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Presseartikel 2002

Hier finden Sie die Presseartikel aus 2002.
Sie wurden maschinell von unseren alten Internetseiten übertragen. Daher entsprechen sie nicht immer den Anforderungen, die wir an unseren derzeiten Internetauftritt stellen. Da sie ein Zeugnis der Aktivitäten in Reichenberg sind und eine manuelle Neuerfassung mit erheblichem Aufwand verbunden gewesen wäre, haben wir uns für diesen Weg entschieden.


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Aus dem Gemeinderat (20.12.2002)

Forsthaushalt endet mit schwarzer Null

Gleich der erste Punkt der Tagesordnung auf der letzten Sitzung des Gemeinderates war der Forsthaushalt. Die zuständige Revierleiterin Frau Reifenberger erklärte, dass wegen der unbefriedigenden Holzpreise auf die geplante Durchforstungsmaßnahme in der Abteilung 1 verzichtet wurde. Daher wird der Forsthaushalt für 2002 so gerade eben auszugleichen sein. Für 2003 wurde die Durchforstung erneut eingestellt und so wird es planmäßig zu einem Überschuss von 700 € kommen. Ein wesentlicher Einnahmeposten ist allerdings die Zuweisung für standort- und strukturarme Forstbetriebe in Höhe von 900 €. Ob dieser Betrag im nächsten Jahr wirklich fließen wird, kann bei der augenblicklichen Finanzlage des Landes Rheinland-Pfalz noch nicht abgeschätzt werden.

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Überdachung am Feuerwehrgerätehaus in Auftrag gegeben (20.12.2002)

Was lange währt wird endlich gut?

Nun ist es soweit: Der Gemeinderat hat einstimmig die Auftragsvergabe für die Zimmermannsarbeiten zur Überdachung am Feuerwehrgerätehaus erteilt. Allerdings wurde auch vor diesem Beschluss die Investitionsmaßnahme erneut kritisch hinterfragt und um die konkrete Durchführung gerungen. Geplant ist eine Überdachung der befestigten Fläche auf der gesamten Länge des Feuerwehrgerätehauses. In das Dach werden zwei Gauben eingearbeitet. Seitens des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr und des Schützenvereins Horrido wurden schriftliche Zusagen über ein zinsloses Darlehen in Höhe von jeweils 1000 € abgegeben. Des weiteren liegen Zusagen für eine tätige Mithilfe bei der Baumaßnahme (Fundamente, Handlangerdienste, Dacheindeckung) vor. Für die Finanzierung der Investitionsmaßnahme ist ein Nachtragshaushalt für 2003 aufzustellen. Es ergeben sich verschiedene Alternativen. Zu klären ist die Tilgung bzw. Verlängerung eines bestehenden Kredites über 5164,05 €, der zum 31.03.2003 ausläuft. Die Gemeinde verfügt in der Allgemeinen Rücklage zur Zeit über 6256 €. Die Jagdgenossenschaft hat sich bereit erklärt, ihre Sonderrücklage Darlehensweise zur Verfügung zu stellen. In der Jahresrechnung 2002 ist noch die Erneuerung der Heizungsanlage im DGH abzuwickeln. Für 2003 sind die Kosten des Gemarkungstausches in Höhe von 4271 € zu berücksichtigen. Der Gemeinderat sah sich nicht in der Lage eine endgültige Entscheidung über die Finanzierung zu treffen. Im wesentlichen sollen jedoch der Kredit getilgt und die Rücklagen eingesetzt werden. Eine Entscheidung der Jagdgenossenschaft über einen Darlehenszinssatz steht noch aus, er soll jedoch maximal dem internen Zinssatz der Verbandsgemeindeverwaltung entsprechen.

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Nikolaus kam nach Reichenberg (13.12.2002)

Dekanatskinderchor gestaltete Gottesdienst

Am Samstag war viel los in Reichenberg. Neben der traditionell am ersten Samstag im Dezember stattfindenden Jahresabschlussfeier des Schützenvereins Horrido gab es diesmal auch einen Gottesdienst, der im wesentlichen vom Dekanatskinderchor mitgestaltet wurde. Bereits im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen der Kirchengemeinde und des Schützenvereins zusammengesetzt und überlegt, wie diese beiden Veranstaltungen sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Herausgekommen ist ein fröhlicher und besinnlicher Nachmittag für die Kinder. So feierten zuerst die Kinder des Schützenvereins im Dorfgemeinschaftshaus bei Plätzchen und Limo und allerlei Spielen. Anschließend ging es hinauf zur Kirche, die bereits gut gefüllt war. Gemeinsam mit anderen Kindern konnten sie dort die Aufführung des Singspiels "Die Heilung der zehn Aussätzigen" durch den Dekanatskinderchor miterleben. Der Kantor des ev. Dekanates St. Goarshausen verstand es mit seinem Chor den Zuhörern die adventliche Botschaft der Geschichte von den zehn Aussätzigen zu vermitteln. Doch oh Schreck, es waren nur neun Aussätzige. Dies lag nicht etwa daran, dass sich nicht genügend Mitstreiter gefunden hatten, sondern daran, dass ein 'Aussätziger' sich in der Pause zwischen der Generalprobe und der Aufführung am Fuß verletzt hatte und ins Krankenhaus musste. Nachdem die Kinder ihr Stück beendet hatten wurden sie mit viel Applaus bedacht und der Kantor Markus Ziegler verstand es noch einmal die Gemeinde dazu zu animieren, zusammen mit den Kindern die beiden wesentlichen Lieder zu wiederholen. Den Abschluss des Gottesdienstes bildete der von der Gemeinde dreistimmig intonierte Kanon 'Gelobet sei mein Gott'.
Und dann war da noch der Nikolaus! Die Kirchenvorsteherin Bärbel Goerke erklärte den Kindern, dass der Nikolaus am Freitag irgendwie den Weg nach Reichenberg nicht gefunden hatte, und forderte nun alle anwesenden Kinder auf, den Reicherbergern bei der Suche zu helfen. Und richtig, der Nikolaus hatte doch tatsächlichen den Weg zur Kirche gefunden und stand nun am Ehrenmal. Zunächst einmal bekamen die Kinder des Schützenvereins ihre etwas größeren Tüten und dann gab es für alle anderen anwesenden Kinder noch eine kleine bunt bedruckte Tüte mit Süßigkeiten, einem Igelball und einer Kleinigkeit zum Spielen.
So wurde durch die Zusammenarbeit von Schützenverein und ev. Kirche den Kindern in Reichenberg ein wunderschöner adventlicher Nachmittag geboten. Der verletzte zehnte Aussätzige hat inzwischen einen Gips bekommen und kann schon wieder in die Schule gehen.

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Aus der Geschichte des Dorfes (06.12.2002)

Reichenberger Chronik eignet sich als Weihnachtsgeschenk

Wer in diesem Jahr ein Weihnachtsgeschenk mit Bezug zu Reichen-berg sucht, sollte einmal unsere Chronik in Betracht ziehen. Das Ende 2000 erschienene Werk zeigt in 16 Kapiteln die Entwicklung unserer Gemeinde seit dem 14. Jahrhundert auf.
Ein Kapitel befasst sich mit der Gemarkung Reichenberg und den über Jahrhunderte schwelenden Streit bezüglich der Jagdverpachtung. Schon damals kamen immer wieder Fragen auf und noch 1938 werden Jagdpachtanteile in Höhe von 0,10 RM bis 11,60 RM durch den Gemeinderechner ermittelt und ausgezahlt. Auswärtige Jagdgenossen, die in Reichenberg keine Steuer zahlten, bekamen aber nichts. Diese Probleme sind nun hoffentlich mit dem Jahr 2002 und dem Gemarkungstausch zwischen Reichenberg und Bornich gelöst.
Aufgeführt sind auch viele der alten und noch heute gebräuchlichen Flurnamen. Mit ihnen werden die bewirtschafteten Flächen sprachlich erschlossen und überschaubar gemacht, indem z.B. landschaftliche Besonderheiten oder Besitzrechte in die Namensgebung einfließen. Bis in die Gegenwart dauert dieser Namensbildungsprozess noch an: Steegsmühle, Rosenmontagsweg, am Schießstand.

Stich Heimkehr der Jagdgesellschaft auf Burg Reichenberg

Die Chronik "Reichenberg, Dorf und Burg im Taunus" kann beim Orts-bürgermeister Hans-Rudi Voss oder beim 2. Ortsbeigeordneten Karl Heinz Goerke zum Preis von 25 € erworben werden.

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Seniorenfeier (29.11.2002)

Diesmal mit Theater

Die evangelische Kirchengemeinde und die Gemeinde Reichenberg haben alle Reichenberger Senioren zur adventlichen Feier am 30. November eingeladen. Ab 14:30 Uhr soll im Dorfgemeinschaftshaus ein vielfältiges Programm geboten werden. Die Seniorentheatergruppe Kaleidoskop wird mit ihrem Programm zur Unterhaltung beitragen. Der Reichenberger Frauenchor singt für und mit den Senioren. Bei Bedarf ist ein Fahrdienst eingerichtet. Die Gemeinde und die Kirchengemeinde hoffen, mit diesem bunten Programm möglichst viele der Senioren anzusprechen und wünschen sich eine große Resonanz.

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Engagement für die Gemeinde (22.11.2002)

Reichenberger wirken im Hintergrund

Sie machen nicht viel Aufhebens um ihr Engagement, aber ohne sie könnten viele Aufgaben in Reichenberg nicht gelöst werden! Gerade im Herbst wird es wieder deutlich: Wegeränder sind zu säubern, das Laub ist zu kehren und alles ist winterfest zu machen. Und einige Reichenberger haben es sich zur Aufgabe gemacht, hier der Gemeinde unterstützend zu helfen. So sorgt die Familie Udersbach für Ordnung und Sauberkeit rund ums Ehrenmal. Und Karl Reitershan hat sich um den Anfang des Radweges und um den Weg zur Kirche gekümmert. Herzlichen Dank dafür. Gerade der Radweg ist ein Beispiel, wie stets weitere Aufgaben auf die Gemeinde zukommen. Drei Kilometer Weg sind zu säubern, die Ränder regelmäßig zu schneiden und von Wildwuchs zu befreien und auch der ein oder andere Baum wird noch zu entfernen sein. Ein Unternehmereinsatz ist für die Gemeinde dabei finanziell nicht darstellbar. Um so mehr freuen wir uns über jeden, der sich hier engagiert.
Am und im Dorfgemeinschaftshaus wird auch immer noch gearbeitet. Der Gemeinderat plant, für alle Helfer eine Veranstaltung als Dankeschön. Ein Termin steht zur Zeit allerdings noch nicht fest. Werner Dressler, der bisher im DGH nach dem Rechten gesehen hat, kann diese Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Die Gemeinde sucht zur Zeit einen Nachfolger. Es sind keine zeitintensiven Dinge, die hier zu erledigen sind, vielmehr geht es um eine regelmäßige Kontrolle. Sollte jemand diese Aufgabe übernehmen wollen, so kann er sich gerne beim Ortsbürgermeister melden.

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Aus dem Gemeinderat (15.11.2002)

Vereine werden gebeten die Termine für 2003 zu melden

Wie in jedem Jahr werden die Vereine und Vereinigungen in Reichenberg gebeten, dem Ortsbürgermeister bis Ende November die Termine für 2003 bekannt zu geben. Zum einen werden sie im Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde bekannt gemacht, zum anderen sind sie natürlich wieder auf der Homepage der Gemeinde zu finden.

Im August fand auch in Reichenberg eine Verkehrsschau statt. Gemäß dem nun vorliegendem Protokoll sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Die Verkehrszeichen Kurve mit dem Zusatz "Engpass" am Schaube Eck werden ersetzt durch das Verkehrszeichen "Verengte Fahrbahn".
  • Auf die über den Kleinbahndamm fahrenden Radfahrer wird mit insgesamt drei Verkehrsschildern "Radfahrer kreuzen" hingewiesen. Eine weitergehende Beschilderung des Radweges (Hinweisschilder) wird zur Zeit noch überregional erarbeitet.
  • Zu Beginn des Amtsfeldes wird eine Ortseingangstafel aufgestellt.
  • Das Ortseingangsschild aus Reitzenhain kommend wird vor die Einmündung "Auf dem Berg" versetzt. In diesem Zusammenhang muss auch das Vorfahrtsschild versetzt werden.
  • Auf der B274 im Bereich der "Weilerschilder" wird eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50km/h eingeführt.

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Volkstrauertag (15.11.2002)

Gottesdienst und Gedenkfeier

Am Volkstrauertag findet um 14:00 Uhr ein Gottesdienst in unserer Kirche statt. Im Anschluss wird am Ehrenmal in einer Gedenkfeier der Toten der Kriege und den Opfern der Gewaltherrschaft gedacht. Die Ortsbevölkerung, ob jung oder alt, ist dazu herzlich eingeladen.

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Es ist geschafft! (08.11.2002)

Gemeinderat stimmt dem Gemarkungstausch in neuem Umfang zu.

Nachdem der Bornicher Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung dem Gemarkungstausch in einer veränderten Fassung zugestimmt hat, musste nunmehr der Reichenberger Rat einen gleichlautenden Beschluss fassen. Der Gemarkungstausch umfasst jetzt ca. 6 ha, berücksichtigt zusätzliche jagdliche Belange und führt zu noch klareren Gemarkungsgrenzen. Der "Bornicher Gemeindewald Hausheck" der zur Zeit auf Reichenberger Gebiet liegt sowie ein Teil des "Weseler Feldes" gehen nun zusätzlich an Bornich. Dafür soll in Zukunft der Forstbach bis zur Brücke auf halben Weg zwischen Gemeindemühle und Saueressig-Mühle die Gemarkungsgrenze bilden. Von dort aus führt die Grenze dann gerade hoch Richtung "Weseler Feld". Jetzt kann das eigentliche Verfahren bei der Kreisverwaltung beantragt werden. Amtlicherseits werden dann alle öffentlichen Bücher ( Grundbuch, Wasserbuch, Liegenschaftskataster etc.) kostenfrei geändert. Nicht ändern werden sich die Besitzverhältnisse, bis auf die Wegeparzellen, bei denen die Gemeinden einen gegenseitigen Tausch vereinbart haben.
Damit erhält Reichenberg eine zusammenhängende Fläche von gut 226 ha, die für die Bildung eines eigenen gemeinschaftlichen Jagdbezirks erforderlich ist. Es sind damit die Voraussetzungen geschaffen, eigenständig die Reichenberger Jagd zum 01.04.2005 neu zu verpachten. Die derzeitigen Jagdpachtverträge werden bis zu ihrem Ablauf am 31.03.2005 in den bisherigen Grenzen weitergeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Gemarkungstausch in den Pachtverträgen nicht berücksichtigt. Der Jagdpächter des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Bornich übt weiterhin das Jagdrecht insbesondere auf den Flächen Flur 11 Flurstücke 1 bis 4, 7 bis 9, 11, 72 bis 74 und 67 bis 69 bis zum Ablauf der Pachtverträge aus.
Für die erst in 2001 durchgeführte Wegebaumaßnahme wird der Gemeinde Bornich ein Ausgleich in Höhe von 4.270,97 € gezahlt. Dieser Betrag entspricht dem Anteil von 390m an der Gesamtlänge von 1625m. Davon wird ein Anteil von 427,10 € von der Gemeinde getragen; 3843,87 € werden von der Jagdgenossenschaft ( Rücklage Jagdpacht ) finanziert.
Der Ortsbürgermeister Hans-Rudi Voss dankte der Gemeinde Bornich für das Zustandekommen des Gebietstausches, denn nur ein einvernehmlicher Beschluss beider Gemeinderäte konnte zum Ziel führen. Ferner dankte er dem 2. Ortsbeigeordneten Karl Heinz Goerke, der diese Angelegenheit seit einigen Jahren vorangetrieben hat. Der Gemeinderat hofft, damit die Weichen für eine zukünftige Jagdverpachtung in eigener Regie gestellt zu haben und möchte so die Irritationen der Vergangenheit zu den Akten legen.

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Gute Nachrichten aus Bornich (25.10.2002)

Gemarkungstausch rückt in greifbare Nähe

Mit einer sehr erfreulichen Nachricht kam der 2. Ortbeigeordnete Karl Heinz Goerke am letzten Mittwoch von der Gemeinderatssitzung in Bornich zurück. Der Reichenberger Gemeinderat hatte die Gemeinde Bornich um Zustimmung für Gebietstausch gemäß § 10 Absatz 4 Gemeindeordnung gebeten. Ziel war es, innerhalb der Reichenberger Gemarkung eine zusammenhängende Fläche von 225 ha zu erreichen, die nicht durch den Eigenjagdbezirk Hof Offenthal zerschnitten wird. Dies ist die unabdingbare Voraussetzung zu Bildung eines gemeinschaftlichen Jagdbezirkes. Nach umfangreichen Vorarbeiten, vielen vorbereitenden Gesprächen und einer unschönen Verschärfung der Situation im Frühjahr, hatte der Gemeinderat auf seiner Sitzung im August einen Vorschlag für den Gemarkungstausch beschlossen, der ca. 3 ha Fläche umfasste, den Ersatz für die kürzlich durchgeführte Feldwegesanierung in Höhe von nahezu 4.300 € vorsah und die Jagdausübung bis zum Ablauf der laufenden Pachtverträge in den bisherigen Grenzen ermöglichte.
Der vom Bornicher Rat beschlossene Gemarkungstausch umfasst nunmehr ca. 6 ha, berücksichtigt zusätzliche jagdliche Belange und führt zu noch klareren Gemarkungsgrenzen. Auf seiner nächsten Sitzung Anfang November wird sich der Reichenberger Rat erneut mit dem Thema befassen und über die aktuelle Version der Gemarkungstausches beschließen. Anschluss kann das eigentliche Verfahren bei der Kreisverwaltung beantragt werden. Amtlicherseits werden dann alle öffentlichen Bücher ( Grundbuch, Wasserbuch, Liegenschaftskataster etc.) kostenfrei geändert. Nicht ändern werden sich die Besitzverhältnisse, bis auf die Wegeparzellen, bei denen die Gemeinden einen gegenseitigen Tausch vereinbart habe.

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Gasheizung muss noch eingestellt werden (25.10.2002)

Elektrospeicheröfen werden verkauft

In Betrieb genommen wurde zwischenzeitlich die neue Gasheizung im Dorfgemeinschaftshaus. Allerdings sind noch Einstellarbeiten durchzuführen. Die Vorlauftemperatur wurde schon etwas erhöht, um beim Heizen eine kürzere Reaktionszeit zu erreichen. Weitere Parameter wurden ebenfalls angepasst. Es kann allerdings immer noch vorkommen, dass die Raumtemperatur nicht den Erwartungen entspricht. Entweder ist dann eine Störung aufgetreten oder aber eine der vielen Einstellmöglichkeiten ist noch nicht optimal justiert. Sollte dies der Fall sein, so ist der Ortsbürgermeister über eine kurze Nachricht dankbar, damit der Heizungsbauer informiert werden kann.
Das Untertischgerät in der Küche wurde entfernt und ein moderner Einhandhebelmischer wurde stattdessen eingebaut. Da die neue Heizung auch Heißwasser liefert, kann nun schnell und effizient gespült werden.

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Reichenberg hat gewählt (27.09.2002)

Höchste Wahlbeteiligung seit langem

Die Bundestagswahl hat in Reichenberg die traditionell hohe Wahlbeteiligung weit übertroffen. 178 Bürger waren wahlberechtigt; 21 davon hatten Briefwahl beantragt. Den ganzen Tag über kamen die Wähler ins Dorfgemeinschaftshaus und wurden dort vom Wahlvorstand in Empfang genommen. Neu diesmal war, dass es keine Umschläge gab. Zum Schluss hatten 140 Reichenberger gewählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 89%.
Bereits um 18:25 Uhr konnte das Ergebnis für Reichenberg an die Verbandsgemeinde gemeldet werden. Die Briefwahlstimmen wurden zentral ausgezählt und wurden daher nicht berücksichtigt. Von den Erststimmen entfielen 78 auf Ursula Mogg, 33 auf Dr. Michael Fuchs, 8 auf Dr. Michael Gross und 8 auf Josef Philip Winkler. Jörg Lobach von der PDS erhielt 5 Erststimmen, Thomas Weber von der ödp noch 1. Bei den Zweitstimmen entfielen 52,3% auf die SPD, 25,8% auf die CDU, 6,8% auf die FDP und 8,3% auf die Grünen. Die restlichen Parteien erzielten noch 6,8%.
Nachdem die Wahlunterlagen ordnungsgemäß verpackt waren und das Wahlprotokoll von allen unterschrieben war, bedankte sich der Wahlvorsteher Karl Schaub beim Wahlvorstand. Anschließend konnten sich die Wahlhelfer noch mit einem Rippchen und einem Bier stärken. Danach gab es für alle noch einen spannenden Abend vor dem heimischen Fernseher.

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Vorgarten wird bepflanzt (27.09.2002)

Spielkreis plant Jahreszeitenuhr

Der Reichenberger Spielkreis hat damit begonnen, den Vorgarten des Dorfgemeinschaftshauses neu zu gestalten. Zunächst war der alte Bewuchs zu entfernen und eine Abtrennung herzustellen. Im Laufe der Woche wurde nun Kompost angefahren und verteilt. Als nächstes soll nun die Bepflanzung erfolgen. Dabei ist geplant, einen Teil in Form einer Jahreszeitenuhr zu gestalten. Vera Schaub und Bärbel Goerke tragen so zusammen mit den Kindern des Spielkreises zur Verschönerung unserer Gemeinde bei. Es bleibt zu hoffen, das die Gäste des DGH dies auch zu würdigen wissen und nicht ihren Abfall in dem Beet entsorgen.

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Dorfgemeinschaftshaus erstrahlt in frischem Glanz (27.09.2002)

Renovierung im Erdgeschoss nahezu abgeschlossen

Neue Gardinen und Sitzkissen schmücken den großen Saal im Reichenberger Dorfgemeinschaftshaus. Damit sind die Renovierungsarbeiten im Erdgeschoss nahezu abgeschlossen. Den vielen fleißigen Helfern ist zu danken, dass unser DGH in frischen Glanz erstrahlt. Vor dem Winter ist noch die Therme zu umbauen. Dabei sollen noch weitere Arbeiten im ersten Stock erledigt werden. Sicherlich wird auch in den nächsten Wochen immer wieder an der ein oder anderen Stelle der Pinsel geschwungen und weitere Restarbeiten erledigt werden.

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Es geht voran (06.09.2002)

Renovierung des DGH macht Fortschritte

In den letzten Wochen wurde im Dorfgemeinschaftshaus fleißig gewerkelt. Ließ am Anfang die zahlenmäßige Resonanz noch zu wünschen übrig, so waren in der Zwischenzeit viele freiwillige Helfer aktiv. Es wurde gespachtelt, die Wandverkleidung wieder angebracht, es wurde abgeklebt und gestrichen, es wurden Leitungen verlegt und Leerrohre eingezogen. Der große Saal wurde komplett tapeziert. Allerdings gibt es immer noch genügend Dinge zu tun. Wer sich beteiligen möchte, kann sich jeweils Samstags ab 08:00 im DGH einfinden. Nach Absprache sind auch Termine unter der Woche möglich. Zur Bundestagswahl sollte zumindest das Erdgeschoss und der Keller in frischem Glanz erstrahlen.
Der Gastank wurde bereits gefüllt und damit sollte nun das problemlose und umweltfreundliche Heizen in unserem DGH Einzug gehalten haben.

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Mängel beseitigt (06.09.2002)

Handlauf angebracht

Ein weiterer Mangel, der bei der jährlichen Überprüfung des Kinderspielplatzes festgestellt wurde, konnte nun abgestellt werden. Neben der Treppe entlang der Hangrutsche wurde ein Geländer angebracht. Durch einen zweiten Handlauf in niedriger Höhe können sich auch unsere Jüngsten gut festhalten. Die Pfosten bestehen aus Recycling-Material, sodass ein Abfaulen nunmehr ausgeschlossen ist. Damit sollte dem Geländer bei bestimmungsmäßigem Gebrauch ein langes Leben beschieden sein.

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Unser DGH soll schöner werden! (23.08.2002)

Helfer werden benötigt

Am vergangenen Samstag wurden die Tapeten im großen Saal bereits entfernt und eine Grundierung aufgebracht. Nun soll mit dem Tapezieren begonnen werden. Dazu ist wieder die tatkräftige Unterstützung einiger Bürger notwendig. Start ist am Samstag, 24.08.2002 um 08:00 Uhr. Der 1. Beigeordnete, Karl Schaub, koordiniert den Einsatz, das Material wird gestellt. Neben dem Tapezieren sind auch noch Streicharbeiten, Aufräumarbeiten und vielerlei Ausbesserungsarbeiten zu leisten. An Arbeit wird es sicherlich nicht mangeln. Und wenn Sie noch ein wenig gute Laune mitbringen, wird es sicherlich ein gelungener Samstag.

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Reichenberg ist international (23.08.2002)

Elf Nationen sind vertreten

Wussten Sie schon, dass neben 234 Einwohnern mit deutscher Staatsbürgerschaft noch 15 Mitbürger aus 10 weiteren Nationen in Reichenberg leben. Zahlenmäßig den größten Anteil bilden vier Männer aus dem Kamerun. Zusammen mit einem Iraner, einem Nepalesen und einem Kirgisen handelt es sich dabei um Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind und in Deutschland Asyl beantragt haben.
Aber auch zwei Schweizerinnen, zwei Britinnen, eine Russin, eine Ungarin und eine Frau aus Singapur leben zum Teil schon über Jahrzehnte bei uns. Daneben wohnt noch ein Jugoslawe in Reichenberg.
Diese Informationen sind in der Gemeindestatistik zusammengefasst, die zweimal im Jahr erstellt wird. Weiter Angaben, wie die Altersgruppen, die Religionszugehörigkeit, den Familienstand oder aber die in den nächsten Jahren einzuschulenden Kinder sind ebenfalls enthalten. Nachzulesen ist diese Statistik auch auf unserer Seite im Internet: www.reichenberg-rlp.de

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Arbeitstermin im Dorfgemeinschaftshaus (16.08.2002)

Nachdem nun die Heizungsfirma die neue Heizung ins Dorfgemeinschaftshaus eingebaut hat, gilt es die entstandenen Schäden zu beheben, so soll das Haus innen neu gestrichen und tapeziert werden. Hierzu werden freiwillige Helfer benötigt.
Am Samstag, 17.08.02, soll der erste Arbeitstermin, bei dem die alte Tapete entfernt, Grundierung aufgebracht, der kleine Saal und die Heizungsrohre gestrichen werden sollen, stattfinden.
Wer Lust und Laune hat bei der Renovierung mitzuhelfen, findet sich am Samstag, ab 08.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus ein.

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Heizkörper im Erdgeschoss hängen schon (09.08.2002)

Installation der Gasheizung im DGH hat begonnen

Nun geht es endlich los. Die Installation der neuen Gasheizung im Dorfgemeinschaftshaus wurde begonnen. Schon vor einiger Zeit wurde der Gastank im Gelände links neben DGH aufgestellt. Nun hat die Firma Jost mit dem Anbringen der Heizkörper im Erdgeschoss begonnen. Teilweise werden die Verbindungsleitungen im Keller verlegt, teilweise sollen sie hinter der Wandverkleidung verschwinden. Im Laufe dieser Woche wird wohl fleißig weitergearbeitet worden sein.
Nach Abschluss der Arbeiten soll die Renovierung der Räume in Angriff genommen werden. Dazu werden dann viele fleißige Helfer aus der Gemeinde benötigt. Die entsprechenden Termine werden im Loreley-Echo bekannt gegeben. Der Gemeinderat wird aber auch noch einzelne Mitbürger persönlich ansprechen. Gemeinsam wollen wir das DGH in neuem Glanz erstrahlen lassen. Dazu gibt es noch einiges zu tun. Packen wir's an!

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RLZ vor Ort (28.06.2002)

Sehen Sie sich Reichenberg im Internet an

Im Rahmen der Veranstaltung RLZ vor Ort, wir bei Euch, am 03. Juli 2002 besteht die Möglichkeit, einmal die Internetpräsenz der Gemeinde Reichenberg anzusehen. Im Feuerwehrgerätehaus wird dazu ein PC mit Anschluss an das World-Wide-Web aufgestellt. So besteht für alle diejenigen, die zu Hause keinen Internetanschluss haben, die Chance, die vielfältigen Informationen zu Reichenberg einmal praktisch zu erfahren. Das Internet-Team ist auf das Feedback der Reichenberger Bürger sehr gespannt; möglicherweise kann ja noch die ein oder andere zusätzliche Information aufgenommen werden.
Ab 17:00 Uhr werden Redakteure, Redakteurinnen und freie Mitarbeiter der Rhein-Lahn-Zeitung aber auch 30l Bier und zusätzlich alkoholfreie Getränke, die die Gemeinde spendiert, am Dorfgemeinschaftshaus auf die Reichenberger warten. Der Grill wird angeworfen und die Bratwurst mit Brötchen soll zum Selbstkostenpreis von 1 € verkauft werden. Dies wird sicherlich ein informativer Abend werden. Alle Einwohner sind herzlich eingeladen, zum Gelingen dieser Veranstaltung durch Ihre Anwesenheit aber auch mit Ihren Geschichten und Meinungen beizutragen.

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RLZ vor Ort (21.06.2002)

Erzählen Sie Ihre Geschichten

Wie bereits berichtet, plant die Rhein-Lahn-Zeitung im Rahmen ihrer Reihe RLZ vor Ort, wir bei Euch, am 03. Juli 2002 einen Besuch in Reichenberg. Bei einem Vorbereitungsgespräch am 14. Juni wurden weitere Einzelheiten besprochen. Die Gemeinde spendiert 30l Bier und zusätzlich alkoholfreie Getränke. Der Grill wird angeworfen und die Bratwurst mit Brötchen soll zum Selbstkostenpreis von 1 € verkauft werden.
Ab 17:00 Uhr werden Redakteure, Redakteurinnen und freie Mitarbeiter am Dorfgemeinschaftshaus für allerlei Geschichten und Histörchen aus unserer Gemeinde ein offenes Ohr haben. Die Damen und Herren interessieren sich auch für Dinge aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, natürlich immer in Bezug auf unseren Ort. Herr Quintes, der Eigentümer der Burg, wird die Gelegenheit nutzen, seine Pläne und den Stand der Dinge vorzustellen. Dies wird sicherlich ein informativer Abend werden. Alle Einwohner sind herzlich eingeladen, an diesem Abend den Zeitungsleuten ihre Geschichten zu erzählen und ihre Meinung zu sagen.

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RLZ vor Ort (14.06.2002)

Vorbereitungstreffen am Feuerwehrgerätehaus

Im Rahmen der Reihe RLZ vor Ort plant die Redaktion der Rhein-Lahn-Zeitung einen Besuch in Reichenberg. Am 03. Juli 2002 ab 17:00 Uhr warten Redakteure, Redakteurinnen und freie Mitarbeiter am Dorfgemeinschaftshaus auf allerlei Geschichten und Histörchen aus unserer Gemeinde. Die Damen und Herren haben auch ein offenes Ohr für Dinge aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, natürlich immer in Bezug auf unseren Ort. Am 14.06.2002 sind die Verantwortlichen aller Vereine und Gruppierungen aber auch interessierte Bürger zur Vorbereitung dieses Ereignisses eingeladen, um 19:00 Uhr zum Feuerwehrgerätehaus/Luftgewehrschiessstand zu kommen.

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An den Grabsteinen gerüttelt (14.06.2002)

Sicherheitsüberprüfung auf dem Friedhof

Eine weitere Sicherheitsüberprüfung, die die Gemeinde jährlich vorzunehmen hat, zeigte ein erfreuliches Ergebnis. Alle Grabsteine und Gräberaufbauten auf dem Friedhof in Reichenberg wiesen die erforderliche Standfestigkeit auf. So brauchten seitens des Ortsbürgermeisters keine weiteren Maßnahmen veranlasst zu werden.
Eine LKW-Ladung Mutterboden ist auch schon bestellt, so dass das abgeräumte Grabfeld bald aufgeschüttet und eingesät werden kann. Damit bleibt der Erhaltungsaufwand auf dem Friedhof auch in diesem Jahr im durch den Haushaltsplan gesteckten Rahmen.

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Strom wird europaweit ausgeschrieben (07.06.2002)

Aus dem Gemeinderat

Einstimmig beschloss der Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung sich einer europaweiten Ausschreibung der Stromlieferung anzuschließen. Unter Federführung des Landkreises Limburg-Weilburg erfolgt eine gemeinsame Bündelausschreibung zusammen mit dem Rhein-Lahn-Kreis. Weitere Partner aus Hessen sind die Landkreise Rheingau-Taunus, Hochtaunus und Main-Taunus. Damit kommt eine große Verbrauchsmenge zusammen und es bleibt zu hoffen, dass ein attraktiver Preis erzielt werden kann. Allein für die Straßenbeleuchtung hat Reichenberg im Jahr 2001 fast 2.700 € ausgegeben. Darin sind allerdings über die reine Stromlieferung auch die Kosten für die Unterhaltung der Straßenlampen enthalten.
Karl Willi Hebel hat sich bereit erklärt, als Ansprechpartner für die Loreleyschule zur Verfügung zu stehen. Im Zuge der Umwandlung von einer verbundenen Grund- und Hauptschule zu einer verbundenen Grund- und Regionalen Schule plant das Kollegium Informationsbesuche in den Heimatorten der Schüler. So soll der Kontakt in die Region hergestellt bzw. vertieft werden.

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Die Reporter sind unterwegs (07.06.2002)

Der Spielkreis informiert sich bei der Ortsbevölkerung

Am 3. Juli wird die Rhein-Lahn-Zeitung nach Reichenberg kommen, um über unsere Gemeinde zu berichten. Dieses Ereignis war für die Spielkreiskinder der Anlass einmal zu überlegen, was sie eigentlich über Reichenberg und die Reichenberger wissen. Nicht genug, so lautete das Ergebnis. Also zogen die Kinder mit einem Fragebogen ausgestattet los. Wie viele "eingeborene" Reichenberger gibt es eigentlich, sind Harry-Potter-Fans unter uns und wer hat das ausgefallenste Hobby? Diese und weitere Fragen wollen die Kinder auch an den nächsten beiden Spielkreisnachmittagen möglichst vielen Einwohnern stellen. Mal sehen, was die kleinen Reporter für die RLZ herausbekommen.

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Reichenberg hat wieder gut gewirtschaftet (31.05.2002)

Gemeinderat erteilt dem Bürgermeister, den Beigeordneten und der Verbandsgemeindeverwaltung Entlastung

Die Jahresrechnung 2001 stand auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 24.05.2002. Bereits im April hatte der Rechnungsprüfungsausschuss unter seinem Vorsitzenden Hans-Joachim Hopf die Belege und die ordnungsgemäße Verbuchung der Einnahmen und Ausgaben geprüft. Ein letztes Mal stand die Deutsche Mark in den Büchern. Nun war der formale Akt der Entlastungserteilung zu erledigen. Da der Ortsbürgermeister und die Beigeordneten bei diesem Tagesordnungspunkt gemäß Gemeindeordnung nicht mitwirken dürfen, übernahm das älteste Ratsmitglied, Clemens Lindenblatt, die Leitung der Sitzung. Hans-Jochim Hopf trug sodann das Ergebnis der Prüfung vor und der Gemeinderat erteilte einstimmig die Entlastung. Erfreulich für Reichenberg ist, dass in 2001 wie in allen Jahren seit 1996 ein ausgeglichener Haushalt erreicht wurde. Trotz der deutlichen Steigerung der Finanzkraft um 8.000 € auf nunmehr knapp über 100.000 € verbleiben nach Abzug der Verbandsgemeinde- und Kreisumlage für Reichenberg etwa 23.000 € und damit nur 2.000 € mehr. Zusammen mit der Konzessionsabgabe in Höhe von 5.000 € und der Hundesteuer von knapp 1.000 € konnten also fast 29.000 € ausgegeben werden.
Der Hauptbrocken auf der Ausgabenseite ist die evangelische Kindertagesstätte in St. Goarshausen. Sie schlägt mit 8.500 € zu Buche. Dies bedeutet eine Steigerung um nahezu 1.000 € oder aber 13% gegenüber dem Vorjahr. Zur Zeit besuchen 5 Kinder aus Reichenberg die Einrichtung. Ein weiterer großer Posten, der in der Höhe auf dem Vorjahresniveau lag, ist die Gemeindeverwaltung nebst Ortsbürgermeister mit 7.500 €. Für die Gemeindestraßen, die Grundstücke und die Straßenbeleuchtung wurden 4.300 € ausgegeben. Die Chronik brachte in 2001 1.900 € ein, damit sind die Herstellungskosten fast eingespielt. Der Forsthaushalt und die Jagdpacht ergaben nur ein Plus von 250 €, da im Außenbereich größere Wegeinstandsetzungsmaßnahmen durchgeführt wurden; dafür wurden teilweise die zweckgebundenen Rücklagen aufgelöst. Weitere Ausgabenposten zwischen 600 € und 1200 € sind noch das DGH, der Kinderspielplatz, der Friedhof und die Zuschüsse für die Vereine und Verbände.

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Wippe auf dem Spielplatz abgebaut (31.05.2002)

Holzteile waren marode

Die alljährliche Überprüfung unseres Kinderspielplatzes durch einen Sachverständigen führte zum Abbau der bei den Kindern sehr beliebten Wippe. Dieses Spielgerät wurde erst 1996 beschafft aber schon jetzt waren die beiden Füße am Übergang zum Erdreich angefault und auch der Wippbalken war stellenweise marode. Um eine Gefahr für die Kinder erst gar nicht aufkommen zu lassen, beschloss der Gemeinderat am 24.05.2002 die Wippe sofort abzubauen. Dies wurde am anderen Morgen durch den 2. Ortsbeigeordneten in die Tat umgesetzt. Bei dem Kombi-Gerät aus Schaukel und Kleinkinderrutsche waren ebenfalls zwei Füße beanstandet worden. Hier konnte jedoch durch Anbringen zweier zusätzlicher Pfosten die Standsicherheit zumindest vorerst wieder hergestellt werden. Damit kann das Spiel-Gerät in diesem Sommer weiter genutzt werden. Ein Ersatz für die bereits im letzen Jahr beanstandete Einfassung des Sandkastens wurde bereits bestellt. Die beauftragte Firma hat jedoch offensichtlich Lieferprobleme. Sobald das Teil verfügbar ist, soll es eingebaut werden. Bei dieser Gelegenheit soll auch an der Treppe der Hangrutsche ein Geländer mit Handlauf angebracht werden; auch das war eine Forderung des Prüfers. In seiner nächsten Sitzung wird der Gemeinderat über die Ersatzbeschaffung und weitere Maßnahmen auf dem Kinderspielplatz beraten.

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Jagd in Reichenberg läuft zu den alten Konditionen weiter (31.05.2002)

Einigung zwischen der Unteren Jagdbehörde, der Gemeinde und dem Jagdpächter

Die Jagd in der Gemarkung Reichenberg kann ordnungsrechtlich weiterhin ausgeübt werden. Dies betätigt die Untere Jagdbehörde mit einem Schreiben am 24.05.2002. Der Jagdpächter, Herr Uwe Ahrensmeyer, hat damit die von Ihm geforderte Erklärung, dass er ordnungsgemäß auf den Reichenberger Flächen jagen darf. Dieser Klärung waren in den letzten 3 Wochen vielfältige Gespräche und Diskussionen zwischen der Gemeinde, den Jagdvorstand, der Unteren Jagdbehörde und der Verbandsgemeindeverwaltung vorangegangen. Es bleibt zu hoffen, dass nunmehr ein wenig Ruhe in die Jagdangelegenheiten einkehrt.
Über den aktuellen Stand wurden die Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten am 27.05.2002 im Reichenberger Dorfgemeinschaftshaus informiert. Es gilt nun in die Zukunft zu blicken und den angestrebten Gemarkungstausch konsequent zu verfolgen, um damit die Voraussetzung für eine ordnungsrechtliche Eindeutigkeit zu schaffen.

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Jenny im Pfingstgottesdienst (24.05.2002)

Reichenberger Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt

Bild der Puppe JennyAm Pfingstsonntag wurde etwas geboten in der Reichenberger Kirche. Die Kindergottesdienst-Kinder aus Patersberg und Reichenberg haben mit einem Lied und einem kurzen Anspiel das Fremdsein und die fremde Sprache thematisiert. Und dann kam Jenny! Von der Kanzel, die sonst dem Pfarrer vorbehalten ist, hat sie im Dialog mit Pfarrer Löhde die Pfingstbotschaft verdeutlicht. Von Zungenreden wurde da erzählt und davon, dass die Jünger 50 Tage nach Ostern beim Erntedankfest in Jerusalem plötzlich sich in fremden Sprachen verständigen konnten. Dieses Stimmengewirr sei wie ein Rauschen gewesen, und die Leute hätten verstanden, dass es sich dabei nur um den Geist Gottes handeln konnte. Jenny hatte jedoch eher praktisches im Sinn, als sie sich wünschte, dass der Heilige Geist über sie käme. Sprachen sprechen, ohne sie in der Schule lernen zu müssen, wäre doch eine tolle Sache. Dieses Sprachenwunder feiern wir an Pfingsten, erklärte Pfarrer Löhde ihr. Alle Menschen konnten damals die Jünger verstehen und als sie dann wieder nach Hause in ihre Städte und Dörfer fuhren, da erzählten sie weiter, was sie von den Jüngern über Jesus erfahren haben. Und so begann die Kirche zu leben und zu wachsen. An Pfingsten feiert die Kirche sozusagen ihren Geburtstag. Und das war das richtige Stichwort für Jenny, sie wollte Geburtstag feiern. Natürlich hatte sie schon das Brot, den Wein und den Saft auf dem Altar entdeckt; und das war nicht das Pausenbrot für den Pfarrer. Er erklärte ihr, dass Brot, Wein und Saft sozusagen der Gedächtnisauffrischung dienen, und wir damit an die Pfingstbotschaft erinnert werden. Da Jenny meinte, zu einem richtigen Geburtstag gehöre auch ein Geburtstagslied, sangen alle zusammen "Wie schön dass du geboren bist", bevor das Abendmahl ausgeteilt wurde. Zuerst bekamen alle Kinder ein Stückchen Brot und einen kleinen Kelch voll Saft, anschließend waren die Erwachsenen dran. Nachdem das Schlusslied verklungen war, verteilten die Kindergottesdienst-Kinder noch ein Stück Marmorkuchen an alle Gottesdienstbesucher.
Dies war ein wirklich gelungener Familiengottesdienst. Mit viel Engagement aber auch mit dem nötigen Ernst an den entsprechenden Stellen waren die Kinder dabei. Dem Team der Kindergottesdienst-Mitarbeiterinnen gilt ein besonderer Dank für die Vorbereitung. Und dem Pfarrer hat es sichtlich auch viel Freude gemacht, die Pfingstbotschaft in diesem Rahmen zu verbreiten.

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Versammlung der Grundstückseigentümer (17.05.2002)

Information für alle Eigentümer von Grundstücken im Außenbereich der Gemarkung Reichenberg

Die jagdliche Situation in der Gemarkung Reichenberg ist zur Zeit in der Schwebe. Der bisherige Jagdpächter hat in einem Schreiben an die Verbandsgemeinde die bereits gezahlte Pacht für das Jagdjahr 2002/2003 zurückgefordert und sich dabei auf die Nichtigkeit des seinerzeit geschlossenen Jagdpachtvertrages berufen. Die untere Jagdbehörde hat angekündigt, die derzeit jagdbezirksfreien Flächen in der Gemarkung Reichenberg der Eigenjagd des Hofes Offenthal angliedern zu wollen.
Zur Information der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten findet am 27.05.2002 um 19:00 Uhr eine Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus statt. Die Gemeinde und der "Vorsitzende der Jagdgenossenschaft" möchten alle Interessierten über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Gegebenenfalls kann auch über das gemeinsame weitere Vorgehen beraten werden.

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Wichtiger Hinweis für die Landwirte (10.05.2002)

Status der Jagd zur Zeit ungeklärt

Die Gemeinde hat ein Schreiben der unteren Jagdbehörde erhalten, das den rechtlichen Status der Reichenberger Jagd in Zweifel zieht. Zur Zeit ist völlig ungeklärt, ob die Reichenberger Jagd überhaupt rechtsgültig verpachtet ist und ob eine Jagdgenossenschaft besteht. Daher werden alle Landwirte darauf hingewiesen, dass ein Wildschadensersatz im Augenblick fraglich ist. Auch vorbeugende Schutzmaßnahmen sind nunmehr gegebenenfalls selbst zu treffen, wenn der bisherige Jagdpächter sie nicht ergreift.
Die Gemeinde versucht die unbefriedigende Lage so schnell wie möglich zu klären. Vorarbeiten wurden bereits durchgeführt und Lösungsansätze wurden mit dem Gemeinderat, "der Jagdgenossenschaft" und dem Besitzer des Eigenjagdbezirkes diskutiert. Eine Angliederung der Flächen in der Gemarkung Reichenberg an den Eigenjagdbezirk Hof Offenthal hat noch nicht stattgefunden. Daher ist der Besitzer der Eigenjagd zur Zeit weder für den Wildschadensersatz noch für vorbeugende Schutzmaßnahmen zuständig.
Wir bitten um Beachtung!
Im Auftrag : Goerke, 2. Ortsbeigeordneter

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Es tut sich was in Reichenberg (19.04.2002)

Geländer am Backesweg instand gesetzt.

In den vergangenen Wochen wurden verschiedene Arbeiten im Ortsbereich ausgeführt. Die Pfosten des Geländers am Backesweg waren abgefault bzw. mutwillig abgebrochen worden. Um den Weg wieder in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen, mussten neue Pfosten eingesetzt und der Handlauf erneuert werden. Dies ist zwischenzeitlich geschehen. Es bleibt zu hoffen, dass das Geländer nun ein wenig länger hält.
Entgegen anders lautender Gerüchte und Veröffentlichungen fand die Ernennung des neuen Ortsbürgermeisters von Reitzenhain nicht in Reichenberg statt.
Ein Grabfeld auf dem Friedhof wurde abgeräumt. Bei Gelegenheit soll noch Mutterboden angefahren werden. Anschließend wird die Fläche eingeebnet und eingesät. Da wir ausreichend Platz auf unserem Friedhof haben, sind kostenintensive Maßnahmen wie anderenorts nicht notwendig. Die Bänke im Umfeld des Friedhofs wurden gestrichen und eine Bank musste wieder gerade gerückt werden. Ein Autofahrer hatte sich festgefahren und dabei die Bank verschoben.
Das Tor auf dem Bolzplatz wurde endlich aufgestellt und erfreut sich großer Beliebtheit. Allerdings kommt auch immer wieder ein nicht gerade ordnungsgemäßer Gebrauch als erhöhte Sitzgelegenheit vor. Sicherlich hat man aus ungefähr 2m Höhe einen prima Überblick über den Bolzplatz aber das ist nicht Sinn der Sache. Das Tor wurde ganz bewusst nicht mit einem Betonfundament verankert, um es möglicherweise noch einmal problemlos umstellen zu können. Allerdings hält die gewählte Form der Verankerung die Nutzung als "Hochsitz" nicht aus. Daher die Bitte an alle: Nutzt das Tor zum Fußballspielen und nicht als Sitzgelegenheit.

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Aus dem Gemeinderat (05.04.2002)

Kosten für die Straßenbeleuchtung bleiben konstant

Euro gleich Teuro? Nicht so bei der Straßenbeleuchtung. Diese erfreuliche Mitteilung konnte der Ortbürgermeister bei der letzten Gemeinderatssitzung machen. Die Vereinbarung mit der Süwag ( vor-mals MKW ) konnte zu gleichen Bedingungen verlängert werden. Im Haushalt 2002/2003 sind dafür 2.700 € in Ansatz gebracht.
Die Waldarbeiter in ganz Rheinland-Pfalz erhalten zukünftig einen festen Monatslohn. Bisher wurden sie mittels Leistungslohn-Komponenten entlohnt. Für Reichenberg werden sich bei der geringen Waldfläche keine Änderungen ergeben.
Für 2002 wurde der Anteil an den Personalkosten der evangelischen Kindertagesstätte in St. Goarshausen auf 6.123 € festgelegt. Zur Zeit besuchen 5 Kinder aus Reichenberg die Einrichtung.
Im Ortsbereich wie auch in der Gemarkung ist Frühjahrsputz angesagt. Verschiedentlich wurden und werden Bäume gestutzt, Geländer und Zäune erneuert sowie Hecken geschnitten. Der Ortsbürgermeister bittet hier um tatkräftige Unterstützung.

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Erinnerung (05.04.2002)

Einladung zur praktischen Übung

Wie bereits angekündigt findet heute, am 05. April 2002 eine praktische Übung der freiwilligen Feuerwehr Reichenberg statt. Treffpunkt um 19:00 Uhr ist das Feuerwehrgerätehaus. Alle Reichenberger Bürger sind herzlich dazu eingeladen, sich einmal persönlich ein Bild von der Ausbildung unserer Wehr zu machen.

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Aus dem Gemeinderat (29.03.2002)

Gebühren für das DGH auf € umgestellt

Bei seiner Sitzung am 11. März 2002 hat der Gemeinderat die Gebühren für die Benutzung des Dorfgemeinschaftshauses erstmals in Euro festgelegt. Bei der gerade abgeschlossenen überörtlichen Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung wurde moniert, dass die Gebühren seit 1992 nicht mehr angepasst wurden. Auch an dieser Stelle zeigt sich, wie vorteilhaft die sparsame Haushaltführung der Gemeinde ist. Da der Haushalt über Jahre hinweg ausgeglichen werden konnte, war es für den Gemeinderat einfach, die Gebühren im Zuge der Euro-Umstellung nur moderat aufzurunden. Das gesamte DGH kann nun für 30 € pro Tag gemietet werden. Lichtstrom, Heizstrom und Wasser wird nach Verbrauch im wesentlichen zu den alten Preisen abgerechnet.
Die Chronik ist nun für 25 € zu haben.

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Freiwillige Feuerwehr Reichenberg (29.03.2002)

Einladung zur Praktischen Ü

Um einmal einen Eindruck von einer praktischen Übung zu bekommen, sind alle Interessenten zur nächsten Übung am 05. April 2002 eingeladen. Treffpunkt um 19:00 Uhr ist das Feuerwehrgerätehaus. Es wäre gut, wenn sich noch der ein oder andere Reichenberger Bürger dazu entschließen könnte, die Feuerwehr zu verstärken, um den weiteren Bestand der Feuerwehr zu sichern. Selbstverständlich kön-nen auch Frauen der Feuerwehr beitreten.

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Aus dem Gemeinderat (22.03.2002)

Heizung im DGH wird auf Gas umgestellt

Bei seiner Sitzung am 11. März 2002 hat der Gemeinderat die Installation einer neuen Gasheizung im Dorfgemeinschaftshaus beschlossen. Es lagen drei Angebote mit identischer Leistungsbeschreibung vor. Zunächst war der Rat ein wenig verwirrt über die erheblichen Preisunterschiede. So wurden die Angebote noch einmal an den betreffenden Stellen genau unter die Lupe genommen. Wie schon bei der Überprüfung durch die Verbandsgemeindeverwaltung ergaben sich keine gravierenden Unterschiede. Auf Anregung des Ratsmitgliedes Lothar Brühl wurde beschlossen, zusätzlich zu der ursprünglichen Variante mit der Gastherme nur zu heizen, ebenfalls warmes Wasser für die Küche mittels Durchlauferhitzer zu erzeugen. So wurde zum Schluss mit dieser Ergänzung der Auftrag einstimmig an den günstigsten Bieter, eine Firma aus Dahlheim, vergeben.
Da in Reichenberg keine Gas-Hausanschlüsse verfügbar sind, muss zum Betreiben der Heizung ein Gas-Tank installiert werden. Auch hier lagen drei Angebote vor. Der Vergleich war hier ein wenig komplizierter, da Annahmen über den Gas-Verbrauch zu treffen waren. Ausgehend von ca. 3000 l pro Jahr wurde die Firma Tyczka als günstigster Bieter ermittelt. Die Vertragsdauer beträgt zunächst 2 Jahre und in einer monatlichen Pauschale sind alle zusätzlichen Kosten abgedeckt. Auch diese Vergabe geschah einstimmig.
Im Zuge der Heizungserneuerung anfallende Stemmarbeiten bzw. Vorbereitungsarbeiten sollen in Eigenleistung erfolgen. Im Anschluss soll das DGH generell renoviert werden. Es wird daher erforderlich sein, das DGH für einen gewissen Zeitraum zu schließen.

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Freiwillige Feuerwehr muss erhalten bleiben (22.03.2002)

Erfolgreiche Informationsveranstaltung

Über 30 Zuhörer waren am 15. März 2002 in das Reichenberger Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um sich über die Freiwillige Feuerwehr zu informieren. In seiner Begrüßung betonte der 2. Ortsbeigeordnete Karl Heinz Goerke die Wichtigkeit einer Wehr vor Ort. Bei der Brandbekämpfung aber auch bei anderen Hilfeleistungen sind die ersten Minuten entscheidend. Daneben hat die örtliche Wehr profunde Ortskenntnisse um unverzüglich vorgehen zu können.
Anschließend erläuterte der Wehrführer Thomas Michel im Einzelnen die Ausrüstung, die Möglichkeiten und die Aufgaben der Feuerwehr. In Reichenberg steht bekanntermaßen ein Spritzenanhänger mit einer TS8/8 zur Verfügung, der durch einen Schlepper zum Einsatzort gezogen wird. Zusätzlich gibt es noch einen Handkarren, der beim Fehlen einer Zugmaschine oder aber bei Mangel an Personal eingesetzt werden kann. Für die Unterhaltung des Gerätes ist die Verbandsgemeinde zuständig.
Voraussetzung für den Eintritt in die Feuerwehr ist die Feuerwehrtauglichkeit, die der Hausarzt bescheinigt und Teamgeist, denn in der Feuerwehr ist Teamarbeit besonders wichtig. In einem Lehrgang, der bei der Verbandsgemeinde angeboten wird, werden die Grundkenntnisse vermittelt. Er umfasst 54 Ausbildungsstunden. Und da nicht klappen kann, was nicht geübt wurde, finden jährlich ca. 12-15 Übungen statt, die jeweils etwa 2 Stunden dauern.
Zum Schluss erläuterte Thomas Michel anhand des auch in der Reichenberger Chronik festgehaltenen Brandes vom 23. April 1998, wie wichtig die Feuerwehr vor Ort ist. Ein Schuppen an der alten Schule brannte und nur das beherzte sofortige Eingreifen der Feuerwehr ( 2 aktive Wehrmänner und 2 Alterskameraden standen für den Erstangriff zur Verfügung ) konnte das Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindern.
Um den weiteren Bestand der Feuerwehr zu sichern, wäre es gut, wenn sich noch der ein oder andere Reichenberger Bürger dazu entschließen könnte, die Feuerwehr zu verstärken. Selbstverständlich können auch Frauen der Feuerwehr beitreten. Um auch einmal einen Eindruck von einer praktischen Übung zu bekommen, sind alle Interessenten zu der praktischen Übung am 05. April 2002 eingeladen. Treffpunkt um 19:00 Uhr ist das Feuerwehrgerätehaus.

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Aus dem Gemeinderat (15.03.2002)

Friedhofssatzung ergänzt und Gebühren moderat erhöht.

Bei seiner Sitzung am 11. März 2002 hat der Gemeinderat die Friedhofsgebührensatzung auf Euro umgestellt. Die alten DM-Gebühren stammten noch aus dem Oktober 1998. Da auch in Reichenberg das Gebührenaufkommen nicht kostendeckend ist, sind entsprechende Prüfungsbemerkungen im Rahmen der Rechnungsprüfung zu verzeichnen. Die Gemeinde kann jedoch seit Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen und so hat sich der Gemeinderat zum wiederholten Male dazu entschlossen, vor allem die Gebühren für Reihengrabstätten nur ganz geringfügig auf 35€ anzuheben. In Verbindung mit dem nachbarschaftlichen Grabausheben ist eine Beerdigung in Reichenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr kostengünstig. Bei den Wahlgräbern wurden die Gebühren etwas deutlicher angehoben.
Ebenfalls anzupassen war die Friedhofssatzung. Zum einen wurde im §2 nun offiziell festgelegt, dass ehemalige Einwohner, auch wenn sie bei ihrem Tode in einem Altenheim oder dergl. außerhalb von Reichenberg wohnen, auf unserem Friedhof beerdigt werden können. Damit findet sich die bisherige Verfahrensweise nun auch in der Satzung wieder. Zum anderen wurde der §13a eingefügt, der sich mit gemischten Grabstätten befasst. Damit kann nun auch satzungsgemäß in einem Reihengrab eine Urne zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Sarg beigesetzt werden. Auch hier wurde nur das bisherige Vorgehen übernommen.
Die aktualisierten Satzungen werden auch in Kürze im Internet zu finden sein; es besteht die Möglichkeit, sich die Texte herunterzuladen. Schauen Sie doch einfach einmal bei www.reichenberg-rlp.de unter Gemeinde - Satzungen nach.

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Hundesteuer (18.01.2002)

Beträge in Euro abgerundet.

Beim Beschluss über die Haushaltssatzung und den Haushalt war auch die Höhe der Hundesteuer festzulegen. Auf seiner Sitzung am 10. Dezember 2001 entschied sich der Gemeinderat, die durch die exakte Umrechnung entstandenen krummen Beträge auf durch 12 teilbare Werte abzurunden. So kostet der erste Hund 24€, der zweite 36€ und jeder weitere 48€. Nur die Steuer für gefährliche Hunde wurde moderat auf 144€ erhöht. Damit liegt Reichenberg immer noch deutlich unter den Sätzen anderer Gemeinden.
Die im letzten Loreleyecho von der Finanzabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung veröffentlichten Beträge hatten diesen Gemeinderatsbeschluss noch nicht berücksichtigt.

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