein Teil der Sach- und Kleiderspenden wird direkt in Bethel verwendet. Im Laden Pangilo können Bewohner Bethels und Menschen, die Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen, zu sehr günstigen Preisen einkaufen. In den weiteren Shops kann jeder stöbern und kaufen. Alles, was nicht in Bethel verwertet werden kann, wird an Vertragshändler weiterveräußert. Das geschieht gemäß den vertraglichen Kriterien des Dachverbandes FairWertung e.V.
Die Erlöse durch Verkäufe dienen der diakonischen Arbeit für benachteiligte Menschen, die von den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel geleistet wird.

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Teure Überraschung (02.03.2007)

Über 440 Euro Nachzahlung

Wenig erfreut war Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke über den letzten Brief des Gasversorgers Tyczka Totalgaz. Genau 444,28 Euro muss die Gemeinde für das Jahr 2006 nachzahlen, obgleich der Verbrauch im Dorfgemeinschaftshaus sogar geringfügig unter dem von 2005 lag. Sicherlich war allgemein bekannt, dass sich die Gaspreise erheblich nach oben bewegt haben, aber bei Gesamtkosten von nunmehr etwas über 2.000 Euro war die Höhe der Nachzahlung doch außergewöhnlich.
Der Ortsbürgermeister hat sich daher nach Alternativen erkundigt und auch den bisherigen Versorger kontaktiert. Das Ergebnis scheint nun ein wenig zu versöhnen. Der bisherige Versorger hat eine Preissenkung im zweistelligen Prozentbereich zugesagt und wird ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Wenn dieses vorliegt, wird sich der Gemeinderat noch einmal mit dem Thema Nebenkosten befassen müssen. Eine Anpassung an die gestiegenen Kosten scheint unausweichlich.
Zusätzlich appelliert der Ortbürgermeister an alle Nutzer, sparsam mit der Heizung im DGH zu wirtschaften, das heißt jeweils nach Ende der Nutzung darauf zu achten, dass die Heizkörper herunter gedreht werden.

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David Langner MdL besucht Reichenberg (02.03.2007)

Einwohner sind herzlich eingeladen

Der Landtagsabgeordnete David Langner möchte unsere Gemeinde Reichenberg gerne kennenlernen. Daher wurde für den 09. März ab 17 Uhr ein zweistündiger Besuch vereinbart. Nach einer kurzen Begrüßung vor dem Dorfgemeinschaftshaus ist ein Rundgang durch die Gemeinde geplant. Anschließend wird Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke Herrn Langner im Dorfgemeinschaftshaus über die aktuelle Lage in der Gemeinde und die derzeit geplanten Vorhaben informieren. Dabei werden sicherlich auch einige Probleme, die Reichenberg zurzeit beschäftigen, zur Sprache kommen. Für alle Bürger wird die Möglichkeit bestehen, Fragen und Anregungen direkt an den Landtagsabgeordneten zu richten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Sorgen und Nöte direkt an der richtigen Stelle zu adressieren.

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Berlin ist eine Reise Wert (04.03.2007)

Ausflug des Fördervereins "Freiwillige Feuerwehr Reichenberg e.V."

Der alle zwei Jahre stattfindende Ausflug des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr Reichenberg führt in diesem Jahr nach Berlin. Vom 11. bis zum 14. Oktober soll die Hauptstadt erkundet werden. Die Anreise wird mit dem ICE erfolgen und es sind drei Übernachtungen geplant. Gerhard Herrmann hat zusammen mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Wolfgang May, ein buntes Programm ausgearbeitet. Sollten Sie noch Informationen benötigen, stehen Ihnen die beiden gerne zur Verfügung. Der Reisepreis wird bei ca. 300 Euro pro Person liegen.
Eingeladen sind alle Reichenberger sowie deren Freunde und Bekannten. Schriftliche Anmeldungen werden bis zum 06.03.2007 benötigt, damit das Vorbereitungsteam weiter planen kann.

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Endausbau Amtsfeld beschlossen (22.02.2007)

Plan passiert Gemeinderat

Nun ist es soweit. Nach nahezu 30 Jahren als Baustraße wird das Amtsfeld nun in den endgültigen Zustand gebracht. Auf der letzten Gemeinderatssitzung wurde noch einmal abschließend auf die Planung geschaut. Die Straße erhält einen bituminösen Belag auf einer Breite von 4 Metern, so dass eine Begegnung von zwei PKW bzw. einem PKW und einem Lieferwagen möglich ist. Talseitig wird eine 30 Zentimeter breite Rinne mit fünf Straßeneinläufen angelegt, um das Oberflächenwasser abzuleiten. Die Straße wird ein einheitliches Gefälle in Richtung Norden erhalten.
Leider konnte der ursprüngliche Plan, das Oberflächenwasser dem Hasenbach zuzuführen nicht verwirklicht werden, da das vorhandene Kanalbauwerk unter der B274 bei den Kanal- bzw. Wasserleitungsarbeiten entlang der Bundesstraße zerstört wurde. Diese Unachtsamkeit kostet die Gemeinde nun jährlich fast 1000 Euro. Der Neubau einer Querung ist finanziell uninteressant und ein Verantwortlicher für die Zerstörung ist leider auch nicht mehr auszumachen.
Nun gilt es aber den Blick nach vorne zu richten. Ende Februar soll die Ausschreibung erfolgen, so dass Ende März mit dem Bau begonnen werden kann. Auf Wunsch von Anliegern wird noch eine zusätzliche Straßenleuchte eingeplant. Das Kabel ist bereits vorhanden und die SÜWAG schon informiert. Verschiedene Sanierungsmaßnahmen an den Wasserhausanschlüssen und am Kanal werden gleich mit erledigt. Auch zwei kleinere Kanalprobleme im privaten Bereich können dabei behoben werden. Die eigentliche Bauphase soll ca. sechs Wochen dauern. Der Ortsbürgermeister sagte zu, die Baufirma darauf hinzuweisen, dass die Zuwegung für die Anlieger weitestgehend gesichert sein muss, da einige von ihnen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt und auf Hilfsmittel angewiesen sind.
Sicherlich wird es noch das ein oder andere Problem geben, aber die Gemeinde ist zuversichtlich, zu einer zufriedenstellenden Lösung zu kommen. So werden z.B. alle Anschlüsse an die vorhandenen Eingänge und Einfahrten im Zuge des Ausbaus ohne Probleme möglich sein.
"Ich würde mich freuen, im Mai im Rahmen eines Straßenfestes, den Abschluss dieser Maßnahme feiern zu können!" führte Ortsbürgermeister Goerke aus, "und dann sind alle Straßen, für die die Gemeinde zuständig ist, in einem ordentlichen Zustand!"

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Es geht los (22.02.2007)

Erster Arbeitstermin beim Jugendraum

Direkt nach den tollen Tagen soll es losgehen mit den Arbeiten am geplanten Jugendraum. Am 27.02.2007 in der Zeit zwischen 15 und 16:30 Uhr sollen Akten und Material aus dem Bürgermeisterdienstzimmer in den Archivraum gebracht werden. Die Jugendlichen aus Reichenberg sind aufgerufen, zusammen mit dem Ortsbürgermeister, damit die Voraussetzung für den weiteren Ausbau zu schaffen. Wenn viele mit anpacken, sind wir auch schnell fertig!
Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

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Ergebnis der Jahresrechnung bestätigt den Kurs des Gemeinderates (16.02.2007)

Über 4300 Euro für die Vorhaben 2007 in den Rücklagen

Nunmehr schuldenfrei startet Reichenberg ins gerade begonnene Jahr 2007. Die noch offen stehenden 2.300 Euro konnten an die Jagdgenossenschaft zurück gezahlt werden. Es waren jeweils keine großen Beträge, die zu der Ergebnisverbesserung beigetragen haben, sondern die konsequente Umsetzung einer sparsamen Bewirtschaftung der knappen Finanzmittel. "Mit einem Überschuss von gut 4.300 Euro haben wir eine Grundlage für die Finanzierung der Vorhaben in 2007 geschaffen" erläuterte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke in der Sitzung des Gemeinderates. "Strukturell wird es für uns auch in Zukunft schwierig bleiben" führte er weiter aus, "aber ich sehe keine Alternative zum Sparkurs. Wir sichern uns damit die Möglichkeit, vor Ort zu entscheiden, welche Dinge wir anpacken!"
Nach wie vor drücken die Gemeinde die Ausgaben für den Kindergarten in St. Goarshausen. Allerdings besteht nach Auskunft des Ortbürgermeisters beim Kreis ein erheblicher, seiner Meinung nach unbegründeter Widerstand, die Grundlage für die Kostenverteilung der Personalkosten zu ändern. "Aber an der Sache bleibe ich weiter dran!" erklärte er. Zurzeit besucht nämlich kein Kind aus Reichenberg die Einrichtung, die als die teuerste im Rhein-Lahn-Kreis gilt.
Durch eine Nachzahlung von Jagdpachtanteilen und die vollständige Rückzahlung des Darlehens durch die Gemeinde stehen der Jagdgenossenschaft nunmehr über 20.000 Euro als Rücklagen zur Verfügung. Erfreulich für den Ortsbürgermeister ist dabei zusätzlich das problemlose Verhältnis zu den Jagdpächtern. "Es ist Ruhe eingekehrt!" sagte Goerke und ergänzte: "Und das bleibt hoffentlich noch lange so!"
So hat der Gemeinderat dem Ortbürgermeister und den Beigeordneten, soweit sie ihn vertreten haben, sowie der Verbandsgemeindeverwaltung für das Jahr 2006 Entlastung erteilt.

Haushaltsplan Reichenberg

Bezeichnung Plan 2007 Ist 2006 Plan 2006
Finanzkraft 109.850 € 97.393 € 96.800 €
Umlagen -87.500 € -76.447 € -76.500 €
Verbleiben für Reichenberg 22.350 € 20.946 € 20.300 €
Hundesteuer 800 € 755 € 500 €
Konzessionsabgabe 7.400 € 7.396 € 8.300 €
Verfügbare Mittel 30.550 € 29.097 € 29.100 €
Bürgermeister + Verwaltung -8.750 € -7.179 € -8.000 €
Kindertagesstätte -6.900 € -6.831 € -7.000 €
Straßen, Parks, Dorferneuerung -15.600 € -5.393 € -6.200 €
DGH -7.300 € -2.379 € -2.700 €
Kinder- und Jugendarbeit -1.200 € -351 € -700 €
Friedhof und Leichenhalle -650 € -556 € -600 €
Zinsen -200 € -111 € -600 €
Zuschüsse Vereine, Beiträge Verbände -350 € -269 € -500 €
Chronik + Archiv 100 € 106 € 100 €
Wege, Forst, Schutzhütte, Grundst. -100 € 508 € -100 €
Zuf. Rücklagen allgemein   -4.322 €  
Tilgung Darlehen Jagdgenossenschaft   -2.320 € -2.800 €
Saldo -10.400 € 0 € 0 €
Investitionskredit 10.400 €    

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Vandalen unterwegs (16.02.2007)

Auch Reichenberg betroffen

Wieder einmal haben Unbekannte in Reichenberg ihr Unwesen getrieben. Eine Spur der Verwüstung und Beschädigung zieht sich von der Nastätter Straße über den Wanderparkplatz durch den Ort und entlang der Kreisstraße bis nach Reitzenhain. Offensichtlich bereits am letzten Januarwochenende wurden dabei Leitpfosten ausgerissen und der Tisch am Wanderparkplatz seiner Tischplatte beraubt. "Dies ist kein Kavaliersdelikt!" erklärte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke und hat den Vorfall bei der Polizei angezeigt. "Die Gemeinde versucht zusammen mit ihren Bürgern Straßen, Wege und Plätze in Ordnung zu halten. Es wird Zeit und Geld investiert und dann wird alles in kürzester Zeit wieder zerstört!" so führte der sichtlich verärgerte Ortbürgermeister weiter aus. Der Tisch soll bald wieder instand gesetzt werden und die Leitpfosten werden von der Straßenmeisterei wieder gerichtet.
Sollte jemand etwas beobachtet haben oder Hinweise auf die Verursacher geben können, so kann er sich an den Ortsbürgermeister oder aber an die Polizeiinspektion in St. Goarshausen wenden.

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Plan ist fertig! (09.02.2007)

Amtsfeld kann ausgebaut werden

Im Anschluss an eine weitere Besprechung hat der Planer, Herr Strubel, von der Firma Leyendecker die Planungen für den endgültigen Ausbau des Amtsfeldes fertig gestellt. Daher kann der Gemeinderat auf seiner Sitzung am 12. Februar um 19:30 Uhr über diesen Plan beschließen. Zu dieser Ratssitzung sind auch alle Anwohner des Amtsfeldes ganz herzlich eingeladen. Es wird die Möglichkeit bestehen, den Plan einzusehen und Fragen zu stellen. Die Planungen haben sich an den Wünschen der Anwohner orientiert und sollen bis Ende April / Anfang Mai umgesetzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Ausschreibung, die unmittelbar im Anschluss an die Sitzung beginnen kann, ein kostengünstiges Angebot erbringt.

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Projekt Jugendraum wird weiter verfolgt (09.02.2007)

Resonanz war ausreichend, hätte aber besser sein können

Zu einer Besprechung im Dorfgemeinschaftshaus hatte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren zusammen mit ihren Eltern eingeladen. Die Resonanz war ausreichend, hätte aber durchaus besser sein können. Goerke ging es vor allem darum, von den Eltern eine Zusage zur Mithilfe bei den erforderlichen Arbeiten zu bekommen. Da dies aus der Runde zugesagt wurde, wird das Projekt nun weiter verfolgt. Gleichzeitig konnte er berichten, dass der Kirchenvorstand eine finanzielle Beteiligung an den Kosten zugesagt hat.
Eine Zeit- und Kostenschätzung liegt bereits vor, als nächstes gilt es einen konkreten Ablaufplan zu erstellen. Der Ortsbürgermeister hofft dabei auf die Unterstützung aus der Ortsbevölkerung. Anfang März soll dann in die konkrete Umsetzung eingestiegen werden. Das Räumen der betroffenen Räume wird der Anfang sein; dazu sind dann die Kinder und Jugendlichen gefragt. Vermutlich an zwei Nachmittagen sollen die Akten und das Material zusammengepackt und in den Archivraum verbracht werden. Der Ortsbürgermeister hat sich bereit erklärt für bestimmte Teilprojekte gezielt Reichenberger anzusprechen, um das vorhandene Fachwissen auszunutzen. Ebenfalls gleich zu Beginn soll der Einbau eines zusätzlichen Heizkörpers vonstatten gehen.
"Ich hoffe, dass wir bis zu den Sommerferien fertig werden!" erklärte Goerke.

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Rast am Burgbrunnen (02.02.2007)

Ehrenamtlicher Einsatz für Reichenberg

Bild des BurgbrunnenWer auf dem Kleinbahndamm von Reichenberg nach Bogel spaziert, der kommt nach 700 m an ein Rinnsal, das aus dem Überlauf einer Quelle der Burg Reichenberg gespeist wird. An dieser Stelle haben Rosel und Armin Dombrowski eine Ruhebank aufgestellt und das Wasser in einer Rinne gefasst, um es in einen hölzernen Trog zu leiten. Wirklich eine tolle Idee und sehr schön anzusehen. "Wir können stolz sein auf das ehrenamtliche Engagement der beiden!" stellte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke fest.
Nachdem beim Sturm Kyrill einige Fichten in unmittelbarer Nähe auf den Radweg gefallen waren und dabei das Geländer beschädigt haben, hat sich Herr Dombrowski auch bereit erklärt, mit dem beim Aufarbeiten anfallenden dünnen Stangen, das Geländer wieder instand zu setzen. Gerade solche Einsätze ersparen der Gemeinde viele Kosten und helfen dabei, Reichenberg als einen lebens- und liebenswerten Ort zu erhalten.


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Einladung an alle im Alter von 6 bis 16 Jahren (26.01.2007)

Wie geht es weiter mit dem Jugendraum

Zu einer Besprechung sind alle Kinder und Jugendlichen aus Reichenberg im Alter von 6 bis 16 Jahren zusammen mit ihren Eltern für Freitag, 02. Februar 2007 um 19 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Nachdem nun die verschiedenen Alternativen beleuchtet worden sind und ein konkreter Vorschlag im Raum steht, soll an diesem Abend das mögliche weitere Vorgehen besprochen werden. Dabei müssen die folgenden Aspekte geklärt werden: Besteht unter den sich zur Zeit abzeichnenden Rahmenbedingungen weiterhin Bedarf an einem Jugendraum? Sind die einmaligen bzw. laufenden Kosten zu tragen und von wem? Erklären sich die Eltern und die Jugendlichen bereit, die notwendigen Eigenleistungen bei der Einrichtung des Raumes zu erbringen?
Ich stehe trotz aller an mich herangetragener Bedenken dem Projekt Jugendraum immer noch positiv gegenüber. Allerdings kommt eine Verwirklichung nur dann in Frage, wenn eine große Anzahl der Kinder und Jugendlichen und ihrer Eltern ihre Mithilfe zusagen. Die Gemeinde bzw. der Gemeinderat sind nicht in der Lage, dieses Vorhaben aus eigener Kraft zu realisieren. Ich bitte daher um vollzähliges Erscheinen der Angesprochenen.
Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

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Ein voller Erfolg (19.01.2007)

Reichenberger Senioren nutzen das Angebot

"Wir kommen wieder!" erklärten die Reichenberger, die das vom Kirchenvorstand initiierte Angebot eines Senioren-Treffs wahrgenommen haben. Sieben Frauen und vier Männer hatten den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus gefunden und sich bei Kaffee und Plätzchen zu einem gemütlichen Plausch getroffen. So wird in Zukunft jeden zweiten Dienstag im Monat die Gelegenheit geboten, sich in zwangloser Runde zu unterhalten oder aber andere gemeinsame Aktivitäten in die Tat umzusetzen. Jeweils ab 15 Uhr ist das DGH geöffnet. Es gibt keine Altersbegrenzung und sollte es noch weitere Beschäftigungsideen geben, ist das auch kein Problem. Nutzen Sie diese neue Möglichkeit in Reichenberg und bringen Sie Ihre Ideen bei der Gestaltung des Nachmittags mit ein.

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Seniorentreff (05.01.2007)

Alle Reichenberger sind herzlich eingeladen.

Zu einer Tasse Kaffee im Dorfgemeinschaftshaus sind wie bereits mehrfach angekündigt alle Reichenberger Bürger am 09. Januar 2007 eingeladen. Ab 15 Uhr besteht die Möglichkeit zu zwanglosen Gesprächen, Gesellschaftsspielen oder sonstigen Aktivitäten. Es gibt keine Altersbegrenzung und sollte es noch weitere Beschäftigungsideen geben, ist das auch kein Problem. Nutzen Sie diese neue Möglichkeit in Reichenberg und bringen Sie Ihre Ideen bei der Gestaltung des Nachmittags mit ein. Auf Anregung des Kirchenvorstandes soll so ein regelmäßiges, zusätzliches Angebot entstehen, das sich an den Wünschen und dem Bedarf der Teilnehmer orientiert.

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Im Ort stehen einige Anwesen nach wie vor leer

Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke dankte zum Jahresabschluss Reichenbergern für Hilfe zum Wohle der Gemeinde

Bild der Anwesenden beim Jahresabschlussempfang

REICHENBERG. "Im Namen Gottes gehen wir aus dem alten Jahr in ein neues", war die Kernbotschaft, die Pfarrer Manfred Löhde den Gottesdienstbesuchern im Reichenberger Dorfgemeinschaftshaus am Silvesternachmittag zukommen ließ.
Zum Jahreswechsel waren viele Reichenberger der Einladung von Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke gefolgt, um gemeinsam das alte Jahr zu verabschieden und um in der Nacht im Kreise ihrer Familien und Freunde das neue willkommen zu heißen.
In seiner Predigt zeigte Pfarrer Löhde den Wert des Menschen als Individuum und als Gemeinwesen auf, mahnte Anerkennung und Schutz der Kinder an, Erziehung zu aufrechten und selbstbewussten Menschen, die sagen können: "Es ist schön, dass es mich gibt." "Zu denen können wir alle sagen: ,Es ist schön, dass Du da bist.'"
Mit dem Lied "Herr, wir bitten, komm und segne uns, lege auf uns Deinen Frieden" erbat Pfarrer Löhde den Segen Gottes für die Gemeinde, verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2007.
Nach der Andacht ergriff Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke mit Informationen und Bekanntmachungen zum Dorfgeschehen das Wort. Die Jagdpacht sei nun zufrieden stellend geregelt, während der neue Eigner der Burg sich nach dem Erwerb nicht mehr habe blicken lassen. Die Begrünung um das Ehrenmal habe sich gut vom Schnitt erholt, die Internetseite der Gemeinde sei neu aufgestellt worden wie auch der Wegebau abgeschlossen worden sei.
Nach Hinweisen auf die doppische Haushaltsführung äußerste Goerke starke Sorgen wegen der demografischen Entwicklung in Reichenberg mit der Folge von heute schon leer stehenden Anwesen. Positiv sei die Frage des Jugendraums gelöst worden, der künftig im ehemaligen Bürgermeisterdienstzimmer eingerichtet werden soll.
Allen Bürgern dankte Goerke für die im abgelaufenen Jahr geleistete ehrenamtliche, gemeinnützige Arbeit zum Wohle der Gemeinde.
Bärbel Goerke informierte über den Beschluss des Kirchenvorstandes, die Kindergottesdienste künftig zusammen mit Patersberg abzuhalten und plädierte für mehr Aktivitäten zugunsten der Senioren. Künftig gebe es im Dorfgemeinschaftshaus jeden zweiten Dienstag im Monat ein Seniorentreff mit Kaffee und einem Programm, das die Senioren natürlich auch selbst gestalten könnten. So mündeten Gottesdienst und Informationen der Orts- und Kirchengemeindegemeinde in eine kleine Feier zum Jahresausklang.

Text und Foto: Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 03.01.2007, Seite 16.   Norbert Schmiedel

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Gottesdienst und Empfang zum Jahreswechsel (22.12.2006)

Gemeinde und Kirchengemeinde laden ein

Vorhaben wurden angestoßen, neue Wege wurden beschritten, Pläne wurden geschmiedet, Entscheidungen wurden getroffen, populär und unpopulär. Wieder ist ein Jahr vergangen. Daher laden die Gemeinde und die evangelische Kirchengemeinde alle Reichenberger zu einem Gottesdienst mit anschließendem Sektempfang ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Beginn ist am 31. Dezember um 16:30 Uhr. Wir wollen gemeinsam das alte Jahr verabschieden, aber auch den Blick nach vorne wagen. Der mögliche Jugendraum, der Endausbau des Amtsfeldes aber auch die erneute Versteigerung der Burg werden die Themen des neuen Jahres sein. Jung und Alt sind eingeladen, sich über die Zukunft Reichenbergs ihre Gedanken zu machen und in anregenden Gesprächen neue Ideen zu entwickeln. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Sekt, Orangensaft und andere Getränke werden ausreichend vorhanden sein; an Knabbereien und Gummibärchen für die Kinder wird es sicherlich auch nicht fehlen. Bärbel Goerke, als Vorsitzende des Kirchenvorstandes und der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke freuen sich auf einen regen Zuspruch der Reichenberger Bürger.

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