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Presseartikel 2005

Hier finden Sie die Presseartikel aus 2005.
Sie wurden maschinell von unseren alten Internetseiten übertragen. Daher entsprechen sie nicht immer den Anforderungen, die wir an unseren derzeiten Internetauftritt stellen. Da sie ein Zeugnis der Aktivitäten in Reichenberg sind und eine manuelle Neuerfassung mit erheblichem Aufwand verbunden gewesen wäre, haben wir uns für diesen Weg entschieden.


Die anderen Jahrgänge des Archivs finden Sie hier:

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Andacht und Empfang zum Jahreswechsel (23.12.2005)

Gemeinde und Kirchengemeinde laden ein

Darstellung zweier SektgläserEin bewegtes und bewegendes Jahr liegt nahezu hinter uns. Die Gemeinde und die evangelische Kirchengemeinde laden alle Reichenberger zu einer Andacht mit anschließendem Sektempfang ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Beginn ist am 31. Dezember um 16:30 Uhr. Wir wollen gemeinsam das alte Jahr verabschieden und den Blick nach vorne wagen. Jung und Alt haben so die Gelegenheit, in einer zwanglosen Runde Vergangenes Revue passieren zu lassen, aber auch Wünsche und Anregungen für die Zukunft zu besprechen. Sekt, Orangensaft und andere Getränke werden ausreichend vorhanden sein; für ein paar Knabbereien und Gummibärchen für die Kinder ist auch gesorgt. Bärbel Goerke, als Vorsitzende des Kirchenvorstandes, und der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke freuen sich auf eine rege Teilnahme der Reichenberger Bürger.

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Am Fuße der Burg (16.12.2005)

Kirche ist von allen Seiten wieder zu sehen

Bild der Ev. Kirche

Am Fuße der Burg, hoch über dem Ort steht die Evangelische Kirche von Reichenberg, gebaut ab 1380.

Bereits Freitag konnte man in Reichenberg schweres Gerät beobachten und Motorsägen hören. Am Samstag dann trafen sich einige Reichenberger um bei der angekündigten Freischneideaktion mitzuwirken. Rund um die Kirche und entlang des Weges zur Kirche wurden verschiedene Bäume gefällt. Das Fällen selbst übernahmen die Profis, das Entasten und das Wegräumen wurde dann von mehreren Trupps übernommen. Nun hat man aus dem Dorf heraus wieder einen freien Blick auf die Kirche. Es ist schon beachtlich, welch imposantes Mauerwerk die Südseite unserer um 1380 erbauten Kirche bildet. Es kommt jetzt wieder richtig zur Geltung.
Zwei Birken entlang des Baches, die schon in die Leitungen wuchsen wurde bei der Gelegenheit ebenfalls entfernt. Oberhalb des Wasserhauses wurden verschiedene Bäume zur Sicherung des Lichtraumprofils der Straße auf dem Berg ebenfalls gefällt.
Rund um den Schießstand wurde auch Luft geschaffen. Hier galt es, den Bestand auszudünnen, um den verbleibenden Bäumen den nötigen Raum zum Wachsen zu bieten. Daneben kommt natürlich auch mehr Licht an den Schießstand.
Die Mittagspause verbrachten die Helfer im DGH und konnten sich mit Fleischwurst und Brötchen stärken, um am Nachmittag noch bis ca. 15 Uhr die Arbeiten zu beenden. Zum Schluss bedankte sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke bei den Helfern und freute sich mit ihnen zusammen über den gelungene Arbeitseinsatz für Reichenberg.
Für Januar ist eine weitere Freischneideaktion geplant; diesmal soll es dem Bewuchs westlich unterhalb des Ehrenmals an den Kragen gehen. Das Gelände ist dort zwar schwieriger, allerdings ist die Menge und der Umfang der abzuschneiden Bäume überschaubar.

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Mitgliedschaften und Zuwendungen werden eingeschränkt (09.12.2005)

Aus dem Gemeinderat

Auf der letzten Gemeinderatssitzung wurde auch über verschiedene Mitgliedschaften der Gemeinde und über Zuwendungen und Kostenbeteiligungen diskutiert. Dabei ging es darum, durch Einschränkungen auf der Ausgabenseite auch in Zukunft den Haushalt ausgleichen zu können.
Die Mitgliedschaft der Gemeinde bei der Lebenshilfe wurde zum 31.12.2005 gekündigt. Weiterhin Mitglied ist die Gemeinde über die Verbandsgemeinde im Förderverein der Diakoniestation. Spendenanfragen seitens des Deutschen Jugendherbergswerkes werden schon seit Jahren abschlägig beschieden. Auch wird die Gemeinde keinen Zuschuss mehr zur Stadtranderholung auf der Scheune gewähren. Sollte jedoch ein Kind aus Reichenberg an der Maßnahme nicht teilnehmen können, da von den Eltern der Eigenanteil nicht aufgebracht werden kann, so ist die Gemeinde bereit, diesen gegebenenfalls sogar vollständig zu übernehmen.
Dieses Jahr wurden die Zuwendungen an den Frauenchor, den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr und den Schützenverein auf 50 Euro halbiert. Damit, so betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, soll keinesfalls zum Ausdruck gebracht werden, dass die Gemeinde die vielfältigen Leistungen der drei Gruppierungen nicht ganz besonders schätzt. Was wäre z.B. eine Seniorenfeier ohne die Liedbeiträge des Frauenchores? Allerdings erlaubt es der Finanzrahmen der Gemeinde zur Zeit nicht, einen höheren Betrag zu geben. Die Gemeinde hofft auf Verständnis bei den Betroffenen.
Traditionell teilt sich die Gemeinde die Kosten für die Seniorenfeier mit der evangelischen Kirchengemeinde. Der Betrag beläuft sich, je nach Programm zwischen 70 und 100 Euro. Diese Ausgabe ist gut angelegt, wie die letzte Feier am 26.11. wieder bewiesen hat. Der Zuspruch bei den Senioren ist groß, und nur wenige, die in der Regel aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen können, haben sich nicht auf den Weg ins DGH gemacht.
Auch beim Martinszug übernimmt die Gemeinde einen Teil der Kosten, indem sie die Weckmänner und das Brot bezahlt. 52 Euro sind dabei in diesem Jahr ausgegeben worden. Im Gemeinderat wurde nun diskutiert, ob dieser Zuschuss auch im nächsten Jahr noch gewährt werden soll, da sehr viele auswärtige Kinder in diesem Jahr teilgenommen haben und der Überschuss der Veranstaltung einem wohltätigen Zweck, nämlich der Patenschaft für zwei indische Kinder, zu Gute kommt.
Der Gemeinderat hat beschlossen, im Frühherbst nächsten Jahres das Thema Zuwendungen und Kostenübernahme noch einmal zu diskutieren, wenn die Haushaltszahlen für 2006 klarer sein werden.

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Mülltonnen werden abgeschafft (09.12.2005)

Auch auf dem Friedhof soll gespart werden

Auch das Thema Friedhof stand einmal wieder auf dem Programm des Gemeinderates. Ab 01.01.2006 sollen die Mülltonnen abgeschafft werden. Derzeit zahlt die Gemeinde 288 Euro und wie der Presse zu entnehmen war, wird der Betrag kräftig steigen. Natürlich wurden auch die Bedenken diskutiert, dass der Friedhof nun leicht zur Müllhalde werden könnte. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke verwies jedoch auf die Erfahrungen in den umliegenden Gemeinden, die ebenfalls keine Mülltonnen auf dem Friedhof haben. Wer Material, Blumen und Gestecke zum Friedhof hinbringt, kann die Abfälle wieder mit nach Hause nehmen und dort ordnungsgemäß entsorgen. Probleme könnte es mit der Splittgrube geben, da einige Friedhofsbesucher versucht sein könnten, ihre Abfälle dort zu entsorgen. Hier wird die Gemeinde ein entsprechendes Hinweisschild aufstellen. Der Gemeinderat setzt auf die Vernunft der Mitbürger und hat die Regelung zunächst auf ein Jahr befristet.
Der Stromzähler in der Leichenhalle bleibt erhalten. Der Ortsbürgermeister erläuterte, dass aufgrund des geringen Verbrauchs beim derzeitigen Liefervertrag Zählerkosten von über 60 Euro und Verbrauchskosten von 1 Euro anfallen. Der Gemeinderat konnte sich nicht dazu entschließen, den Zähler abzumelden und die Leichenhalle über eine bedarfsweise lose Versorgung zu bedienen. Da allerdings Mitte 2006 ein neuer Stromliefervertrag abgeschlossen und diesmal gezielt auf die Reichenberger Verhältnisse geachtet werden soll, hofft der Ortsbürgermeister die Zählerkosten zu halbieren bei etwa dreifachen Verbrauchskosten. Das würde dann 33 Euro in Summe ergeben und damit eine deutliche Einsparung.
Die Friedhofsmauer ist sanierungsbedürftig. Es ist angedacht, im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung in Nastätten, hier für Abhilfe zu sorgen. Wegen des nötigen Vorlaufs wurde der Ortsbürgermeister vom Rat beauftragt, die Maßnahme für das Frühjahr 2006 zu organisieren. Er wird daher im neuen Jahr Kontakt mit den zuständigen Stellen aufnehmen.

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Haushalt 2006 ausgeglichen (02.12.2005)

Gemeinderat plant nur geringe zusätzliche Belastungen für die Bürger

Der Haushalt für 2006 stand auf dem umfangreichen Programm der letzten Gemeinderatssitzung. Zunächst die erfreuliche Nachricht vorweg: Reichenberg kann in 2006 den Haushalt ausgleichen und mit der freien Spitze einen Teil des inneren Darlehens der Jagdgenossenschaft zurückzahlen. Auch für 2005 sieht es so aus, als ob der geplante Fehlbedarf von 20.000 € auf unter 2.000 € im Ist zusammenschrumpfen wird. Mit einem gewissen Stolz gab Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke diese Zahlen bekannt.
In Reichenberg wurde schon immer sparsam gewirtschaftet und trotzdem wurde auch auf der Ausgabenseite noch an einigen Stellen der Rotstift angesetzt. So werden im Bereich der Zuschüsse an die Vereine und Gruppierungen und bei den Beiträgen an Verbände und Institutionen geringe Beträge gespart. Allerdings stehen dem Mehrausgaben bei der Schadensbeseitigung an Gemeindestraßen und Wegen und bei den Energiekosten des Dorfgemeinschaftshauses gegenüber. Die Einnahmen aus der Jagdverpachtung haben sich durch den neuen Pachtvertrag halbiert; der Betrag gehört jedoch zum Sondervermögen der Jagdgenossenschaft und betrifft die Gemeinde damit nur mittelbar.
Dennoch musste sich der Gemeinderat auch mit Erhöhungen der Kosten für die Bürger beschäftigen. So wurden die gestiegenen Energiekosten beim DGH durch eine moderate Anhebung der entsprechenden Pauschalen aufgefangen. Die eigentlichen Mietgebühren blieben dabei aber unverändert günstig.
Die Hundesteuer wurde um 6 € pro Hund angehoben, 12 € pro gefährlichem Hund. Sie liegt damit allerdings im Vergleich zu anderen Gemeinden immer noch recht günstig.
Bei den Steuerhebesätzen tat sich der Gemeinderat schwer, den vom Ortbürgermeister vorgeschlagenen Erhöhungen von 1,8% bzw. 1,5% zu folgen. So wird nur der Hebesatz für die Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaftliche Grundstücke) um 5%-Punkte auf 285% erhöht, alle anderen Sätze bleiben gleich. Damit erzielt Reichenberg voraussichtlich gut 75 € Mehreinnahmen im Jahr.
Allerdings, so betonte der Ortbürgermeister in seinem Resümee, wird es auch in Zukunft darauf ankommen, beide Seiten, die Ausgaben und die Einnahmen, stets genau zu analysieren.

Haushaltsplan Reichenberg
Bezeichnung Plan 2006 Plan 2005 Ist 2004
Finanzkraft 96.800 € 82.800 € 85.053 €
Umlagen -76.500 € -67.100 € -67.220 €
Verbleiben für Reichenberg 20.300 € 15.700 € 17.833 €
Hundesteuer 500 € 800 € 823 €
Konzessionsabgabe 8.300 € 6.500 € 6.186 €
Verfügbare Mittel 29.100 € 23.000 € 24.842 €
Bürgermeister + Verwaltung -8.000 € -7.800 € -7.841 €
Kindertagesstätte -7.000 € -8.600 € -6.961 €
Straßen, Parks, Dorferneuerung -6.200 € -5.500 € -4.980 €
DGH -2.700 € -2.400 € -2.340 €
Kinder- und Jugendarbeit -700 € -700 € -605 €
Friedhof und Leichenhalle -600 € -700 € 222 €
Zinsen -600 € 100 € -532 €
Zuschüsse Vereine, Beiträge Verbände -500 € -900 € -496 €
Chronik + Archiv 100 € -100 € 103 €
Jagd, Wege, Forst, Schutzhütte, Grundst. 1.300 € 3.000 € 2.250 €
Fehlbedarf aus Vorjahren   -16.000 € -2.579 €
Zuführung zu Rücklagen     -1.082 €
Zuführung Rücklage Jagdgen. -1.400 € -3.200 € -2.579 €
Tilgung Darlehen Jagdgenossenschaft -2.800 €    
Saldo 0 € -20.000 € 0 €
Fehlbedarf 0 € -20.000 € 0 €

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Glatt wie ein Kinderpopo (02.12.2005)

Wanderparkplatz erstrahlt in neuem Glanze

Nun ist er vollständig wieder hergerichtet, der Parkplatz an der Dreschhalle. Erfreut war Ortbürgermeister Karl Heinz Goerke, dass es endlich geklappt hat. Bereits vor Jahren war der Platz als Materiallager während der Kanalbaumaßnahmen in Reichenberg genutzt worden. Durch den zwischenzeitlichen Konkurs der ausführenden Firma wurde die Wiederherstellung auf die lange Bank geschoben und die Gemeinde immer wieder vertröstet.
Nun war es endlich soweit. Der Platz wurde abgeschoben, der Bewuchs entfernt und die Fläche planiert. Die Rinne wurde gesäubert. Eine Schicht Splitt wurde aufgebracht und verdichtet. Es ist das Ziel der Gemeinde, den Parkplatz in diesem Zustand zu behalten. Daher ergeht die dringende Aufforderung an alle Nutzer, gerade jetzt zu Beginn die Fläche umsichtig zu befahren. Das Abstellen von LKW und landwirtschaftlichem Gerät ist solange zu unterlassen, bis sich die Deckschicht ausreichend gesetzt hat. Auch enge Wende- und Drehmanöver sind gerade mit schweren Fahrzeugen nicht gestattet. Wenn der Platz jetzt gerade in der Anfangszeit pfleglich behandelt wird, dann wird er uns noch lange in diesem guten Zustand erhalten bleiben.
Als Materiallager darf der Platz auf absehbare Zeit nicht mehr genutzt werden, erklärte dazu der Ortsbürgermeister bei der letzten Ratssitzung.

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Arbeitseinsatz geplant (02.12.2005)

Bewuchs wird zurückgenommen

Am Samstag 10. Dezember 2005 ab 08:30 Uhr soll im Rahmen eines Arbeitseinsatzes der Bewuchs in der Ortslage zurückgenommen werden. Schwerpunkt wird der Weg vom Bahndamm zur Kirche und das Gelände rund um die Kirche sein. Über die Jahre haben sich hier Bäume und Sträucher entwickelt, die dringend gestutzt werden müssen. So drohen einige Bäume auf den Weg zu fallen, andere wiederum schlagen gegen das Kirchendach bzw. führen dazu, dass der Weg vor der Kirche ständig feucht und rutschig ist.
Der Bewuchs rund ums Ehrenmal bedarf auch einer Überarbeitung. Davon konnten sich auch die Besucher der Gedenkfeier am Volkstrauertag überzeugen. Hier soll dann im Frühjahr eine Neupflanzung vorgenommen werden.
In der Ortslage wachsen einige Bäume in die Telefon- und Stromleitungen bzw. drohen so hoch zu werden, dass die Beseitigung mit "Bordmitteln" nicht mehr möglich ist.
Alle Reichenberger sind daher aufgerufen mitzuhelfen. Wer über entsprechende Gerätschaften verfügt, kann diese gerne mitbringen. Treffpunkt ist vorm DGH. Wir werden dann in verschiedenen Teams an die Arbeit gehen.
Da zu erwarten ist, dass der Einsatz über die Mittagszeit dauern wird, sorgt die Gemeinde für die Verpflegung in Form von heißer Fleischwurst und Brötchen.
Helfen Sie mit, Reichenberg lebens- und liebenswert zu erhalten.

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Forstwirtschaftspläne verabschiedet (25.11.2005)

Gemeinderat hofft auf Ausgleich durch erhöhte Selbstwerbung

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2006 verabschiedet. Auf der Ausgabenseite sind die Revierdienstkosten mit 340 € und die Versicherungskosten mit 290 € die wesentlichen Posten. An Arbeitslöhnen, Sachausgaben und Steuern fallen dann noch einmal 120 € an. Diesen Ausgaben stehen auf der Einnahmenseite knapp 500 € für den Holzverkauf gegenüber. Damit bleibt ein Defizit von 250 €. Allerdings hofft der Gemeinderat dieses Defizit durch die sehr erfreuliche Entwicklung bei den Mengen der Selbstwerbung ausgleichen zu können. Derzeit zeichnet sich schon ab, dass sogar ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden kann.
Zusätzlich konnte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke den Zuwendungsbescheid der SGD Süd in Höhe von 310 € für das Jahr 2005 entgegennehmen. Damit wurde der problematischen strukturellen Lage des Reichenberger Waldes Rechnung getragen. 50 % der Mittel kamen dabei von der EU. Haushaltsmäßig soll der Betrag in 2006 eingebucht werden.
Der Gemeinderat unterstützt grundsätzlich eine Forstrevierneugliederung verbunden mit der Reduzierung auf zwei Forstreviere in der Verbandsgemeinde Loreley. Dem Rat lag dazu eine umfangreiche Vorlage der Verbandsgemeindeverwaltung vor. Für Reichenberg ergeben sich keine finanziellen Änderungen, da die reduzierte Holzbodenfläche bei nur 18,56 ha liegt und die Revierdienstkosten daher pauschal abgerechnet werden. Daran ändert sich auch in Zukunft nichts. Insgesamt können jedoch die Betriebskosten in der Verbandsgemeinde um ungefähr 20% gesenkt werden. Dabei liegen die Auswirkungen in den einzelnen Gemeinden zwischen 0 € und 6.300 €. Auch wenn sich dadurch bei dem, was unsere Förster an Service bieten können gewisse Abstriche einstellen werden, war das Sparpotenzial der wesentliche Grund für die getroffene Entscheidung.

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Nebenkosten müssen erhöht werden (25.11.2005)

Ausgleich für die erheblich gestiegenen Energiekosten

Auch an der Gemeinde sind die sprunghaft in die Höhe geschnellten Energiekosten nicht vorbeigegangen. Die letzte Gaspreiserhöhung, im übrigen die zweite in diesem Jahr, betrug 9,6%. Der Strompreis ist zwar bis zum 30.06.2006 noch konstant, anschließend ist aber, wie auch im privaten Bereich schon geschehen. mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen. Wie sich die Kosten beim Wasser und Abwasser entwickeln werden, ist noch nicht bekannt. Daher sah sich der Gemeinderat gezwungen, die Pauschalen für die Nebenkosten zu erhöhen. Für die Innenräume sind künftig 20 € pro Tag zu zahlen, bei Nutzung der Überdachung sind es 10 €. Die jährlichen Pauschalen für die Kirchengemeinde, den Schützenverein und die Kreisvolkshochschule werden ebenfalls moderat angehoben.
Die eigentliche Miete bleibt jedoch unverändert. Damit, so wurde im Gemeinderat deutlich, sollen nur die gestiegenen Aufwendungen weitergegeben werden. Im Zuge der Umstellung der Rechnungslegung der Gemeinde auf die Doppik, sind in naher Zukunft alle Gebühren neu zu kalkulieren. Dabei wird durch die erhöhte Transparenz der betriebswirtschaftliche Aufwand für alle Objekte deutlich werden. Ob sich allerdings diese Aufwendungen in angemessene Gebühren umsetzen lassen, wird die Zukunft zeigen.

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Nahbereichsuntersuchung Verbandsgemeinde Loreley 1974 (18.11.2005)

Interessante Ein- und Ausblicke

Beim Aufräumen im Bürgermeisterdienstzimmer hat Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke ein sehr interessantes Dokument gefunden. In einer durch die Landsiedlung Rheinland-Pfalz durchgeführten Nahbereichsuntersuchung befanden sich Vorschläge, die aus heutiger Sicht natürlich völlig anders zu beurteilen sind, allerdings immer noch aktuelle Schlussfolgerungen beinhalten:

Reichenberg
Einwohner 1972 : 248
Prognose - (+)
Funktion L (W) A
Auspendlerquote 61 %

Zur Zeit besitzt neben der Landwirtschaft die Wohnfunktion Gewicht.
Zusammen mit den Nachbargemeinden Auel und Lierschied liegt die Gemeinde an der B 274 und der Loreley-Burgenstraße so verkehrsgünstig und landschaftlich reizvoll, daß sie bei den Bemühungen um den Fremdenverkehr in den Höhengemeinden eine wichtige Position einnehmen kann. Die zur Zeit nicht für diesen Wirtschaftszweig genutzte Ruine der Burg stellt dabei den wichtigsten Attraktionspunkt dar.
Der Standort Reichenberg ist für größere Fremdenverkehrsvorhaben geeignet; er stellt eine Alternative zu den Maßnahmen unmittelbar am Rheingraben dar. Eine Beeinträchtigung der besonderen landschaftlichen Grundlagen ist in Reichenberg jedoch in weit geringerem Maße zu befürchten. Von Reichenberg nach St. Goarshausen beträgt die Entfernung 4 km, zum Freibad Bogel 4 km, zum Hotelhallenbad in Patersberg 3 km.
Da die Gebäudesubstanz und Einwohnerzahl gering ist, kann eine Fremdenverkehrsbelebung nur mit der Errichtung von größeren Projekten initiiert werden. Hinsichtlich der besonderen Eignung für die FreizeitteiIfunktion Naturerlebnis, Ruhe, Erholung ist die Anlage eines Feriendorfes auf dem Eichberg günstig. Das vorhandene Sonderwohngebiet an der K 88 am Nordhang bietet ungünstige Standortbedingungen.
Langfristig sollte bei Reichenberg der Bau eines Hallenbades als wesentliche Einrichtung der Saisonverlängerung nicht ausgeschlossen werden.
Brache ist nicht vorhanden. Drei entwicklungsfähige Betriebe sind in der Lage, auch künftig die Gemarkung offenzuhalten.

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Letzter Termin! (18.11.2005)

Anmeldung für Selbstwerber bis zum 25.11.2005 verlängert

Auch in diesem Jahr bietet die Gemeinde Brennholz in Selbstwerbung an. Die Nachfrage war, wie im letzten Jahr, erfreulich. Bevor nun die endgültige Bestellung an die Revierleiterin weitergegeben wird, gibt es eine letzte Nachfrist bis zum 25.11. Wer sich also bisher noch nicht gemeldet hat, kann dies nachholen. Danach werden, schon im Sinne einer Gleichbehandlung, keine weiteren Bestellungen mehr angenommen.
Die Bäume werden durch die Waldarbeiter gefällt, und zwar in der Abteilung 6a1 hinter der Burg, im Anschluss an die Flächen des letzten Jahres. Die konkrete Verteilung wird von der Revierleiterin, Frau Reifenberger, vorgenommen.

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Veranstaltungskalender 2006 (18.11.2005)

Termine bis zum 28.11.2005 beim Ortsbürgermeister melden!

Wie in jedem Jahr werden die Vereine und Vereinigungen in Reichenberg gebeten, dem Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke bis Ende November die Termine für 2006 bekannt zu geben. Zum einen werden sie im Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde bekannt gemacht, zum anderen sind sie natürlich wieder auf der Homepage der Gemeinde zu finden. Sollten sich später noch Terminverschiebungen ergeben, so können diese Änderungen bei rechtzeitiger Meldung auch noch nachträglich in den monatlich erscheinenden Terminkalender aufgenommen werden.

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Bild Ehrenmal in Reichenberg

Volkstrauertag (11.11.2005)

Gottesdienst und Gedenkfeier

Am Volkstrauertag findet um 14:00 Uhr ein Gottesdienst in unserer Kirche statt. Im Anschluss wird am Ehrenmal in einer Gedenkfeier der Toten der Kriege und den Opfern der Gewaltherrschaft gedacht. Neben dem Frauenchor werden diesmal wieder die Konfirmanden mitwirken. Die Ortsbevölkerung, ob jung oder alt, ist dazu herzlich eingeladen.


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Martinszug in Reichenberg (11.11.2005)

Erlös geht nach Hydarabat

Kinder mit LaternenHeute Abend startet ab 18 Uhr wieder der Reichenberger Martinszug. Die Strecke führt vom Friedhof zum Amtsfeld und wieder zurück zum Dorfgemeinschaftshaus. Gemeinsam wollen wir, von der bewährten Kapelle begleitet, einige Lieder singen. Am Ziel wird es unter der Überdachung heißen Apfelsaft und Glühwein geben. Für jedes Kind spendiert die Gemeinde einen Weckmann und für die Erwachsenen werden wieder die leckeren Winzerbrote, auf Wunsch mit reichlich frischen Zwiebeln, angeboten. Der Erlös der Veranstaltung geht wie in jedem Jahr nach Hydarabat. Dort wird die schulische Ausbildung zweier indischer Kinder finanziert. Zusätzliche Spenden sind daher jederzeit willkommen.


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Sammlung für den Volksbund (04.11.2005)

Auch heute noch brauchen Kriegsgräber Ihre Unterstützung

SteinkreuzIn diesem Jahr blicken wir auf 60 Jahre Frieden zurück. Doch auch 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben noch nicht alle Opfer eine würdige Grabstätte gefunden, gibt es Informationen über alle Vermissten. Nach der politischen Wende in Osteuropa hat sich der Schwerpunkt der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in die Staaten des einstigen Ostblocks verlagert. Etwa 3 Millionen deutsche Soldaten fanden dort den Tod. Unter ihnen auch mehrere Reichenberger. Neben der ganz konkreten Pflege der bestehenden Kriegsgräber werden auch heute noch, 60 Jahre nach dem Krieg neue Friedhöfe und Gedenkstätten errichtet. So konnten während der letzten Jahre über 300 Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges und 190 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wiederhergerichtet bzw. neu angelegt werden. Dazu zählen 50 zentrale Sammelfriedhöfe. 36 Anlagen sind zur Zeit im Bau bzw. werden in Stand gesetzt. Mehr als 450 000 Kriegstote wurden umgebettet. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe will der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten bewahren. Die Lebenden sollen mit den riesigen Gräberfeldern an die Vergangenheit erinnert und mit den Folgen von Krieg und Gewalt konfrontiert werden. Auch die Jugendarbeit stellt seit 1953 einen Schwerpunkt in der Friedensarbeit des Volksbundes dar. Jährlich treffen sich viele junge Menschen aus zahlreichen Ländern Europas um gemeinsam auf Soldatenfriedhöfen zu arbeiten.
Ab nächste Woche wird Julian Schmidt die jährliche Haus- und Straßensammlung in Reichenberg durchführen. Er hat wieder eine vom Designer Colani gestaltete Sammelbüchse, in die Sie Ihre Spende einwerfen können. Damit kann das Ausfüllen der Sammelliste grundsätzlich entfallen. Sollten Sie aber eine Spendenbescheinigung wünschen, so wird Julian die entsprechenden Daten auf der Liste vermerken.
Liebe Reichenberger, ich möchte Sie ganz herzlich bitten, für diese gute Sache einen angemessenen Beitrag zu leisten. Ich kann Ihnen versichern, dass diese Mittel für die ganz besondere Friedensarbeit des Volksbundes eingesetzt werden. In 2004 wurden in Reichenberg 111,02 Euro gesammelt; dafür möchte ich allen Spendern danken. Es wäre schon, wenn auch in diesem Jahr ein ähnlich hoher Betrag zusammen kommen würde. Sollten Sie weitere Fragen haben oder aber noch zusätzliche Informationen wünschen, so können Sie sich gerne an mich wenden.

Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

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Martinszug in Reichenberg (04.11.2005)

Erlös geht nach Hydarabat

Kinder mit LaternenGroß und Klein sind auch in diesem Jahr wieder ganz herzlich zum Martinszug eingeladen. Am 11. November ab 18 Uhr starten wir wie immer am Friedhof. Die Strecke geht zum Amtsfeld und wieder zurück zum Dorfgemeinschaftshaus. Gemeinsam wollen wir, von der bewährten Kapelle begleitet, einige Lieder singen. Am Ziel wird es unter der Überdachung heißen Apfelsaft und Glühwein geben. Für jedes Kind spendiert die Gemeinde einen Weckmann und für die Erwachsenen werden wieder die leckeren Winzerbrote, auf Wunsch mit reichlich frischen Zwiebeln, angeboten. Der Erlös der Veranstaltung geht wie in jedem Jahr nach Hydarabat. Dort wird die schulische Ausbildung zweier indischer Kinder finanziert. Zusätzliche Spenden sind daher jederzeit willkommen.


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Pflege der Grabzwischenräume ist nicht Sache der Gemeinde (28.10.2005)

Splitt ausreichend vorhanden

Der November rückt näher und damit die Feiertage, an denen durch die Bürger der Friedhof regelmäßig besucht wird. Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag sind der Anlass. Viele Reichenberger haben schon damit begonnen, die Gräber Ihrer Angehörigen entsprechend herzurichten. Leider trifft dies aber nicht für alle Gräber zu. Es sind zwar nur Wenige, doch darunter leidet der Gesamteindruck. Durch die Gemeinde wurde sichergestellt, dass ausreichend Splitt für die Grabzwischenräume vorhanden ist. Nun gilt es jedoch, auch einmal das Unkraut gründlich zu entfernen. Herbert Herrmann und Hermann-Willi Schmidt sorgen seitens der Gemeinde dafür, das die Rasenflächen gemäht und die Hauptwege gekehrt sind. Wenn alle zusammenarbeiten, dann bildet der Friedhof einen würdigen Rahmen für unsere verstorbenen Angehörigen.

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Bedarf der Selbstwerber wird ermittelt (21.10.2005)

Kostengünstige Alternative

Auch in diesem Jahr wird im Reichenberger Wald wieder Brennholz in Selbstwerbung bereitgestellt. Die vorgesehenen Bäume befinden sich in der die Abteilung 6a1 hinter der Burg. Sie werden, wie im letzten Jahr, durch die Waldarbeiter für die Selbstwerber gefällt. Das Herausholen und Aufarbeiten erfolgt dann wie gewohnt in eigener Regie. Der Preis für einen Raummeter beträgt 14,25 € ( 10,25 € für das Holz, 4 € für das Fällen ). Selbstwerber, die im Reichenberger Wald ihren Brennholzbedarf decken wollen, werden gebeten sich bis zum 15.11. beim Ortsbürgermeister, gerne auch telefonisch unter 435, unter Angabe der gewünschten Menge zu melden. Die konkrete Verteilung erfolgt dann im Anschluss durch Frau Reifenberger.

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Bild vom Arbeitseinsatz am Zaun

Ein gutes Stück ist schon geschafft (21.10.2005)

Erfolgreicher Arbeitseinsatz

Insgesamt 14 Reichenberger haben am letzten Samstag an verschiedenen Stellen im Ort für die Gemeinde Hand angelegt. Anlass war die Reparatur des Zauns entlang der Kreisstraße vom Schaube Eck bis zur Brücke Untertal. Da sich so viele freiwillige Helfer eingefunden hatten, wurden kurzerhand mehrere Teams gebildet. Zwei davon arbeiteten am Zaun; das erste erneuerte die Lauflatten, das zweite befestigte dann daran den alten Zaun. Die Vorarbeiten, das Setzen der neuen Pfosten aus Recyling-Kunststoff, waren bereits in den vergangenen Wochen erledigt worden. Die Pfosten und die Laufleisten hatte der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke besorgt und auch die Kosten teilweise übernommen. Eine zusätzliche Spendenzusage gibt es auch schon für einen weiteren Teil der Kosten. Inzwischen wurden die noch fehlenden Laufleisten besorgt, sodass für den 05. November 2005 ein neuer Arbeitstermin vorgesehen ist. Dann geht es aber erst ab 9 Uhr los.
Bild vom Arbeitseinsatz beim FegenDas dritte Team reinigte auf der gegenüberliegenden Seite den Bordstein und die Ablaufrinne. Lose Steine im Hang wurden zur Befestigung von Auskolkungen am Reitzenhainer Bach genutzt und die pflanzlichen Abfälle wurden entsorgt.
Ein viertes Team hat die Aufstellung des neuen Ortsschildes am Amtsfeld übernommen. So wird in der Zukunft auch Ortsunkundigen klar, dass das Amtsfeld zu Reichenberg gehört.
Zur Mittagszeit waren alle Arbeiten erledigt. Mit Spaß und Freude blickten die Helfer auf ihr Werk konnten sicher sein, Reichenberg wieder ein Stück nach vorne gebracht zu haben.


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Urlaub des Ortsbürgermeisters (21.10.2005)

Beigeordnete übernehmen die Vertretung

In der Zeit vom 23. Oktober bis zum 02. November befindet sich der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke in Urlaub. Bis zum 28. Oktober übernimmt der 1. Ortbeigeordnete Hans-Rudi Voss die Vertretung. Ab dem 29. Oktober wird er durch den 2. Ortsbeigeordneten Hans-Joachim Hopf abgelöst. Die Beigeordneten sind unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen.

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Burg Reichenberg unterm Hammer

Verkehrswert liegt bei 428 000 Euro - Millioneninvestitionen müssen folgen

 Bild Burg ReichenbergWer kennt nicht die großen Hollywood-Streifen, in denen in vornehm eingerichteten Räumen vornehm gekleidete Menschen wegen eines berühmten Gemäldes oder einer bedeutenden Vase Vermögen auf den Tisch legen. Versteigerungen dieser Art haben Charme. Der geht bei Zwangsversteigerungen sicher etwas verloren, es sei denn, es handelt sich bei dem Objekt um eine knapp 700 Jahre alte Burg.
REICHENBERG.   Einstmals war die Burg Reichenberg ein mächtiges Gebäude, dessen Herrschaften oberhalb des gleichnamigen Ortes residierten. Heute ist von der eindrucksvollen Konstruktion des 14. Jahrhunderts, die in ihrer ursprünglichen Planung als Prunkbau galt, nur noch eine Ruine übrig.
Die kostet allerdings immer noch die stattliche Summe von 428.000 Euro. Das ist der Verkehrswert, der derzeit beim Amtsgericht St. Goar zur Debatte steht. Die Burg wird nämlich zwangsversteigert, nachdem der momentane Eigentümer Insolvenz angemeldet hat.
Ende Juni war der erste Termin vor dem zuständigen Gericht angesetzt, doch niemand gab ein gültiges Angebot ab. Interessenten sind nach Aussage von Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister Reichenbergs, aber vorhanden. "Es gibt zwei bis drei Bietergruppen mit einem hohen Interesse." Von denen hat sich allerdings noch niemand in die Karten blicken lassen, denn so ein Verfahren ist auch ein Pokerspiel. Je länger die Versteigerung dauert, desto günstiger könnte das Objekt der Begierde werden. Der nächste Termin ist fürs erste Quartal 2006 geplant.
Für Goerke steht allerdings fest: "Wer sich für die Burg entscheidet, dem muss es Spaß machen und der sollte sich nicht vornehmen, damit Geld zu verdienen." Drei bis vier Millionen Euro müsste ein neuer Eigentümer schon investieren, glaubt der Ortschef. "Es gibt weder Kanal noch Wasserleitungen. Es sind nur eine Grube und ein Brunnen vorhanden", weiß Goerke. Summen dieser Größenordnung sind jüngst auch in die Sanierung der Sauerburg oberhalb von Sauerthal geflossen. Dort hatte sich ein Investor für das Areal entschieden, sanierte die Burg komplett und wurde zum Glücksfall für den Ort.
Die Burg Reichenberg steht seit 1988 unter Denkmalschutz und wird seit einigen Jahren aufwändig saniert. Das Landesamt für Denkmalpflege bezuschusst Maßnahmen, die allerdings nur zum Erhalt sowie zur Sicherung der Umgebung dienen, wie Rainer Rotard, untere Denkmalschutzbehörde, erklärt. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden die Reichenberger immer wieder vom Getöse einstürzender Mauem, Türme oder GebäudeteiIe aufgeschreckt. Deshalb wünschen nicht nur sie sich einen investitionsfreudigen Eigentümer, der das Kulturdenkmal erhält.   Text: Rhein-Lahn-Zeitung, 11.10.2005, Markus Wakulat

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Kinderchor hielt den Kantor in Atem

Ziegler hastete bei Aufführung eines Singspiels zwischen Instrumenten hin und her

Bild der singenden Kinder

REICHENBERG. "Ich muss erst einmal Luft holen, bei so vielen Gottesdienstbesuchern", begrüßte Pfarrer Manfred Löhde seine Gemeinde freudig überrascht. Randvoll war die kleine Kirche in Reichenberg zum Singspiel des Kinderchores des Dekanats "Himmelsgeschenke" von Rainer Bohm und Gabriele Thimm. Nach der Eröffnung sang der Frauenchor Reichenberg unter Leitung von Karl Schaub "Der Herr ist mein Hirte". Die Hauptakteure des Erntedankgottesdienstes waren an diesem Sonntag aber die Kinder. Unter Leitung des Dekanatskantors Markus Ziegler machte der Kinderchor in seinem Singspiel den Besuchern deutlich, dass alle Gaben ein Geschenk Gottes sind und die Menschen die Geschenke dementsprechend achten und sorgsam damit umgehen sollen. Die Gäste wurden geschickt von den Kindern und Ziegler in die Vorstellung einbezogen. Durch das unbekümmerte Auftreten auch der kleinsten Chorkinder gestaltete sich der Gottesdienst zu einem fröhlichen, lockeren Ereignis. Allerdings musste der Kantor viel laufen. Zum einen bediente er die Kirchenorgel, zum anderen musste er immer wieder zur Begleitung des Chores vom Orgelboden ans Keyboard in den Altarraum hasten. Die Arbeit mit den Kindern hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Pfarrer Löhde lobte deren Engagement. Zum Schluss verabschiedete die Gemeinde eine engagierte Mitarbeiterin. Dagmar Michel, die lange Jahre im Kirchenvorstand und Kindergottesdienst gearbeitet hat, verlässt den Ort aus familiären Gründen.

Text und Foto von Jürgen Dedekind in der Rhein-Lahn-Zeitung am 11.10.2005 Seite 23

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Zaun soll fertig gestellt werden (14.10.2005)

Tatkräftige Unterstützung notwendig

Nachdem die Pfosten für den Zaun vom Schaube Eck bis zur Brücke Untertal bereits durch Wolfgang Hebel und Reinhard Wüst erneuert worden sind, gilt es nun den Zaun selbst wieder anzubringen. Latten sind besorgt, Schrauben ausreichend vorhanden, nur die helfenden Hände fehlen noch! Die Reichenberger sind daher eingeladen, am 15. Oktober 2005 ab 08 Uhr mit anzupacken. Wenn alles gut klappt, und davon sollte man ausgehen, dürfte die Arbeit bis Mittag erledigt sein. Es wäre gut, wenn der ein oder andere auch das entsprechende Werkzeug, Bohrmaschine mit Schraubereinsatz, kleine oder große Flex und was man sonst noch so gebrauchen könnte, mitbringt. Und gute Laune darf natürlich auch dabei sein.

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Lohnsteuerkarten 2006 werden verteilt (14.10.2005)

Gemeinde erhält Anteil an der Einkommensteuer auf Grundlage der abgegeben Lohnsteuerkarten

Sie können dabei mithelfen kommunale Aufgaben in Reichenberg mitzufinanzieren, ohne dass es Sie auch nur einen Cent kostet. Sie brauchen nur Ihre Lohnsteuerkarte für das vergangene Steuerjahr an die Gemeinde oder an das Finanzamt zurückzugeben, wenn Sie die Lohnsteuerkarte nicht für den Lohnsteuerjahresausgleich oder die Einkommensteuererklärung benötigen. Alle zurückgegebenen Lohnsteuerkarten dienen dem Statistischen Landesamt zur Errechnung des der Gemeinde zustehenden Anteils am Lohn- und Einkommensteueraufkommen des Landes. Jede fehlende Lohnsteuerkarte bedeutet weniger Geld für uns. In den letzten Tagen wurde Ihnen die Lohnsteuerkarte für 2006 zugestellt. Sollten Sie schon heute wissen, dass Sie diese nicht benötigen, so können Sie sie gerne dem Ortsbürgermeister oder aber jedem Gemeinderatsmitglied zurückgeben. Gerne können Sie auch den Briefkasten am DGH nutzen. Auch nicht benötigte Karten für 2005 können Sie auf diesem Wege gewinnbringend für die Gemeinde einsetzen. Wir werden die Karte dann entsprechend weiterleiten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

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Häuser für sechs Fischer-Familien (07.10.2005)

Ortsbürgermeister spendete Aufwandsentschädigung

Mit Hilfe aus dem Rhein-Lahn-Kreis können sechs Fischerhäuser in Payagalla aufgebaut werden. Landrat Günter Kern traf sich im Kreishaus Bad Ems, um erste Bilanz der Tsunami-Hilfen von Gemeinden im Kreis zu ziehen. Insgesamt kamen 12.000 Euro zusammen. Sie fließen das "Projekt 019 - Wiederaufbau von 25 Fischerhäusern in Payagalla / Kalutara" auf Sri Lanka. Dort sollen zerstörte Häuser wieder aufgebaut werden. Der Bau eines Hauses wird mit rund 2.000 Euro beziffert.

Bild der Spender

Landrat Kern rief im Sommer zur Unterstützung dieses Projektes auf. Da die Haushaltslage es in Reichenberg, wie in vielen anderen Gemeinden auch, nicht zuließ, seitens der Gemeinde einen bestimmten Betrag zur Verfügung zu stellen, geriet der Spendenaufruf zunächst in Vergessenheit. Beim Abheften des Schreibens nach seinem Urlaub, entschloss sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke spontan, einen Teil der Aufwandsvergütung, die er während seines Urlaubs erhalten hat, diesem Projekt zu spenden. Durch die Zusammenarbeit mit der nicht staatlichen Hilfsorganisation "Human Help Network", die von der Landesregierung koordiniert wurde, ist sichergestellt das die gesammelten Beträge in voller Höhe und unmittelbar in die ausgewählten Projekte fließen. "Meine Aufwandvergütung ist dort gut angelegt", betonte der Ortsbürgermeister.
Bereits im Frühsommer wurde der Erlös der Reichenberger Fastnachtsveranstaltung einer privaten Initiative zur Verfügung gestellt, die ebenfalls unmittelbar vor Ort die Mittel in voller Höhe eingesetzt hat. Daneben besteht immer noch die Patenschaft für zwei indische Kinder in Hydarabat, die über den Erlös beim Martinszug finanziert wird.

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Seniorenfeier 2005 (07.10.2005)

Gemeinsames Gespräch zur Vorbereitung

Schöne neue Ideen, Erfahrungen aus den Vorjahren und Koordination der Vorbereitung stehen im Mittelpunkt eines Treffens, zu dem die Mitglieder des Kirchenvorstandes, die Mitglieder des Gemeinderates und alle Reichenberger/innen ganz herzlich eingeladen sind. Am Freitag, den 14. Oktober 2005 um 18 Uhr treffen wir uns im Dorfgemeinschaftshaus.

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Reichenberg hat gewählt (23.09.2005)

Bundestrend bestätigt

Mit einer Wahlbeteiligung von 85,7% liegt Reichenberg erneut besser als die Beteiligung auf Bundesebene. Nach einer konzentrierten Auszählung stand das Ergebnis bereits um 18:25 Uhr fest und konnte unverzüglich an die Verbandsgemeinde weitergegeben werden. Auch in Reichenberg bestätigte sich der Bundestrend. Die SPD verlor 3,4% und erreichte mit 48,9% ihr schlechtestes Ergebnis seit 1965. Auch die CDU verlor 1,4% und blieb mit 24,4% nur knapp über dem Negativergebnis von 1998. Deutlich zulegen konnte die FDP. Mit 9,9% erreichte Sie das Ergebnis von 1972 und damit 3,1% mehr wie in 2002. Die Grünen konnten das Ergebnis von 1998 und 2002 wiederholen und landeten bei 8,4%. Die Linkspartei erreichte 6,1%. Mit 2,3% schlugen die Sonstigen noch zu Buche. Besondere Vorkommnisse gab es keine und nachdem das Wahlprotokoll erstellt und alle Unterlagen ordnungsgemäß verpackt worden waren, konnte sich der Wahlausschuss bei Fleischkäse und Krautsalat stärken und die ersten Hochrechnungen im Radio verfolgen. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke bedankte sich bei den Helfern und gab die Absicht bekannt, bei der Landtagswahl im März 2006 das Team des Wahlausschuss auf einigen Positionen neu zu besetzen.

Wahlergebnisse in Reichenberg seit 1965

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Singen steckt an (24.09.2005)

Neue Lieder erklingen in Reichenberg

Ganz im Zeichen der Musik stand der Gottesdienst am Sonntagnachmittag in Reichenberg. Schon zu Beginn ließ Dekanatskantor Markus Ziegler die Orgel in ungewohnt beschwingter Weise erklingen. Und so sollte es auch weitergehen. Viele neue Kirchenlieder kennen zu lernen und gemeinsam zu singen, das war der Wunsch der Initiatorin Bärbel Goerke. So wurden zum Beispiel die bekannten liturgischen Gesänge durch modernere Varianten ersetzt. Und selbst Glaubensbekenntnis und Vater unser sind im Gesangbuch vertont. Nach kurzer Anleitung durch Herrn Ziegler gelang es der Gemeinde mühelos die ausgewählten Stücke, teilweise auch mehrstimmig, zu singen. Nicht selten fühlten sich die zahlreichen Gottesdienstbesucher, die auch aus den benachbarten Ortschaften kamen, dabei wie auf einem Kirchentag. Denn die Lieder, die alle zwischen 1943 und 1986 komponiert wurden, waren dazu angetan, die Menschen zu begeistern. Zur gelockerten Atmosphäre trugen ebenfalls die Konfirmandinnen und Kirchenvorsteher durch ihre Gestaltung der Liturgie bei. Die Predigt zum Lesungstext hatte das Ehepaar Löhde gemeinsam ausgearbeitet. Zudem bereicherte der Reichenberger Frauenchor den Gottesdienst durch zwei gelungene Liedbeiträge. Nach einem eindrücklichen Orgelnachspiel war dieser kurzweilige Nachmittag leider zu Ende. Sicherlich wird uns das eine oder andere neue Lied in nächster Zeit wieder begegnen.

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Wahlvorstand festgelegt (16.09.2005)

Gibt es wieder eine hohe Wahlbeteiligung?

Die Vorbereitungen zur Bundestagswahl sind in Reichenberg fast abgeschlossen. Der Wahlvorstand wurde festgelegt; acht Reichenberger haben dieses Ehrenamt übernommen. Sie werden den Wahlberechtigten in zwei Schichten zur Verfügung stehen. Los geht es bereits am Freitag mit dem Aufbau des Wahllokales und letzten organisatorischen Absprachen. Am Sonntag den 18. September kann dann ab 08:00 Uhr gewählt werden.
Traditionell ist die Wahlbeteiligung in Reichenberg immer sehr hoch. Seit 1969 liegt sie bei Bundestagswahlen immer zwischen 80 und 90 Prozent. Darauf können die Reichenberger Bürger stolz sein. Diese gute Wahlbeteiligung ist sozusagen der Lohn für diejenigen, die sich als Wahlvorstand engagiert haben.
Wer einmal live dabei sein möchte, ist zur Auszählung ab 18:00 Uhr ganz herzlich eingeladen. Die Zahl der Wahlberechtigten schwankt immer so um 180 Personen, sodass das Ergebnis für Reichenberg i.d.R um 18:25 Uhr bereits feststeht.
"Gehen Sie zur Wahl!" so der Aufruf von Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, "denn wer wählt, zählt! Nur wer wählt, bestimmt aktiv über die Zusammensetzung des 16. Deutschen Bundestages."

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Wanderparkplatz erstrahlt im neuen Glanze (05.08.2005)

Toller Arbeitseinsatz der rüstigen Rentner

Bild der Bank am WanderparkplatzNun sieht er wieder richtig gut aus, der Wanderparkplatz am Ortseingang. Die rüstigen Rentner haben die Sitzgruppe gesäubert und gestrichen, die überstehenden Ästen geschnitten und den gesamten Platz gesäubert. Auch die Glas- und Kleidercontainer wurden so platziert, dass kein Müll mehr dahinter "versteckt" werden kann. Bild vom WanderparkplatzJetzt lädt der Platz wieder zum Verweilen ein. Der Müllbehälter müsste noch erneuert werden, da das Blechinnenleben so verbogen und verbeult ist, dass das Entnehmen der Müllsäcke nur sehr schwierig möglich ist. Wenn jemand noch in einer Ecke eine nicht mehr benötigte runde Mülltonne hat, kann er sie gerne an die Gemeinde weitergeben. Demnächst wird dann noch das Hinweisschild zum Rheinsteig eintreffen. Es soll an dem Posten neben der Sitzgruppe angebracht werden.
Mit kleinen Schritten den Ort gestalten, um Reichenberg in einem lebens- und liebenswerten Zustand zu erhalten, das könnte das Motto dieser Initiative sein. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke freut sich wirklich riesig über diese tätige Mithilfe der Gruppe.

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Umweltfrevel (05.08.2005)

Es gibt immer wieder verantwortungslose Zeitgenossen, die sich einen Dreck um die Umwelt scheren. So wurde am letzten Freitag auf dem Wanderparkplatz an der Dreschhalle ein 20-Liter-Kanister, gefüllt mit einem Altölgemisch, abgestellt. Jedem ist bekannt, welche Umweltschäden durch auslaufendes Öl verursacht werden können.
Wegen diesem Delikt wurde eine Strafanzeige bei der Polizei erstattet Wird der Täter ermittelt, dann dürfte ihn ein vierstelliger Eurobetrag als Strafe erwarten. Ich bitte alle Mitbürger/innen, die Feststellungen getroffen haben, um Hinweise. Die Gemeinde steht in der Pflicht, das Altölgemisch entsorgen zu lassen, was den Gemeindehaushalt mit einigen hundert Euro belasten wird.

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Nun auch Urnenrasengräber in Reichenberg möglich (29.07.2005)

Gebühren wurden angepasst

Auf dem Friedhof traf sich der Gemeinderat bei der letzten Sitzung. Verschiedene Anpassungen an der Friedhofssatzung und der weitere Belegungsplan wurden dabei vor Ort besprochen. Zwei wesentliche Punkte wurden einstimmig festgelegt: In Reichenberg wird es in Zukunft Urnenrasengrabstätten geben und auch in Zukunft ist der Erwerb des Nutzungsrechtes an einer Grabstätte erst nach Eintritt des Todesfalles möglich.
Wenn man sich den Reichenberger Friedhof betrachtet erkennt man, dass hier eine gewisse Ordnung herrscht. Die Grabfelder werden generell der Reihe nach belegt; dies gilt in eingeschränktem Maße auch für die so genannten Wahlgräber. Damit gibt es keine größeren Problem beim Grabmachen und auch das Abräumen eines kompletten Grabfeldes ist ohne weiteres möglich. Der Gemeinderat war sich einig, dass dieses Prinzip auch in Zukunft gelten soll. Platzprobleme sind zur Zeit nicht erkennbar, sodass die vorsorgliche Verkürzung der Ruhezeit auf 20 Jahre, gesetzlich vorgeschrieben sind 15 Jahre, eher theoretischer Natur ist.
Bild der RasenflächeMit dem Urnenrasengrab wird nun auch in Reichenberg eine Grabform angeboten, die vielerorts schon umfangreich nachgefragt wird. Die Urne wird in einer Rasenfläche beigesetzt und das Grab wird mit einer Steinplatte, die die üblichen Angaben enthält, gekennzeichnet. Die 5 cm starke Platte wird ebenerdig so eingelassen, dass die gesamte Fläche vom Gemeindearbeiter gepflegt werden kann. Damit entstehen für die Angehörigen keine weiteren Probleme mit der Pflege des Grabes. Gerade in Zeiten, wo die Angehörigen vielfach weit entfernt wohnen, ist dies die Möglichkeit, ohne viel Aufwand, eine ansprechende und gepflegte Grabstätte zu erhalten. Der Gemeinderat hofft, mit dieser Entscheidung eine echte Alternative für die Bürger geschaffen zu haben.
Ganz eindeutig ist auch der Trend zur Urnenbestattung. Selbst bei den letzten Beisetzungen in zweistelligen Wahlgrabstätten für Erdbestattungen wurde oft eine Urne gewählt, da anderenfalls die komplette Grabanlage inklusive der Fundamente, zumindest einseitig, vor der Beerdigung durch einen Steinmetzbetrieb zu entfernen ist. Daher hat sich der Gemeinderat entschlossen, in Zukunft Urnenwahlgrabstätten zur Beisetzung von zwei Aschen anzubieten. Damit können Ehepaare in einer Urnenwahlgrabstätte beigesetzt werden.
Angehoben wurden allerdings auch die Friedhofsgebühren. Grundsätzlich sind die Gebühren so zu kalkulieren, dass durch den Friedhof kein Minus im Haushalt entsteht. Dies ist gar nicht so einfach. Die regelmäßige Pflege und Unterhaltung bringt jedes Jahr Kosten, die nicht weiter zu reduzieren sind. Durch die Gebühr für ein Reihengrab inklusive Benutzung der Leichenhalle sind noch nicht einmal die jährlichen Stromkosten der Leichenhalle, geschweige denn der Straßenlaternen am Friedhof gedeckt. Die Zahl der Beerdigungen liegt bei ein bis drei im Jahr. Damit wird schnell die finanzielle Misere klar. Sicherlich ist der Reichenberger Friedhof nicht kostendeckend zu kalkulieren, allerdings sah sich der Gemeinderat zu einer deutlichen Gebührenanhebung gezwungen. Wenn man allerdings die Kosten für ein Reihengrab in Höhe von nunmehr 100 Euro ins Verhältnis zur Ruhefrist von jetzt 20 Jahre setzt, wird schnell klar, dass die Pflegemaßnahmen der Gemeinde rund um den Friedhof von den 5 Euro jährlich kaum zu bezahlen sind. Wenn man außerdem noch bedenkt, welche Beträge für den Bestatter, den Sarg und später den die Grabgestaltung ausgegeben werden, sind die 100 Euro kaum der Rede wert. Die Beträge, die die Gemeinde auf dem Friedhof zur Kostendeckung nicht einnimmt, müssen an anderer Stelle eingespart werden. Was dies langfristig bedeutet, dürfte wohl jedem klar sein. All diese Gedanken haben den Gemeinderat dazu bewogen, die Gebühren deutlich, aber noch auf einen durchaus erträglichen Betrag zu erhöhen. Die 100 Euro sind im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden in der Verbandsgemeinde immer noch sehr günstig.
Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke betonte zum Schluss, dass es nicht darum gehe, die Bürger in einer schweren Situation, wie dem Tod eines Angehörigen, unnötig zu belasten; eine faire Gebühr gibt jedoch nur die entstandenen Kosten verursachungsgerecht weiter. Damit werden hoffentlich Mittel frei, um die Zukunft der Gemeinde zu gestalten. Und dies sollte das vorrangige Ziel aller sein.

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Was ist ein gefährlicher Hund? (22.07.2005)

Hundesteuersatzung angepasst

Die Festlegungen des § 7 der Hundesteuersatzung waren Thema auf der letzten Gemeinderatssitzung. Im Absatz 2 war dort bisher der Bezug zur Gefahrenabwehrverordnung des Landes hergestellt. Nachdem nun das Bundesverfassungsgericht die dort enthaltene Rasseliste für nichtig erklärt hat, war der Landesgesetzgeber gefordert. Nunmehr ist die Rasseliste in einem Gesetz, dem Landesgesetz über gefährliche Hunde (LHundG), festgeschrieben. Unsere Satzung musste daher angepasst werden, indem jetzt auf das Gesetz Bezug genommen wird. Der Gemeinderat machte aber auch noch einmal deutlich, dass gemäß § 7 Absatz 1:

  1. Hunde, die sich als bissig erwiesen haben,
  2. Hunde, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie Wild oder Vieh hetzen oder reißen,
  3. Hunde, die in aggressiver oder Gefahr drohender Weise Menschen angesprungen haben, und
  4. Hunde, die eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder andere in ihrer Wirkung vergleichbare Eigenschaft entwickelt haben,

als gefährliche Hunde im Sinne der Satzung gelten.
Im Gebiet der Verbandsgemeinde Loreley sind zur Zeit 5 gefährliche Hunde gemeldet; davon leben 3 in Reichenberg. Die Einstufung dieser Hunde erfolgte auf Grund der Rasseliste.

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So nicht! (16.07.2005)

In die Mülltonne am Wanderparkplatz gehört kein Reichenberger Hausmüll!

Sehr verärgert war Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke über einen Fund in der Mülltonne am Wanderparkplatz. Ein Reichenberger Bürger hatte dort einen Stapel Briefumschläge nebst Ergänzungen zu Kontoauszügen entsorgt. Es dürfte doch allgemein bekannt sein, dass Papierabfall der monatlich stattfindenden Bündelsammlung zuzuführen ist. Hier gibt es keinerlei Mengenbeschränkung. Allenfalls die häusliche Restmülltonne sollte als Alternative genutzt werden. Jeder Reichenberger dürfte genügend Platz im "Otto" haben. So wurden die Umschläge nebst Inhalt mit einem entsprechenden Schreiben an den ursprünglichen Empfänger zurückgegeben, damit er lernt, die richtigen Entsorgungswege in Zukunft einzuhalten.

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Bewuchs entlang der Wege im Außenbereich (09.07.2005)

Anlieger in der Pflicht

Bild der abgemulchten ÄsteZur Zeit gibt es in der Natur, auch wegen der Niederschläge, ein gut zu beobachtendes Wachstum. Damit einher geht die Tatsache, dass die Wege im Außenbereich immer mehr zuwachsen. Gemäß der Wegesatzung der Gemeinde sind die Anlieger für das Freihalten des Lichtraumprofils und der Wegeränder zuständig. Im Großen und Ganzen gibt es dabei nicht viel zu bemängeln, da die Betreffenden Ihre Pflicht nachkommen. Wenn aber Einzelne, wie am Schlager Graben, Ihre Verpflichtungen nicht ernst nehmen, dann entstehen unnötige Gefahrenbereiche. Zwar wurde auch hier gemulcht; dabei entstanden aber an den Bäumen Astenden, die immer noch ins Lichtraumprofil hineinragen. Damit wurde die Gefahr, dass es im Begegnungsverkehr zu Unfällen oder Beschädigungen kommt noch vergrößert. Es bleibt zu hoffen, das der Grundstückseigentümer zeitnah mit den Nacharbeiten beginnt und die Gefahr beseitigt.

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Oliver Klein beim Marathon ebenfalls erfolgreich (08.07.2005)

Vierter Finisher aus Reichenberg

Noch ein vierter Reichenberger hat erfolgreich den Halbmarathon absolviert. Mit 2:28:38 belegte Oliver Klein in seiner Altersklasse den 210. Platz und lief insgesamt als 1129. ins Ziel am Deutschen Eck. Dies war eine wirklich tolle Leistung und ist sicherlich auch ein Ansporn für das nächste Jahr.

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Hervorragende Ergebnisse beim Halbmarathon (01.07.2005)

Drei Reichenberger im ersten Fünftel der Teilnehmer

Thomas Michel, Dirk Kuttig und Wolfgang May waren unter den Finishern des Mittelrhein-Halbmarathons. Sie belegten dabei die Plätze 209, 256 und 385 im 2002 Personen umfassenden Teilnehmerfeld. Mit Zeiten zwischen 1:43:51 und 1:51:31 bewältigten sie die Strecke von Boppard bis zum Deutschen Eck bei sehr sonnigem Wetter. Auf diese Leistung, der natürlich ein intensives Training voranging, können die Drei wirklich stolz sein. Zwischenzeitlich dürfte der Muskelkater verschwunden sein und möglicherweise wiederholen die Drei ja Ihren Einsatz im nächsten Jahr.

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Auf gute Zusammenarbeit (03.06.2005)

Jagdpächter stellten sich vor

Eine gute Zusammenarbeit stand im Vordergrund bei der kurzen Ansprache, die Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke anlässlich der Vorstellung der Brüder Welbhoff als neue Jagdpächter hielt. Auf dem KK-Schießstand, der für diese Veranstaltung vom SV Horrido zur Verfügung gestellt wurde, waren neben den interessierten Reichenberger Bürgern auch einige Pächter und Jagdvorstände der benachbarten Reviere anwesend. Der Ortsbürgermeister ging noch einmal knapp auf die für ihn teilweise sehr unerfreulichen Vorgänge im Vorfeld der Verpachtung ein. Wichtiger sei es nun aber in die Zukunft zu blicken und zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den neuen Pächtern zu finden. In diesem Sinne betonte er, dass es für die Gemeinde wichtig gewesen sei, den ausgearbeiteten Musterpachtvertrag als Grundlage für die Verpachtung durchzusetzen. Weitere Zusatzvereinbarungen dienen dazu, eine kalkulierbare Grundlage für beide Seiten zu schaffen. Auch das bei einem Teil der Landwirte umstrittene Einzäunen der besonders gefährdeten Kulturen (Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais und Erbsen), das von diesen nun selbst vorzunehmen ist, dient dem Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen beider Seiten. Das Material wird im Übrigen durch die Jagdgenossenschaft gestellt und der Pächter beteiligt sich an den Beschaffungskosten.
In vielen anregenden Gesprächen konnte an diesem Nachmittag bereits die ein oder andere Klärung und Übereinkunft mit den Nachbarrevieren erzielt werden. Es war nur schade, dass die Landwirte, die dem neuen Pachtvertrag mit seinen zusätzlichen Vereinbarungen besonders kritisch gegenüber stehen, an diesem Nachmittag nicht das Gespräch gesucht haben. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt; die Jagdpächter hatten die Kostenübernahme zugesagt. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser harmonische Beginn in einer echten Partnerschaft für die nächsten 9 Jahre fortsetzt.

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Wie ist das nun mit der Mittagsruhe? (20.05.2005)

Privates Rasenmähen zwischen 13 und 15 Uhr verboten.

Nun hat sie wieder begonnen, die Saison der Rasenmäher, Motorsensen und Rasentrimmer. Immer wieder taucht die Frage auf, in welchen Zeiten die Benutzung der Geräte erlaubt ist. Generell ist festzuhalten, dass Privatpersonen lärmerzeugende Arbeitsgeräte und Werkzeuge nur an Werktagen von 7 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr benutzen dürfen, sofern hierdurch eine andere Person erheblich belästigt werden kann. Dies gilt auch für Rasenmäher. Nur besonders leise Geräte dürfen auch in der Mittagspause genutzt werden.
Diese ganzen Beschränkungen, insbesondere die Mittagspause, gelten allerdings nicht für Firmen.
Für ein gedeihliches Miteinander ist eine gewisse Rücksichtnahme unabdingbar. Und im Streitfalle empfiehlt sich zunächst einmal das klärende Gespräch. Viele Probleme können so schon gelöst werden, ohne dass es zu weiteren offiziellen Maßnahmen kommen muss.

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Bootsregatta auf dem Reitzenhainer Bach (13.05.2005)

Himmelfahrt bei der Freiwilligen Feuerwehr Reichenberg

Bild vom Bolzplatz mit der HüpfburgDas Wetter konnte nicht besser sein bei der Himmelfahrtsveranstaltung der Reichenberger Feuerwehr. Strahlender Sonnenschein begleitete die Feuerwehrkameraden aus nah und fern, die Ihren Vatertagsausflug nach Reichenberg unternahmen. In gemütlicher Runde wurde dabei das ein oder andere feuerwehrtechnische Problem diskutiert. Für die Kinder war das Bootsrennen auf dem Reitzenhainer Bach der absolute Höhepunkt der Veranstaltung. Nach zwei spannenden Vorläufen konnte sich im entscheidenden Endlauf das Boot von Christian Groß aus Patersberg an die Spitze setzen. Als Preis hat er sich eine große Tonne Chips ausgesucht. Weitere Preise gab es noch bis zum 18. Platz. Erfreut war der Reichenberger Wehrführer Thomas Michel von dem regen Zuspruch. Dies sei der beste Lohn für die Mühen und das Engagement der Feuerwehrkameraden an einem solchen Tag. Es bleibt zu hoffen, so Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, dass die Tradition der Himmelfahrtsveranstaltung in Reichenberg noch lange bestehen bleibt.

Bild Christian Groß

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Jagdpächter stellen sich vor (15.05.2005)

Auch die Pächter der Nachbarreviere sind eingeladen

Nachdem nun alle Hürden genommen sind, stellen sich die Jagdpächter, Rainer und Horst Welbhoff dem Gemeinderat, der Jagdgenossenschaft und der Ortsbevölkerung vor. Die Pächter der Nachbarreviere sind ebenfalls zu diesem Kennen lernen eingeladen. Treffpunkt ist der KK-Schießstand am Ortsausgang nach Reitzenhain. Als Termin wurde der 21. Mai 2005 festgelegt; ab 17 Uhr soll es die Möglichkeit geben, im ungezwungenen Gespräch sich einander vorzustellen. Darüber hinaus kann sicherlich auch über alle anderen jagdlichen Aspekte gefachsimpelt werden. Es wäre schön, wenn möglichst viele Reichenberger die Chance des Gesprächs bei diesem Termin nutzen würden.

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Es geht weiter (14.05.2005)

Treffpunkt Spielplatz

Nachdem die "Rüstigen Rentner" mit Schwung den Bewuchs am Burgweg beseitigt haben, steht nun der nächste Termin an. Am 18. Mai sollen die Arbeiten am Kinderspielplatz fortgesetzt werden. Ab 13:30 Uhr soll am Kinderspielplatz gewirkt werden. Der Zaun muss gerichtet werden, an der Rutsche ist ein Holzklotz zu erneuern und der Sand ist zu ergänzen. Die Koordination übernimmt wieder Wolfgang Hebel. Wer Lust und Laune hat, ist herzlich eingeladen.

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Reichenberg hat gut gewirtschaftet (30.04.2005)

Über 1000 Euro in die Rücklage gestellt!

Sehr erfreut konnte auf der letzten Ratssitzung der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke die Jahresrechnung 2004 präsentieren. Über 1000 € konnten in die Rücklagen gestellt werden, da die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushaltes voll durch die laufenden Einnahmen gedeckt waren. Im Plan stand noch ein Minus von 5.200 €.
Von der Finanzkraft der Gemeinde in Höhe von 85.053 € waren zunächst die Umlagen, Kreis, Verbandsgemeinde und Fonds Deutsche Einheit, in Höhe von 67.220 € abzuziehen. Die verbleibenden17.883 € wurden durch die Hundesteuer und die Konzessionsabgabe auf 24.842 € erhöht. Dies ist der Betrag, der in Reichenberg ausgegeben werden konnte.
In 2004 wurden für den Bürgermeister und die Verwaltung 7.841 € verwendet. Der nächste große Posten ist die Kita "Arche am Rhein" mit 6.961 €. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Betrag in Zukunft auf diesem Niveau gehalten werden kann. Dazu soll auch eine engere Zusammenarbeit mit dem Kindergarten in Bornich beitragen. In Sachen Straßen, Parks und Dorfentwicklung wurden 4.980 € aufgewendet und das Dorfgemeinschaftshaus schlug trotz der Mieteinnahmen noch mit 2.340 € zu Buche. Der Überschuss aus der Jagdverpachtung in Höhe von 2579 € wurde in die Rücklagen gestellt. Noch weitere kleine Posten komplettierten die Jahresrechnung.
So konnte der Gemeinderat den Ortsbürgermeistern, den Beigeordneten und der Verbandsgemeindeverwaltung einstimmig die Entlastung erteilen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die positive Entwicklung in 2005 fortsetzt und der Fehlbetrag aus 2003 zumindest teilweise ausgeglichen werden kann.

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Genehmigung durch Kreisverwaltung (29.04.2005)

Untere Jagdbehörde hat den Pachtvertrag gegengezeichnet

Nachdem der Gemeinderat und der Vorstand der Jagdgenossenschaft sowie die neuen Jagdpächter den Pachtvertrag unterschrieben haben, hat nun auch die untere Jagdbehörde die Verträge gegengezeichnet. Nachdem die Verträge aus Bad Ems wieder eingetroffen sind, können die Brüder Welbhoff in Reichenberg auf die Jagd gehen. Für den 21. Mai ist eine Vorstellung der Jagdpächter in der Gemeinde terminiert. Eine gesonderte Einladung ergeht noch. Die Landwirte werden gebeten, die in der Zwischenzeit aufgetretenen Wildschäden, die zu Lasten der Jagdgenossenschaft gehen, auf dem üblichen Weg zu melden. An dieser Stelle sei noch mal daran erinnert, dass gemäß Beschluss der Jagdgenossenschaft die Landwirte ihre besonders gefährdeten Felder (Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben und Erbsen) selbst einzäunen. Material kann, sofern nicht vorhanden, beim Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft, Alfred Hammann ausgeliehen werden.

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Jagd verpachtet (22.04.2005)

Pachtpreis deutlich gesunken

Eine erfreuliche Mitteilung konnte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke auf der Gemeinderatssitzung verkünden. Es hat sich noch ein Pächter für die Reichenberger Jagd gefunden. Der größte Wermutstropfen ist jedoch die Höhe der Pacht. Sie liegt mit 1.700 € etwa bei der Hälfte des bisher bezahlten Betrages. Doch nun gilt es nach vorne zu blicken.
Die neuen Jagdpächter, zwei Brüder aus Rheinbach und Lüdenscheid, haben den vorgelegten Pachtvertrag ohne Einschränkungen unterschrieben. An dieser Forderung waren die Verhandlungen mit einem heimischen Pachtinteressenten letztendlich gescheitert. Ein Jagdaufseher vor Ort ist benannt, der die Pächter bei kurzfristig notwendigen Maßnahmen unterstützt. Es wurde vereinbart, das die Landwirte die besonders gefährdeten Flächen (Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Erbsen) selbst einzäunen und somit zur Minimierung des Wildschadens beitragen. Im Gegenzug beteiligen sich die Pächter an der Beschaffung von Zaunmaterial durch die Jagdgenossenschaft. Der Ortsbürgermeister gab der Hoffnung Ausdruck, dass nun die richtigen Jagdpächter gefunden seien. Verschiedene weitere Dinge, wie z.B. die Anpachtung der Wildäsungsflächen auf dem Eichewald, wurden in einer Vereinbarung schriftlich geregelt. Der darin enthaltene Punkt 10 soll die nächsten 9 Jahre prägen: Die Jagdgenossenschaft und die Pächter sind bestrebt, alle Fragen und Probleme einvernehmlich und im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu lösen.
Es ist geplant, dass sich die Pächter und der Jagdaufseher zeitnah dem Gemeinderat und der Jagdgenossenschaft vorstellen. Zu diesem Termin wird rechtzeitig eingeladen.

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Wildschadensverhütung in Eigenregie (08.04.2005)

Wie geht es weiter

Zur Zeit gibt es im Reichenberger Jagdbezirk keinen Pächter. Daher hatte die Jagdgenossenschaft über das weitere Vorgehen zu beraten. Man kam überein, dass auch weiterhin intensiv nach einem Pächter gesucht werden solle. Als eine Hürde dabei erweist sich der Musterpachtvertrag, der vom Ortsbürgermeister und dem Vorstand der Jagdgenossenschaft zusammen mit einer Arbeitsgruppe ausgearbeitet worden war. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke stellte jedoch klar, dass er nicht bereit sei, von den wesentlichen Dingen, die in diesem Vertrag stehen, abzuweichen. Nur dieser Vertrag biete die angestrebte Rechtssicherheit.
Erfreuchlich war dann allerdings die Reaktion der anwesenden und vertretenen Landwirte. Sie haben sich bereit erklärt, ihre potentiell gefährdeten Flächen (Zuckerrüben, Mais, Erbsen und Kartoffeln) selbst einzuzäunen, um den Wildschaden in Grenzen zu halten. Da nicht alle Landwirte über entsprechendes Zaunmaterial verfügen, hat die Jagdgenossenschaft beschlossen, dieses in begrenztem Umfang zu besorgen. Auch die Batterien für die Weidezaungeräte sind bereits beschafft. Dieses Vorgehen soll auch für den Fall einer Verpachtung beibehalten werden, um die Attraktivität der Reichenberger Jagd zu steigern. Sicherlich kann dann mit dem Pächter noch über eine Beteiligung an den Materialkosten geredet werden.
In einem ausgewogenen Ausgleich der beiderseitigen Interessen liegt für den Ortsbürgermeister der Schlüssel zu einer Erfolg versprechenden Zusammenarbeit mit einem künftigen Jagdpächter. Dabei sind immer wieder einmal aufgestellte Maximalforderungen sicherlich nicht hilfreich. Aufeinander zugehen muss die Devise lauten.

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Arbeitseinsatz am Burgweg (05.03.2005)

Gestrüpp und Unterholz soll beseitigt werden

Am Samstag, den 05.03.2005, soll ab 08:00 Uhr der bergseitige Hang am Burgweg von Unterholz und Gestrüpp befreit werden. Dazu ist die Ortsbevölkerung ganz herzlich zur Mithilfe eingeladen. Vor etwa 5 Jahren wurde dieser Streifen zum letzten mal bearbeitet. In der Zwischenzeit ist durch den Bewuchs das Lichtraumprofil wieder stark eingeschränkt und die Straße wird zeitweise überhaupt nicht mehr trocken. Da solche Pflegemaßnahmen nur bis Mitte März zulässig sind, hat sich der Gemeinderat kurzfristig entschlossen, diesen Termin anzusetzen. Das Schnittgut wird gesammelt und zu einem Lagerplatz gebracht, wo es später verbrannt werden kann. Wenn genügend helfende Hände anfassen, sollte die Aktion bis Mittag beendet sein. Für warme Getränke und ein Frühstück wird die Gemeinde sorgen.

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Jagdpachtvertrag endet (04.03.2005)

Wildschadensregulierung ist bis zum 31.03.2005 abzuschließen

Der bisherige Jagdpachtvertrag läuft zum 31.03.2005 aus. Ein neuer Jagdpächter ist zur Zeit noch nicht vorhanden. Es ergeben sich nun, wie bei jedem Wechsel, verschiedene Notwendigkeiten, die noch vor Vertragsende zu klären sind. Landwirte und Grundstückseigentümer im Jagdbezirk werden darauf hingewiesen, ihre Wildschäden fristgerecht mit dem bisherigen Jagdpächter zu regulieren bzw. bei der Verbandsgemeindeverwaltung anzumelden. Wer noch Forderungen aus der Jagdverpachtung erheben möchte, sollte diese ebenfalls bis zum 31.03.2005 gegenüber dem Pächter geltend machen.
Bestimmungen zu den Jagdeinrichtungen waren im Pachtvertrag nicht getroffen. Daher hat der jeweilige Eigentümer mit dem Jagdpächter eine Regelung über die Entfernung nach Beendigung der Pacht zu treffen. Ich weise darauf hin, dass die Jagdeinrichtungen im Eigentum des bisherigen Jagdpächters stehen und daher nicht vom Grundstückseigentümer selbstständig entfernt werden dürfen. Das Beseitigungsverlangen ist gegebenenfalls auf dem Klageweg durchzusetzen.
Weitere Informationen und Absprachen zum Vorgehen im gemeinschaftlichen Jagdbezirk Reichenberg werden Thema auf der am 18.03.2005 anberaumten Versammlung der Jagdgenossenschaft sein. Über eine rege Teilnahme der Jagdgenossen würde ich mich freuen.
Reichenberg, 04.03.2005      Goerke, Ortsbürgermeister

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Steuerhebesätze und Hundesteuer werden moderat erhöht (14.01.2005)

Auch die Einnahmenseite muss betrachtet werden

Mit einem nicht so populären Thema hatte sich der Reichenberger Gemeinderat auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zu beschäftigen. Die Steuerhebesätze waren nach oben anzupassen. Nachdem auf der Ausgabenseite schon jeder Euro mehrfach umgedreht wurde, galt es nun einmal die Einnahmenseite zu betrachten. Sicherlich sind Steuererhöhungen unpopulär; allerdings gibt es keine Alternative um den Haushalt auszugleichen. Vermutlich werden die beschlossenen Sätze noch nicht einmal ausreichen. "Aber nur wenn wir aus eigener Kraft versuchen den Ausgleich herbeizuführen" so Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke "haben wir überhaupt eine Chance, auch in Zukunft etwas in unserer Gemeinde zu gestalten. Die Hilfe von Anderen wird nicht eintreffen. Gerade die Kürzung der Bedarfszuweisung auf 22% hat gezeigt, dass auch beim Land kein Geld mehr da ist." Nachdem das Für und Wider der Erhöhung ausführlich diskutiert wurde, hat der Gemeinderat folgende Sätze beschlossen:
Grundsteuer A 280 %
Grundsteuer B 325 %
Gewerbesteuer 400 %
Bei der Hundesteuer wurden die Sätze nur sehr moderat erhöht:
1. Hund 30 €
2. Hund 42 €
weiterer Hund 54 €
gefährlicher Hund 156 €
Damit erhöhen sich die Steuereinnahmen der Gemeinde um knapp 1000 €. Dies ist angesichts der Mehrausgaben für die Gemeinde an vielen Stellen wirklich nur ein geringer Betrag. Und jede Familie in Reichenberg wird mit etwas mehr als 10 € im Jahr zusätzlich belastet. Dies zeigt jedoch das ganze Dilemma, in dem wir stecken. Hier ein geringer Mehrbetrag, der sich aber zu den mannigfaltigen Ausgabeerhöhungen gesellt; dort die minimale Einnahmeverbesserung, die kaum etwas bewirkt. Hier stellt sich die Frage, wann endlich einmal das grundsätzlich Problem gelöst wird? Leben wir nicht seit langem über unsere Verhältnisse. Können wir uns unsere Standards und Anforderungen überhaupt noch leisten? Nachdenklich und einstimmig hat der Gemeinderat die neuen Steuerhebesätze und die Hundesteuer beschlossen.

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Gemeinderat stimmt der Erweiterung der Hortplätze zu (14.01.2005)

Es dürfen keine zusätzlichen Kosten auf die Gemeinde zukommen

Der Reichenberger Gemeinderat stimmte der Erweiterung des Hortangebotes in der Evangelischen Kindertagesstätte "Arche am Rhein" auf nunmehr 10 Plätze zu. Es wurde betont, dass der bisherige personelle und vor allem der bisherige finanzielle Rahmen dadurch auf keinen Fall überschritten werden darf. Ein Beschluss des Gemeinderates war erforderlich geworden, da durch den Betriebsträger, die evangelischen Kirchengemeinde, bereits zum zweiten Mal eine Erweiterung der Hortplätze ohne vorherige Rücksprache mit dem Kindergartenzweckverband erfolgte. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, der zugleich seit dem 15.11.2004 Vorsitzender des Kindergartenzweckverbandes ist, betonte, dass der Kirchengemeinde durch die entsprechenden Beschlüsse der Gemeinderäte deutlich gemacht werden sollte, dass man in Zukunft vorher gefragt werden will. Ausgenommen davon seien natürlich, wie auch aktuell um die Jahreswende aufgetreten, akute Notfälle, die unbürokratisch vom Vorsitzenden des Kirchenvorstandes und vom Vorsitzenden des Zweckverbandes besprochen und geregelt werden können.

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Jahresausklang im Dorfgemeinschaftshaus

Bild vom Jahresabschluss

Erst andächtig, dann in Feierlaune - 2005 begrüßt

Andächtig verabschiedeten die Reichenberger das alte Jahr, freudig begrüßten sie das neue. Vor dem Neujahrsgruß von Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke wurde das alte Jahr in einer Andacht mit Pfarrer Manfred Löhde würdig verabschiedet. Er forderte dazu auf, das Jahr 2005 in Stille, voller Hoffnung und Vertrauen auf Gott anzunehmen. Ortschef Goerke lud dann zum vorbereiteten Umtrunk ein. Die Idee, zuerst eine Andacht im Dorfgemeinschaftshaus zu feiern und dann in die Feierstunde zum Jahreswechsel überzugehen, fand bei allen großen Anklang. "Nach einer Andacht in der Burgkirche wären nicht mehr alle mitgegangen, und das wäre sehr schade gewesen", war die einhellige Ansicht. Goerke wünschte allen ein segensreiches neues Jahr, bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen, für das er sich auch im kommenden Jahr würdig erweisen wolle. Die Gläser klangen, angeregte Unterhaltungen entwickelten sich, schließlich kam man in solch großer Runde nicht alle Tage zusammen. Da musste es schon ein besonderer Anlass sein wie dieser Silvesterabend.

Bild und Text von Norbert Schmiedel

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