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Presseartikel 2004

Hier finden Sie die Presseartikel aus 2004.
Sie wurden maschinell von unseren alten Internetseiten übertragen. Daher entsprechen sie nicht immer den Anforderungen, die wir an unseren derzeiten Internetauftritt stellen. Da sie ein Zeugnis der Aktivitäten in Reichenberg sind und eine manuelle Neuerfassung mit erheblichem Aufwand verbunden gewesen wäre, haben wir uns für diesen Weg entschieden.


Die anderen Jahrgänge des Archivs finden Sie hier:

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Jahresausklang im Dorfgemeinschaftshaus (24.12.2004)

Gemeinde und Kirchengemeinde laden ein

Darstelung zweier SektgläserAm 31. Dezember 2004 wollen wir gemeinsam das alte Jahr mit einem Gottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus ausklingen lassen. Beginn ist um 16:30 Uhr. Im Anschluss sind alle Reichenberger Einwohner eingeladen, ein Glas Sekt zu genießen und noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Im Gemeinderat hat es einen Umbruch gegeben, das Durchschnittsalter hat sich nahezu halbiert und erstmalig ist mit Beate Klamp eine Frau im Rat vertreten. Auch an der Spitze des Kirchenvorstandes hat es einen Wechsel gegeben. Der Blick in die Zukunft zeigt uns heute schon, dass im nächsten Jahr einige Herausforderungen auf uns zukommen werden. Kirche und Gemeinde haben mit immer knapper werdenden Mitteln zu kämpfen. Dies wird mittelfristig zu Umstrukturierungen und Neuorientierungen führen. Auch an einer kritischen Würdigung der in Zukunft zu leistenden Aufgaben werden die Gremien nicht vorbeikommen. Möglicherweise gibt es ja in einer zwanglosen Runde noch ein paar Anregungen und die ein oder andere neue Idee. Bärbel Goerke, als Vorsitzende des Kirchenvorstandes, und der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke würden sich freuen, am Silvesternachmittag möglichst viele Reichenberger Bürger begrüßen zu können.

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Jagdverpachtung steht an (17.12.2004)

Jagdvorstand neu gewählt

Im Mittelpunkt der Sitzung der Jagdgenossenschaft des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Reichenberg stand die Information zur anstehenden Jagdverpachtung. Doch vorher war der Vorstand der Jagdgenossenschaft neu zu wählen. Lediglich beim 2. Stellvertreter gab es eine Änderung; Christian á Wengen übernimmt diesen Posten von Hans-Rudi Voss. Damit besteht der Jagdvorstand wie bisher aus Alfred Hammann als Vorsitzendem, Ulrich Huppert als 1. Beisitzer und Karl Heinz Goerke als 2. Beisitzer. 1. Stellvertreter bleibt Bernd Huppert.
Der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke erläutert die Vorarbeiten zur Jagdverpachtung. Durch den Gemarkungstausch beträgt die Fläche des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes nunmehr 2 252 672 m². Die bejagbare Fläche beträgt 211,7 ha. Es ist vorgesehen, die Jagd durch Einholung schriftlicher Gebote neu zu verpachten. Dabei wird ein Pachtpreis in einer Summe gefordert. Die Ausschreibung erfolgt im Januar 2005. Die Pachtbedingungen werden durch einen Pachtvertrag ergänzt, der im Vorfeld ausgearbeitet wurde. Das eigentliche Verfahren wurde von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Ortsbürgermeister und zwei Ratsmitgliedern, dem Jagdvorstand und dem Besitzer des Eigenjagdbezirkes Hof Offenthal vorbereitet. Zwischenzeitlich ist die Ausschreibung in Auftrag gegeben und wird in der örtlichen Presse sowie Rheinland-Pfalz-weit in der Zeitschrift Jagd und Jäger veröffentlicht. Weitere Informationen sind auch auf der Internetseite der Gemeinde www.reichenberg-rlp.de zu finden.

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Melanie besteigt den nächsten Thron (18.11.2004)

Souveräner Erfolg beim Bezirksjugendkönigsschiessen

Bild Melanie Huppert

Mit einer überragenden Leistung toppte Melanie Huppert Ihren Erfolg vom Kreisjugendkönigsschiessen. Mit einem kaum mehr zu überbietenden Teiler von 16,4 ließ sie Ihre Konkurrenten und Konkurrentinnen in Bendorf-Sayn weit hinter sich und ist damit die Bezirksjugendkönigin für den Bezirk 11. Selbst bei den Erwachsenen hätte sie damit den ersten Platz belegt. Nun darf sie im nächsten Jahr den Bezirk beim Jugendkönigschiessen des Rheinischen Schützenbundes in Dormagen vertreten. Dazu wünschen wir ihr viel Erfolg.


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Sitzung der Jagdgenossenschaft Reichenberg (18.11.2004)

Einladung zur öffentlichen Sitzung der Jagdgenossenschaft Reichenberg am

Montag, 29.11.2004, 19:00 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus in Reichenberg.

Tagesordnung

  1. Wahl des Jagdvorstehers
  2. Wahl der zwei Beisitzer und deren Stellvertreter
  3. Information zur anstehende Jagdverpachtung
  4. Verschiedenes

Alfred Hammann, Jagdvorsteher


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Volkstrauertag (12.11.2004)

Gottesdienst und Gedenkfeier

Am Volkstrauertag findet um 14:00 Uhr ein Gottesdienst in unserer Kirche statt. Im Anschluss wird am Ehrenmal in einer Gedenkfeier der Toten der Kriege und den Opfern der Gewaltherrschaft gedacht. Neben dem Frauenchor werden diesmal auch die Konfirmanden mitwirken. Die Ortsbevölkerung, ob jung oder alt, ist dazu herzlich eingeladen.

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Martinszug in Reichenberg (05.11.2004)

Lieder erklingen an verschiedenen Orten

Bild von Kindern mit LaternenGroß und Klein sind auch in diesem Jahr wieder ganz herzlich zum Martinszug eingeladen. Am 11. November ab 18 Uhr starten wir wie immer am Friedhof. Die Strecke geht diesmal über den Berg. An verschiedenen Punkten im Ort werden wir stehen bleiben und gemeinsam, von der bewährten Kapelle begleitet, einige Lieder singen. Ziel ist wie in jedem Jahr das Dorfgemeinschaftshaus, wo es unter der Überdachung heißen Apfelsaft und Glühwein geben wird. Für jedes Kind spendiert die Gemeinde einen Weckmann und für die Erwachsenen werden wieder die leckeren Winzerbrote, auf Wunsch mit reichlich frischen Zwiebeln, angeboten.


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Veranstaltungskalender 2005 (05.11.2004)

Termine bitte bis zum 27. November melden

Wie in jedem Jahr werden die Vereine und Vereinigungen in Reichenberg gebeten, dem Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke bis Ende November die Termine für 2005 bekannt zu geben. Zum einen werden sie im Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde bekannt gemacht, zum anderen sind sie natürlich wieder auf der Homepage der Gemeinde zu finden. Sollten sich später noch Terminverschiebungen ergeben, so können diese Änderungen bei rechtzeitiger Meldung auch noch nachträglich in den monatlich erscheinenden Terminkalender aufgenommen werden.

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Sammlung für den Volksbund (29.10.2004)

Auch heute noch brauchen Kriegsgräber Ihre Unterstützung

Bild Ehrenmal

Das Ehrenmal in Reichenberg wurde 1921 errichtet. Im ersten Weltkrieg waren 8 Reichenberger Männer umgekommen. Ihre Namen sind in die Säule eingemeißelt. Bereits 1814 bis 1815 sind 4 Männer, die als kurhessische Soldaten an den Befreiungskriegen beteiligt waren, gefallen. Bis 1963 hing für sie eine Gedenktafel in der Kirche. Aus unserem Dorf kehrten 18 Männer nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Auch ihre Namen sind am Ehrenmal auf einer Tafel in Stein gemeißelt. Auf unserem Friedhof ist Gerhard Köhler aus Dessau begraben, der als Angehöriger einer Marschkolonne des Fliegerabwehr-Ersatz- und Ausbildungsbataillons 66 mit 22 Jahren bei Nochern fiel. Wenn man sich nach den Reichenbergern erkundigt, die am Ehrenmal genannt sind, so erfährt man, dass ihre Angehörigen nicht alle eine Chance hatten, ihrer Trauer an einer Grabstätte Ausdruck zu geben. Boradjanka, Wartha, Popowka, Fischerhals und Iasi, dies sind einige der Orte, an denen sie zu Tode kamen. Und Kiew, Bardo, Ssablino, Petschenga-Parkkina und Iasi sind einige der Orte, wo sie begraben sind. Nur in den wenigsten Fällen sind es besonders hergerichtete Kriegsgräberstätten. Neben denjenigen, deren Schicksal eindeutig geklärt ist, gibt es noch 7 Vermisste. Und an dieser Stelle setzt die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge an. Neben der ganz konkreten Pflege der bestehenden Kriegsgräber werden auch heute noch, 59 Jahre nach dem Krieg neue Friedhöfe und Gedenkstätten, vor allem in Osteuropa, errichtet. Die Kriegstoten erhalten dort ein würdiges Grab und die Angehörigen eine Stätte des Gedenkens. Auch die Jugendarbeit stellt seit 1953 einen Schwerpunkt in der Friedensarbeit des Volksbundes dar. Jährlich treffen sich viele junge Menschen aus zahlreichen Ländern Europas um gemeinsam auf Soldatenfriedhöfen zu arbeiten.
Ab nächste Woche wird Julian Schmidt die jährliche Haus- und Straßensammlung in Reichenberg durchführen. In diesem Jahr hat er eine vom Designer Colani gestaltete Sammelbüchse, in die Sie Ihre Spende einwerfen können. Damit kann das Ausfüllen der Sammelliste grundsätzlich entfallen. Sollten Sie aber eine Spendenbescheinigung wünschen, so wird Julian die entsprechenden Daten auf der Liste vermerken.
Liebe Reichenberger, ich möchte Sie ganz herzlich bitten, für diese gute Sache einen angemessenen Beitrag zu leisten. Ich kann Ihnen versichern, dass diese Mittel für die ganz besondere Friedensarbeit des Volksbundes eingesetzt werden. Sollten Sie weitere Fragen haben oder aber noch zusätzliche Informationen wünschen, so können Sie sich gerne an mich wenden.

Karl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

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Reichenberg im Zweckverband "Welterbe Oberes Mittelrheintal" (29.10.2004)

Ortsbürgermeister vertritt die Gemeinde

Einstimmig hat der Gemeinderat den Betritt zum Zweckverband "Welterbe Oberes Mittelrheintal" beschlossen. Der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke erläuterte die vorgelegte Verbandssatzung und betonte, dass auf die Gemeinde durch den Beitritt keine weiteren Kosten entstehen. Wie bisher wird der Beitrag für alle Gemeinden von der Verbandsgemeinde getragen. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass dieser länderübergreifende Zweckverband nun endlich auch mal etwas bewegt und das Wir-Gefühl in der Region verstärkt.

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Seniorenfeier 2004 (29.10.2004)

Vorbereitungstreffen am 02. November 2004 um 20 Uhr

Im Dorfgemeinschaftshaus findet am 02. November 2004 um 20 Uhr das Vorbereitungstreffen für die diesjährige Seniorenfeier statt. Der Gemeinderat, der Kirchenvorstand und Reichenberger, die bei der Vorbereitung und Durchführung helfen möchten, sind herzlich dazu eingeladen, an diesem Abend ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.

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Gemeinderat beschließt Resolution (22.10.2004)

Planungsauftrag für die Sanierung des Elsleinbades soll nicht erteilt werden

Auf seiner letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat auf Antrag des Ortsbürgermeisters mit dem Planungsauftrag für die Sanierung des Elsleinbades befasst. Karl Heinz Goerke berichtete, das er alle Bürgermeisterkollegen in der Verbandsgemeinde angeschrieben habe, mit der Bitte, durch eine Resolution die Haltung der Ortsgemeinden und Städte zur Sanierung des Elsleinbades deutlich zu machen. Durch die FWG im Verbandsgemeinderat wurde der Antrag gestellt, ein Planungsbüro mit der Erstellung eines Sanierungs- und Kostenplanes für das Elsleinbad zu beauftragen. Der Gemeinderat war einstimmig der Auffassung, dass trotz der zugesagten Zuschüsse eine erhebliche Belastung auch auf die Ortsgemeinde in Form der Verbandsgemeindeumlage zukommen wird. Daneben wurden die bisher im Raum stehenden Sanierungskosten angezweifelt. Es sei nicht ausgeschlossen, dass zu dem zunächst geplanten Umfang über die nächsten Jahre weitere Sanierungskosten, z.B. an den Gebäuden, entstehen werden. Und wenn schon die Finanzierung der eigentlichen Sanierung nicht zu meistern ist, dann entstehen durch den Planungsauftrag nur noch unnötige Zusatzkosten. Der Gemeinderat hat daher einstimmig und mit Nachdruck folgende Resolution beschlossen:
Der Gemeinderat von Reichenberg fordert den Rat der Verbandsgemeinde Loreley auf, den Antrag auf Vergabe eines Planungsauftrages zur Ermittlung der Sanierungskosten des Elsleinbades in Kaub abzulehnen. Es ist bereits jetzt absehbar, dass die Sanierung des Bades mindestens 1,5 Mio. € kosten wird. Trotz der zugesagten Zuschüsse führt dies zu einer nicht verantwortbaren weiteren Verschuldung der Verbandsgemeinde. Daraus folgt zwingend durch eine entsprechende Umlagenerhöhung, eine Belastung der Gemeinde Reichenberg. Wir sind nicht bereit, diese zusätzlichen Belastung zu tragen.

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Gemeinderat geht in den Wald (24.10.2004)

Forstwirtschaftsplan verabschiedet

Bild vom Gemeinderat im Wald

Zusammen mit der Revierförsterin Frau Reifenberg gingen der Gemeinderat und zwei Gäste in den Wald. Ziel war die Abteilung 6a1 hinter der Burg. Dort wurden den Ratsmitgliedern im Einzelnen die geplanten Maßnahmen erläutert. Die Größe des Reichenberger Wirtschaftswaldes beträgt nur 16,5 ha. Damit hat Reichenberg einen Anteil von unter 3 Prozent am gemeinsamen Forstrevier Bornich-Kaub. Auf der Ausgabenseite des Forsthaushaltes schlagen die Beförsterungskosten mit 333 € zu Buche und die Ausgaben für Versicherungen, Steuern und Sachausgaben mit zusammen 327 €. Auf der Einnahmenseite steht der Holzverkauf an Selbstwerber in Höhe von 155 €. Auch die Wildschadenverhütungspauschale in Höhe von 130 € ist hier noch zu nennen. Damit übersteigen die Ausgaben die Einnahmen um 375 €. Bleibt nur zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr Reichenberg wieder einen Zuschuss für strukturarme Forstreviere erhalten wird.
Bei der Selbstwerbung gibt es diesmal eine Neuerung. Da die gesetzlichen Vorgaben strenger geworden sind, ist für das Fällen von Bäumen nunmehr ein Fachkundenachweis ( Lehrgang 5 Tage Dauer ) erforderlich. Da dieser in der Regel nicht vorliegt, werden die Waldarbeiter die vorgesehenen Bäume für die Selbstwerber fällen. Das Herausholen und Aufarbeiten erfolgt dann wie gewohnt in eigener Regie. Dadurch musste der Preis für einen Raummeter auf 14 € angehoben werden ( 10 € für das Holz, 4 € für das Fällen ). Selbstwerber, die im Reichenberger Wald ihren Brennholzbedarf decken wollen, werden gebeten sich bis zum 15.11. beim Ortsbürgermeister, gerne auch telefonisch unter 435, unter Angabe der gewünschten Menge zu melden. Die konkrete Verteilung erfolgt dann im Anschluss durch Frau Reifenberger.

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Urlaub des Ortsbürgermeisters (22.10.2004)

1. Beigeordneter übernimmt Vertretung

In der Zeit vom 20. bis zum 28. Oktober befinde ich mich im Urlaub. Die Vertretung übernimmt der 1. Ortsbeigeordnete Hans-Rudi Voss. Er ist telefonisch unter der Nummer 7466 zu erreichen.
Goerke
Ortsbürgermeister

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Neue Majestät in Reichenberg (16.10.2004)

Melanie Huppert Kreisjugend-Königin

Bild von Melanie Huppert

Beim diesjährigen Kreiskönigsschießen in Oberwallmenach errang Melanie Huppert mit einem Teiler von 53,6 den Sieg. So wurde die Aktive vom SV Horrido 1912 Reichenberg Kreisjugend-Königin 2004 im Schützenkreis 114 Loreley.
Der Kreisvorsitzende überreichte ihr die Königskette mit herzlicher Gratulation und wünschte ihr viel Erfolg beim Bezirkskönigsschießen am 23. Oktober in Bendorf-Sayn.


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Lohnsteuerkarten 2005 werden verteilt (22.10.2004)

Gemeinde erhält Anteil an der Einkommensteuer auf Grundlage der abgegeben Lohnsteuerkarten

Sie können dabei mithelfen kommunale Aufgaben in Reichenberg mitzufinanzieren, ohne dass es Sie auch nur einen Cent kostet. Sie brauchen nur Ihre Lohnsteuerkarte für das vergangene Steuerjahr an die Gemeinde oder an das Finanzamt zurückzugeben, wenn Sie die Lohnsteuerkarte nicht für den Lohnsteuerjahresausgleich oder die Einkommensteuererklärung benötigen. Alle zurückgegebenen Lohnsteuerkarten dienen dem Statistischen Landesamt zur Errechnung des der Gemeinde zustehenden Anteils am Lohn- und Einkommensteueraufkommen des Landes. Jede fehlende Lohnsteuerkarte bedeutet weniger Geld für uns. In den nächsten Tagen wird Ihnen die Lohnsteuerkarte für 2005 zugestellt. Sollten Sie schon heute wissen, dass Sie diese nicht benötigen, so können Sie sie gerne beim Ortsbürgermeister oder aber jedem Gemeinderatsmitglied zurückgeben. Auch nicht benötigte Karten für 2004 können Sie auf diesem Wege gewinnbringend für die Gemeinde einsetzen. Wir werden die Karte dann entsprechend weiterleiten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

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Es gibt noch einiges zu tun (15.10.2004)

Rüttelprobe auf dem Friedhof


Zur Vorbereitung auf die kommenden Gedenketage im November hat sich der Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke einmal auf dem Friedhof umgesehen. Die Hauptwege und die nicht belegten Flächen werden von den Gemeindearbeitern gepflegt, gesäubert und in Ordnung gehalten. In den nächsten Tagen wird auch die regelmäßig durchzuführende Rüttelprobe durch den Ortsbürgermeister erfolgen. Damit soll die Standfestigkeit der Grabmale überprüft und sichergestellt werden.
An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, das die Zwischenräume zwischen den Gräbern bzw. rundherum ein ca. 20cm breiter Streifen von Unkraut freizuhalten ist. Die Gemeinde stellt regelmäßig Splitt zur Verfügung, der zum Abstreuen der Flächen genutzt werden kann. Bitte achten Sie im Interesse aller darauf, das aufkeimender Bewuchs möglichst zeitnah beseitigt wird.

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Achtung neuer Termin (08.10.2004)

Singnachmittag des Frauenchors

Am 31. Oktober 2004 lädt der Reichenberger Frauenchor zu seinem traditionellen Singnachmittag ein. Mit selbstgebackenem Kuchen und fröhlichen Liedern möchten die Sängerinnen an diesem Herbstsonntag das Publikum ab 14 Uhr im Reichenberger Dorfgemeinschaftshaus erfreuen. Auf Grund eines Übermittlungsfehlers wurde im Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde der falsche Termin genannt. Wer Freude am Gesang hat und auch das ein oder andere Lied selber mitsingen möchte, ist daher herzlich eingeladen, sich diesen letzen Oktobersonntag vorzumerken.

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Jüngster Einwohner heißt Lucas Klein (17.09.2004)

Seit vier Jahren der erste Nachwuchs in der Gemeinde

Am 09. August 2004 war es soweit, Lucas Klein erblickte das Licht der Welt. Zuletzt wurde ein Reichenberger Kind vor über vier Jahren geboren. Wie in vielen Gemeinden steigt zur Zeit auch bei uns das Durchschnittsalter ständig. Umso erfreulicher ist es, wenn sich Paare wie Oliver Klein und Bettina Korn für ein Kind entscheiden. Es stellt sich die Frage, wie die Gemeinde für junge Familien attraktiv gemacht werden kann. Leider sind gerade in den letzten Jahren mehrere junge Reichenberger weggezogen und haben so eine spürbare Lücke hinterlassen. Auch steht es nicht in der Macht der Gemeinde die Lage im Bereich Infrastruktur und Arbeitsmöglichkeiten wesentlich zu verbessern. Umso erfreulicher ist es, dass die Familie Klein wieder nach Reichenberg zurück gekehrt ist. Die Gemeinde wünscht den Dreien alles Gute für die Zukunft und hofft, dass sie sich hier bei uns in Reichenberg richtig wohl fühlen.

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Aus dem Gemeinderat (01.10.2004)

Geschäftsordnung und Hauptsatzung beschlossen

Der Gemeinderat hat bei seiner letzten Sitzung eine neue Geschäftsordnung beschlossen. Im wesentlichen wurde dabei die Mustergeschäftsordnung übernommen. Um eine umfassende Information und eine größere Transparenz zu gewährleisten wird in Zukunft das Protokoll des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzungen zusätzlich im Schaukasten ausgehängt. Die Veröffentlichung im Internet bleibt erhalten, ebenso die Berichte über Die Sitzungen im Loreleyecho.
In den Rechnungsprüfungsausschuss wurden Helmut Daum, Beate Klamp und Hermann-Willi Schmidt gewählt; Stellvertreter sind Wolfgang May und Thomas Michel. Der Ortsbürgermeister wird die Gemeinde im Kindergartenzweckverband vertreten.
Seitens der Kreisverwaltung wurde darauf hingewiesen, dass im Siedlungsbereich jederzeit ein Heckenrückschnitt vorgenommen werden kann. Dabei ist allerdings der Artenschutz zu beachten. Dies bedeutet ganz konkret, dass vorher zu prüfen ist, ob durch den Rückschnitt Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten beschädigt oder zerstört würden. In einem solchen Fall muss die Hecke während der Brutzeit der Vögel vom 01.03. bis zum 31.07. unbedingt stehen bleiben. Weitere Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Breitenbach von der Unteren Landespflegebehörde, die bei der Kreisverwaltung telefonisch unter der Nummer 02603/972-270 erreichbar ist.
Das Heimatjahrbuch für den Rhein-Lahn-Kreis kann ggf. durch eine Sammelbestellung der Verbandsgemeinde zu einem günstigeren Preis erworben werden. Bestellungen nimmt der Ortsbürgermeister bis zum 27.10.2004 an. Das Heimatjahrbuch kostet regulär 7,70 €, der Nachlass beträgt bis zu 0,75 €.

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Arbeitseinsatz auf dem Kinderspielplatz (24.09.2004)

Geräte sollen erneuert werden

Am Samstag, 25. September 2005 ab 09:00 Uhr wird es einen Arbeitseinsatz auf dem Reichenberger Spielplatz geben. Die bei der letzten Prüfung festgestellten Schäden sollen dabei beseitigt werden. Unter anderem ist die Schaukel-Rutschenkombination marode. Sie wird abgebaut und in einem ersten Schritt durch eine Doppelschaukel ersetzt. Das Material ist größtenteils schon vorhanden. Allerdings ist noch unklar, ob und in welchem Umfang sich noch ein Fundament im Boden versteckt. Es wäre daher schön, wenn sich möglichst viele Reichenberger angesprochen fühlen und an diesem Morgen mithelfen würden. Arbeit gibt es sicherlich genug, und wenn auch das Wetter mitspielt, sollte es gelingen, die Schäden zu beseitigen und die gestiegenen Anforderungen zu erfüllen.

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Langjährige Ratsmitglieder verabschiedet (24.09.2004)

Hermann-Willi Schmidt rückt nach

Bild von der Verabschiedung der alten RatsmitglliederIm Rahmen einer Gemeinderatssitzung wurden vier ehemalige Ratsmitglieder in Reichenberg verabschiedet. Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke würdigte dabei die unterschiedlichsten Wirkungskreise. Hubert Michel, der inzwischen nach Auel verzogen ist, hat in der Vergangenheit mit seinem Bausachverstand der Gemeinde so manchen Euro gespart. Als Beispiel wurde die Sanierung einer Mauer genannt, die schlussendlich nur ein Siebtel der ursprünglich veranschlagten Summe gekostet hat. Lothar Brühl hat als Jäger vielfach im Rat auf die jagdlichen und naturschutzmäßigen Auswirkungen hingewiesen. So wurden bei einigen Entscheidungen entsprechende Reglungen berücksichtigt. Sicherlich wird er auch in Zukunft sein Wissen in der Gemeinde einbringen. Karl Schaub verlässt nach 30 Jahren den Gemeinderat. Er hat viele Sitzungen und Beschlüsse begleitet und bis zuletzt oft als Beigeordneter den Bürgermeister vertreten. Dabei hat er gute und schlechte Zeiten miterlebt. Sein besonderes Augenmerk galt dabei immer dem Haushalt. Die augenblickliche finanzielle Lage der Gemeinde schmerzt ihn sehr und er hätte es sich gewünscht, den Rat in Zeiten gesunder Finanzen verlassen zu können. Sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde auf der letzten Sitzung durch eine Urkunde des Gemeinde- und Städtebundes gewürdigt. Mit Clemens Lindenblatt, so der Ortsbürgermeister, verlässt ein Mann den Rat, der immer zur Stelle war, wenn es etwas handwerkliches zu erledigen gab. Die Gemeinde, der Schützenverein und die Feuerwehr konnten und können sich auf ihn immer verlassen. Auch hat er dafür gesorgt, dass im Gemeinderat sparsam gewirtschaftet wurde. Mehr als einmal hat er mahnend sein Wort erhoben, wenn allzu ungestüm über Ausgaben beschlossen werden sollte. Es bleibt zu hoffen, das er noch lange als guter Geist des Dorfgemeinschaftshauses wirken kann. Alle Vier bekamen zum Abschied den Wappenteller der Gemeinde und ein Weinpräsent.

Rudi Voss war in der letzten Sitzung zum 1. Ortsbeigeordneten gewählt worden. Er hat darauf hin sein Ratsmandat niedergelegt und so konnte Hermann-Willi Schmidt, mit 39 Stimmen der siebtplazierte der Gemeinderatswahlen, nachrücken. Er wurde vom Ortsbürgermeister per Handschlag auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Pflichten verpflichtet und durfte dann ebenfalls am Ratstisch Platz nehmen.

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Geländer frisch gestrichen (17.09.2004)

Brücke über den Reitzenhainer Bach erstrahlt in neuem Glanz

Gerd Kölbl hatte von Renovierungsarbeiten noch Farbe übrig. Und direkt vor seinem Haus fand er schnell etwas, was dringend einen Anstrich gebrauchen konnte: Das Geländer an der Brücke über den Reitzenhainer Bach. Bei einem solchen Angebot konnte natürlich auch Ortbürgermeister Karl Heinz Goerke nicht nein sagen und so schritt Herr Kölbl zur Tat. Inzwischen ist die Farbe trocken und das Geländer kann nun weitere Jahre der Witterung trotzen. Manch einer, der vor Ort das Werk schon begutachtet hat, wird sich gefragt haben, warum Teile des Geländers in Orange erstrahlen. Hier hat der Maler an die Autofahrer gedacht und macht mit dieser Signalfarbe auf das Hindernis aufmerksam, ansonsten passt sich das Geländer mit seiner dezenten Farbe sehr gut in die Örtlichkeit ein.
Dies ist wieder ein Beispiel für das Engagement, mit dem verschiedene Bürger die Gemeinde unterstützen. Gerade in den Zeiten knapper Kassen, kann oftmals nur noch so etwas bewegt werden.

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Sirene erhält neues Bauteil (31.07.2004)

Alarmierung nun auch nach Ausrückebereichen möglich

Bild vom Einbau des neuen BauteilsIn das Steuergerät der Reichenberger Sirene wurde ein neues elektronisches Bauteil eingebaut. Nun ist es möglich die Sirenen des Ausrückbereichs Reichenberg-Patersberg gleichzeitig auszulösen. Dies sind die ersten Vorboten für die Zentralisierung der Alarmierung in Montabaur. Bleibt zu hoffen, dass die Sirene in Reichenberg wenig gebraucht wird.


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Neue Bank am Flora-Brunnen (31.07.2004)

Bürgerengagement in Reichenberg

Bild der neuen BankEine neue Bank ziert das Gelände am Florabrunnen. Sie lädt ein, an diesem Ort zu verweilen und sich noch mal vor dem Anstieg zur Offenthaler Höhe auszuruhen. Das Holz hat Lothar Brühl besorgt und Armin Dombrowski hat geholfen die Bank zu zimmern. Gemeinsam haben sie dann das Werk vollendet und die Bank aufgestellt. Dank des Engagements der Beiden hat Reichenberg nun wieder eine zusätzlich Attraktion.


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Urlaub des Ortsbürgermeisters (31.07.2004)

1. Beigeordneter übernimmt Vertretung

In der Zeit vom 06. bis zum 27. August befinde ich mich im Urlaub. Die Vertretung übernimmt der 1. Ortsbeigeordnete Hans-Rudi Voss. Er ist telefonisch unter der Nummer 7466 zu erreichen.
Goerke
Ortsbürgermeister

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Clemens Lindenblatt erhält Ehrennadel (23.07.2004)

Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz

Bild von Landrat Günter Kern und Clemens LindenblattAm 13. Juli erhielt Clemens Lindenblatt die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz aus der Hand von Landrat Günter Kern. Damit wurde sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr, beim Schützenverein und in der Gemeinde gewürdigt. Umfangreich ist die Liste der Aufgaben, die Clemens Lindenblatt in den vergangenen mehr als 55 Jahren übernommen hat. Er ist immer ansprechbar und macht nicht viel Aufhebens um sein Engagement. Viele Dinge in Reichenberg wären ohne seine tatkräftige Unterstützung nicht möglich gewesen. Wenn es darum ging, hat er mit seinem handwerklichen Sachverstand angepackt und die Projekte vorangebracht. Gerade heute, wo durch die gesellschaftlichen Veränderungen das ehrenamtliche Engagement immer wichtiger wird, ist Clemens Lindenblatt ein Vorbild. Sein Wirken hat er nicht als Pflicht sondern als Selbstverständlichkeit verstanden. Nachdem er nun aus dem Gemeinderat ausgeschieden ist, bleibt er der Gemeinde weiterhin als guter Geist des Dorfgemeinschaftshauses und des Luftgewehrstandes erhalten. Er erledigt die vielen Kleinigkeiten, die dort fast täglich anfallen. Es bleibt zu hoffen, dass Clemens Lindenblatt noch lange mit Freude diesen Aufgaben nachgehen kann.

Bild im Kreishaus: (v.l.n.r.) Landrat Günter Kern, Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, Ruth und Clemens Lindenblatt, Verbandsgemeindebürgermeister Dieter Clasen

Bei der Verleihung im Kreishaus:
(v.l.n.r.) Landrat Günter Kern, Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke, Ruth und Clemens Lindenblatt, Verbandsgemeindebürgermeister Dieter Clasen

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Vier neue Mitglieder im Gemeinderat (16.07.2004)

Mit Beate Klamp erstmals eine Frau im Gemeinderat

Bild vom neuen GemeinderatBei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates in Reichenberg wurden zunächst einmal alle neuen Ratsmitglieder auf die gewissenhafte Pflichterfüllung hingewiesen. Karl Heinz Goerke, der am 13. Juni 2004 mit 72,6% Ja-Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt worden war, erhielt vom scheidenden Ortsbürgermeister Hans-Rudi Voss seine Ernennungsurkunde, wurde vereidigt und in sein Amt eingeführt. Sodann galt es den ersten und zweiten Ortsbeigeordneten zu bestimmen. Das sehr formale Wahlverfahren wurde auch dank der tatkräftigen Unterstützung von Friedel Meister von der Verbandsgemeindeverwaltung zügig abgewickelt und so standen nach kurzer Zeit Hans-Rudi Voss als erster und Hans-Joachim Hopf als zweiter Beigeordneter fest. Beide erhielten vom neuen Ortsbürgermeister ihre Ernennung und wurden sogleich vereidigt und in ihr Amt eingeführt.
Der Reichenberger Gemeinderat hat sich deutlich verjüngt. Das Durchschnittsalter sank von 59 auf 46 Jahre. Mit Helmut Daum, Wolfgang May, Thomas Michel und Beate Klamp sind vier neue Mitglieder im Rat. Zum erstenmal in der Geschichte Reichenbergs wurde damit eine Frau gewählt.
In einem kurzen Rückblick würdigte der neue Ortsbürgermeister die Leistungen des Gemeinderates in der letzten Legislaturperiode. Als wesentliche Leistungen benannte er die Chronik, die Heizungsumstellung und Renovierung im Dorfgemeinschaftshaus, den Bau der Überdachung am Feuerwehrgerätehaus und den Gemarkungstausch mit Bornich. Viele Dinge seien angegangen und erledigt worden, erklärte er, und es bleibe zu hoffen, dass trotz der finanziellen Engpässe auch in Zukunft noch das ein oder andere bewegt werden könne.
Karl Schaub erhielt für seine 32-jährige Tätigkeit im Verbandsgemeinde- und Gemeinderat eine Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes. Als langjähriger 1. Beigeordneter hat er oftmals den Bürgermeister vertreten; seine Aufwandsentschädigung für den letzten Vertretungsdienst hat er der Gemeinde in Form eines Reinigungsgerätes für das DGH zu Verfügung gestellt.
Bild von Rudi Voss und Karl Heinz GoerkeNachdem die Sitzung kurz für ein Foto des neuen Rates unterbrochen wurde, gab der neue Ortsbürgermeister noch einige organisatorische Dinge bekannt. Hans-Rudi Voss wird sich auch weiterhin um die Organisation rund um das DGH kümmern; Veranstaltungstermine können daher wie bisher mit ihm vereinbart werden. Zukünftig wird es in Reichenberg eine Sprechstunde des Ortbürgermeisters im DGH geben, die jeweils im Loreleyecho angekündigt wird. Daneben können jederzeit auch telefonisch Termine vereinbart werden. In diesem Zusammenhang wird es noch eine ausführliche schriftliche Information zu allen wichtigen Fragen geben.
Nach der Sitzung gab es für die neuen Ratmitglieder und die zahlreich erschienenen Zuhörer noch die Gelegenheit, bei einem Glas Sekt auf die neuen Aufgaben anzustoßen.


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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger (02.07.2004)

Nach der konstituierenden Sitzung am 06.07.2004 werde ich mein Amt als Ortsbürgermeister an meinen Nachfolger übergeben. Schon frühzeitig hatte ich angekündigt, dass ich nach 17 Jahren das Amt des Ortsbürgermeisters aufgeben werde. Es waren 17 gute Jahre der Zusammenarbeit mit den Beigeordneten, Ratsmitgliedern und Ausschussmitgliedern, denen ich hiermit herzlich danken möchte. Ich möchte mich aber auch bei all denen bedanken, die mich ein Stück des Weges positiv begleitet haben und ihre Arbeitskraft zum Wohle der Allgemeinheit eingebracht haben. Allen Einwohnern ein Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen und die Aufgeschlossenheit in all den Jahren. Mein Dank gibt auch dem Bürgermeister der Verbandsgemeindeverwaltung und allen Mitarbeitern für die vertrauensvolle und stets gute Zusammenarbeit. Dem neugewählten Ortsbürgermeister und den Ratsmitgliedern wünsche ich für die nächsten 5 Jahre Schaffenskraft für eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle unserer Ortsgemeinde.

Hans-Rudi Voss, Ortsbürgermeister

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Reichenberg ist keine Müllkippe! (18.06.2004)

Umweltsünder schlägt zum zweiten Mal zu

Bild der Müllablagerung hinter dem KleidercontainerEs ist kaum zu glauben: Nachdem zuletzt erst fünf Müllsäcke entsorgt wurden, hat schon wieder jemand sechs Säcke mit Renovierungsabfall hinter den Kleidercontainern entsorgt. Als Krönung hat er noch einen defekten Fernseher dazu gestellt. Reichenberg ist keine Müllkippe! Die Gemeinde appelliert an alle Bürger, die Augen offen zu halten. Sollte jemand einen solchen Umweltsünder auf frischer Tat antreffen, wäre es gut, wenn man ihn zu Rede stellt und ihn auffordert, seinen Dreck wieder mitzunehmen. Auch das Notieren des Kfz-Kennzeichens hilft hier weiter. Eine Information des Ortbürgermeisters oder des Ordnungsamtes der Verbandsgemeindeverwaltung, gegebenenfalls mit der Bitte um Vertraulichkeit, kann für Abhilfe sorgen.
Auch dieser Müll wird wieder ordnungsgemäß entsorgt werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Vorfall nicht erneut wiederholt. Nur wenn wir alle gemeinsam darauf achten, bleibt unser Reichenberg lebens- und liebenswert.

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Gemeinderatswahl in Reichenberg (11.06.2004)

Hinweise zur Mehrheitswahl

Wie in 1999 wird der Gemeinderat mit dem Verfahren der Mehrheitswahl bestimmt. Dabei haben die Wählerinnen und Wähler insgesamt zwölf Stimmen. Bei der Mehrheitswahl entfällt jedoch die Möglichkeit der Stimmenhäufung (kumulieren).
Sie erhalten in der Woche vor der Wahl einen amtlichen Stimmzettel, auf dem sich zwölf leere Zeilen befinden. Darauf können bis zu zwölf Personen aufgeschrieben werden, die gewählt werden sollen. Diesen Stimmzettel können Sie dann am Wahltag mitbringen und in die dafür vorgesehene Urne werfen. Es gibt aber auch noch im Wahllokal amtliche Stimmzettel, die Sie dann vor Ort ausfüllen können. Sie können so z.B. auch anhand eines eigene Merkzettels wählen. Ganz wichtig ist aber, dass Sie maximal zwölf Personen aufgeschrieben haben und keine weiteren Kennzeichnungen und Anmerkungen auf dem Wahlzettel angebracht haben.
Die sechs Kandidaten mit den meisten Stimmen sind für den Gemeinderat gewählt. Daher ist zu überlegen, ob Sie die Möglichkeit der Vergabe von zwölf Stimmen ganz ausschöpfen wollen oder aber gezielt diejenigen Personen aufschreiben, die Sie in den Gemeinderat wählen wollen. Die so Gewählten müssen allerdings auch noch die Wahl annehmen. Ansonsten werden die Nachrücker gefragt.
Sollten noch weitere Fragen zum Wahlverfahren bestehen, so können Sie sich an den Gemeindewahlleiter Hans-Rudi Voss oder aber an die Verbandsgemeindeverwaltung, Herrn Dillenburger, wenden.
Es gibt noch eine Besonderheit: Reichenberg wurde von Infratest dimap ausgewählt. Ein Wahlforscher wird vermutlich den ganzen Tag anwesend sein und den Wunsch haben, Sie zu befragen. Ihre Teilnahme ist natürlich freiwillig! Ihre Angaben werden in jedem Fall vertraulich behandelt und dienen allein der Wahlforschung und der Wahlvorhersage.
Reichenberg hatte bisher immer eine hohe Wahlbeteiligung. Bitte gehen Sie zur Wahl oder beantragen Sie Briefwahl, wenn Sie am Wahltag verhindert sind. Sie haben so die Möglichkeit, diejenigen zu bestimmen, die in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat die Verantwortung für die Leitung der Gemeinde übernehmen sollen. Ihre Stimmen geben den Gewählten den Rückhalt, Ihre Interessen zu vertreten. Auch wenn es diesmal fünf Stimmzettel sind, nehmen Sie sich die Zeit und kommen ins Dorfgemeinschaftshaus.

Bild vom amtliche Stimmzettel

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Illegal Müll entsorgt (14.05.2004)

So sollte es nicht sein

Leider ist es heutzutage fast schon normal, dass unverantwortliche Mitbürger ihren Müll einfach in der Landschaft entsorgen. So hat der 2. Ortsbeigeordnete Karl Heinz Goerke in der vergangenen Woche hinter dem Kleidercontainer mehrere Müllsäcke entdeckt. Bild der Müllablagerung hinter dem KleidercontainerJeder Haushalt hat eine Restmülltonne, eine Biotonne und eine gelbe Tonne. Gerade in den letzten Jahren ist durch den bewussten Umgang mit dem Müll, die Menge stetig zurück gegangen. Platz in der Tonne sollte daher eigentlich immer sein. Und wenn es mal nicht reicht, dann gibt es zusätzliche Säcke zu kaufen oder aber man fragt einmal seinen Nachbarn, ob er nicht noch etwas Platz hat. Natürlich laden der Parkplatz und die Flaschencontainer auch immer wieder Ortsfremde dazu ein, ihre unliebsamen Hinterlassenschaften dort zu deponieren, obwohl ein Mülleimer für die üblicherweise anfallenden Reste vorhanden ist. Reichenberg hat es nicht verdient, als Müllkippe missbraucht zu werden! Sollte jemand einen solchen Umweltsünder auf frischer Tat antreffen, wäre es gut, wenn man ihn zu Rede stellt und ihn auffordert, seinen Dreck wieder mitzunehmen. Aber auch eine Information des Ortbürgermeisters oder des Ordnungsamtes der Verbandsgemeindeverwaltung kann für Abhilfe sorgen. Zwischenzeitlich wurde der Müll ordnungsgemäß entsorgt.
Ein weiteres Problem sind die Hundehaufen auf dem Kleinbahndamm. Eigentlich wurde der Radweg gebaut, um Touristen und Einheimischen die Erholung in freier Natur zu ermöglichen. Wenn dies aber zu einem Slalomlauf um riechende Hinterlassenschaften unserer vierbeinigen Freunde wird, dann geht der Freizeitwert gegen Null. Auch die Bankette sollten tabu sein. Manch einer wollte schon an das Geländer herantreten und stand plötzlich in der Sch... Eine kleine Schippe, wie sie Kinder zum Sandburgenbau nutzen, kann hier schon wahre Wunder wirken. Durch geschickten Einsatz werden die Hinterlassenschaften vom Weg oder dem Bankett in den Wald befördert. Und auf einem sauberen Weg läuft es sich auch für Hundebesitzer viel besser.
Nur wenn wir alle gemeinsam darauf achten, bleibt unser Reichenberg lebens- und liebenswert.

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Aus dem Gemeinderat (07.05.2004)

Letzte Sitzung vor der Wahl

Der Gemeinderat hat Hans-Joachim Hopf einstimmig auf die Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffen und Hilfsschöffen gewählt. Alle 4 Jahre hat der Gemeinderat das Vorschlagsrecht für eine Person. Eine Besonderheit dieser Wahl ist die Bestimmung, dass der Ortsbürgermeister als nicht gewähltes Ratsmitglied hier nicht mit abstimmen darf.
Der Ortsbürgermeister wies darauf hin, dass für Personen, die für die Gemeinde ehrenamtlich tätig sind, seitens des Landes Rheinland-Pfalz eine Sammelhaftpflicht- und unfallversicherung besteht. Weitere Informationen dazu liegen in Form eines Faltblattes vor.
Die Liste der Hundesteuerpflichtigen wurde gemeinsam durchgegangen. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf nicht angemeldete Tiere.
Zum Schluss der Sitzung dankte der Ortsbürgermeister allen Ratsmitgliedern für die in der vergangenen Legislaturperiode geleistete Arbeit. Bedauerlicherweise endet der Gemeinderat mit einem Fehlbetrag im Haushalt, obwohl in der Vergangenheit immer sparsam gewirtschaftet wurde. Durch den sehr starken Rückgang beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer war ein Ausgleich nicht zu schaffen.
Besonders dankte Hans-Rudi Voss den langjährigen Ratsmitgliedern Karl Schaub, Lothar Brühl und Clemens Lindenblatt, die nicht mehr für den Gemeinderat zur Verfügung stehen wollen. Über Jahre hinweg haben sie die Reichenberger mit Rat und Tat vertreten. Ihr Rückzug sollte zugleich Ansporn für den neuen Gemeinderat sein, diese Arbeit mit großem Engagement fortzusetzen. Hubert Michel wird nach Auel ziehen, und steht ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Damit wird es am 13. Juni einen großen Umbruch in der Reichenberger Kommunalpolitik geben. Eine spannende Wahl steht bevor. Als erster Termin ist dabei der 07.05. zu nennen, wenn um 19:30 Uhr der Wahlausschuss im Dorfgemeinschaftshaus über die eingegangenen Wahlvorschläge zu befinden hat.

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Reichenberg im Minus (30.04.2004)

Gemeinderat erteilte Entlastung

Die Jahresrechnung 2003 stand auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 26.04.2004. Knapp eine Woche vorher hatte der Rechnungsprüfungsausschuss unter der Leitung von Hans-Joachim Hopf die Belege und die ordnungsgemäße Verbuchung der Einnahmen und Ausgaben in den Räumen der Finanzverwaltung geprüft. Diesmal wurden die Belege erstmalig nur elektronisch angezeigt, da die Verbandsgemeindeverwaltung dazu übergegangen ist, alle Belege einzuscannen. Es gab keine Beanstandungen und so wurde dem Bürgermeister, den Beigeordneten und der Verbandsgemeindeverwaltung Entlastung erteilt.
Nach langer Zeit konnte der Haushalt zum ersten Mal nicht ausgeglichen werden. Genau 9.699,43 € fehlten im Verwaltungshaushalt. Dies ist umso bedenklicher, da eine Verbesserung die Finanzlage nicht in Sicht ist. Ein Unternehmen würde nun über eine Insolvenz nachdenken. Dies ist aber im öffentlichen Bereich aus guten Gründen nicht möglich. Wo sind also die Ursachen zu suchen?
Die Finanzkraft sank gegenüber dem Planansatz um 17.100 € und liegt nun bei knapp 79.500 €. Durch eine neue Festsetzung der Berechnungsgrundlage und den allgemeinen Rückgang verringerte sich der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer auf nunmehr 36.300 €. Das langjährige Mittel betrug in der Vergangenheit etwa 47.000 €. Dieser dramatische Rückgang war durch Sparmaßnahmen nicht aufzufangen. Nach Abzug der Verbandsgemeinde- und Kreisumlage verbleiben für Reichenberg nur noch 7.800 €. Hundesteuer und Konzessionsabgabe der SÜWAG erhöhen die verfügbaren Mittel auf 14.900 €. Dies ist wirklich nicht viel!
Die Investition des Jahres 2003 war die Überdachung am Feuerwehrgerätehaus. Alles in Allem wurden hierfür haushaltsmäßig 11.372.82 € investiert. Der Zuschuss des Schützenvereins und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr betrug 2.000 €. Daneben wurde durch Arbeitsleistungen und Sachspenden weitere 2.000 € außerhalb des offiziellen Haushaltes erbracht. Dankeswerter Weise hat sich die Jagdgenossenschaft bereit erklärt, den Restbetrag durch ein inneres Darlehen abzudecken. Viele lobende Worte gab es schon für die Überdachung, allerdings müssen in diesem Sommer noch die notwendigen Restarbeiten erledigt werden.
Reichenberg ist nach außen hin schuldenfrei, da der letzte noch offene Kredit in Höhe von 5.164 € getilgt wurde. Von den 4.271 € die die Gemeinde an Bornich im Zuge des Gemarkungstausches zu zahlen hatte, wurden 3.844 € satzungsgemäß ebenfalls von der Jagdgenossenschaft übernommen. Damit sanken deren Rücklagen auf nunmehr 2.795 €.
Weitere große Brocken sind die Kosten für den Kindergarten. Knapp 7.000 € hat die Gemeinde im letzten Jahr dafür bezahlt. Der Rückgang dieses Betrages ist erfreulich, jedoch nicht unbedingt nachhaltig. Es erfolgte nämlich eine Verrechnung mit in den Vorjahren zuviel gezahlten Beträgen. Der Kindergarten bleibt der größte laufende Ausgabenposten. Besonders die Tatsache, dass das letzte in Reichenberg geborene Kind nunmehr schon 4 Jahre ist und damit z.Zt. nur 6 Kinder die Einrichtung besuchen lässt für die Zukunft weniger Nutzen bei steigenden Kosten erwarten.
Weiter gespart wurde im vergangenen Jahr dagegen bei der Gemeindeverwaltung, die mit 7.000 € um 400 € unter dem Vorjahresergebnis lag. Für die Gemeindestraßen, die Grundstücke und die Straßenbeleuchtung wurden 5.700 € ausgegeben. Das DGH schlug mit 3.100 € zu Buche. Allerdings sind hier noch die Abwicklung der nicht mehr notwendigen Nachtstromkosten abzuwarten. Eine neue Wippe auf dem Kinderspielplatz, der mit nunmehr 1.000 € in der Rechnung steht, wurde beschafft. An Zuschüssen für die Vereine und Beiträgen zu verschiedenen Verbänden und Einrichtungen wurden 900 € ausgegeben.
Positiv schloss in diesem Jahr der Forst sowie die Jagd und die damit verbundenen Wegebaumaßnahmen im Außenbereich ab. 3.200 € konnten hier saldiert eingenommen werde. Der Forst schrieb eine schwarze 0 und die Jagdpacht wurde, wie oben schon erwähnt, der Gemeinde als Darlehen zur Verfügung gestellt. Wegebaumaßnahmen fanden keine statt.
Insgesamt also ist die Finanzlage negativ, die laufenden Ausgaben können von den laufenden Einnahmen nicht mehr gedeckt werden. Und sollte sich an der Finanzierung der Gemeinde nichts Grundsätzliches ändern, ist auch keine Besserung in Sicht. Unter diesem Gesichtspunkt muss jede Erhöhung der Ausgaben, wie zum Beispiel eine Anhebung der Verbandsgemeindeumlage für das Kauber Schwimmbad, vermieden werden. Natürlich ist auch über eine Verbesserung der Einnahmen nachzudenken. Allerdings sind in beiden Fällen die Einflussmöglichkeiten des Gemeinderates nicht gerade üppig. Der Gestaltungsspielraum für den neuen Gemeinderat, der am 13. Juni gewählt wird, ist eigentlich nicht mehr vorhanden. Bleibt zu hoffen, dass es nicht nur eine reine Mangelverwaltung wird.

Haushaltsplan Reichenberg
Bezeichnung Ist 2003 Nachtrag 2003 Plan 2003
Finanzkraft 79.469 € 78.300 € 96.600 €
Umlagen -71.668 € -71.800 € -73.700 €
Verbleiben für Reichenberg 7.801 € 6.500 € 22.900 €
Hundesteuer 770 € 800 € 800 €
Konzessionsabgabe 6.353 € 5.000 € 5.000 €
Verfügbare Mittel 14.924 € 12.300 € 28.700 €
Dach Feuerwehrgerätehaus -9.373 € -9.200 € 0 €
Kindertagesstätte -6.969 € -9.800 € -8.300 €
Bürgermeister + Verwaltung -6.957 € -8.100 € -8.700 €
Straßen, Parks, Dorfentwicklung -5.751 € -5.800 € -5.900 €
Tilgung Kredit -5.164 € -5.200 € -2.500 €
Kostenerstattung Wirtschaftsweg nach Bornich -4.271 € -4.300 € 0 €
Dorfgemeinschaftshaus -3.103 € -3.500 € -1.200 €
Kinderspielplatz -1.011 € -1.200 € -800 €
Zuschüsse Vereine, Beiträge Verbände -870 € -900 € -1.000 €
Zinsen -238 € 0 € 0 €
Friedhof und Leichenhalle -151 € -1.100 € -1.100 €
Chronik und Archiv 30 € -100 -100 €
Sozialhilfe 90 € 0 € -400 €
Jagd, Wege, Forst, Schutzhütte, Grundst. 3.206 € 4.500 € 4.500 €
Rücklagenauflösung 5.266 € 6.000 € 0 €
Darlehen Jagdgenossenschaft 10.641 € 10.200 € 0 €
Zuführung Rücklage Jagdgenossensch.     -3.200 €
Saldo -9.699 € -16.200 € 0 €
Fehlbedarf -9.699 € -16.200 € 0 €

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Kirchlicher Besuchsdienst (16.04.2004)

Pfarrer Hackl aus Kronberg kommt nach Reichenberg

Am Wochenende 23.-25. April besuchen Pfarrer Hackl und engagierte Kirchenmitglieder aus Kronberg unsere drei Kirchengemeinden. Dies geschieht im Rahmen des Kirchlichen Besuchsdienstes im Evangelischen Dekanat St. Goarshausen. Einen neuen Blick auf unsere Gemeinden und neue Denkanstöße erhoffen sich die Kirchenvorstände der drei Gemeinden Bornich, Patersberg und Reichenberg durch diesen Besuch. Aber auch Anerkennung der bisherigen Arbeit und Ermutigung der beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Ziel dieses Austausches.
Um 10 Uhr wird es am Samstagmorgen in der Reichenberger Kirche eine Andacht unter Mitwirkung des Chores geben, zu der alle herzlich eingeladen sind. Anschließend soll den fünf Kommissionsmitgliedern auf einem Rundgang die Gemeinde gezeigt und einige wissenswerte Informationen vermittelt werden. Im Dorfgemeinschaftshaus wird danach für die Ortsbevölkerung und die Vereinsvorstände die Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch sein. Dabei sollen die positiven Erfahrungen, aber auch die Sorgen und Nöte der Gemeinde, der Vereine und der Gruppierungen zur Sprache kommen.
Höhepunkt des Besuchswochenendes wird der gemeinsame Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in Bornich sein. Der Bornicher Posaunenchor und die Chöre aus Bornich werden eine stimmungsvolle Kulisse für die goldene Hochzeit des Ehepaars Kerst bilden. Die gesamte Ortsbevölkerung aus Reichenberg ist dazu herzlich eingeladen. Im Anschluss findet eine Gemeindeversammlung statt.
Nachmittags hat die Kommission zunächst einmal Zeit, ihre Eindrücke zu verarbeiten und sich dann mit den Kirchenvorständen aus Reichenberg, Bornich und Patersberg zu einer ersten Auswertung im Bornicher Pfarrhaus zu treffen. Bisher haben sich die Besuche im Rahmen des kirchlichen Besuchsdienstes immer gewinnbringend und motivierend ausgewirkt. Neben Lob und Kritik kamen immer auch viele Anregungen zur Sprache, bei denen es sich wirklich gelohnt hat, über deren Umsetzung nachzudenken.

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Gemeinderäte erwandern neue Grenze (19.03.2004)

Gemarkungstausch zwischen Reichenberg und Bornich

Um in Zukunft eigenständig die Jagd verpachten zu können, hat die Gemeinde Reichenberg mit der Gemeinde Bornich Gemarkungsteile getauscht. Mit einem zünftigen Eintopfessen wurde dieser nicht alltäglich Vorgang gefeiert.
Bild vom ersten Stopp am Hausecker WaldDurch die engere Auslegung der Gesetzeslage und die Lage des Eigenjagdbezirkes Hof Offenthal drohte die Reichenberger Jagd ihre Selbstständigkeit zu verlieren. In dieser Situation trat der Reichenberger Gemeinderat an die Ortsgemeinde Bornich heran und bat um einen Gemarkungstausch. Inzwischen wurde eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden, die zudem auch von den anderen beteiligten Stellen - untere Jagdbehörde, Kommunalaufsicht, Katasteramt und Grundbuchamt - positiv beurteilt wurde. Über zwei Jahre dauert allerdings nunmehr der gesamte Vorgang. Mehrere Abstimmgespräche, einige Gemeinderatssitzungen und zwei Verfügungen waren notwendig. Der Tausch von etwas mehr als sechs Hektar trat zwar bereits um 01.01.2003 in Kraft, allerdings ist die endgültige Abwicklung beim Grundbuchamt noch nicht ganz abgeschlossen. Insgesamt 333 m² wurde die Reichenberger Gemarkung kleiner, doch es entstand ein zusammenhängender Jagdbezirk, der mit gut 226 ha den Mindestanforderungen des Landesjagdgesetzes entspricht.
Bild der Teilnehmer am ZielDiese erfolgreiche nachbarschaftliche Zusammenarbeit wurde nun mit einem gemeinsamen Grenzbegang gefeiert. Von der Schutzhütte am Hausecker Wald führte der Weg die Gemeinderäte, die Jagdvorstände und die Revierleiterin entlang der neu festgelegten Grenze bis zum Forstbach. Nach einer kurzen Begrüßung wurde an verschiedenen Punkten der neue Grenzverlauf im Gelände genau gezeigt. Dabei konnte auch das teilweise wildromantische Forstbachtal bewundert werden. Nach etwa anderthalb Stunden erreichte die Gruppe die Siedlung Bornshöhe. Dort stärkte zum Abschluss zünftiger Erbseneintopf die Wanderer. Bei den beiden Ortsbürgermeistern Manfred Zimmermann aus Bornich und Hans-Rudi Voss aus Reichenberg konnte man unschwer einen gewissen Stolz über diese gelungene und nicht ganz alltägliche Transaktion erkennen.
Bild vom Eintopfessen>Aus dem Kreis der Teilnehmer wurden nicht ganz ernst zu nehmende Überlegungen laut, welche Flächen man im diesem Jahr tauschen könne, um eine solche Veranstaltung zu wiederholen.
Als Fazit kann festgehalten werden, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben und eine einvernehmliche und positive Zusammenarbeit zwischen Nachbargemeinden möglich und wünschenswert ist.


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Kleiner Ort mit großer Geschichte (12.03.2004)

Lehrerkollegium der Loreleyschule auf Exkursion in Reichenberg

Zwölf Lehrkräfte der Loreleyschule St.Goarshausen-Heide haben die Gemeinde besucht, um sich an einem Nachmittag über die Geschichte, aber auch die Gegenwart von Reichenberg zu informieren.
Vor dem Dorfgemeinschaftshaus begrüßte der 2. Ortsbeigeordnete Karl Heinz Goerke Rektor Franz Josef Müller und Teile des Kollegiums. Von dort aus startete ein Dorfrundgang, in dessen Verlauf viele Informationen zum Ort, seiner Geschichte und seiner Gegenwart gegeben wurden. Als eloquenter Führer unterstützte dabei der ehemaligen Konrektor der Loreleyschule, Karl Willi Hebel, der auch die Reichenberger Chronik geschrieben hat.
Erste Station war die Schulbushaltestelle. Dank des Arbeitseinsatzes der Feuerwehr haben die Schulkinder seit Jahren ein festes Dach über dem Kopf, allerdings nur auf einer Straßenseite. Ferner konnte dort das weitgehend nutzlose Basistelefon der Telekom bewundert werden. Über den Backesweg ging es dann auf den Berg.Bild vom Ortsrundgang bei der ersten Schule in Reichenberg Hier wurde den Lehrern die erste Reichenberger Schule gezeigt. Der Schulverband mit Patersberg wurde 1841 aufgelöst und ein Lehrvikar unterrichtete 31 Kinder in der angemieteten oberen Stube des Hauses. Erst 1847 kaufte die Gemeinde dann das gesamte Haus, als Schulhof diente der Weg davor. Ende des 19. Jahrhunderts war das Gebäude in einem erbärmlichen Zustand, aber erst 1904 konnte der Neubau, das heutige Dorfgemeinschaftshaus, eingeweiht werden.
Von der alten Schule hat man einen wunderschönen Blick auf die Anlage der Burg Reichenberg. Das mächtige Bauwerk wurde ab 1319 von Graf Wilhelm I von Katzenelnbogen erbaut. Da er aber bereits 12 Jahre später verstarb, erreichte die Burg nie den ursprünglich geplanten Ausbau. Allerdings siedelten im "armen Tal" Handwerker, Bauarbeiter und Tagelöhner und gründeten damit das Dorf Reichenberg. Leider ist die Zukunft der Burg wegen der Insolvenz des bisherigen Besitzers zur Zeit völlig ungeklärt.
Weiter führte der Weg am Baugebiet "Auf dem Berg" vorbei, wo noch zwei gemeindeeigene Bauplätze mit jeweils etwa 780 m² zur Verfügung stehen. Der nächste Halt wurde am Friedhof eingelegt. Das Ausheben und Schließen der Gräber geschieht von Hand und ist zusammen mit dem Tragen des Sarges gemeinschaftlich organisiert und somit für die Hinterbliebenen kostenfrei. Jeder teilnehmende Mann vom 18. bis zum 59. Lebensjahr versieht diesen Dienst und kommt etwa alle 7 Jahre zu Einsatz. In Reichenberg gibt es keine offiziellen Nachbarschaften.
Vor der ehemaligen Gaststätte "Zum Schloss Reichenberg" erläuterte Beigeordneter Goerke dem Kollegium die aktuell fehlende Infrastruktur Reichenbergs. Gab es Anfang des 20. Jahrhunderts in Reichenberg z.B. eine Backsteinbrennerei, 2 Schuhmacher, 3 Schankwirte, 3 Mühlen, 1 Brandweinhandel, 2 Steinbrüche, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Schneider u.v.a.m. so ist Reichenberg heute ein reines Wohndorf. Laden, Wirtschaft, Gewerbe - weitgehend Fehlanzeige. Ein Haupterwerbslandwirt, ein Bio-Landwirt und ein selbstständiger Maurermeister sind die einzigen Betriebe. Die Erwerbstätigen pendeln bis nach Frankfurt im Süden und Bad Neuenahr-Ahrweiler im Norden.Bild der Besucher im Ortskern
Die Reichenberger Kirche und die umliegenden Friedhöfe waren das nächste Ziel der Exkursion. Nachweislich einer Urkunde im Archiv zu Marburg fand die Altarweihe der Evangelischen Kirche, die bei ihrer Erbauung den südlichsten Zipfel der Burgmauer bildete, im Jahre 1380 statt. Von einer gründlichen Renovierung 1737 kündet die hölzerne Inschriftentafel in lateinischer Sprache, die in der Kirche zu bewundern ist. Die letzte große Renovierung fand in der Zeit von 1957 bis 1963 statt. Dabei wurden an der Männerempore 7 der ursprünglich 12 Apostel wieder freigelegt und restauriert, was vom damaligen Kirchenvorsteher Fritz Schaub damit begründet wurde, "dass für das kleine Reichenberg, das arme Dal, auch sieben reichen würden."
Unmittelbar neben der Kirche befindet sich der Friedhof der früheren Pächter des Offenthaler Hofes. Sechs Generationen der Pächterfamilie sind dort beerdigt. Der Offenthaler Hof, der wohl älteste Teil von Reichenberg, wurde bereits 1250 urkundlich erwähnt und muss Ende des 13. Jahrhunderts ein eigenes Dorf gewesen sein. Später wird der Hof Domäne der jeweiligen politischen Herrscher und zum Schluss Rheinland-Pfälzische Staatsdomäne. Heute befindet er sich in Privatbesitz.
Ein weiterer Friedhof befindet sich ebenfalls unmittelbar neben der Kirche, allerdings auf Burggelände. Dieser heutige Urnenfriedhof dient den verschiedenen Linien der Familie von Oettingen als letzte Ruhestätte. Eingerichtet wurde sie von Geheimrat Professor Dr. phil. Baron Wolfgang von Oettigen, dem ehemaligen Direktor des Goethe National Museums in Weimar.
Der Rundgang endete im Dorfgemeinschaftshaus, das 1904 nach langen Streitigkeiten über den Bauplatz, als Schule erbaut wurde. Hier gab es an einer von Christine Diesler frühlingshaft geschmückten Tafel Kaffee und Kuchen, gebacken von Müttern der 11 Reichenberger Kinder, die zur Zeit die Loreleyschule besuchen. Im Nebenraum wurden auch die Kinder, die natürlich zusammen mit ihren Lehrern durch den Ort gegangen waren, verköstigt.
In einem kurzen Abschlussstatement sprach Beigeordneter Goerke noch einige Punkte an, die auf dem Rundgang zu kurz gekommen waren und wies auf die Reichenberger Internetseite www.reichenberg-rlp.de als Informationsquelle hin. Er dankte den Lehrern für ihr Interesse und überreichte Rektor Müller eine Reichenberger Chronik für die Schulbibliothek.
Die Chronik "Reichenberg - Dorf und Burg im Taunus" kann über den 2. Ortsbeigeordneten Karl Heinz Goerke, Tel. 06771-435, zum Preis von 25€ bezogen werden.

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Lehrer entdecken Reichenberg (11.03.2004)

Pädagogen der Loreleyschule lernten Heimat ihrer Schüler kennen


Die Lehrkräfte der Loreleyschule St. Goarshausen-Heide wollen die Heimatorte ihrer Schüler kennen lernen. Um sich über die Geschichte und die Gegenwart des Ortes Reichenberg zu informieren, hatten sich Rektor Franz Josef Müller und zwölf mit dem zweiten Ortsbeigeordnete Karl Heinz Goerke vor dem Dorfgemeinschaftshaus getroffen. Von dort aus startete ein Dorfrundgang, in dessen Verlauf viele Informationen zum Ort, seiner Geschichte und seiner Gegenwart gegeben wurden.
Über den Backesweg ging es auf den Berg. Dort wurde - für die Pädagogen besonders interessant - die erste Reichenberger Schule gezeigt. Der Schulverband mit Patersberg wurde 1841 aufgelöst und ein Lehrvikar unterrichtete 31 Kinder in der angemieteten oberen Stube des Hauses. Ende des 19. Jahrhunderts war das Gebäude in einem erbärmlichen Zustand.
Heute hat man von dort einen herrlichen Ausblick auf die Anlage der Burg Reichenberg. Das mächtige Bauwerk wurde ab 1319 von Graf Wilhelm I von Katzenelnbogen erbaut. Da er aber bereits 12 Jahre später verstarb, erreichte die Burg nie den ursprünglich geplanten Ausbau. Allerdings siedelten im "armen Tal" Handwerker, Bauarbeiter und Tagelöhner und gründeten damit das Dorf Reichenberg. Heute ist Reichenberg ein reines Wohndorf.
Die Reichenberger Kirche war das nächste Ziel der Exkursion. Die Altarweihe der Evangelischen Kirche, die bei ihrer Erbauung den südlichsten Zipfel der Burgmauer bildete, fand im Jahre 1380 statt. Von einer gründlichen Renovierung 1737 kündet eine hölzerne Inschriftentafel.
Der Rundgang endete im Dorfgemeinschaftshaus, das 1904 als Schule erbaut wurde. Dort gab es an einer frühlingshaft geschmückten Tafel Kaffee und Kuchen, gebacken von Müttern der zwölf Reichenberger Kinder, die zur Zeit die Loreleyschule besuchen.
In einem kurzen Abschlussstatement sprach Beigeordneter Goerke noch einige Punkte an, die auf dem Rundgang zu kurz gekommen waren und überreichte Rektor Müller die Chronik "Reichenberg - Dorf und Burg im Taunus" für die Schulbibliothek.

Bild der Lehrkräfte der Loreleyschule beim Rundgang durch Reichenberg

Über die Geschichte von Reichenberg informierten sich Lehrkräfte der Loreleyschule

Artikel in der Rhein-Lahn-Zeitung am 11.03.2004 Seite 16

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Unser DGH soll schöner werden! (27.02.2004)

Helfer werden benötigt

Es soll weitergehen mit der Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses. Nachdem im Dezember mit dem Streichen des Flures und der Treppe nach unten bereits begonnen wurde, sollen diese Arbeiten nun beendet werden. Farbe ist noch ausreichend vorhanden. Es ist wieder die tatkräftige Unterstützung einiger Bürger notwendig. Start ist am Samstag, 06.03.2003 um 08:30 Uhr. Auch weitere kleinere Renovierungs- und Aufräumarbeiten sind noch zu erledigen. An Arbeit wird es sicherlich nicht mangeln. Und wenn Sie noch ein wenig gute Laune mitbringen, wird es sicherlich ein gelungener Samstag.

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Vieles in Reichenberg trägt die Handschrift von Bernhard Kraus (09.01.2004)

Altbürgermeister gestorben

Bild des Altbürgermeisters Bernhard KrausAm letzten Tag des Jahres 2003 verstarb der Altbürgermeister Bernhard Kraus. Er wurde 88 Jahre alt. Viele Dinge in Reichenberg tragen seine Handschrift.
Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass 1951 die Freiwillige Feuerwehr wiedergegründet wurde, deren Wehrleiter er dann auch sofort wurde. Das gerade in den Anfangsjahren schwierige Amt bekleidete er bis 1974. In dieser Zeit wurde zunächst die Ausrüstung der Wehr auf Vordermann gebracht, das alte Feuerwehrhaus abgerissen und massiv wieder aufgebaut und dann 1967 das neue Feuerwehrgerätehaus auf dem ehemaligen Schulhof errichtet. Er wurde anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr 1973 mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet. 1974 trat er nach 23-jähriger verdienstvoller Tätigkeit als Wehrleiter aus Altersgründen von seinem Amt zurück. In all den Jahren hat er die Ereignisse rund um die Freiwillige Feuerwehr schriftlich festgehalten und ausführlich niedergeschrieben.
Bernhard Kraus war es auch, von dem die Initiative zur Gründung des Frauenchores ausging. 1978 ging es zunächst darum, unter der Leitung von Karl Schaub, Lieder zu kirchlichen Anlässen und Beerdigungen zu singen. Doch schon bald erfuhr das Repertoire eine Erweiterung; und so wurde bei Hochzeiten, Jubiläen, Weihnachts- und Seniorenfeiern gesungen.
Seit 1954 war Bernhard Kraus im Gemeinderat tätig. Von 1964 an hatte er das Amt des Beigeordneten inne, bevor er 1979 als Nachfolger von Aloys Voss zum Ortsbürgermeister gewählt wurde. Bereits 1980/1981 wurde unter seiner Regie mit viel Eigenleistung der Ortsbevölkerung der Umbau der alten Schule in ein Dorfgemeinschaftshaus bewerkstelligt. 1982 erhielt Reichenberg neue Straßennamen und Hausnummern. Damit wurde die Jahrhunderte alte Durchnummerierung der Häuser abgelöst. In seine Amtszeit fiel auch die Schaffung des Ortswappens, das 1983 genehmigt und eingeführt wurde. Seiner Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass 1986, nach einem Gebietstausch mit Bornich, eine eigene Jagdgenossenschaft gegründet und zu ersten Mal die Reichenberger Jagd selbstständig verpachtet werden konnte. Inzwischen ist aus dem Gebietstausch ein Gemarkungstausch geworden und die Reichenberger Jagd kann so auch in Zukunft weiter bestehen.
Bernhard Kraus legte 1987 sein Amt als Ortsbürgermeister und sein Ratsmandat nieder. Als letzte Amtshandlung vereidigte er seinen Nachfolger, Hans-Rudi Voss. Das große Engagement von Bernhard Kraus für die Gemeinde Reichenberg und darüber hinaus wurde vielfältig geehrt. Er erhielt die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz, den Ehrenteller der Verbandsgemeinde Loreley und den Wappenteller der Gemeinde Reichenberg. Mit ihm verliert die Gemeinde einen verdienstvollen Mitbürger, der sehr viel in der Gemeinde bewegt hat.

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