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Presseartikel 2016

Hier finden Sie die Presseartikel aus 2016.


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Andacht und Empfang zum Jahreswechsel

Gemeinde und Kirchengemeinde laden ein
Reichenberg blickt auf ein Jahr zurück, das leider viele Streitigkeiten und Probleme brachte. Allerdings gab es auch einige bemerkenswerte Veranstaltungen und Ereignisse. Wie soll es im nächsten Jahr weitergehen? Welche Projekte stehen in den kommenden Jahren an und wer wird bei der Umsetzung mit dabei sein? Gemeinsam wollen wir am 31.12. daher den Blick nach vorne werfen und uns überlegen, was wir vielleicht besser machen können. Wir laden Sie um 15:30 Uhr ganz herzlich zu einer Andacht mit anschließendem Empfang in das Dorfgemeinschaftshaus ein.
Wir freuen uns auf einen regen Zuspruch der Reichenberger Bürger.

Bärbel Goerke, für den KirchenvorstandKarl Heinz Goerke, Ortsbürgermeister

Andacht zum Heiligen Abend

Alle Reichenberger Bürger sind herzlich eingeladen
Auch in diesem Jahr lädt der Kirchenvorstand zur Andacht am Heiligen Abend ein. Wenn Sie also eine besinnliche Einstimmung in die kommenden Weihnachtstage suchen, dann kommen Sie am 24. Dezember um 17:30 Uhr in die Reichenberger Kirche. Gemeinsam wollen wir ein wenig innegehalten, der Musik lauschen und die Weihnachtsgeschichte hören. Natürlich werden wir auch einige Weihnachtslieder gemeinsam singen. Alle Reichenberger, ob jung oder alt, gleich welcher Konfession, sind dazu ganz herzlich eingeladen. Sollten Sie auf dem Weg zur Kirche Unterstützung benötigen, können Sie gerne den Fahrdienst des Kirchenvorstandes in Anspruch nehmen.

Keine Selbstbedienung

Rhein-Lahn-Post und Werbung wird weiterhin zugestellt
Am Reichenberger Dorfgemeinschaftshaus steht eine blaue Kiste der Rhein-Zeitung, über die die Rhein-Lahn-Post und die Werbung für die Außenbereiche (Landgraben, Hof Offenthal, Bornshöhe, Forstbach) verteilt wird. Die darin abgelegten Druckerzeugnisse sind nicht zur Selbstbedienung gedacht. Innerhalb der Ortslage werden diese weiterhin durch Angestellte des Presse Zustelldienstes Westerwald-Taunus in Bad Ems in jeden Briefkasten geworfen. Sollten Sie kein Exemplar erhalten, wenden Sie sich bitte an den PZD unter der Telefonnummer 02603/507416. Innerorts steht Ihnen eine regelmäßige Zustellung zu! Es kann auch sein, dass nachts einmal alle Exemplare dort abgelegt werden. Das bedeutet aber nicht, dass sich jeder dort selbst bedienen kann. Ich möchte Sie dringend bitten, sich an diese Regelung zu halten, da nur so die Außenbereiche die Druckerzeugnisse erhalten können; ihnen steht nämlich keine persönliche Lieferung zu.

Seniorenfeier stimmt die Besucher auf den Advent ein

Dekoriertes Dorfgemeinschaftshaus erfreute die Besucher
Fast vierzig Seniorinnen und Senioren konnte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke zur diesjährigen Seniorenfeier im Reichenberger Dorfgemeinschaftshaus begrüßen. An festlich geschmückten Tischen konnten Sie das vorbereitete Programm genießen, das mit dem musikalischen Anzünden der ersten Kerze durch den offenen Singkreis begann. Ein filmischer Rückblick auf die 60er-Jahre lies die Zuschauer in Erinnerungen schwelgen; Ilse Schaub erinnerte sich an einen DKW, den sie damals fuhren. Der Singkreis animierte die Anwesenden im Laufe des Programms mehrfach zum Mitsingen und später dann gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen. Pfarrer Steinke hielt eine kurze Andacht und gegen Ende wurde dann die ältesten Teilnehmer mit einem Weihnachtsstern und einem Geschenkgutschein beschenkt. Die Organisation und tatkräftige Unterstützung war diesmal paritätisch besetzt: 2 Mitglieder des Kirchenvorstandes und zwei Mitglieder des Gemeinderates oder nach Geschlechtern 2 Frauen und 2 Männer. „Mit dieser Veranstaltung beginnt nun wirklich der Advent!“ war sich der Ortsbürgermeister sicher.

2. Aktionstag Radweg erfolgreich

Bewuchs gestutzt und Laub weggekehrt
Wieder war der Radweg Ziel einer gemeinschaftlichen Aktion. Der Bewuchs wurde vor allem bergseitig kräftig gestutzt, so dass mehr Licht und Luft den Radweg trifft. Das angefallene Holz wird als Brennholz auf dem Schießstand und bei zwei Reichenberger Bürgern genutzt. Das Laub wurde weggeschoben und es bleibt zu hoffen, dass nur noch wenig neues liegen bleibt. Teile des Geländers wurden ebenfalls beseitigt; langfristig soll nur noch das Stück direkt vorne am Beginn erhalten bleiben. Dort sind ja bereits die Holzpfosten durch Kunststoffpfosten ersetzt worden. Den Abschluss bildete das gemeinsame Vertilgen einer ordentlichen Portion Fleischwurst. Vielen Dank allen Helfern!

Herzliche Einladung

Burganlage Reichenberg nach DillichBurganlage Reichenberg nach Dillich

Adventliche Seniorenfeier im Dorfgemeinschaftshaus
Die Gemeinde und die Kirchengemeinde freuen sich über die zahlreichen Zusagen zum diesjährigen Seniorennachmittag. Bei Kaffee und Kuchen und kleinem Programm wird es sicherlich eine kurzweilige Veranstaltung werden. Kurzfristige Nachmeldungen sind auch kein Problem. Zur Erinnerung: Wir treffen uns am Sonntag, 27. November um 14:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

Erste Freischneideaktion für diesen Winter geplant

Beiderseits des Radweges soll aufgeräumt werden
Für den 26.11. ab 8:30 Uhr ist eine erste Aktion zum Freischneiden am Radweg geplant. Ziel ist es, den Bewuchs rechts und links einzudämmen und ggf. ein wenig Ordnung zu schaffen. Dabei soll auch das Holz (Ahorn) das am Böschungsrutsch angefallen ist zum Feuerwehrgerätehaus gebracht werden.
Dafür benötigt die Gemeinde allerdings viele helfende Hände mit entsprechendem Werkzeug. Eingesetzt werden sollen: Motorsägen, Hochentaster, Freischneider mit Mulchmesser bzw. Dickichtmesser, Mulcher und Schlepper mit Hänger. Je nach verfügbarem Personal und Gerät werden Gruppen eingeteilt, die an verschiedenen Abschnitten eingesetzt werden. Zur besseren Koordination wäre eine Zusage per Telefon (435) oder e-mail (buergermeister@reichenberg-rlp.de) sehr hilfreich.

Sammlung für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge

Auch im 71. Jahr nach Kriegsende ist Unterstützung erforderlich.
In diesem Jahr hat sich das Ratsmitglied Rolf Strack bereit erklärt, die Sammlung für den Volksbund durchzuführen.
Vielleicht fragen Sie sich, warum heute überhaupt noch sammeln, über 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Ich möchten Ihnen fünf gute Gründe nennen es trotzdem zu tun:

  1. ... 2,7 Millionen deutsche Kriegsgräber gilt es zu erhalten und zu pflegen - damit die Mahnung zum Frieden und zur Versöhnung deutlich sichtbar bleibt;
  2. ... in Osteuropa nach Kriegsgräbern zu suchen und Schicksale zu klären - damit das lange Warten der Angehörigen auf eine Nachricht endlich ein Ende hat;
  3. ... die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt von damals und heute wachzuhalten - damit wir nicht vergessen, wie kostbar der Frieden ist;
  4. ... die nationale und internationale Jugendbegegnung zu fördern - damit Verständnis und Freundschaft wachsen und die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden;
  5. ... die Friedenserziehung unserer Kinder zu fördern - damit bereits in der Schule der Grundstein gegen Krieg und Gewalt gelegt werden.

Liebe Reichenberger, der Volksbund benötigt Ihre Hilfe. Mit Ihrer Unterstützung wird es gelingen, die Verpflichtung gegenüber allen Opfern einzulösen: sie nicht zu vergessen, ihnen würdige Gräber zu geben und an diesen Gräbern zum Frieden zu mahnen. Ich bitte Sie daher, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei der Haus- und Straßensammlung mit einer Spende zu unterstützen. Vielen Dank.

Bushaltestelle hat zwei neue Bänke bekommen

Auch wenn das Wetter nur bedingt zu Nutzung einlädt
Neben der Brücke Untertal wurden bachseitig zwei neue Bänke aufgestellt. Die beiden vorhandenen waren in die Jahre gekommen. U-Steine und Bankbohlenelemente aus Recycling-Kunststoff bilden nun zwei solide, witterungsbeständige Bänke. Zwar lädt das Wetter derzeit nicht zur Nutzung ein, aber ab dem Frühjahr kann man dort wieder bequem auf den Bus Richtung St. Goarshausen warten. Gleichzeitig wurden die alten Recycling-Bohlen umgelagert, sodass dieser Platz nun einen ordentlichen Eindruck hinterläßt.

Volkstrauertag

Gedenkveranstaltung am Ehrenmal
Am Volkstrauertag findet um 09:30 Uhr ein Gottesdienst in unserer Kirche statt. Im Anschluss wird am Ehrenmal in einer Gedenkfeier der Toten der Kriege und den Opfern der Gewaltherrschaft gedacht. Die Ortsbevölkerung, ob jung oder alt, ist dazu herzlich eingeladen.

Martinsfeuer

Lebendige Tradition in Reichenberg
Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Martinsfeuer geben. Bei einem Organisationstreffen des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr wurden die Einzelheiten abgesprochen und es wurde festgelegt, dass der Erlös wieder einer karitativen Vereinigung zugutekommen soll.
Am 11. November ab 18 Uhr wird das Feuer auf dem Bolzplatz angezündet. In diesem Jahr findet allerdings kein Rundgang durch Reichenberg statt. Heiße und kalte Getränke sowohl alkoholfrei als auch mit Schuss werden ausreichend vorhanden sein. Und gegen den Hunger wird es auch etwas geben. Hans-Joachim wird für die musikalische Begleitung der Sänger sorgen.
Kommen Sie also am Freitag, dem Martinstag nach Reichenberg und genießen Sie die romantische Stimmung.

Böschungsschaden am Radweg

Böschungsschaden am Radweg saniert

Landwirte unterstützten tatkräftig
Dank der tatkräftigen Unterstützung dreier Landwirte konnte der Böschungsschaden am Radweg beseitigt werden. Ein Bagger der Firma MPS hat zunächst mehrere größere Steinbrocken auf die bereitgestellten Hänger der Landwirte geladen und dann an der Schadstelle wieder abgeladen. Diese Brocken bildeten das Widerlager auf das anschließend gemischtes Material aus Steinen und Erdreich aufgebracht und verdichtet wurde. Das Verladen und den Transport übernahmen die Landwirte, der Einbau und das Verdichten der Bagger der MPS. Am frühen Nachmittag war dann die Aktion beendet und der Schaden behoben. Durch die Unterstützung der Landwirte und einen zugesagten Zuschuss zu den Kosten des Baggers konnte der finanzielle Aufwand für die Gemeinde und damit für alle beitragspflichtigen Bürger im Außenbereich auf ein Minimum reduziert werden.

Firma Kerstholt beginnt mit den Horizontalspülbohrungen

Vorbereitungen für schnelles Internet liegen im Plan
Voraussichtlich ab dem 04.10.2016 beginnt die Firma Kerstholt mit den Arbeiten für das Glasfasernetz. Dazu wird in Reichenberg ein Kabelverzweiger (KVZ) durch zusätzlichen Anschluss ans Glasfasernetz aufgerüstet. Bis in die einzelnen Häuser wird dann das vorhandene Kupferkabel der Telekom genutzt. Dieser KVZ befindet sich auf dem ehemaligen Bahndamm nahe dem Abzweig nach Patersberg. Damit werden alle Haushalte in der Ortslage innerhalb von 1000m erreicht und können Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 30.000 Mbit erreichen.
Vielfach wird im Bohrspülverfahren gearbeitet, um einen Aufbruch der Oberfläche zu vermeiden. Dort wo es möglich ist, wird allerdings auch mit offenen Gräben gearbeitet. Das Kabel kommt von Reitzenhain und wird oberhalb des Waldweges nach Reichenberg geführt. Im Bereich der Brücke Burgweg wird der Bach gekreuzt und dann geht es entlang ‚Auf dem Berg‘ weiter. Am oberen Ende des ehemaligen Fußwegs neben der Bushaltestelle hoch zum Berg wird es eine Verzweigung in einem Kabelschacht geben. Von dort aus geht es einerseits weiter Richtung Reitplatz der Pferdeinsel und dann entlang der Grenze zu Patersberg weiter bis zum Verbindungsweg nach dort. Darüber wird Patersberg angeschlossen. Der zweite Zweig geht vom Berg aus an der Bushaltestelle vorbei unter der Kreisstraße und dem Bach durch und auf der anderen Seite dann dem Weg folgend bis zum Bahndamm und dem KVZ. Von dort geht es dann weiter durch das Amtsfeld bis zur Gemeindegrenze und dann weiter Richtung Auel.
Bei den Arbeiten wird zunächst ein Leerrohr eingebracht, durch das später das Glasfaserkabel mit Pressluft geblasen wird. Bauleiter vor Ort ist Herr Sergej Kelm.

Jung SiegfriedJung SiegfriedDie LoreleyDie LoreleyMythen und SagenMythen und SagenHeinz Hunger ist erstauntHeinz Hunger ist erstauntTolle AufführungTolle Aufführung

Die Findlinge hätten mehr Zuschauer verdient!

Vergnügliche Reise durch die Mythen und Sagen vom Mittelrhein
Das Publikum war begeistert über die große Spielfreude, die die freie Theatergruppe „Die Findlinge“ in Reichenberg an den Tag legte. Die sieben Schauspieler ließen viele Mythen und Sagen in einem ganz neuen Licht erscheinen. Sozusagen als running Gag agierte Richard Ellis als Loreley, die ständig auf der Suche nach ihrem Kamm war. Und dabei konnte Verena Schimmel als Jung Siegfried auch nur begrenzt helfen. Das Ganze spielte sich im Kopf von Heinz Hunger, alias Thomas Krämer ab, der von seiner Freundin Gudrun, dargestellt von Christiane Brühl, den Auftrag erhielt, ein Theaterstück über die Begebenheiten entlang des Rheins zu konzipieren. Die feindlichen Brüder Konrad und Heinrich prügelten sich um ein schönes Mädchen. Tina Esch gelang es als Julchen den Schinderhannes, gespielt von Michael Antrack, mehrfach aus der Patsche zu helfen. Der hartherzige Bischof Hatto von Bingen, Stefan Bau, wurde von den Mäusen gefressen und eine junge Engländerin verhungerte in einem Turm in Lahnstein. Weitere Helden waren die Linzer Schlüntzer, die durch Lärm und Geschrei die Schweden vor den Stadttoren vertrieben und die Andernacher Bäckerjungen, die eher durch Zufall vor einer herannahenden Gefahr warnten. Melancholischer war hingegen das Schicksal der Tochter des Grafen Eppstein zu Braubach, die aus unerfüllter Liebe den Schleier nahm.
Den Zuschauern, unter ihnen die Loreley Theresa Lambrich, wurde es wirklich nicht langweilig. Glücklicherweise blieb es trocken an diesem Abend, was derzeit auch nicht selbstverständlich ist. Leider haben nur knapp 50 Gäste den Weg nach Reichenberg gefunden, um das kurzweilige Theaterstück zu genießen. Das Team aus Reichenberg hatte für ausreichend Getränke und Snacks gesorgt. „Wir hätten uns sehr über mehr Zuschauer gefreut!“ stellte Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke fest. „Diejenigen, die da waren, waren begeistert, und das ist doch schon mal eine schöne Bestätigung für uns.“ Gefreut hat er sich auch über das Lob des Ensembles für die gute Betreuung und das optimale Umfeld.

Noch mal Glück gehabt!

Hangrutsch an der BacksteinbrennereiHangrutsch an der Backsteinbrennerei

Schäden nicht so gravierend
Die Schäden durch die Unwetter zu Beginn des Monats sind in Reichenberg überschaubar. Der größte Schaden ist am Radweg entstanden. Dort sind zwei große Ahorn-Bäume, die auf der talseitigen Böschung standen, weggerutscht und haben die Böschung auf ca. 11m mit nach unten gezogen. Unmittelbar an der Kante der Bitumendecke geht es fast 2m senkrecht nach unten. Die Stelle wurde mit Warnbaken abgesichert. Der Gemeinderat wird auf seiner nächsten Sitzung über das weitere Vorgehen beraten.
Entlang der K90 von Reitzenhain sind teilweise die Bankette weggespült worden; eine konkrete Gefahr besteht aber nicht. Hierum wird sich die Straßenmeisterei in Bogel kümmern. Auch der Wirtschaftsweg zu den beiden Hallen im Außenbereich und weiter bis zum Teerweg wurde tief ausgeflötzt. Hier wird wohl ein Lastzug Schotter notwendig werden, der eingebaut und verdichtet werden muss.
Am Wanderparkplatz unterhalb des Spielplatzes hat ein Baum den Schräganker für den Mast der Straßenbeleuchtung rausgerissen. Die Syna ist informiert und wird den Schaden beheben.
In der Gemarkung sind noch mehrere Bäume umgefallen. Die Steegsmühle und die Bornsmühle waren jeweils einmal ohne Strom. Und im Außenbereich hatten mehrere Anwesen mit Blitzschlag in der Telefonleitung zu kämpfen.
Die Hauptwege in der Gemarkung sind derzeit passierbar. Sollte es aber weiterhin so nass bleiben, ist im Wald und in der Nähe von Bäumen Vorsicht geboten. Die Standfestigkeit ist so ohne weiteres nicht zu erkennen.
Reichenberg ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Wollen wir hoffen, dass die so bleibt!

Lindenblatts sind seit 60 Jahren verheiratet

Sie feiern ihre Diamantene Hochzeit: Clemens und RuthSie feiern ihre Diamantene Hochzeit: Clemens und Ruth

Flucht vor Krieg führte Clemens Lindenblatt nach Reichenberg, wo seine Liebe zu Ruth entbrannte

Dem Ehepaar Clemens und Ruth Lindenblatt, geborene Ruppert, steht heute ein großes Fest ins Haus. Die beiden feiern ihre Diamantene Hochzeit, wozu die Familie mit zwei Töchtern und vier Enkeln in Reichenberg zusammenkommt, um zu gratulieren und dem Jubelpaar für die nächsten Jahre Glück und eine ebenso gute Gesundheit zu wünschen, die es bisher erleben durfte.

Ruth Lindenblatt (81) lebt und wohnt von Geburt an in Reichenberg, aber der Weg von Clemens Lindenblatt (86) aus dem Kreis Braunsberg in Ostpreußen nach Reichenberg war lang und schwierig. Er stammt aus einem handwerklich geprägten Elternhaus, der Vater war Maurer. Nach der Schule begann Clemens eine Lehre als Schmied, konnte sie aber wegen der plötzlichen wie dramatischen Flucht im Jahr 1945 nicht abschließen. Die widrigen Umstände ließen ihn vor der Flucht nicht nach Hause zurückkehren, und so floh er mit seinem Meister und dessen Familie Richtung Westen. Wo aber war seine Familie geblieben? Die Frage quälte ihn sehr. Die Schmiedelehre fortzusetzen, war nicht möglich, stattdessen erlernte er den Bäckerberuf.

Inzwischen zeigte der Kalender das Jahr 1948, die Lehre war erfolgreich abgeschlossen, als ihn die Nachricht erreichte, seine Familie habe in Reichenberg eine neue Heimat gefunden. 1949 war sie wieder zusammen. Clemens engagierte sich im Dorf, als 1952 die Freiwillige Feuerwehr neu gegründet wurde, und ein Jahr später trat er der neuen Schützengesellschaft bei.

Ruth Ruppert hatte nach ihrem Schulabschluss das Handwerk der Näherin in St. Goar erlernt, eine Möglichkeit, die viele Mädchen damals wahrnahmen, wie die Seniorin im Rückblick berichtete. Wie Clemens zu den Gründungsmitgliedern der Feuerwehr und der Schützengesellschaft gehört, so bereicherte Ruth von der ersten Stunde an den Frauenchor mit ihrer Sopranstimme. „Natürlich kannten wir uns, wie sich Jugendliche im Dorf so kennen“, berichten beide über den 1. Mai 1954. „Bei der Maiwanderung der Freiwilligen Feuerwehr hatten wir uns näher angesehen, man kann sagen, so richtig beäugt, mit Blicken abgetastet. Da hat es gefunkt, da hatten wir Feuer gefangen.“ Das war auch für den Feuerwehrmann die richtige Blickweise. Dieses Feuer wollte keiner der beiden wieder löschen.

Weihnachten 1955 wurde in aller Form Verlobung gefeiert, und sechs Monate später, am 2. Juni 1956, also heute vor 60 Jahren, läuteten die Hochzeitsglocken. Vormittags unterzeichnete das Paar mit dem Standesbeamten in St. Goarshausen die Eheschließungsurkunde, und am Nachmittag spendete Pfarrer Grasmäher in der evangelischen Kirche zu Nochern Gottes Segen dazu. Ihr erstes eigenes Zuhause richtete sich das junge Paar in Lierschied ein, zog aber 1962 nach Reichenberg, wo es ein eigenes Haus errichtete. Sein Vater war als Maurer dabei noch behilflich.

Den Familienunterhalt verdiente Clemens Lindenblatt als Bäcker in Kestert, schulte später zum Maurer um und wechselte zur Firma Strack, wo er bis zu seinem Ruhestand blieb. Ruth sorgte für die Kinder und die Familie, wobei ihr das erlernte Handwerk sehr zugutekam und Geld sparen half. „Ich habe alles genäht, was es zu nähen gab, Kinderkleidung, Hosen, Mäntel, Gardinen, einfach alles.“ Das Nähen war weit mehr als ein Hobby, wie auch Stricken und Häkeln.

Das Singen im Chor hat sie inzwischen aufgegeben, ist aber Mitglied des Chores geblieben. Auch Clemens hat seine Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft und der Feuerwehr, bei der er sogar zehn Jahre Wehrführer war, nie aufgegeben. In beiden ist er heute Ehrenmitglied. „Ich habe mich im Dorf immer engagiert, egal, was es zu tun gab, zum Beispiel beim Bau der Friedhofshalle, des Dorfgemeinschaftshauses oder am Schießstand. Ich war sogar 15 Jahre im Gemeinderat tätig.“ Für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten erhielt er vom damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. So hat das Diamantene Hochzeitspaar heute beste Gründe, sein Leben zu feiern.
Norbert Schmiedel Rhein-Lahn-Zeitung Rhein-Lahn-Kreis (West) Bad Ems vom Donnerstag, 2. Juni 2016, Seite 28

Schnelles Internet für Reichenberg

Planung der Trasse für das Glasfaserkabel beginnt
Das Glasfasernetz soll schon bald dafür sorgen, dass fast überall im Rhein-Lahn-Kreis schnelles Internet verfügbar ist. Dazu wird in Reichenberg ein Kabelverzweiger (KVZ) durch zusätzlichen Anschluss ans Glasfasernetz aufgerüstet. Bis in die einzelnen Häuser wird dann das vorhandene Kupferkabel der Telekom genutzt. Dieser KVZ befindet sich auf dem ehemaligen Bahndamm nahe dem Abzweig nach Patersberg. Damit werden alle Haushalte in der Ortslage innerhalb von 1000m erreicht und können Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 30.000 Mbit erreichen.
In der letzten Woche wurde der Trassenverlauf festgelegt. Vielfach wird im Bohrspülverfahren gearbeitet, um einen Aufbruch der Oberfläche zu vermeiden. Dort wo es möglich ist, wird allerdings auch mit offenen Gräben gearbeitet. Das Kabel kommt von Reitzenhain und wird oberhalb des Waldweges nach Reichenberg geführt. Im Bereich der Brücke Burgweg wird der Bach gekreuzt und dann geht es entlang ‚Auf dem Berg‘ weiter. Am oberen Ende des ehemaligen Fußwegs neben der Bushaltestelle hoch zum Berg wird es eine Verzweigung in einem Kabelschacht geben. Von dort aus geht es einerseits weiter Richtung Reitplatz der Pferdeinsel und dann entlang der Grenze zu Patersberg weiter bis zum Verbindungsweg nach dort. Darüber wird Patersberg angeschlossen. Der zweite Zweig geht vom Berg aus an der Bushaltestelle vorbei unter der Kreisstraße und dem Bach durch und auf der anderen Seite dann dem Weg folgend bis zum Bahndamm und dem KVZ. Von dort geht es dann weiter durch das Amtsfeld bis zur Gemeindegrenze und dann weiter Richtung Auel.
Als nächstes wird entlang der Trasse der derzeitige Zustand dokumentiert und die Planung finalisiert. Verschiedene Genehmigungen müssen dann noch eingeholt werden bevor in ca. 3 Monaten mit der Verlegung des Glasfaserkabels begonnen wird.

Können wir den Dachs vergrämen?

Entwässerungsrohr auf dem BergEntwässerungsrohr auf dem BergBetonstahl verschließt die LückeBetonstahl verschließt die LückeEntwässerung unter der TreppeEntwässerung unter der Treppe ist nun auch dicht

Grimbart treibt sein Unwesen auf dem Friedhof

Leider hat das Tor auf dem Friedhof noch nicht den durchschlagenden Erfolg gebracht. Wieder waren viele frisch bepflanzte Gräber durchgewühlt. Da war guter Rat teuer. Der Elektrozaun sollte nicht wieder zum Einsatz kommen, optisch nicht gerade für einen Friedhof angemessen und in der Handhabung etwas unpraktisch.

So wurde zunächst einmal der Spalt unter den Toren mit Armierungseisen geschlossen. Sie sind beweglich angebracht und Schleifen beim Öffnen der Tore über den Boden. Zusätzlich wurden die Drainagerohre im Bereich des Friedhofs verschlossen, damit der Dachs keine Rückzugsmöglichkeiten mehr hat. Diese kostengünstigen Maßnahmen sollen nun erst mal auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Bleibt zu hoffen, dass diese unendliche Geschichte bald ein Ende haben wird.

JugendSammelWoche

Jugend des Schützenvereins Horrido wird in Reichenberg aktiv
Jedes Jahr werden junge Menschen aktiv, um Geld für Jugendarbeit zu sammeln – für eigene Aktivitäten und für Projekte anderer Kinder und Jugendlicher. Auch dieses Jahr soll wieder gesammelt werden und dafür brauchen wir Ihre/Eure Hilfe! Jugendarbeit wird überall in Rheinland-Pfalz durch ehrenamtliche Tätigkeit getragen und organisiert. Dieses große Engagement braucht Unterstützung, auch finanziell. Daher macht auch die Jugend des Schützenvereins mit und sammeln in Reichenberg. Die eine Hälfte des gesammelten Geldes darf die Jugendgruppe der SV behalten. Damit kann alles finanziert werden, was für die Jugendlichen wichtig ist. Die andere Hälfte wird an den Landesjugendring überwiesen. Hiermit werden u.a. Projekte der Mitgliedsverbände und des Landesjugendringes (z. B. im Rahmen der Inklusion oder der Entwicklungszusammenarbeit) unterstützt. An der Sammlung dürfen sich alle Jugendgruppen in Rheinland-Pfalz beteiligen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Landesjugendring. Schirmherrin unserer Sammlung ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Sammelunterlagen wurden vom Ortsbürgermeister an den SV weitergegeben, sodass die Jungschützen Ende April, Anfang Mai sammeln können. Die Jugendsammelwoche ist durch den Erlaubnisbescheid der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier vom 02.07.2015, Aktenzeichen 15/750-2/23 genehmigt und wird in ihrer Durchführung behördlich überwacht.

Rheinleuchten in Reichenberg

Schön war'sSchön war's

Schön war's
Man konnte sich schon dran gewöhnen: Burg Reichenberg wurde ab Anbruch der Dunkelheit in dezentes, stets wechselndes Licht gehüllt. Dank der Unterstützung durch den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal konnte auch die Gemeinde Reichenberg am Rheinleuchten teilnehmen. „Auch wenn wir im Hinterland liegen möchten wir die Projekte im Welterbe unterstützen!“ betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke. So haben Gerhard und Simon Schaub mit Zustimmung des Burgbesitzers Detlef Klein dafür gesorgt, dass die Burg ins rechte Licht gerückt wurde. Dabei bildete ein Fenster in der Schildmauer, das stets im farblichen Kontrast beleuchtet wurde einen besonderen Hingucker. „In zwei Jahren sind wir sicherlich wieder dabei!“ ist sich Goerke sicher, „wir werden versuchen, uns etwas Neues zu überlegen.“ Als kleine Höhengemeinde möchte Reichenberg zeigen, dass sie auch am Welterbe partizipieren möchte, auch wenn sie vielfach nur beschränkt davon profitieren kann. Dankbar ist die Gemeinde daher besonders für den Zuschuss des Zweckverbands Welterbe Oberes Mittelrheintal zur Finanzierung dieses Projekts.
Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr wird die Theaterveranstaltung am 24. Juni hinter dem Dorfgemeinschaftshaus sein. „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten…“ der freien Theatergruppe „Die Findlinge“ hat die Mythen und Sagen aus dem Welterbegebiet zum Thema. Reichenberg setzt damit sein Engagement im kulturellen Bereich fort und wagt sich an eine etwas größere Veranstaltung. Weitere Informationen dazu sind auf der Internetseite der Gemeinde (auch ein Welterbeprojekt) unter www.reichenberg-rlp.de zu finden. Karten gibt es bereits im Vorverkauf beim Ortsbürgermeister, bei der Loreley-Touristik in St. Goarshausen und unter www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=114126.

Kein Aprilscherz!Kein Aprilscherz!

Aus Reichenberg wird Reichenbach

Haltestellenschilder nicht ganz optimal
Der Übergang des Busverkehrs auf einen neuen Anbieter hat für Reichenberg einige Verbesserungen gebracht. Wochentags kann nun stündlich nach St. Goarshausen oder aber nach Nastätten gefahren werden, am Wochenende immerhin noch im 2-Stunden-Takt. Bei Bedarf geht es dann von Nastätten noch weiter bis an den ICE-Bahnhof in Limburg.
An den Haltestellen im Ort (Nastätter Straße, Amtsfeld, Kirche und Landgraben wurden neue, gut lesbare Haltestellenschilder und Fahrpläne aufgestellt. Allerdings gab es dabei ein Missgeschick: Aus Reichenberg wurde Reichenbach. Wie die Firma Martin Becker mitteilte, werden die Schilder ausgetauscht, die Neuproduktion braucht aber etwas Zeit.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

Die Findlinge in ReichenbergDie Findlinge in Reichenberg

Vorverkauf gestartet
Am 24. Juni 2016 wird es nach jahrzehntelanger Pause mal wieder eine Theateraufführung in Reichenberg geben. Auf dem Bolzplatz hinter dem Dorfgemeinschaftshaus wird die freie Theatergruppe ‚Die Findlinge‘ mit ihrem Stück ‚Ich weiß nicht, was soll es bedeuten‘ auftreten. Es wird eine vergnügliche Reise entlang des Rheins geben:
Heinz Hunger soll ein Theaterstück über die Mythen, Sagen und Legenden entlang des Rheins für ein örtliches Sommerfestival schreiben. Das ist nicht einfach, findet er, und selbst die tatkräftige Unterstützung seiner Kollegin und guten Freundin Gudrun bringt ihn zunächst nicht weiter. Doch auf wundersame Weise öffnet sich ihm plötzlich eine Tür in eine Welt, deren Existenz er so nie für möglich hielt.
Wenn sich die Lorelei mit Jung Siegfried um einen Kamm zankt, den ihr der Schinderhannes unter Julchens Protest geschenkt hat - dann... ja, dann sind wir bereits mittendrin in der zauberhaften Welt der Mythen und Sagen. Dort, wo sich die feindlichen Brüder Konrad und Heinrich um ein Mädchen prügeln wollen und die Tochter des Grafen Eppstein zu Braubach aus unerfüllter Liebe den Schleier nimmt, wo sich zwei Bäckerjungen um ihre Stadt verdient machen und viele kleine Mäuse einen ganzen Bischof auffressen, ist der Ort, wo sich mancher denkt: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.

Karten gibt es ab sofort bei der Gemeinde Reichenberg und bei der Loreley-Touristik in Sankt Goarshausen.

Rheinleuchten in Reichenberg

Die Burg erstrahlt in farbigem LichtDie Burg erstrahlt in farbigem Licht

Burg erstrahlt in farbigem Licht
In diesem Jahr nimmt Reichenberg am Projekt Rheinleuchten des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal teil. Seit dem 19. März erstrahlt die Burg Reichenberg nach Einbruch der Dunkelheit bis ca. 22 Uhr in farbigem Licht. Gerhard und Simon Schaub haben die Strahler aufgestellt und so programmiert, dass sie im steten Wechsel die Burgmauern in ein farbiges Licht tauchen. „Reichenberg liegt zwar nicht an der Rheinfront, aber wir zeigen, dass sich auch eine kleine Gemeinde auf der Höhe an einem solchen Projekt beteiligen kann!“ betont Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke. Dankbar ist er für die finanzielle Unterstützung durch den Zweckverband und die Erlaubnis des Burgherrn, die Burg in ein besonderes Licht zu rücken.

Erfolgreicher Arbeitseinsatz

Fortsetzung folgt
Ein großer Erfolg war die Freischeideaktion „Auf dem Berg“. Insgesamt acht fleißige Helfer haben den Rech entbuscht und das Lichtraumprofil freigeschnitten. Besonders geholfen hat dabei auch der Maschineneinsatz von Georg Keller, der mit seinem Mulcher zusätzlich noch den Bewuchs neben dem Fahrweg zur Kirche und den Randstreifen an Krämer’s Wäldchen beseitigt hat. Das Zusammenschieben des Schnittgutes zur thermischen Verwertung war mit dem Schlepper ebenfalls flott erledigt. Nur das Feuer zierte sich anfangs etwas.
Eine Stärkung in Form von Kaffee und leckeren Broten wurde von Brigitte Plies zur Verfügung gestellt und zum Abschluss gab es im Schießstand dann noch herzhafte Fleischwurst. Also rundherum ein Erfolg, der noch einmal wiederholt werden soll. Morgen, am 20.02.2016 treffen wir uns um 9 Uhr an der Kirche. Der Rech zwischen Kirchenpfad und Kirche soll entbuscht werden und die beiden Teile des Pfades selbst sollen freigeschnitten werden. Sollte die Resonanz an Helfern es zulassen, so soll darüber hinaus noch der Backesweg vom Anwesen Nr. 8 bis zum Treppenaufgang in Angriff genommen werden.
Für Fleischwurst und Getränke wird wie immer gesorgt.

Beratungsgespräche am 24.02.Beratungsgespräche am 24.02.

Beratungsgespräche zum schnellen Internet

INEXIO steht im DGH zur Verfügung
Nach der gut besuchten Informationsveranstaltung von INEXIO in Auel geht es nun in Reichenberg weiter. Am 24.02.2016 steht Holger Rusche in der Zeit von 16 bis 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung um Fragen rund um das Thema schnelles Internet zu klären. Da Reichenberg über zwei Kabelverzweiger angebunden wird, stehen vermutlich allen Haushalten im Ortsbereich ein DSL-Anschluss mit bis zu 50.000 kbit/s zur Verfügung. Der Ausbau wird im 3. Quartal 2016 erfolgen, allerdings sind beim konkreten Starttermin die jeweiligen Kündigungsfristen der Altverträge zu beachte. Sollten Sie Fragen haben oder aber einen entsprechenden Vertrag abschließen wollen, so kommen Sie am 24.02. ins DGH. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, ggf. sind kurze Wartezeiten einzuplanen.

Die Fünf erlebten schöne TageDie Fünf erlebten schöne TageStreicheleinheitenStreicheleinheitenFleißig, fleißigFleißig, fleißig

Auf der Pferdeinsel kommen Patersberger KIDS auf Trab…

4 wunderschöne Ferien- Projekttage
wurden auf der Pferdeinsel in Reichenberg mit dem Kooperationspartner, der Wohngruppe Patersberg (Evim Jugendhilfe), mit viel Freude & Motivation durchgeführt.
Im Alltag kommen die 5 Kids (Mädchen und Jungen zwischen 11 und 12 Jahren)  meist nur auf dem Rücken der Pferde so richtig auf Trab. Im vollen Galopp startete die Gruppe aber diesmal zu Fuß durch und erkundeten auf besondere Art und Weise den Reichenberger Wald. Es wurde in Schluchten geklettert, gespielt und getobt, mit dem Schlitten  (im Laub anstatt im Schnee) steile Abfahrten gemacht  und neue Herausforderungen gemeistert. Die Kids konnten mit viel Freude ihren starken Bewegungsdrang ausleben, Kräfte messen und sich auspowern.
Ihre Gruppenaufgabe dabei war, den Wald und seine Gegebenheiten bewusst wahrzunehmen und  jeden Tag einige große Äste und Zweige aus dem Wald mit zur Pferdeinsel zu transportieren. Mit viel Durchhaltevermögen,  Energie und gegenseitiger Hilfestellung schafften die Kinder es mit vereinten Kräften, alle Hölzer mit dem Bollerwagen oder zu Fuß zur Pferdeinsel zu transportieren.
Dort legten sie gemeinsam mit viel Vorstellungskraft, Kreativität und Begeisterung das Grundgerüst für die Skulptur eines Holzpferdes. In den nächsten Tagen wurde ein Grundgerüst für das Pferd aufgestellt. Die Kinder sägten ihre Äste passend zu Recht, arbeiteten einzeln oder zu zweit und befestigten ein Holz nach dem anderen. Hierbei stellte nicht nur Kreativität und handwerkliches Geschick eine besondere Herausforderung für jeden einzelnen da, sondern vor allem die enge Zusammenarbeit. Dabei konnte die Kindergruppe positive Erfahrungen sammeln, ihr Gruppengefühl und den Zusammenhalt durch  Absprachen, gemeinsame Ziele, Hand in Hand arbeiten stärken.
Stolz haben sie erkannt, dass sie ein beständiges Gruppenwerk geschaffen haben, das Stärke und Kraft symbolisiert und zu einem wunderschönen  Kunstobjekt am Eingang  der Pferdeinsel geworden ist.
Um aus der Aktivität auch in die Entspannung zu finden, wurde jeden Tag auf dem Pferderücken oder im Heu eine Phantasiereise mit Musik zum Abschluss gemacht. Dabei konnten alle die Nähe zu den Tieren, deren Wärme und die Ruhe genießen…
In familiäre Atmosphäre gab es einen ganz besonderen Abschlusstag. Nach einer Übernachtung auf der Pferdeinsel und der Wanderung zu der Odinsmühle in Bornich durften die Kinder dort mit den Eseln in Kontakt treten und kuscheln. Bei einer ganz besonderen Traktorfahrt wurden sie mit leckerer Pizza und warmen Getränken versorgt.

Arbeitseinsatz geplant

Auf dem Berg und Fortsetzung Backesweg
Der Gemeinderat hat auch für dieses Jahr wieder eine Freischneideaktion beschlossen. Als Termine hat der Ortsbürgermeister jetzt den 13.02. und den 20.02. festgelegt. Reichenberg erfreut sich überall umfangreichen Bewuchs. Allerdings wird dadurch zum Teil auch der Zugang bzw. die Zufahrt erheblich erschwert. Nun soll an verschiedenen Stellen im Rahmen eines Arbeitseinsatzes wieder etwas Luft geschaffen werden. Treffpunkt ist am 13. Februar 2016 um 9 Uhr die Kurve am ehemaligen Sender. Je nach Zahl der freiwilligen Helfer werden wir Teams bilden, die an unterschiedlichen Stellen wirken werden. Bitte entsprechendes Werkzeug und Gerät sowie ggf. Schutzkleidung mitbringen. Für einen Mittagsimbiss im DGH wird gesorgt und auch eine Runde Getränke zum Abschluss wird es geben. Die Gemeinde freut sich auf tatkräftige Unterstützung! Für den zweiten Termin am 20. Februar 2016 um 9 Uhr wird der Treffpunkt je nach Arbeitsfortschritt festgelegt.

Haushaltssituation bleibt schwierig

Eigentlich ist die Gemeinde chancenlos

Letzte Woche erhielt Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke das Schreiben der Kommunalaufsicht zum Haushaltsplan 2016/2017. Die darin enthaltenen Zahlen und Bewertungen geben Anlass, sich erneut ganz intensiv mit der finanziellen Lage in Reichenberg auseinander zu setzen. Um allen Bürgern den gleichen Informationsstand zu vermitteln, soll hier zunächst einmal ein Teil des Schreibens zitiert werden:
Aktuelle Haushaltssituation:
Der Ergebnishaushalt 2016 und 2017 kann nicht ausgeglichen werden. Auch ist nach der Planung bis 2019 ein Ausgleich der Ergebnishaushalte nicht möglich. Es werden folgende Jahres-ergebnisse ausgewiesen:
2016:    -22.200,00 €‚
2017:    -14.700,00 €,
2018:    -13.400,00 € und
2019:    -14.500,00 €.
Für das Haushaltsjahr 2016 ergibt sich eine Fehlbetragsquote von -12,38%.
Der Stand des Eigenkapitals beläuft sich zum 31.12.2014 auf rd. 479.475,59 € (Eigenkapitalquote 0,00%). Nach der derzeitigen Planung wird das Eigenkapital bis Ende 2016 um 37.600,00 € (= 7,84%) abschmelzen.
Nach dem Ergebnis des Finanzhaushalts 2016 reichen die ordentlichen Einzahlungen nicht aus, um die ordentlichen Auszahlungen zu decken. Unter Berücksichtigung von Auszahlungen zur planmäßigen Tilgung von Investitionskrediten ergibt sich ein Jahresfehlbetrag 2016 von 17.700,00 € und 2017 von 10.300,00 €. Unter Einbeziehung vorzutragender Beträge aus Vorjahren resultiert für 2016 ein Gesamtfehlbetrag von 48.022,07 €. Mit einer Unterdeckung des Finanzhaushalts ist auch durchgängig in den Planungsjahren bis 2019 zu rechnen. Nach der mittelfristigen Finanzplanung wird der negative Saldo des Finanzhaushaltes 2019 voraussichtlich 78.322,07 € betragen.
Die „Freie Finanzspitze" des Haushaltsjahres 2016 beträgt -17.700,00 € und für 2017 -10.300,00 €. Für den übrigen Finanzplanungszeitraum werden folgende „Freie Finanzspitzen" ausgewiesen: 2018: -9.800,00 € und 2019: -10.200,00 €.
Die Steuerkraft der Ortsgemeinde Reichenberg beträgt 2016 402,54 € pro Einwohner und liegt mit 56,98 % unter dem Landesdurchschnitt (935,76 € pro Einwohner im Haushaltsjahr 2016).
Am Ende des Haushaltsjahres 2016 werden die Verbindlichkeiten für lnvestitionsmaßnahmen voraussichtlich 84.479,00 € betragen, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 454,19 € pro Einwohner entspricht. Damit liegt-die Ortsgemeinde Reichenberg mit 22,75 % über der landesdurchschnittlichen Pro-Kopf-Verschuldung von Gemeinden vergleichbarer- Größe (370,00 €/Einwohner - Stand 2014).
Die ursprünglich für die Haushaltsjahre 2016 und 2017 veranschlagten Verbindlichkeiten zur Liquiditätssicherung konnten erfreulicher Weise vermieden werden.
Die Haushaltssituation der Ortsgemeinde Reichenberg ist weiterhin defizitär. Eine kommunale Gebietskörperschaft, die ihren Haushalt nicht ausgleichen kann, begeht eine Rechtsverletzung (§ 93 Abs. 4 GemO). Wie das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur in seinem Haushaltsrundschreiben vom 15.10.2015 zur Haushaltswirtschaft 2016 erneut darlegt, ist die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte weiterhin eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre.
Haushaltsausgleich:
Nach der derzeitigen Planung kann mittelfristig nicht mit einem ausgeglichenen Haushalt gerechnet werden. Die Haushaltslage macht es daher weiterhin erforderlich, sämtliche Konsolidierungsmöglichkeiten aufzuspüren und konsequent auszuschöpfen. Im Interesse der Erhaltung kommunaler Selbstverwaltung und der Generationengerechtigkeit muss es deshalb oberstes Ziel sein, den Haushaltsausgleich zeitnah wieder zu erreichen. Die Anhebung der Realsteuerhebesätze nehmen wir insoweit positiv zur Kenntnis.

An dieser Stelle muss nun die Frage beantwortet werden, wo kann Reichenberg noch sparen und wo sind noch mögliche Einnahmeverbesserungen zu erzielen. Allerdings hat sich der Gemeinderat bei der Haushaltsberatung bereits sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Da deutlich über 90 % der Ausgaben fremdbestimmt sind gibt es nur wenig Einsparpotential. Und bei den Gebühren für das Dorfgemeinschaftshaus und auf dem Friedhof ist für viele Bürger allmählich die Schmerzgrenze erreicht. Zumal hier Reichenberg im Vergleich durchaus am oberen Ende liegt. Allerdings, so betont der Ortsbürgermeister, müssen alle Ausgaben in Reichenberg schlussendlich von den Bürgern gestemmt werden. Einen anderen Kostenträger gibt es nicht!

Haushaltsübersicht:

Jahresrechnung/Haushaltsplan Reichenberg
Bezeichnung Ist 14 Ist 15 Plan 16 Ist 16 Plan 17
Steuern 72.282 € 76.995 € 81.200 € 73.208 € 81.200 €
Schlüsselzuweisung 67.633 € 53.487 € 55.700 € 57.526 € 55.700 €
Summe Erträge 139.915 € 130.482 € 136.900 € 130.734 € 136.900 €
Gewerbesteuerumlage, Fonds deutsche Einheit -1.391 € -1.400 € -1.900 € -1.152 € -1.900 €
Kreisumlage -62.675 € -56.813 € -58.500 € -58.501 € -58.500 €
Verbandsgemeindeumlage -57.745 € -53.262 € -54.800 € -54.844 € -54.800 €
Verbleiben für Reichenberg 18.103 € 19.008 € 21.700 € 16.237 € 21.700 €
Konzessionsabgabe 5.210 € 5.715 € 5.200 € 3.988 € 5.200 €
Verfügbare Mittel 23.313 € 24.723 € 26.900 € 20.225 € 26.900 €
Bürgermeister und Verwaltung -10.023 € -9.143 € -18.600 € -10.318 € -11.700 €
Kindertagesstätte -12.789 € -7.445 € -11.200 € -6.661 € -11.200 €
Kinder- und Jugendarbeit -682 € -742 € -1.700 € -1.305 € -1.700 €
Straßen, Wege, Plätze -9.302 € -9.256 € -11.350 € -8.445 € -10.750 €
Friedhof und Leichenhalle -876 € -1.104 € -1.300 € -628 € -1.300 €
Forst -1.064 € 1.003 € -250 € -740 € -250 €
DGH -2.888 € -427 € -2.300 € -2.268 € -2.300 €
Zinsen -2.638 € -2.560 € -2.400 € -2.302 € -2.400 €
o.a. Ergebnis 3.876 €
Ergebnis -16.949 € -4.951 € -22.200 € -8.566 € -14.700 €

 

Positiv ist in diesem Zusammenhang das ehrenamtliche Engagement der Bürger zu bewerten. Vieles in Reichenberg wird so kostengünstig erledigt. Sonst wäre die Lage noch problematischer. Allerdings fällt es wegen der demografischen Entwicklung und der Veränderungen in der Arbeitswelt immer schwieriger, eine ausreichende Anzahl an Freiwilligen für die vielfältigen Einsätze zu motivieren.

Schnelles Internet für Reichenberg und Auel

Schnelles InternetSchnelles Internet

Einladung zu einer Informationsveranstaltung am 01. Februar in Auel
Nun geht es endlich los! Das lang ersehnte schnelle Internet kommt nun auch nach Auel und Reichenberg. Die Firma inexio aus Saarlouis wird Reichenberg und Auel mit einer schnellen Internetverbindung versorgen. Daher findet am 01.02.2016 um 19.00 Uhr in der Gemeindehalle Auel eine Informationsveranstaltung statt. Hier stellt inexio ihr Leistungsangebot in einer kurzen Präsentation vor, anschließend erfolgt eine Fragerunde.
Zur Vertiefung finden dann
am 24.02.2016 von 16:00 - 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Reichenberg
und
am 16.03.2016 von 16:00 - 19:00 Uhr in der Gemeindehalle Auel
Beratungsveranstaltungen statt. An diesen Veranstaltungen berät Sie ein Mitarbeiter von inexio persönlich. Von Vorteil ist es, wenn Sie entweder ihre jetzigen Vertragsunterlagen mitbringen oder sich im Vorfeld über ihre Kündigungsfristen informieren.
Falls Sie sich vorab schon informieren möchten, schauen Sie einfach im Internet unter www.myquix.de oder informieren Sie sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800-7849375.