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Presseartikel 2014

Hier finden Sie die Presseartikel aus 2014.


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Brücke Untertal beschädigt

Mindestens 2.000 € SchadenMindestens 2.000 € Schaden

Verursacher begeht Unfallflucht

Wenig erfreut zeigte sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke am Rande der letzten Ratssitzung über die Beschädigung der Brücke im Untertal. Nach vorläufigen Schätzungen wird die Instandsetzung mit gut 2.000 € zu Buche schlagen. Da der Verursacher Unfallflucht begangen hat, kann es sein, dass die Gemeinde auf den Kosten sitzen bleibt. Die Polizei war vor Ort und hat Lackspuren gesichert. Es gibt auch einen verdächtigen Lieferdienst, allerdings dauern die Ermittlungen noch an. So blieb dem Ortsbürgermeister zunächst nichts Weiteres übrig, als das lose Brückenteil zu sichern und die Stelle abzusichern.

Grundsteuer wird erhöht

Ausführliche Diskussion im Gemeinderat

Auch in diesem Jahr stand zum Jahresende im Gemeinderat wieder die Beratung und Beschlussfassung über die Steuersätze und die Gebühren an. Ein Thema, das nicht Vergnügungssteuerpflichtig ist. Im letzten Jahr hatte der Gemeinderat aus Protest gegen die ständig steigenden finanziellen Anforderungen die Hebesätze auf das Niveau der Nivellierungssätze gesenkt. Dieser Ruf nach einer besseren Ausstattung der Kommunen ist unerhört geblieben. Auch war dieser eher verzweifelte Akt kein Wahlgeschenk, wie in der Sitzung angemerkt wurde. Die Konsequenz ist allerdings, dass der Gemeinde nun 1.750 € an Steuereinnahmen für 2014 fehlen. Daher hat Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke in seinem Beschlussvorschlag angeregt, die Grundsteuern für 2015 deutlich über den Wert von 2013 anzuheben, um hier wieder eine Perspektive zu haben. Es sei unbedingt anzustreben, die Belastung durch die Erhöhung der Nivellierungssätze komplett auszugleichen, da die Gemeinde keine anderen Einnahmemöglichkeiten hat. Auch der Weg, Kosten zu sparen, ist nicht wirklich gangbar, da die Gemeinde über Jahre hinweg schon alle Sparpotentiale ausgeschöpft hat. So hat der Gemeinderat nach intensiver Diskussion die Sätze deutlich erhöht, ist aber unter dem Vorschlag des Ortsbürgermeisters geblieben. Die Mehreinnahmen gegenüber 2013 werden voraussichtlich gut 1.000 € und damit kann man kaum große Sprünge machen.
Die Hundesteuersätze wurden ebenfalls um 10% erhöht. Die Brennholzpreise wurden auf dem Niveau des Vorjahres belassen.
Die Nutzungsgebühren für das DGH wurden nicht angehoben. Nur die jährliche Nebenkostenpauschale für die Dauernutzer wurde um 10 € erhöht. Der Gemeinderat wollte die derzeitig gute Belegungsfrequenz nicht durch höhere Preise gefährden.
Am 24. Januar 2015 ist ein Arbeitseinsatz am Backesweg geplant. Hier soll die gemeindliche Zufahrt zum Anwesen Untertal 8 freigeschnitten werden. Zusätzlich soll an diesem Tag noch an anderen Stellen in der Gemeinde dem Bewuchs zu Leibe gerückt werden.

Nun ist der Sender Geschichte

Sie sehen, das Sie nichts sehenSie sehen, das Sie nichts sehenNur noch ein Haufen Steine blieb vom Fundament übrigNur noch ein Haufen Steine blieb vom Fundament übrig

Abbau ohne Probleme

Nun hat Reichenberg sein markantes, weithin sichtbares Objekt verloren. Der Sender ist Geschichte. Trotz des wenig freundlichen Wetters ging der Abbau problemlos von statten und es gab auch keinen Flurschaden. Mit einem Kran wurde der Sender selbst weggehoben und anschließend zerlegt und abtransportiert. Der Technikcontainer fand einen Platz in der Nachbarschaft. Dann ging es der Bodenplatte an den Kragen. Sie wurde abgetragen und die Fläche wurde dann mit Muttererde verfüllt.

Die von Oettingen ruhen wieder auf Burg Reichenberg

Ein historischer Zeitungsbericht vom 9. November 1967

Die von Oettingen ruhen wieder auf Burg Reichenberg – so war ein Artikel der Rheinzeitung vom 9. November 1967 überschrieben, den Ortsbürgermeister von einem Reichenberger Bürger erhalten hat. Der Untertitel lautete: Altes Adelsgeschlecht gründete einen neuen Familienverbund. Da viele der im Artikel angesprochenen historischen Fakten auch heute noch von Interesse sind, wird der Artikel nach 47 Jahren noch einem hier noch mal abgedruckt:
-rr- REICHENBERG. Ein altes Geschlecht unter der deutschen Ritterschaft im Osten waren die von Oettingen. Im Jahre 1687, so berichtet die Chronik, wurde ein Johann Oettingen nobilitiert und also in den Adelstand erhoben. In zwei Linien pflanzte sich das Geschlecht fort. Während die eine ins russische hinüberzweigte, zählte die livländische Familie bald zu den einflußreichsten und maßgeblichsten im deutschen Osten. Die Urenkel der Oettingens trafen sich in den vergangenen Tagen an der Stätte, wo einige ihrer bedeutendsten Vorfahren bestattet sind.
Jahrzehntelang hatte der kleine, auf den Hängen der Burg Reichenberg hinter der Kapelle gelegene Friedhof unter Geröll und Gestrüpp geschlummert. Die vom Grafen Wilhelm von Katzenelnbogen 1248 erbaute Burg im Hasenbachtal, die noch heute zu den kunstgeschichtlich bedeutendsten aller rheinischen Burgen zählt, gelangte im Jahre 1812 durch eine Erbschaft der Gräfin Melsin an den ersten von Oettingen. Geheimrat, Kunsthistoriker Wolfgang von Oettingen erhielt nicht nur Burg Reichenberg, sondern eine ansehnliche Summe, die zur Erhaltung des Bauwerkes dienen sollte. Eine seiner Maßnahmen war die Anlage eines Familienfriedhofes auf dem seit 1327 bereits existierenden Friedhofsgelände neben der Kapelle. Er ahnte dabei noch nichts von dem für viele Menschen im Osten so unglücklichen Ausgang kommender Kriege. Noch gehörten denen von Oettingen viel Land und viele Güter im Osten. Genau wie viele andere Menschen verloren sie nicht nur dies, sondern auch ihre Heimat. In alle Welt verstreut leben heute die Mitglieder der Familie. Der Familienfriedhof in Jensel, auf dem viele Angehörige ruhen, ist nicht mehr erreichbar.
Frau Dr. med. Margot von Oettingen, Gattin des Professors von Oettingen, war die letzte Besitzerin von Reichenberg. Nachdem die Gebäude unter der Leitung des Professors nach dem zweiten Kriege noch einmal ein Sanatorium beherbergten, verkaufte die alleinstehende, bekannte Wiesbadener Ärztin die Burg mit allen Ländereien an den Kölner Kaufmann Friedrich Holz. Holz tat das, was vielen der alten Geschlechter nicht mehr möglich war. Mit Umsicht, Tüchtigkeit und einem gesunden Geschäftssinn ging er daran, die Burg zu renovieren und zu erhalten. Neben vielem privaten Kapital, das er in diese Arbeit investierte, beteiligten sich auch die zuständigen Behörden in lobenswerter Weise an diesem Vorhaben. Ein Fjord-Pferde-Gestüt, das Friedrich Holz aufbaute, soll später einmal der Finanzierung der wohl nie aufhörenden Erhaltungsarbeiten dienen. Leider erfordert der Aufbau eines solchen Unternehmens eine Investierung über viele Jahre. ohne daß ein Ertrag zu erhoffen ist. Mittlerweile jedoch wurde die „erste Stammannschaft" von einem 6 Monate alten Hengst und zwei Stuten zu Vater und Müttern von rund 50 schmucken Pferden, deren Verkauf nun die ersten Früchte trägt.
In diesen Zeitpunkt hinein fiel die erste Kontaktaufnahme Dr. med. habil. Eberhard N. von Oettingens zu Friedrich Holz. Getragen von dem Gedanken, den Oettingens wieder eine Familienruhestätte zu schaffen, reichten die beiden Männer sich freundschaftlich, die Hand. In monatelanger schwieriger Arbeit wurde das fast Unmögliche geschaffen: 72 cbm Schutt mußte Holz mit seinen Helfern entfernen, um den Friedhof, auf dem unter vielen Angehörigen der letzte livländische Landrat Arved von Oettingen und seine Gattin ruhen, wieder freizulegen.
In diesen Tagen traten die von Eberhard von Oettingen eingeladenen Familienmitglieder an die Gräber ihrer Vorfahren. Aus allen Teilen Deutschlands, aber auch aus Schweden. Nordamerika, und Spanien waren sie herbeigekommen, um diesen Augenblick festlich zu begehen. Weitere Mitglieder im Osten und in Kalifornien und Brasilien hatten ihre Grüße gesandt. Pfarrer Lic. Sesemann, ebenfalls ein von Oettingen, hielt den Gottesdienst in der Kapelle der Burg. Unter den rund 40 Personen befanden sich Ärzte, Landwirte, Offiziere und Studenten.
In einem St. Goarshausener Hotel saß man am Nachmittag zusammen, um den bereits vor zwei Jahren angeregten Familienverband ins Leben zu rufen. Die Gründung fand statt und wurde ins Vereinsregister von St. Goarshausen eingetragen. Somit ist also die Loreleystadt der offizielle Sitz derer von Oettingen geworden. Alle zwei Jahre wird auch hier wieder der Treffpunkt für alle Angehörigen sein. Eine Reihe neuer Gedenktafeln wird in Zukunft den Friedhof von Burg Reichenberg zieren und erinnern an die von Oettingen, die diese letzte Ruhestätte schufen. Daß sie nun auch weiterhin bleiben wird, ist der gemeinsamen Arbeit zweier Männer zu verdanken: Des Doktors Eberhard von Oettingen und des Kaufmanns Friedrich Holz.

Zur Einweihung ihres wiederhergerichteten Familienfriedhofes und zur Gründung eines Familienverbandes kamen 40 Mitglieder der Familie von Oettingen auf Burg Reichenberg zusammen. Rund 150 Träger dieses Namens leben noch heute, zum Teil in Deutschland, aZur Einweihung ihres wiederhergerichteten Familienfriedhofes und zur Gründung eines Familienverbandes kamen 40 Mitglieder der Familie von Oettingen auf Burg Reichenberg zusammen. Rund 150 Träger dieses Namens leben noch heute, zum Teil in Deutschland, aber auch in Amerika, Brasilien und Spanien. Bei dieser Gelegenheit besichtigten die Teilnehmer des Treffens die Burg, die rund 150 Jahre im Besitz derer von Oettingen war. (Bild der Rhein-Zeitung von 1967)

Geschwindigkeitsmessung unauffällig

Über 96% der Fahrzeugführer halten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit

In der Zeit vom 17. Oktober bis zum 13. November wurde in Reichenberg auf der K90 eine verdeckte Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Im Ergebnis bleibt festzustellen, dass sich über 96% der Fahrzeugführer an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h innerorts gehalten haben. Auch die Gesamtanzahl der Fahrzeuge zeigte keine unerwarteten Ergebnisse.
Zunächst wurde zwischen Schaube Eck und Bushaltestelle der Verkehr aus Richtung Reitzenhain kommend gemessen. Dabei passierten rund 64 Fahrzeuge am Tag die Messstelle, 828 Fahrzeuge insgesamt. Schnellster war dabei ein Motorradfahrer, der mit 54 km/h fuhr. Lediglich ein weiterer Motorradfahrer und zwei PKWs lagen dann noch im Bereich zwischen 51 und 54 km/h. Fast 83% der Verkehrsteilnehmer fuhren bis zu 40 km/h und damit eigentlich angepasst. LKW und Transporter machten etwa 3% des Verkehrs aus.
In der Gegenrichtung wurde gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus gemessen. Schnellster war hier ein PKW mit 65 km/h. Insgesamt wurden 4970 Fahrzeuge registriert, also rund 332 am Tag. Dieses hohe Aufkommen lag natürlich an der damals bestehenden Umleitung für die B274. 3,7% fuhren schneller als die erlaubten 50 km/h davon 6 Fahrzeuge schneller als 60 km/h (0,1%). Fast 61% der Verkehrsteilnehmer fuhren bis zu 40 km/h und damit angepasst. 20% der Fahrzeuge waren LKW und Transporter. Ganz so repräsentativ sind die Zahlen wegen der zuvor erwähnten Umleitung allerdings nicht.
Trotzdem wäre es gut, wenn die K90 innerorts bald ausgebaut würde und dabei durchgängig ein Gehweg eingeplant würde. Auch wird sich Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke weiterhin für eine Geschwindigkeitsbegrenzung einsetzen. „Das Argument der Fachleute, auf klassifizierten Ortsdurchfahrten seien keine Geschwindigkeitsbegrenzungen möglich, kann ich nicht nachvollziehen!“ betont er. „Wieso gibt es dann eine in Hunzel, eine in Laudert oder eine in Becheln?“ Die Situation dort ist mit Reichenberg vergleichbar.

Sender wird demontiert

Seine Tage sind gezählt: Füllsender in ReichenbergSeine Tage sind gezählt: Füllsender in Reichenberg

Kurzzeitige Straßensperrung erforderlich
Am 11.11.1985 nahm der Südwestfunk den Reichenberger Füllsender auf dem Berg in Betrieb. Damals war das für die Bürger ein großer Fortschritt, endlich ein gutes Fernsehbild. Bis dahin wurden die Antennen auf die Burg ausgerichtet, um von dort reflektierte Fernsehwellen einzufangen. Seit dem Einsturz des Turmes war der Empfang der drei Fernsehprogramm nur in minderer Qualität möglich.
Ab 1987 entwickelte sich allerdings das Satelliten-Fernsehen, das nach und nach dem Füllsender schon allein auf Grund der Programmvielfalt den Rang ablief. Im Jahr 2008 wurde die analoge Ausstrahlung des Fernsehsignals endgültig eingestellt und der Füllsender abgeschaltet. Eine Nachfolgenutzung, zum Beispiel als Handymast, scheiterte an der begrenzten Reichweite.
Nun wird der Sender abgebaut. Am 10. und 11. Dezember kann es daher zu kurzzeitigen Sperrungen „Auf dem Berg“ kommen, wie Peter Jung von der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben und Programmverbreitung des Südwestrundfunks mitteilte. Die Anwohner werden für diese Einschränkung um Verständnis gebeten. Der Technikcontainer bleibt in Reichenberg, ein Anlieger hat ihn zum Schrottpreis käuflich erworben. Der Mast wird mit Hilfe eines Krans umgelegt und für den Abtransport zerlegt. Die Bodenplatte wird teilweise abgetragen und die Fläche anschließend wieder komplett eingegrünt. Das ganze Vorhaben ist mit über 10.000 € Kosten veranschlagt.
„Ich habe den SWR und den beauftragten Bauunternehmer darauf hingewiesen, dass die Straße vor zwei Jahr neu erschlossen wurde und die Gemeinde keinerlei Beschädigung dulden wird!“ betont Ortsbürgermeister Goerke. „Wir werden die Maßnahme genau beobachten.“

Sammlung für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge

Mit Ihrer Spende werden Millionen Kriegsgräber erhalten

In diesem Jahr jährt sich zum einhundertsten Mal der Beginn des ersten Weltkrieges. Vier Jahr dauerten die Kämpfe und am Ende gab es ungefähr 10 Millionen Tote unter den Soldaten. Zusätzlich waren noch etwa 7 Millionen Opfer unter der Zivilbevölkerung zu beklagen. Mit einer bis dahin unbekannten Grausamkeit wütete der Krieg in Europa. Auch 8 Bürger aus Reichenberg haben damals ihr Leben verloren. Keiner von uns hat sie persönlich gekannt und diejenigen, die sich noch aus Erzählungen an sie erinnern werden immer weniger. Ihre Gräber, wenn sie denn je eines hatten, sind unbekannt. Ihre Namen können wir aber an unserem Ehrenmal lesen. Damit haben wir eine Stätte der Erinnerung.
Der Volksbund kümmert sich um den Erhalt und die Pflege der Kriegsgräber auf der ganzen Welt. Er sorgt dafür, dass sie als würdige Erinnerungsstätten erhalten bleiben. Für diese Arbeit ist er auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Hermann-Willi Schmidt wird in diesem Jahr erneut die Sammlung durchführen und dabei gleichzeitig die Wasserzähler ablesen. Ich bitte Sie um Ihre großzügige Spende und danke Ihnen an dieser Stelle bereits dafür.

Volkstrauertag

Gottesdienst und Gedenkfeier

Am Volkstrauertag findet um 14:00 Uhr ein Gottesdienst in unserer Kirche statt. Im Anschluss wird am Ehrenmal in einer Gedenkfeier der Toten der Kriege und den Opfern der Gewaltherrschaft gedacht. Der Frauenchor wird die Feier musikalisch umrahmen. Die Ortsbevölkerung, ob jung oder alt, ist dazu herzlich eingeladen.

Martinszug in Reichenberg

MartinszugMartinszug

In diesem Jahr geht‘s vom Friedhof zum DGH

In diesem Jahr gibt’s ihn wieder, den Martinszug. Am 11. November ab 18 Uhr startet er am Friedhof und endet beim Martinsfeuer auf dem Bolzplatz hinter dem Dorfgemeinschaftshaus. Unter der Überdachung wird es heißen Apfelsaft und Glühwein geben. Für jedes Kind spendiert die Gemeinde einen Weckmann und für die Erwachsenen werden diesmal Würstchen angeboten. Die Organisation hat in diesem Jahr der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr übernommen. Die Ortsbevölkerung und auswärtige Gäste sind zu dieser Veranstaltung ganz herzlich eingeladen.

Weihnachtliche Stimmung

Die Reichenberger Kirche war gut besuchtDie Reichenberger Kirche war gut besuchtBärbel Goerke, Erika Lenz und Monika Hamsch begleiteten den GesangBärbel Goerke, Erika Lenz und Monika Hamsch begleiteten den Gesang

Gut besuchte Andacht in Reichenberg
Da kam schon weihnachtliche Stimmung auf bei den Besuchern der Andacht zum Heiligen Abend in Reichenberg. Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes der ev. Kirchengemeinde Bärbel Goerke konnte über vierzig Gäste in der Kirche begrüßen. Im Mittelpunkt stand die Weihnachtsgeschichte, die durch passende Lieder umrahmt wurde. Dabei begleiteten Erika Lenz, Flöte und Monika Hamsch, Gitarre zusammen mit Bärbel Goerke, Altflöte gekonnt den Gemeindegesang. Die Orgel spielte Hans-Joachim Hopf. Besonders stimmungsvoll war die Geschichte des kleinen Jungen, der eigentlich eines seiner tollen Geschenke dem Kind in der Krippe geben wollte. Er wurde jedoch von diesem aufgefordert, seinen „ungenügenden“ Aufsatz, seinen kaputten Milchbecher und die damit verbundene Lüge herzuschenken. Denn das Jesuskind ist in die Welt gekommen, um alles ungenügende, alles zerbrochenen und alles unehrliche auf sich zu nehmen. Zum Schluss sangen alle „Oh du fröhliche“ und beendeten damit die weihnachtliche Andacht.

Sichtachsen in Reichenberg

Blick von der Schutzhütte auf die linke Rheinseite: Allein auf diesem Bild sind schon 16 WEAs zu erkennen!Blick von der Schutzhütte auf die linke Rheinseite: Allein auf diesem Bild sind schon 16 WEAs zu erkennen!

Welche Konsequenzen hat die Studie für die Gemeinde
Bei der letzten Gemeinderatssitzung berichtete Ortsbürgermeister Karl Heinz Goerke auch über die kürzlich vorgestellte Sichtachsenstudie zum Thema Welterbe und Windenergie. Er hatte an mehreren Terminen teilgenommen, bei denen über die Ergebnisse und Konsequenzen berichtet wurde. Dabei stellt sich ganz intensiv die Frage, ob die Kommunen in der Verbandsgemeinde Loreley gerade komplett abgehängt werden und dies mit wissenschaftlicher Unterstützung.
Ein Ausblick in der Gemarkung an der Schutzhütte „Guck ins Ländchen“ hat es natürlich nicht geschafft, als „Referenz-Ausblick“ gewählt zu werden. Wenn man dort steht, kann man mehr als 70 Windkraftanlagen auf der anderen Rheinseite sehen. Wir mussten uns an diesen Anblick gewöhnen, unabhängig von technischer Überprägung und visueller Dominanz. Und es werden zurzeit auf der linken Rheinseite noch weitere WEAs gebaut. Einen wie auch immer gearteten Nutzen werden wir davon sicherlich nicht haben.
Wenn man die Sichtachsenstudie ernst nehmen würde, dürften schon bald die Touristenströme auf der rechten Rheinseite versiegen. Die Besucher werden sich auf dem linken Ufer tummeln, da von dort aus keine Symbole der Energiewende den Blick trüben. Konsequenterweise müsste die Loreley auch das Ufer wechseln, da vom Plateau aus jede Menge Windräder zu sehen sind.
Leider wird die Sichtachsenstudie dazu genutzt, die rechte Rheinseite, speziell die Verbandsgemeinde Loreley, weiter von den Entwicklungsmöglichkeiten abzuschneiden. Denn ohne eine eigene finanzielle Grundausstattung wird es schwierig, die Kommunen, in welche Richtung auch immer, zu entwickeln. Und da wären die Einnahmen aus den Windkraftanlagen schon mal ein Anfang.